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Zweyter Theil. Bi - C.
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ehr

aufdie Dänischen völcker los marjchirte . nnd

ludlge zurück zogen, Hameln, (woselbst der König^ündi-der brustwehr mit dem Pferde gestürtzet,) Holtz,b»xg ^uno andere örter an der Weser wegnahm, aber Nien-Meia üblich belagerte. An. 1626. wurde zwar zu Braun-R der e» ^nem vergleich gearbeitet, aber vergeblich, woraufschtz-jg^afvon Mansfeld, Christianus der Hertzog von Braun«von AfMd Johannes Ernestus von Weimar mit dem Königetvl,rdx?"emarck vereinigten. Der Graf von Mansfeld aberbrück ^Dessau geschlagen, und nachdem die Kayferl. Osna«M,si,^nommen, auch in Hessen ziemliche progressen gr-iffen gleichfalls der Dänische General Freytag in einem>»dx».M,Calenberg den kürtzern ziehen. Endlich kam es nochMerjähre den 27. aug. zu einem Haupt-treffen beyM hifMveit Goßlar,M welchem der König dem feind eine völ-D« ^ Me nebst allen stücken und der bagage überlassen muste.,^un erstlich nach Wolffenbüttel, und dann fernerlanden zurück zog. Tilly wußte sich dieser gelegenheitvec Kn^dienen, und machte grosse progressen, gegen welche sichA>. iz ,'3 aufs neue, so viel möglich war, in Positur setzte, und^ stadt Hoya wiederum eroberte. Auch suchte derUnrv, «"^udis in Schlesien im nahmen dieses Königs die übn«Mma?pen des Grafen von Mansfeld und des Hertzogs vonzusammen zu ziehen; sie wurden aber von den Kay-, "der» allein gezwungen, sich mit der flucht zu salviren,Me„ «Uch meistentheils ertappet, so daß wenig mehr davonM V». "Uterdessen verfolgete Tilly den König bis in Holstein.Mndirt°daf von Durlach, der einige Königl.trouppen com-?^gen ' Gliede von dem General Schlick bey Rensdurg ge-Mch ' Lud also kam Vchleßwig nebst Iütland in Kayserliche, uden. "°rdhetm, Nienburg, Wolffenbüttel, Stade, KrempeL»d unterschiedenen Kayserl. Generalen weggenommen,A»era, a§°mg behielt fast nichts als Gluckstadt übrig. DerWcheL Gallenstein belagerte und eroberte, wiewol nicht mita?u>m«.?"cke, unterschiedene see-städte in Mecklenburg undL'weil sie den König von Dänemarck zur see nicht an-^tzs„,Vten, gleichwie dieser im gegentheil die Kayferl. ausUiie. L"wrn vertrieb, die er doch bald wiederum verlassenKiel wollte es ihm nicht glücken, doch befreyete ergmÄ Wdom, eroberte auch die stadt Wolaast, welche erN^ei, L,/alls wiederum verlassen, und sich auf seine schiffe re,l, l>tiqen ?. Endlich als dieser König aufs neue mit einerh/Eay9',armee in Iütland einen einfall gethan, consentirten^,i>b."-aufeinrathen des General Aldringers in einen frie-Mec x„fw^>chen man schon ein halb jähr tractiret hatte, undK^önia^Man. 1629. zu Lübeck geschlossen wurde; darinnenN in den ^ wieder bekam. Als nun hierauf die Schweden, vn-.. "tfchen krieg mit einmischten, und sehr glücklich^ursachte solches bey diesem Könige eine ziemlicheblicken^sE) in wahrendem ;o. jährigen kriege dann undÄ- ach "Acß, ia endlich an. 164;. in einen öffentlichen kriegGch. ^cnn in diesem jähre griffen die Schweden unter»,?.a>an Torstensohn die Dänen an, unter dem vorwande,Schwedische schiffe in dem Sund angehalten,hm'tch lcowiter in genauer freundschafft stünde, und selbi-i»a, em^^ath zwischen dem Dänischen Printzen Walde-Eschxu M Moscowitischen Printzeßin zu bcvestigen suchte;Ke^eneUZwn heimlich die Kayserliche partey hielte, undhüi-x Hwedp« "/kau mit gelde ausgeholffen. Es waren auchE die v?»«?^ngs so glücklich, daß es bey vielen schiene, esV ChMj°^)ezeyung Tychonis clo Brahe, nach welcher derKel ^riassö^^an. 1644. sein Reich mit einem stabe in derVv^andsA/ollk, erfüllet werden ; sintemal in kurtzer zeit!>iei,?Ntn Helsingburg, Lund, Christianopel, Ripen,V,,a>n es ,.^wern verlohren giengen. Bey der insul Fe-abx^wes starcken see-gefechte,, darinnen.sich kein

vor ^^^Iühmen konnte. Der König von Dänemarcksein dieses Unglück dabey, daß, da eine schwe-

