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Zweyter Theil. Bi - C.
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ein« tochtcr des Holländischen Gcneml-Fcld-Owerkerk, Henrici von Nassau, hat er Geor-ae-?,... ^ hernach) Jacobum, Henricttam und Elisabe-Dieschwester der letztgedachten beyden, Elisa-NMo, !'^vannem Egerton von Egerton und Oltonver-Mftzo«N^en. Obgedachter sein ältester söhn Georgius,, Udernll,.« mondley, Vicomte Malpas rc. wurde an. 17;

der Grafschafft Ehester, Cardigan, Clainor-d^Äallis ^Eallis. Er bekleidete damals bey dem PrintzK, die stelle eines Ober-Stallmeisters, und hatte Ma-Mene «Wter Roberti Walpole, zur gemahlin, die ihm ver-v^ür^.^er gebohren. tom. I. p. 112.

x. 187. kelv to Lngl. llilkorv, p. 26;.

* I. x. Z74-

, eine stadt, so einem kleinen Königreiche denMeii M; sie liegt auf der halb-insul disseits des Gangis,u,!d! 5^uschen kästen, zwischen den bekannten städtenn-^hoiu 0 Cananor. ^-(7,Üi-Non.xUer ^^wskt, eine adeliche familie in Polen, welche ihreAct, e Woywodschafft Sendomir in der gegend Vislicza^us dem alten adelichen Hause Piczingow her-K, d^hero sie auch König Sigismunbus l. in dem älplo-N^eiie er ihr wegen der treugeleisteten dienste unter-M WMer sthenckt, Pieczinski von Chomentow nennet.Chomentow aber hat sie von ihrem Riltersitzeerhalten. ^^^rst wird Stanislaus, wiewol ohneÄ ^eit, angeführt, welcher, nachdem er demvatter--.Mgch-^b dienste geleistet, seinen sitz in Neusten genommen.Ue vvr 'Ml hat sich Martin zu zeiten Königs Stephani imhM jsi bekannt gemacht. Ein anderer dieses nah-Polnischer General an. 1620. in einer schlacht ingeblieben, und hat einen söhn Stephanum hin-V äch im kriege in Preussen wider die SchwedenN, wider die rebellische Cosacken bekannt gemacht.Kren stEan von Czecho, und Martin, Woywode vonsaKchrillk. en an. 170;. die Sendomirische conföderationder letztere ist an. 1712. Polnischer Groß-Ge-

die Ottomannische Pforte worden.

O-ka/äil',, orb.

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, eine alte mittelmäßige stadt in Böhmen, im> gegen Meisten zu, auf einem fruchtbaren boden

gegend es gute alaun-gruben giebt. An.V ervbel-, eser ort von Ziska, der Hußiten General, mitCheni^.,-"^ ss" den einwohnern viel grausamkeit ausge-5-M und gehörte er dem Teutschen orden, hernach denenk^llmil, ist aber anjetzo eine Königliche stadt. Die^Klge a-s,,^ bin LoiisAium und 8eminsrium allda. DasIi>) U. ist nunmehro zum rathhaus daselbst gemachtc. 7 0^' bopoZr. Lok. p. 21. Ltt/Ll». milssll. äsc. I.l- ?. 74. vosttens jetzt!. Böhm. x. 88.s-h^hod liehe Csanad.'

einer von den?. Teutschen oder Alamanni-^wwelcheunter des Kaysers Constantini regierunglchem^ ^/^und zwar der erste und vornehmste darun-illiK- K,. übrige das gröste ansehen gelassen zu haben»iö/^elchx datte eine zeitlang guten fortgang, schlüge Decen-.Uk.llgin E^druder, der aufgeworffene Kayfer Magnen-^Mch gegeben, und die würde eines LTlKris beyge-"»>>Me,dem selb; nahm viele städte ein, die er meistx Ügrvss?>?/?vustete; und thäte sonsten in Gallien weit?la»,MniannA?den. , Er ward aber zuletzt samt den ubri-^>1. ^bcy Amschen Fürsten von Juuano in einer grossenund^^llburg geschlagen; auf der flucht gefangen°>t^r »vch-j^^^Kayser Constantio nach Rom gesandt,'>>> L der Zemilch wohl gehalten ward, und nach einigerstarb, -s^-rr-rr. 11b. X.

