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Zweyter Theil. Bi - C.
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Nim'K. üb. I. t 7 ellst, äe Niersrcb. üb. IV. ll/arsa, äs coneor-äis LLLeräot. L Imxerü lib. II. v» 6a»Ze, Aostar. I-Ltinit.ÄMss. Ac.

* Chorges, lat. eborgT, eine stadt in Dauphins in der

kleinen lamsschafft Gapen^ois, zwischen Embrun und Gap.Sie wird vor der Alten LsturißT, Lsturig-r, Laturigum nrbsgehalten/ welcher nähme von dem in dasiger gegend wohnendenvolck / Laturiges, Lalorixes oder Lsturigiäes, welches aber viel«leicht falsch ist/ genannt/ hergenommen ist. Die andere stadt/ sodiesem volck gehörte / war das heutige Embrun. «in.

H^ai>. IV. p. zr;. I'/r». bist. nst. III. 20. I'ro/eMs»,, m. I.

not. orb. gnt. H. 2. §. i;;.

* Choricus / ein König in Arcadien / hatte zu söhnen denPlexippum und Enetum / zur tochter aber die Palästram, undda jene das ringen erfunden / entdeckte diese es ihrem amantendem Mercurio / der die kunst unter die leuthe brachte. Als sichaber ihre brüder deshalben gegen den vatter beklagtem hieß die-ser sie sich an dem Mercurio dafür rächen/ welchen sie daher auchverfolgetem und da sie ihn aufdem berge Cyllenio schlafend an.trafen/ hieben sie ihm beyde Hände ab. Wie es solcher aber demIovi klagete - wurde dem Chorico zur strafe das eingeweideaus dem leibe gerissen / und er selbst in einen blase-balg verwan-delt/ hingegen nennte Mercurius die neu-erfundene kunst seinercourtesie zu ehren auch kLlXürsm. sä Virg.Ln. VIII. i;8-

* Chokier / (Nicolaus) ein vocktor Iuri8 aus Vienne/und Stadt-Consulent zu Grenoble / lebte zu ende des XVII. üe-culi , und edirte üülorism Oelpbinstus in 2. voll ingleichenVir. 6niä. ksxse , so dessen Jurisprudentz zu Lyon an. 1652.in 4. gedruckt vorangesetzt ist; ferner üibrum Larminum, wel-ches er nebst dem leben Petri Boissatii und Dionis SalvagniiBoeßii zugleich auffegen lassen, lb. 1680. VeAer, elog.tom. I. II.

* Chortactus / (Georg) ein Griechischer Neäicus im XVII.steculo, gebürtig von Rhetymnus auf der insul Candia, wur-de voötor ReäicinL zu Padua / und practicirte dieselbe inseinem vatterlande. Als dieses die Türcken eingenommen/ gienger nach der stadt Creta, und starb um das jähr i6;8. Er hatIrminsm Meäiesm und cie Ü^äroxbobia geschrieben.

^o/-o/r, wrn. II.

* Chortacius, (Melecius) des vorigen bruder/ studirte die

Theologie zu Padua / gab darauf einen Prediger bey der Grie-chischen gemeinde zu Venedig ab, und ward zuletzt Ertz-Bischoffzu Philadelphia. Er hat in Griechischer sprach ein werck äsvigm'tate Äcerclow geschrieben, und ist an. 167;. im 68. jähreseines alters gestorben. tom. II. ^