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Asien oh!schiff fiel, er durch die herum fliegende splitter an« "k Scb^x^uudct wurde, und das rechte äuge embuß-"„tz ^adlsche flotte retirirte sich darauf nach Chrlsnan-^Aä^ödden ^diesem Hafen von der Dänischen, dredei

der

gan-

aber

^»vÄche a^aommandirte, bloquirt gehalten, bis die^ 2 ?as K folgen möchte. Die Schweden hatten —einan^?^' nachdem beyde flotten einen gantzen mo-MhMten, ^.Sflegen, sie des nachts bey entstehendem wm-Mden '"uste "Ächcs der Dänische Admiral mit fernem köpfewelche -^och bald darauf kam es an. 1645. zu einemffe>Arsi d , F'Bromftbroe geschlossen wurde,darmnenLV^diepx Schweden Gothland , Oesel undJemptlandwurk- Halland aber Pfandsweise auf i«. jährks"die^;vlls iw auch bey dieser gelegenheit die kontrovers

öe,A"nde mit den Holländern beygelegt. Denn

Mey Uder njcldigen nach belieben erhöhet, worüber sichd > q ^esetz"w oNern beklagten, wurde dieses auf einen ge,Ä'E'oMin ^ Es starb dieser König an. 1648. und Hatte mit«Uw^cnbuAa Catharma, Churfürst Joachim Frrderrcrsöhne gezeuget: Christianum, wel-ÄMaMer starb ^.rche bestimmet war, an. 1647. abertsAsead ^h. wmer gemahlin Magdalena Srbylla,

ite der Sachsen tochter, keine kinder hrn-

^ Uirjcus u^re söhn Fridericus III. juccedirte. Der

gebohren an. wurde an. r6;;. m

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Schlesien erschossen. Es hatte auch Christianus ohne Ulricum,Bischofs von Schwerin , noch einen bruder, weichen er nachMoscau sendete, allwo er zum Nachfolger dieses Reichs designirtwar,weil er die Printzeßin Äxenia geheurathet hatte; er starb aberan einem sicher daselbst an. 1602. cle bsllo 8uec!cc»

lib. II. §. I. leg. 6cc. in bist. belli 8ueco-Oi>nlci. Eu-

dolphs schaubühne des XVII. stxc. lib. I. lib. XXII. Üb. XXV.üb. XXVI. <Lc. stfllogs. ilsgoxe aä bistor. Lker-

st-nest Limbr. k. I. c. n. §. 6. LÜNigS Reichs-archiV , Part.lpec. Lont. 2. V0N Holstein, p. 6i. 62. 09. 7;. 77. 78.

