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daß ihre zahl nach -er gemeinen rechnung der Röm. kirche gese-tzt ist/ und man also/ was den allgemeinen gebrauch antrift/ ei-nen vesten fuß hat. Was die Olympiaden betriff muß man nochauf die jähre der erbauung Roms / der Hispanischen Lra, derHegira und der Jndictionen acht haben. Die erste Olympiasfangt in dem 776. jähr vor Christi geburt an / und bis aufdieseepocksm der geburt des Heylands sind es IY4. Olympiack,welche die erstgemeldten 776. jähre gerad ausmachen / und dieAimi Ipkici oder Jphitus-jahre genennet worden. Das erste jährder erbauung der stadt Rom trift ein mit dem?;;, vor der an-kunft des Meßia / und geschahe im 2;. jähre nach dem erstenOlvmpischen jähre. Die /Lra üilpanica fällt in das ;8- jähr vorChristi geburt/ und ist das 716. von erbauung der stadt Rom.Die Hegira kommt mit dem jähr 622. nach Christi geburt über-ein. Die Jndictionen aber hab^n ü. L. ;i2. angefangen/ soman nemlich diese jähre Christi von der erschaffung der welt bisauf Christi geburt nach Usserii meynung zu 4004. rechnet. Überdieses muß man noch sehr wohl mercken / daß es zweyerley aus-rechnungen von dem ansang der Welt giebt/ welche bey 1000.jähren von einander unterschieden sind / die eine folget dem He-bräischen grund-text des Alten Testaments/ die andere aber derÜbersetzung der ÜXX. dollmetschern. Nach dieser GriechischenÜbersetzung findet Riccivli 1450. jähre mehr als der Hebräischegrund-tert giebet; Euscbius in seiner chronologie folget dersel-ben auch / und geht bey 1200. jähren von dem Hebräischen ab;andere sind noch verschiedener / wie die obgeseyte tabelle auswei-set. Vor der sundfluth hat Riccivli schon einen unterschied von600. jähren zwischen den LXX. dollmetschern und dem Hebräi-schen tept. Nach der sündfluth bis auf die geburt Abrahams fin-det er noch andere 8;«. jähre. Von der geburt dieses Patriar-chen aber / bis auf die zeiten der Maccabäer / ist der unterschied-er LXX. und der VuIZam oder des Hebräischen grund-textesnicht mehr so mercklich. cüronologia rekormata üüro
VII. c->p. i. 10. L 11. üb. VIII. c->p. 2. Llegg.
* ChronopiuS/ Bischoff zu Perigueux / lebte in dem VI. üe-culo , und wohnte an. ;o6. dem OonLiüo zu Agda bey / wieauch an. ;n. und ;;;. denen zwey ersten zu Orleans. Erwar beydes wegen der liebe gegen seiner heerde / als wegen-er Heiligkeit seines Wandels sehr beliebt und hochgeachtet. Diemeisten zuhörer seiner vi«ces waren von den Gothen verjaget;er aber setzte sie wieder in ihre güther und heimath ein / undthäte sehr viele allmosen an ihnen / und ihren kindern. Erstarb im 8«. jähre seines alters. üb. iv. c. 8.
«shrudim, eine wohlgebaute stadt in Böhmen am fluß Chru-dimka, nach welcher ein gantzer kreis/ so zwischen dem Czaslauerund Königsgrätzer wie auch Mähren lieget/ genennet wird. Sieist eine von der Königin leib-gedtng-städten. Der kreis ist sonder-lich wegen der vielen fisch-teiche, deren auf40. seyn sollen/ die alledurch canäle an einander hängen / und darunter einer bey Cze-perka;. Meilen im umfang hat / merckwürdig. Es wird auchviel glas darinn gemacht. An. 1421. zerstörten die Hußiten denhiesigen kiseclicarorum-Convent, und verbrannten 18. Mönche.Ztv/e»-. topoZr. Lodern. öa/Lr/r. milooll. cloc. I. Üb. III. o. z. §.