Chosroes I. oder Cosroes, König in Persien, der grossezu genannt, succedirte an. ^2. seinem vatter Cabades. Imansang seiner regierung schlösse er einen ziemlich vortheilhafftenfrieden mit dem Römischen Kayftr Justiniano, der ihm einigeschlösset abtrat, und eine ansehnliche summe aelds bezahlte.Allein seine wilde art und angebohrne grausamkeit verursachteihm bald zu Hause Händel,, Massen die Perser sich vornahmen,einen andern aus seinen brudern auf den thron zu setzen; wel-chem anschlag Cosroes durch ermordung seiner brüder Zamäund Cabadis sowol als aller vornehmen Perser, welche dar-an theil genommen, vorkäme; wiewol jedoch des Zamäsöhn, auch Cabades genannt, durch das mitleiden des Cha-rananges, dem Cosroes den beseht ertheilet, ihn umzubrin-gen, noch heimlich erhalten wurde, und hernach beym Rö-mischen Kayser seine sicherheit suchte, da den guten Charanan-ges, als die fach letztlich auskommen, seine rühmliche thatdas leben kostete. Nachdem sich also Cosroes durch vieles blut-vergiessen beym Reich bevestiget, suchte er Händel an die Rö-mer , schlösse bündnis mit Witiges dem Könige der Gothen,nahm die Armenier, so von Justiniano abgefallen waren, inseinen schütz, und brach also den frieden, so er vor drey jährenauf ewig, oder wie man damal die fach ausdruckte, auf 120.jähre mit diesem Kayser geschlossen hatte. Er nahm darausMesopotamien ein, und verfuhr mit den städten, so sich zurwehr steüeten, sehr grausam, gieng darauf in Syrien, ero-berte Berrhoea, und Antiochia, in welcher letztem stadt diemeiste bürger, die sich hatten zur wehr stellen wollen, niederge-metzelt, und die stadt selbst, damals die schönste und gröste ingantz Asien, verbrannt ward. Und musten die Römer damalseinen sehr schimpflichen frieden annehmen, vermittelst dessen sieden Persischen Königen jährlich ;oovo. goldstück zu erlegen hat-ten , unterm vorwand, daß es darum geschehe, damit diesedie sogenannte Caspische Pforten oder Clausen verwahreten, unddie Hunnen durch selbige nicht «n die Römische provintzeneinbrechen liessen, da es doch in der that nichts anders als eintribut war. Auch nach geschlossenem frieden hausete er nichtwohl mit denen Römischen städten, da er durchzog, und wardsonderlich Apamea durch ihren Bischofs Thomam mit mühegerettet. Als Cosroes gleich darauf die Hunnen mit kriegangriffe, bediente sich Belisarius, welchen Iustinianus nunden Orientalischen provintzen vorgesetzt hatte, solcher gelegen-yeit, und fiele das Persische Reich an; richtete aber im erstenfeldzug wenig aus, als daß er das land verwüstete. Hinge-gen siel Cosroes das folgende jähr mit einem grossen Heer indte Romssche provintzen, dä gleichwol Belisarius das glückhatte, obwol er zum widerstand gar schlecht versehen war,selbigen dennoch zum frieden zu bewegen. Wie aber auch

dieser von den Römern nicht gehalten ward, als diefalsches geschrey, daß sich Cosrois söhn wider den M« eineret, einen neuen einfall thaten, litten sie m Armem p-,egrosse Niederlage. Worauf Cosroes vor Edessa greng' heft-stadt aufs heftigste bestürmte, jedoch sehr tapfer vontzung und bürgern abgeschlagen ward, daß er die m Mgmit Verlust aufheben muste. Auch mißlung ihm jem gMaufdie wichtige stadt Dara, welche er durch das gron^L ,ineiner zum schein an Justinianum geschickten Gesano« ^ HMdurchreisen hatte wollen überraschen lassen, aber von m^ gMverneur Georgio,der von der fache wind bekommen,»« ^rhEse menge Persier einzulassen weigerte, noch er-

warb. Auch wurden viele seiner leuthen in der LAN ^ M-schlagen, als er sich in dieser ihre Händel wider Justmm xM-te mischen wollen; aus welcher ursach Cosroes jem .p zEObersten Nachoragan, dessen feigheitdabey eMlgel^Me'messen ward, lebendig schinden liesse. In dem Mra«'hMgeschlossenen frieden sollte jedes theil behalten was es«und borsten wenigst die Römer nicht, wie vorher, W"jährliche summen gelds versprechen. Als nachgA^ennianus gestorben, und Justinus an dessen stelleglückte es Chosroi etwas besser; Massen er Mund, nachdem er durch seine vorige erhaltene siege»»' M Umüthig worden, daselbst den Kayserlichen AbgeMdlMdientz geben wollte; sondern ihnen befahl, daß sie M -Casarea in Cappadocia kommen sollten. Allein dien a yrillließ ihn endlich zu Tiber« Anicii zeiten, als welcher hMAjähre seiner regierung eine mächtige armee zusam»' ^ R"«und selbige unter Justiniani commando wider dren^ Ete, welche sie 2. odermal schlug, sodann den KE ^