Mviu III. *

MstÄ^gelek^Ehoppm, (Renatus) einer der berühmte-Ä Bqjsi^ten in Franckreich zu seiner zeit, war in dem> Anjou an. i;;?. gebohren, und practmrte

Uen Äd in Kemente zu Paris, hernach aber erschien erqejMits-s^ bhten, sondern wurde zu Hause von den wich-° djM' qr'nMbu um rath qefraqet. Er hat einen vortrefll-N bA gelehrsamkeit, und ein mehr als menschlichesE"- Er verfertigte auch unterschiedene bucher,

! Monsüicon, f. cls.suro Lo-nobitsrum;

i 'b <Kiv Nunicip3libu8; äs krivilegiis kr^cliorum;

im?'tract^^' Livllibns kmiliorum Noribub und

welchem 6.Lateinischen vol. in fol-undMmmen gefastet sind. Er starb fast 6y.Kr 'Kg. ^ als er sich den stein schneiden ließ, den ;o.v bey lebzeiten die ehre gehabt, daß seine

^ Uein Lnul'grum in stuäiciis allegiret worden.

slog. Iib.

, fs,,, ^it pg. fon. in slog. Libliotk. bist. äes au-

Ke Ostäk/r töm. I.

ik?^"thLKe d'j?^ren zu Athen gewisse vornehme und reiche>d! ' >>Z7s ej °>e aufsicht Ger d-e schaufpiele hatten, und° ab^ ^duxessg^s theil von ihrem vermögen daraufwand-öiKsthi/de'O bey dem volck beliebt zu machen. Glerch-. . vene arten von Llloris waren , also auch von

N. Theil.

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vr., .

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Lkomgir. Denn man findet LkoraZos syrrkickillmum, Lko-ri Virilis, kuerilis L Lvclii. Ihre vornehmste sorge bestanddarinn, daß sie den musicanten tüchtige, und die stimme stär-ckende speisen, vder auch harzn dienende medicamenten an-schaffeten. Hingegen hatten sie auch die ehre, daß, wann sichihr chor in dem feste Bacchi, DlonM genannt, wohl hielt,sie einen göldenen dreyfuß bekamen, und selbigen dem Bacchomit grossen ceremonien consecriren konnten. Die LKoragi kue-rorum musten über 40. jähr alt seyn', und besuchten die schu-len , daß die linder wohl erzogen wurden. Hernach heißt auchLKorsZus überhaupt dertentge, der die zu denen schauspielen ge-hörige fachen herbey schaffen Miste. La/KL,,, äs Lexubl.LrKen.äs tllSLtro 2. iz.

, so ward genannt i.) der vorrath von klei-dern und anderen geräthe, den man bey den schauspielen brauch-te, 2.) der ort, wo solcher verwahret ward, ;.) eine leich-pro-ceßion, die man den jungfern hielt , weil ein gantzer chor vonjUNgftrn Mitgiengen. äs jurs msn.

Ehorasan, siehe Lorasan.

* EHOl<ä8s>ll, ein Asiatisches volck, so unter die ic.classe der, dem Dario, Königs in Persien, zinsbaren vvlckergehöreke. Sie wohnten ohnfern den Parthern und Hyrcanern,und sonderlich auf einer grossen ebene, welche mit ernem bergeumgeben war, der aber ;. öfnungen hatte. In diesem bergentspränge der fluß Aces, welcher durch besagte öfnung geleitetwurde, und den benachbarten Parthern, Hyrcaniern , Ehorasimiern, Sarangaern und Thomaniern ihr land durchwässerte.Da aber dieses thal unter die herrfchafft der Perser gekommen,liesse der König die bemeldte 5. ausflüsse verstopfen, so daß diezwischen dem berge gelegene ebene zu einem grossen see wurde.Die ausgänge aber ließ er mit grossen schutz-brettern versehen.Da nun der anliegenden länder selber nicht mehr gewässertwurden, kamen sie klagend vor den König, und begehrten hüls-fe. Der Konig, welcher dieses gethan hatte, um geld von ih-nen zu ziehen, hörete sie zwar an, ließ aber durch die verschlosse-nen dämme einem jeden lande nicht mehr wasser zukommen,als es höchst benöthiget war, und je nachdem es ihm deswegenden trrbut steigern liesse. Dieses exempel einer Fürstlichen ty-ranney erzehlet Herodotus in seiner sskalis, p. 88- y°. und 91.siehe auch p. 178. eäit. 8texh. Strabo redt von einem volck,welches er ekor-ssmuüuos heißet, und ohne zweifel erstgemeldteLlwralmii sind. Viä. illnm libr. XI.