z. p. 18. Vogtens jetzt!. Böhm. p. 87-Chrvsame, eine Thessalische Priesterin der Trivia oder Heca-tes. Ihre lands-leuthe gaben sie Cnopo aus dem geschlecht desAtheniensifchen Königs Codri zu / als er in seinem vorhabendenzug die stadt Erythra zu erobern / aus beseht eines oraculs/ einePriesterin der Hecate von ihnen begehrt hatte. Wie sie nun diekrafft der kräuter sehr wohl kannte/ soll sie einen schönen fettenstier erstlich mit solchen kräutern gefüttert haben / die sowol ihn/als die von seinem fleisch gemessen wurden/ könnten unsinnig ma-chen. Hernach vergütete sie dessen Hörner / als ob sie den zumopfer hätte schlachten wollen; der aber nach seiner wüth/ die ihmdurch die besagte nahrung war verursachet worden / den führernausriß / und den feinden zurannte. Als nun diese solches für einesehr gute Vorbedeutung achtende, denselben ihren göttern aufge-opfert/ und nach der damaligen gewohnheit in grosser anzahl da-von geessen hatten/ sollen sie in unsinnigkeit gerathen seyn / undanstatt aufihre feinde achtung zu geben/ nur gesprungen/ getan-tzet und sonst herum geschwärmet haben/ wobey denn dem Cnopound seinen Joniern der sieg und die eroberung der stadt Erythranicht fehlen konnte, 8trsr. üb. VIII. c. 4;.
Chrxsantas, ein Capitain des Königs Cyrus in Persien/ wur-de von ihm sehr gerühmt/ daß als er in Verfolgung des fliehendenfcinds sein schwerdt schon aufgebebt / um einen derselben zu er-schlagen/ er jedoch/ um die anbefohlene kriegs-ordnung aufs ge-naueste zu beobachten/ seinen streich zurück gehalten/ und sich ge-wendet/ so bald er das zeichen gehöret/ wodurch Cyrus seine leu-the von verfolgung des feindes zurück rüste. Doch da diese ge-schicht ihren Ursprung aus der k-e-üa Cyri des Tenophontis hat/welches buch lediglich ein Fürsten-Kriegs-Roman ist/ so darf maneben dieselbige für so wahrhafft und gewiß nicht halten; um somehr / weil auch der nähme des Chrysantas vielmehr Griechischals Persisch ist/ obschon Chrysantas der erzehlung nach ein Perserseyn sollte/ diesem volck aber zu denselbigen zeiten des ältern Cyri/der Griechen sprach und nahmen gewißlich sehr unbekannt gewe-sen sind. in Lyropseck stet. ex eo. in gn. Xom. *
Thrysamhus/ ein küilolopüus und ivlagus, gebürtig aus Ly-xlen m Klein-Wen/wurde von dem Kayfer Iuliano üpostscs umdas fahr ;6r. an den Hof begehret / dahin er aber nicht kommenwollte/weil er vorher jähe, daß sich der damalige zustand der kir-che verändern wurde. Als er nun die bessere partey ergriffen/ er-
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hielt er das Bißthum !U Sardes, und entaienge dem Edarein Maximus Lynicus, ein anderer berühmter MAden Kayser Julianüs viel hielt/verfiehwelchen der KE^„ sieß-nach dem wider die Nagos heraus gegebenen edtct/ymr'^XsselUChrysanthus starb endlich / weil er gar zu oft zur aver ^ob eraleich ziemlich bey jähren war. in vn.