plünderte, und den gantzen Winter in Persien oync ^

verstand zubrachte. Hierüber kränckte sich Cosroes ^ ^ ^daß er endlich an. c8o. vor betrübnis starb, nachdem^^„ch>u-regieret hatte. Wiewol Agathias meldet, daßein Römischer Feldherr, durch einen unversehens -Persische gebieth, und da er aller orten, weil Cojroewar, ohne Verhinderung sengete und brennte, 1» aEl.nig das feuer von seinem schlösse sehen müssen, dar»' s.MWesen sey. Lr-NF»-. lib. IV. ch V. rle bei

ch II. , üb. IV. *

Chosroes II. wurde an. 5YI. auf den thron erhvb^jhn deedem sein vatter Hormisdas von seinen Unterthanen, ^ rr^Crone unwürdig schätzten, gefangen gesetzt woroeu. mte ihn überaus wohl; da ihm aber derselbtge solchem ^ ^und dräuen vergolt, ließ er seinen vatter zu todem«»^ 0« ^ses ärgerte die Persianer über alle mästen, und am. ^

kam, daß er einige aus dem Adel hinrichten lallen,' sond(^saenöthiget, sich mit der flucht zu salviren. Da MVaramus wider ihn zum Könige aufgeworffen, » ^ ver» A,fich seiner armee aus obbemeldten Ursachendorfte. Man erzehlt, daß, als er bey diesem zmau^^fien A,^,wo er sich hinwenden sollte, er solches endlich dem hjgzMV Hüberlassen, und seinem Pferde die freyheit gegAen, gEHrwo es hinwollte; da es ihn denn zu einer den Rostadt geführet, woraus er auch von dem Kayjer ^§,ee« ^freundlich aufgenommen worden, der gleich Mseinem General Narses ausgesandt, ihm wu«thron zu helffen, welches auch geschahe,bald in einer schlacht den kürtzern zog, und sia)« ^ z«eben so geschwind wieder verlassen sahe, als »ez«^ p,e

fallen ware»'""^

vorigen ..

wied?r1^MCchen grentz-stadtt,wM

m Men gewatt Romem absenoME/Mchlubeien ^ sandte erAls nun Cho/rv^E5,emll

krrche creutz , m^Zorw daEfFrg'i

dinNLumen, unr> stme vorfahren arrsEZA; .Menckte ihn auch noch M ^

auch„Ivxn^otionzuAsh Anach Evagrii rrMA chchert s,//^n auf ferne Märtyrer Sergio soll »ez

Scnorle» - daß er vnnd^cko erngegrabeneu styriftch Mßeehe2 ^Haben verL' k^ '»femer noth nichtwenMstezuv?/,.nahmens^^ worunter auch d-ests/ dM^

dem Ü A"fvuohtbar) en/,.^ Dauben nach rmeer^ay-er Maurr,/»^ schwanger worden wäre. -^,/f

aren^.lvaffen mider deM Hingerichtet worden^

und o-^^rien, nab^L Nachfolger und morder A^scyvCappadocien ein ..^dalastinam, Wönraen, MAM,

lchen gegend ung/aub/L^ shat überall in der

ftn «mbrrüaÄ^ 5^?den. Nachdem Heraus ^

a^,Hielter um eM-nV' ?"d ,rch selbst zum KaMZ,Kn tttbut dZ2" fv/eden an, und erbot sich, lahchch ^/,em Am un s,, NM bezahlen; allem CosroesN "ud fuhr^ wreder rns gelobte land, nahm

CM.m^^k>afelbst n°^^- Woran Christus gelitten , wu ^l

Wnsien, worun^ oZeu zrerrachen, und einer grossen

Hwiveg. Als H^sMch der Patriarch Zacharias war,

ooes zur antwort -Ü /chm andernmai um frieden bE^,Sechals mit dieser ihm denfelben änderst mcht b^^

stum vertaugnen «n^"lMag,daß er und feine unterthassen ^Dieser hoMmÄ^'ch den Persern die M»e anbate^

Muth, den sto/tzx!?Mchge vor/ch/ag machte dem KalM ^' ^"Kourg an. 622 . anzugreisseu, da er A^