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EKanfladt, eine Schwedische statt und vestung amhinkr Meaa, an den grentzen von Schonen und Bleckingen,«n. i^duys gelegen , wurde von dem Könige Christiano IV.
erbauet, und an. 1644. auch 1645. von den Schwe-de» aN>'belagert, ihnen aber in dem Rothschildischen frie-v'ch abgetreten. Man hält den ort wegen seines mo-sil, Mers vor sehr veste. An. 1676. bemächtigten sich bes-ser g» Mnen, musten aber selbigen an. 1673. durch hun-dorff- Schweden wieder übergeben, pufen-
L'wleitung.
^leqenI^p^adt, ein an der Bober in der Nieder-LaußnitzE»rau Wdtlein in der Gräflich-Promnitzischen Herrschaftditz a,,? Es wurde an. 1659. von Graf Erbmann von Prom-A»x. ^heilte conceßion Hertzogs Christiani zu Sachsen-Mer->0 M^auec, da vor diesem nur ein dorf da gestanden hatte,geheissen. Weil nun die religions-freyheit viele^»e», W aus Schlesien an sich lockte, wuchst es in kurtzem zuief»»g^"en städtlein an. Die kirche ist an. 1668. zu bauen an-»a worden. Groffers Laußnitzis. merckw. k. III.
. Röntge in Dänemarck:
Hia^stianus 1. König in Dänemarck, Theodorici des glück-Htttztz'Mafe,, von Oldenburg söhn, wurde nach Christophen,M. Bayern, tode zum König von Dänemarck an.M Hechlet; sintemal Adolphus, Hertzog von SchleßwichM»s ' M, Mer mutter bruder, welcher die ihm angetragene^chch.x'Mlug, jhn darzu recommendirte. Er hat mit denAes vgl" viel zu schaffen gehabt, dieweil er dieses Reich, wel-^»fet» Calmarischen nnion mit Dänemarck war ver-^8. gv^rstn, behaupten wollte. Er erlangte auch an.Mstkn ^urch hülffe der Bisthöffe, und muste CaroluseMössp pichen. Nachdem er aber sich nach dem köpfe derAst a/Mcht richten wollte, auch den Ertz-Bischoff von Upfalnach Coppenhagen führte, wurde Carolus
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«lvem er den ErivBifchvff voi, Upfal wieder auf freyen
146;. wieder beruhn. Worauf denn Christia-
durchhülffedesBifchoffsvonLincoping HoffnungK Reich wieder zu erlangen. Es kam auch wurck-
M E'baß sich der Ertz-Bischoff grossen anhang machte,N Knutfohn an. 1464. öffentlich das Reich verschwo-i^arvi,',».?ie Schweden aber wollten sowenig Christianum"r d»s"?L5ben, und erwehlten an. 1466. einen LämirMra-Ne i,/„Ieichs, welcher mit dem Ertz-Bischoff von Upsali^avd-n bei hatte, aus welchen viel unruhe in SchwedendE^Naen^^istiamrs, der sich bisher der sache nicht sonder-^ch a,,Mwen, ließ sich dennoch an. 1471. bereden, einenMhv>m Schweden zu thun, und kam mit 70. schiffen vor»^ie ba man denn anfänglich lang tractirte; doch, weilk ten zerschlugen, kam es im oct. desselben jahrs zu ei-Nvvq, ,!'5 welchem der König Christianus endlich denkür-«vetsti^b sich wiederum nach Dänemarck begab. SonstMvhi ^uch nach dem tode des obgeöachten HertzogsE^us R Schleßwich und Grafen zu Holstein, so der-Schaumbnrgischen geschlechtewar, von wegendi- K^wig,dieses Adolphi schwester, an.i4?y. Schleß-Trafschafft Holstein bekommen, nachdem er sowolßi>^cha,in^er, jeden mit 40000. und den Grafen Otto III.
wvurg mit 47000. gülden vor ihre anspräche abge-de^vw^bauf erlangte er an. 1474. da er auf seiner reistV^siichtp^str Friedrich III. zu Rotenburg an derTau-lh»^ dem»'^.baß dieser die Grafschafften Holstein undStor-dEchvb?. ^Marschen incorporirt ward, zu einem Hertzog-i>»,hebten '»^bwol die Ditmarfchen, so damals wie ein freyesMw?^byt eher als etwan 80. jähr hernach konnten be-dielen, sz»"' ^Die Orcadischen insuln und Hitland uber-derj^m ^ Jacobo III. von Schottland zum brant-schatz,deilÄatte Ob M. 1469. seine tochter Margaretham geheu-en qxajfOlge wollen auch vorgeben, daß er den Elephan-Ä? >vird St habe, welches aber von andern in zweifel ge-U,,,/°d ^ war er ein sehr kluger und vernunfttgerai M er an ch ln ttuäiis nicht erfahren war. Dessen unge-Ma? den, ' S78. die Universität zu Coppenhagen funttret.