* Chrysantus, ein Christ des III. Lcuü, so die marnunter dem Kayser Numeriano mit der heil. Darm amvielmehr unter Valeriano an. 2;?. zu Rom empfang»' ^ hc-nius glaubet / daß er lebendig mit seiner schwester DMgraben worden; wann dieses fadtum aus alten Klrcn» Mflaiugnugsam erwiesen wäre, so soll überdiß die Darm »msche jungfrau gewesen seyn. Gregorius Vuionsnns.^ el-acten des H. Chrysantus anziehet/ erzehlet/ daß/ nacyo» ^ne grosse anzahl gläubige nach ihrer marter bey den gr»sammlet/ so habe der Gouverneur der stadt diese urmgänge zuschliessen/ und sie also ersterben lassen. WM »da die verfolgung aufgehöret, habe man das verfthleli»' ^ he>>'geöfnet, und die leichname des heil. Chrysantus und > Her-schwester Dana von den andern abgesondert gch""x pjese>n ^nach ziehet er verschiedene wunderwercke an/ die a-i^-strEsollen geschehen seyn. Man will haben/ die leichname DdHeiligen seyen an. 84;. in Franckreich gebracht worvi ercardus / der Abt zu Prom sey der führer gewestmHand habe er sie von Prom in das kloster St. Avo> ^ja g/Der Papst Damasus hat verse zum lob Chrysanft unv A prW"machet/ und sowol in den Lateinischen als Grrechuo-chat man ihre feste gefeyert. ^0». äs Ztori-»
c. ^6. /c->//««///</. L-I/Fer. .'dicken
Chryfaok/der nähme eines von den Poeten ertuv, lwelcher aus dem blut des von dem Perseo abgchander Medusä soll entsprungen seyn. Nach eben dreien^M'fabeln ist Chrysaor ein König der Balearischen ussu " X)cEaund hat mit der Nymphe Callirhos, einer tochter 0 ^ i»g'Jden Geryon gezeugt/ welcher;. leiber gehabt haben pchen die Chidne / welche in gestalt eines grausamen M--'güldene äpfel in den Hesperischen gärten hüten «nuintüeosonis. Ovr/i nietam. üü. III. E?. «tei Th^-äj
Chrysaphius / ein beschnittener/ und desdes jüngern favorite/ lebte im V. üeculo, und mwvi Mdieses Printzen gnade / den Patriarchen FlaviaMim ^stantinopel zu vertreiben. Er erregte auch dteumMPM^sehen der Kayserin Eudoxia und ihres gemahls Mw 'ria/ welches grosse Verdrießlichkeit im Reich anrtcht^M >" ßhielt er des ketzers Eutyches partey/ welcher sein tam^dergestalt/ daß er auf dem falschen Lonciüo zuwider denFlavianumdamit umgieng / dieMorg»^>^ an ,.,che zu ruiniren. Als endlich an. 4?o. Pulchena w „-„n w...
tgang des fünften ooer .str Anastasius I. diesen D
tvwd derselbe ^
un/Pu?che/m überm^ Hochmuthlgen Mp",
nem der Mryfaplmä ,^^ - dessen ^
dane ein qleiLvE.^^bacht, und nunmehro vou-c^, ^
446. 448. 44Y 4;° ^""'^e. Vi/E/L
von dem Griechischen
stantino der nähme eines von dem
sonem!dmm-kÄ^L^'bl>ts/ welchen unzücht-ge-ve^
sern, inäg,L -hm und den
man, ^ muime, rablen muffen. ^
noch, ' "
KLShMs"«
III L und posnolüm genennet.
LsI. c 40 n. ;6. öifl.
eäÜb. I. Lock Meoci. clelustes -fs Mol
ste nichr wieder
entjvwg?»^»'. Rudere sagen, daß auch Ipdlfl^meru.
vcrnommm, daß man selbige so wohl gehalten. " ^
n1rm e s von Corintho, hat 8c>. düchcr u 6 p, >v^ Mden^nd/m^^e geschrieben, welche voller fabeln ^ VU "reisten geschrcht - fchreibern über diese natron » Phat auch eine Historie über 8en , und eine and
geschrieben. Plutarchus und Swbaus M ^
ü? ^ tzelebet, ist nicht genau bfta«^.
§, Iibr. cke stunumbur, und in mmonb- paem