chr
^>4. 22 p. 22 . D« ?-» , blbliotk. unlvsrp. diüor. pro-
, oder Lhrysores , ein freygelassener des Kay-Aurelti. L. L. ungefehr lör. hat er ein Merck ge-v»n ^?^"nen er einen csis'oZum von allen denen, so zu, l, "Zündung der stadl an bis auf feine zeiten regieret ha-^ulek:> b giebt. Scaliger hat dieses register seinem Lllroni-angehänget.
^nieinxxW.us, ein natürlicher söhn des Pelopis, war von un-"ftr >^onheir, daher ihn Lajus entführete; weil man ihmj»ck geschwindigkeit nachsetzte, wurden sie wieder zu--
^ auch Pelops pardonnirte ihm dieses verbrechen; hat-Munii^chsippum so lieb / daß solches bey seiner gemahlt» Hip-Ach kchdo ^ argwohn verursachete, als wenn er dermaleins'M durfte vorgezogen werden. Sie ermahnete also«age!,, A whne, Atreum und Thyesten, Chrysippum aus dem7 ich s°,?Men, und da diese solches nicht thun wollten, tödtetekr/chnÄ wir Lau schwerdt im schlaf. Ob nun gleich wegenM, eh-p ts der argwohn auf Lajum siel, so hat doch Chrysip-7 die Hj ^ mnen geist völlig aufgegeben, anzeigen können, daß
c °p,„edamia gethan. Von andern aber wird dieses etwas^Uiorh Alet. Denn einige sagen, daßAtreus und ThyestesN, verrichtet; sich darauf in einen brunnen verbor-sie der vatter nicht vor sich lassen wollen, sich nachMvda^?egeben. Wiederum andere melden, daß Pelops diedesfalls strafen wollen; sie hätte sich aber mit^Wviret. Noch andere, sie hätte sich selbst umgebracht,>, der Nk« 5w manne angeklaget worden. Im übrigen ist die-^dFj^tystplms, dessen Clemens iUexsnärinus, ArnobiusMen Maternus gedencken, da sie exempel der knaben^le von den Heydnischen göttern sind geliebet wor-c Uil> ' c. 8?. 272. in psrsll, L«.
7 P. Ll lib. VI. ( 7 /eM. in protrepti-
, lik. IV. F'rrm. äs errors xrolsii,
Id°,,Wvus, ein berühmter Stoischer Vbilokoplius, gebür-b" schüL stadt in Cilicien. Einige geben vor, daß errZ Ciea^s Zenonis gewesen. Das ist gewiß , daß er unterd?. u vvru.-»b - des Zenonis Nachfolger, studiret. Weil er aberdjxsverstand hatte, ist er in vielen meynungenSeschvN^n kkilokonkis abgegangen. Er hat sehr viel bu-ch, sehr ^ deren anzahl sich auf 7°;- erstrecken soll; wor-svnjilv waren, darinnen er von der AoZica tractirle, wel-excoliret. Eine zeitlang schien er es mit dendrucke § ^alten, indem er pro und comm von einer fachegÄUitea.^ch in der that war er ein 8 wicus, und einer derehp/iues f,"w dieser secte; wiewol andere vorgeben, baß we-i^wmuths und wegen seiner kühnhett die 8 toici wenigE/dx„gehabt. Auch waren diese deswegen nicht mit ihmdlj^w h vuß er so viel srguments zu Vertheidigung der argu-^^imLorum zusammen getragen, und selbigeV? sejnx ^rlegen können, woraus dem Carneadi, einemSrk^ß erowiLorum, ein Vortheil zugewachsen; inglei-«lr, ie w?«« ^whledene arten der blutschande und andere un-k^^chli/sw'ugen vertheidiget ; wie denn dasselbige , womitWitz ^"toioo 8 in seinen tractaten äöXepugnsneis^oico-» 1 x 7 /, ha, 7 , 5 .o^inurii XoAtis contra 8 toicos am meisten ein-te r'li. Ursächlich aus den schriften des Chrysippi genom->>iih^ desivp wnst auch die lehr - satze der 8 eoicorum in der leh-^0 und von der freyheit des menschen ohne dem> yßvw.s Zander übereinstimmen, ist leicht zu schlössen,^lim.lwpus brn a, --0.,^.,»^.... --^ vieler bücher
. Seine mey-
. ' " vcill Ursprung vcv vv,c», von der sterb-
^ stz^pictews andere, werden billich verworffen. Se-
sL^picten.s' swv andere, werden brlllch verworfen. L-e-"> 27 baren^,?Arrianus ^denckenzwar seiner, aberoh-
Seine äußerliche lebens - art aber soll;4s M gewesen seyn. Er starb in der LXI-II 1 .01;-mp.,7d'l>A. dq-M^ch erbauung der stadt Rom, L. M. ; 7 ? 6 .^gNtschj/? über 7;. jähr alt war. Von der art seines todes7 vch^cht, Meynungen. Einige sagen, er habe sich selbst^ v, Ande?? seele desto eher in den Himmel kommen?'et Men. n^v 8 er von seinen discipeln znm opfer emge-7 >fL<°bald ^ daselbst ungemischten wein getruncken, wo-N schwinde! bekommen, daß er zur erden me-b'daß tage hernach gestorben. Wiederum andereNbKhlen, /wen esel feigen fressen sehen, und er seinerM. Flachs demselben wein dar;» zu geben, habe er so sehr, lik vs davon gestorben. >" Lbr^-
1 d>l>I. 0- ' XsV. lih. VIII. L. 7. t^L.