May 1481. Mit seiner gemahlin Dorothea,Icheu>fal,r,i s- Marggrafen zu Brandenburg tochter, und
dk, x!^ihei, ? Kvmgs Christophori wittwe, welche er an.i4?c>.^ha^.ihm Johannen, und Fridericum gezeuget / davonvin"ti»lA svh^bcedlret, der andere aber nach Christiano II. desLegierung erhalten. L>-a«r2. bist. van. 1-b.
dd. v'^i§8.ch' "E' van. x. III. üb. I. //«^, vari-
r. lea^Moles p. 84;. bis 960. , bist. 8uec
' bist. Oork. lib. XXIII. c. 2. 7. Lc
!>»^beden oder Lhristiernus II. König, in Dänemarck,? >y»n/48i. de bbwegen, war ein söhn des Königs Iohannls,^ «Uf»^ibe, nn^.' flcbohren. Vor der geburt wemte erd b si>ie!i°^ derselben brachte er eine Hand voll blut
silila« ^d ki-tiAmfle zeit h^nach nahm ihn ein äffe aus^deri^iedxibSrtemlt dem eingewickeltenPrmtzenbis an! Ide^Oend w achte ihn aber unbeschädigt wieder herunter.^bi lk»^onico -«r eme zeitlang in der statt Coppenhagen
^iader vatwAttge Hmsze zur auferziehung, hernach
^dstvr. auf das schloß, daß er ferner studrren sott»//. Theil.
1 e; allein das freye leben machte, daß er es nur zu einer mit-telmäßigen wiffenschaffr des Lateins brachte; denn des nachtspracticirte er sich aus demfchlosse, und schwcrmte in der stattherum, und ob ihn schon der vatler deswegen mit Worten undschlügen strafte, so half doch alles nichts. An. 1486. im stenjähre seines alters ward er zum Könige in Dänemarck, und nachder zeit auch in Norwegen und Schweden erkläret. Nach derunglücklichen Wacht seines vatters mit den Ditmarsen wolltenes die Norweger machen, wie die Schweden, allein der dahingeschickte Christiernus brachte sie bald zum gehorsam. Den Ur-heber Herlof Hudfad fieng er, durch des Bischofs von Ops-low Macthiä rath, bey Bahus, und ließ ihn rädern; Mat-thias selbst aber muste hernach zum gratial aus falschem ange-ben , als wäre er ein verrather, im gefängnis sterben. DieSchweden, so besagtem Herlof zu hülffe kamen, wurden ge-schlagen, Loha, Elffsburg und Orostem erobert und zerstö-ret, den Norwegern aber die freyheit ziemlich benommen.Bald darauf an. i;i;. gelangte durch absterben seines vattersChristiernus zur regierung, und gieng ihm anfangs allesziemlich glücklich von statten, sintemal er jahrs darauf Isa-bellam, des Kaysers Caroli V. schwester, heurathete, und da-durch mit dem mächtigsten Hause dieser zeit sich verknüpfte. Esänderte sich aber hernach durch seine ubele und tyrannische auf-führung das glück dermaßen, daß er endlich alle drey Königrei-che einbüßte. Zuförderst machte er sich dadurch sehr verhaßt,daß er sich an eines gemeinen Weibes Sigbritte tochter, (vonwelcher besonders,) die er Täubgen oder Lolumbula nennte,und noch bey lebzetten seines vatters, da er Vice-König in Nor-wegen war, hatte kennen lernen, hängte, und auch nach ge-schlossener ehe dennoch seine liebe gegen selbige continuirte.Ja er ließ sich von der Slgbritte so gär sehr einnehmen, daß erohne derselben rath in den wichtigsten dingen nichts vornahm.Nun geschahe es, daß Johannes Foburg, Königlicher ge-heimer l-eeretsrius, welcher bey dem Könige sehr viel zu spre-chen hatte, mit dem Schloß-Voigt zu Coppenhagen, TorbernOxe, in grosse feindschafft gerieth , da sich denn dieser der Lo-lumbulX bediente, jenen zu sturtzen, es auch so weit brachte,daß der lreMranus Foburg gehenckt wurde. Weil aber Tor-ber Ore glaubte, daß chm