Lhriftianus V. ein söhn Friderici III. und Sophiä Amaliä,einer tochter Hertzog Georgens zu Lüneburg, gebohren den ig.apr. an. 1646. An. 1670. kam er zur regierung , und erneuertean. 1671. im oct. bey dem geburts-feste seines ersten Printzen denDanebrogischen Ritter-orden. Hierauf, als der krieg zwischenFranckreich und dem Teutschen Reiche angieng, und der Königvon Schweden es mit Franckreich hielte, ergriff dieser die Kay-serliche partey,.dannenhero an. 167;. zwischen ihm und denSchweden die öffentlichen feindseugkciten ansiengen; damit erÜberwegen Holstein möchte sicher seyn, ließ er an. 1675. denHertzog von Holstein-Gottorp, Christianum Albertum, nachdemer denselbigen unter dem vorwande, wegen ihrer streitigkeiteneine Unterredung mit ihm zu halten, nach Rensburq eingeladen,und da er zugleich eine zettung bekommen , daß die Schwedenbey Fehrbellin geschlagen worden , gefangen nehmen, undzwang ihn, ihm seine vestungen zu übergeben, auch endlich gaxdas land zu- räumen, (siehe Christian Albrecht, Hertzog znSchleßwich-Holstein.) Hierauf wurde noch in demfelbigen fahredie stadt Wtßmar, und m Schonen Helsingburg, Landscron,Christianopel, ingleichen die insul Gothland erobert. Vor Helm-stadt aber wollte es ihnen nicht glücken. An. 1676. kam es zueinem treffen bey Lunden in Schonen, darinnen die Schwedeneine vollkommene victorie befochten. An. 1677. wurde Malmoevergeblich belagert, auch zogen die Dänen in einem treffen beyLandscron den kürtzern. An. 1678. belagerten die Dänen Bahusvergeblich; zur see aber waren sie in diesem gantzen kriege glück-lich , und behielten meistens die oberhand. Endlich, als sich derkrieg zwischen dem Teutschen Reiche und Franckreich an. 1679.durch den Niemägischen friedens-schluß geendiget, wurde auchderselbige durch interposition der Cron Franckreich in Nordenbeygeleget, und restituirte der König in Dänemarck alles, waser den Schweden abgenommen hatte. Unter dieser restitutionwar nun zwar Hertzog Christian Albrecht auch begriffen, esward aber derselbe durch hartes tractament an. 1684 zum an-dern mal genöthiget, sein land zu räumen, welches die Dänenoccupirten, bis endlich durch interposition des Churfürsten vonSachsen und Brandenburg zu Mona den 20. jun. an. 1689.ein vergleich getroffen, und der Hertzog völlig wieder restituiretwurde, der es hierauf bis an seinen tod an. 1694. ruhig besessen.( siehe Christian Albrecht, Hertzog zu Schleßwich-Holstein.)Sonst hat dieser Konig auch mit der stadt Hamburg zu thungehabt, welche er an. 1679. zwingen wollte, ihm zu huldigen,auch selbige an. 1686. belagerte, aber seinen endzweck nichterreichen konnte. An. 169;. belagerte dieser König die stadtRatzeburg, und brachte es dahin, daß die Lüneburaische be-satzung daraus muste gezogen werden. An. 1697. entstund eineneue kontrovers zwischen ihm und dem Hertzog Friderico vonHolstein-Gottorp, wegen des rechts, schantzen und vestungenaufzuführen , welche kontrovers man durch die Pinnebergischetractaten zu heben bemühet war; doch, als der Hertzog vonHolstein zu seiner flcherheit einige Schwedische trouppen an sichzog, und hingegen der König mit der armee in das Hertzoglicheeinfiel, wurde die fache dardurch noch mehr erweitert, ( sieheFridericus IV. Hertzog zu Schleßwich-Holstein) worüber aberChristianus den 2;. aug. an. 1699. starb. Seine gemahlin warCharlotta, Wilhelmi VI. Landgrafen zu Hessen - Cassel toch-ter , mit welcher er gezeuget Fridericum IV. der ihm in der re-gierung succediret; Christianum, welcher den 2;. mertz an. 1675.gebohren, und zu Ulm den 7. jul. an. 169;. gestorben; So-phiam Hedwig, gebohren den 23. aug. an. 1677. Carolum, soden 26. oct. an. 168«. und Wilhelmum, so den 21. febr. an.1687. gebohren, und an. 1706. den 24. febr. gestorben. Ausserder ehe hat er mit Sophia Amalia Mothin, seines Leib-AIsäicitochter, welcher er den titul einer Gräfin von Samsoe gegeben,unterschiedene kinder gezeuget, darunter die söhne Christianusund Ulricus Christianus von Guldenlöw. cle rebus

kriäer. ^ilkelmi. Valckemers verwirrtes Europa. Däne-marcks gegenwärt. staat, csp. 1;. /»,/>-,/! X. ?. lib. IV. 0.9. isiig. sä Kilt. Lkers. Limbr. ?. I. c. 12. §. 10.

Churfürsten zu Mayntz.

Christianus I. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Mayntz, eingebohrner Grase von Buche aus Thurmgen, ward an. n6i.erwehlet, aber bald darauf von dem Kayser Frwerrco I. verjagt.Allein da Conradus I. Graf von Wittelspach , der an seine stellewar gesetzet worden, nach 2. jähren das Ertz-Bißthum mit demrücken ansehen muste, setzte ihn der Kayser selbst wiederum ein.Er hatte es in unterschiedlichen sprachen weit gebracht, und solldes erwehnten Kaysers leben beschrieben haben. Hiernächst hater einst die Kayserliche armee in Italien commandirt, und dasglück gehabt, mit wenigem volck 16000. Römer zu erlegen, wiedann schon zu seiner zeit vernünftige leuthe dieses an ihm geta.

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