, so hiessen die, welche bey der comödie nebstdem chor mit bliesen. Hernach sonderten sie sich von der comö-die ab, und liessen sich absonderlich mit dem chor aufdem rke».tro hören. äs tkeatro. äs lsrvis x.l;o.

Chorebus, ein Athenienser, welcher die kunst, irdene töpfezu machen, erfunden hat. Es ist aber ungewiß, zu was für einerzeit er gelebet hat. Stehe Coröbus. üb. VII. c. ;6.

LlssOkkklbLOkl, oder Chor-Bischöffe, wurden vorzeiten diejenigen genennet, welche an statt der Bischöffe aufdemlande in den dörfern oder klöstern gottesdienst hielten; scheinenauch in den ersten und ältesten zeiten, da der unterscheid zwi-schen den Bischöffen und kresb^eeris noch nicht so groß war,würckliche Bischöffe auf dem lande, und über gewisse dörser, wieheut zu rage die Land-Pfarrer, gewesen zu seyn. Es gedencketihrer das erste Nicänische LcmLilium, so an. ;2z. gehalten wor-den, und das an. ;i4. zu Ancyra gehaltene Loncilium nennetsie LpilLoporum Vicsrio5, wannenhero einige dafür halten, daßdie (lbor-Lpiksopi lind klrLbiäiaconi einerley gewesen, oder daßzum wenigsten diese letztem auch bisweilen der Chor-Bischöffeamt verrichtet. Jedoch scheinen sie in den Lanonibus des Ni-canischen LoncM von einander unterschieden zu werden, alsworinnen gemeldet wird, daß die LrsbiäiaLoni und Chor-Bischöffe gleichsam die Hände und flügel wären, deren sich dieBischöffe zu geschwinder Verrichtung ihres amtes auf dem lan.de gebrauchten. Im übrigen waren die Chor-Bischöffe überdie Priester, oder hatten doch zum wenigsten auf den Lonsi-lüs ihre stelle nebst den Bischöffen, wiewol sie, wenigst nachdem Nicänischen Lonsilio, weder einen Bischöfflichen titulnoch sitz hatten. Das zu Neo-Cäsarea an.; 1 z. gehaltene Lcm-cilimn meldet, daß sie Christi 72. Jünger repräsentiret, welcheszeiget, baß sie unter den Bischöffen gewesen seyn , als welchefür der Apostel Nachfolger gehalten wurden. So bemerckenauch einige, daß sie keine Bischöffliche gewalt gehabt, als z. e.Priester oder viüLvnos zu ordiniren, sondern sie haben nurdörfen 8ubäiacono8 machen, welches einer von den sogenann-ten Orämibus minoribus war; und wenn die kirchen-historiemeldet, daß sie Priester ordiniret, so sey es zu verstehen, daßdiejenigen, welche dergleichen gethan, rechte Bischöffe, ausihrer via-sen aber mit gewalt vertrieben gewesen, und nachqe-hends von andern für Chor-Bischoffe gebraucht worden; so aberweder bisher klar erwiesen ist, noch auch von denen, welche denBischöfflichen gewalt in der ältesten kirche nicht aufdem fußerkennen wollen, darauf er ametzo ist, zugestanden wird. DavstLeo ließ diese wurde untergehen, wie aus Carolt LmiwI-ffibn-zu ersehen; jedoch zst m verschiedenen kirchen, sonderlich zuTrier und Coln, dieser „ahme noch heut zu tage gebräuchlich,und an andern orten verrichten einige der Chor-Bischöffe amtohne solchen titul als Vicsrii, welche in einigen grossen Diöceseneine Büchöffliche jurisdictivn haben» äs läsris eccl.

Mmm Mnitk.