durch die Lottmbula eben dergleichenwiderfahren könnte, war er bedacht, selbige aus dem wege zuräumen, welches auch durch vergiftete kirschen an. i?i6. soll ge-schehen seyn. Inzwischen hatte der König diesen Torber im ver-dacht, als wenn er die Oolumbuls gleichfalls lieb hätte, undda er nach derselbigen tode einsmals in gegenwart des Königesgestanden, daß er sie zwar geltebet, dennoch aber niemals mitihr etwas zu schaffen gehabt hätte, wurde er desfalls alfobaldin arrest genommen. Nun bemühete sich zwar sowol die Köni-gin als die vornehmsten in gantz Dänemarck diesen Torber loszu bringen, sie konnten aber nichts erhalten; sondern er wurdean. 1516. nachdem 4. bauren das urtheil gesprochen, hingerich-tet. Dieses erbitterte die gemüther der Unterthanen gar sehr,welche ohnedem schwürig genug waren, daß auch nach der Lo-lumbulX lod die Sigbritta alles in allem war, und fast dasgantze Reich verwaltete. Unterdessen gab es in Schweden gleich-falls viel unruhe, indem der üäminillmtor des SchwedischenReichs Steno Stur der jüngere mit dem Ertz-Bischoff vonUpfal Gustav Troll grosse stretligkeiten hatte, und da der letzterees mit dem König Christiano 11 . hielte, auch eine confpiralionwider den Läminillmror angesponnen,wurde er von seinem Ertz-Bißthum abgefetzt. Hierauf kam Christianus II. an. 1518. miteiner flotte vor Stockholm, und als er nichts ausrichten konnte,bekam er mit list 6. griffet, die der vornehmsten Schweden söhnewaren, indem er vorgab, daß er sich mit dem Läminillraeorunterreden wollte, mit welchem er zurück nach Coppenhagenkehrte. Es nahm sich aber der Papst des abgesetzten Ertz-Bi-schoffs an, und that die Schweden deswegen in den bann, trugauch Christiano II. die execution auf; worauf dieser wiederuman. iz ro. mit einer armee unter dem commando des GeneralKrumbeins in Schweden einfiel, und nachdem der SchwedischeGouverneur Steno Stur ersthossen worden, die Schwedenschlug, und abermal für Stockholm kam, aüwo er mit gutenWorten und vielem versprechen es endlich dahin brachte, daß ervon den bürgern angenommen wurde. Bald darauf gieng diecrönung des Königes und der Königin den 4. nov. des besagtenjahrs mit grosser solennität vor sich, und die Schweden wurden;. tage nach einander köstlich tractiret, aber den 4. tag darauf,nemlich am 7. nov. wurden alle diejenigen, die an der absetzungdes Ertz-Bifchoffs Gustavs Troll theil gehabt, von demfeldigenöffentlich angeklagt, und noch an demfeldigen tage an der zahl94. darunter verschiebcne Bifchöffe, Reichs-Rathe, und vor-nehme von Adel, öffentlich enthauptet. Einer aber, nahmensJohannes Magnus, wurde gecreutzigt, und als er m solchemzustande die Dänen verwünschte, wurden ihm dre r-snimliz ab-geschnitten und ums maul geschmissen, hernach bey lebendigemleibe die feite aufgeschnitten, und das Hertz heraus gerissen. Desandern tages gieng diese grausamkeit aufs neue an, indem dieDänen ohne unterscheid, wer ihnen vorkam , niedermachten,und da sich viele aus furcht verstecket hatten, publicirte man ei-nen general-pardvn, so bald sie aber hervor kamen, wurden sieauf das grausamste massacrirel. Der leichnam des letzten Gou-verneurs Steen Sture wurde ausgegraben und verbrannt,seine wittwe nebst andern vornehmen frauen zu ewigem ge-fängnis verdammt, und auch sonst alle ersinnliche tyranneyMmm; aus»