- wenn ^iechischer Meäicus, gebürtig aus Gni-' "ah^nner ge,ch^, jst ungewiß. Noch ein andererxl Und T^drysippus, ist em discipul des Erasistratl
v»n >0r8ica geschrieben. Chrysippus von Tya-n der art, wie man brodt backen sollte, ver-
gZSet"" buch
>ig7^c,nnd uvi-K wie man orooi oaceen,vu^,
?? ^(chwdene andere haben diesen nahmenE'" c VU- lih. III. k XIV. Kill.
7 ^XlX. c. 1. IM. kost. lib- III.
11 iw-1. c. 17. äe koet-pag. 87 - cie seöliskrü ^ 27. l.o^iLct, c. 8 . * 6 °
27. ae i^o^ierr,in bibl. br.
ehr 705
Chrysippus, ein Priester zu Jerusalem, lebte im v. lXoulo.Er war aus Cappadocien, und wurde nebst seinen brüdern Cos-mo und Gabrielio in Syrien in guten wissenschafften unterrich-tet. Hierauf begaben sie sich zu dem Abt Euthymion in Palä-stina , sich noch ferner zu üben. Chrysippus wurde darnach Oe-conomus in dem kloster Laurea , ferner wurde er der kirche 8.XelurreÄiorüs vorgesetzt, und endlich Priester zu Jerusalem,auch Lottos des heiligen Creutzes. Er hat unterschiedene fachengeschrieben, und unter andern Lncomium 1'beoäori NLitzo'is,davon aber nichts mehr vorhanden, als eine homilie äe 8, VMpars, und einige ImZweiitÄ von dem gedachten Liicomio bey demEustratio Lonttaniinopolirsiio in seinem buche äe 8tÄw vit-esuoÄorum, csp. 22- jn vita Lutb^mil
üpuä 8urium, ä. 20. jsu. , c. 171. Lea not. sck
Loltrst, c?sr>e.
Chrysis, war der Juno Priesterin zu Argos im 9. jähre desPelopotmesischen krieges, schlief aber einsmals bey ihrer lampeein, die den tempel - zierrath ergriff, und das gantze heiligthumin die asche legte. Einige sagen, sie sey mit verbrannt, anderesie habe sich nach Phlius retiriret, die zu Argos aber hätten eineandere zum Priesterthum erhoben, welches bey diesem volcke einegar ansehnliche würde gewesen. La?/e.
e»k^ 80 dHVV 8 , Wie Llavos für sich selbst eine schleiftfe, oder breiter streifvon pnrpur war, dergleichen die vornehmenRömer trugen,also hieß man zuConstantinopelLKrvloclavum einkleid, das dergleichen streife und schleiffen von gold und purpurgestickt hatte. , äe re velt. cap. 29. O« , litz.
NLXXXI. AII.XXXII. L/. 6, . p. 1799. IÄi/cAi.
* Chrysoeocca, (Georgius) ein Griechischer amkor, üie-äicus und Marhemsticus, der im XV. sösculo gelebet hat. Erverstünde allerhand sprachen, und hat verschiedene astronomi-sche wercke geschrieben, wie auch noten über den Homerum. Les
äisiribe.
* LIssXV" 806 ssI§ 08 , der nähme einer nation, von wel-cher in einer Turckischen prophezeyung stehet, welche sich einigerMassen forchten, sie mochten dermaleinst von diesen LKrvloMmszum Untergang gebracht werden. Jacobus Spon erkläret diesesWort, und sagt, es bedeute einen weißen menschen; ja er gehtnoch weiters, und vermcynet, die Moscowiter werden darunterverstanden, welche meistens weiße leuthe seyn, und hellfarbigehaare haben. Und in der that, wann man dem nervlichen HerrnSpon glauben zustellet, so förchtet der Türckische Kayser diemacht dieser volcker mehr, als irgend eine andere, wer sie auchseyn möchte. Iacobi ,Spons reise in Griechenland , ?. I.p. ;;6. Ein wahrer gunstling dieser gattung prophezeyungenkonnte, des Herrn Spons meynung zu bekrasstigen, noch dieheutige erfahrung hinzu thun, da es bekannt ist , wie grossesglück zu unsern zeiten die Mvscowitischen Waffen wider die Tür-cken gehabt, und ihnen gantze Königreiche hinweg genommenhaben; und da nun die Teutsche Kayserliche macht so heruntergekommen, die Moscowiter ihre fürchterlichste nachbarn würck-lich geworden sind. Allein wem ist hingegen nicht bekannt, wieveränderlich die grösse der Reichen ist, und wie bald das, so heu-te groß ist, morgen das kleinste werden kan ?
* (thrysogonus, ein berühmter Märtyrer in der Römischenkirche, welcher doch feiner lebens - geschichte wegen weniger alsder Verehrung halben, die ihm geschiehet , bekannt ist. Dieacten der heiligen Anastasiä, einer Wittib und Märtyrin, worin-nen man findet, daß Chrysogonus briefe mit derselben gewech-selt , sind mit Nichten glaubwürdig. Man sagt, er sey ohnfernAquileja, in der Verfolgung Diocletiani, gemartert und umge-bracht worden. In dem O-äsiMno der Archen zu Carthago ister ebenfalls als ein Märtyrer aufgezeichnet. Man verehrte ihnschon vor dem achten jahrhundert auf das feyrlichste zu Rom,und das lÄiiryrologium gedencket seiner auf den 24. nov.
apuä L , memvlres ec-
clsliMlgues. Lar/i-r, vitL 8snälorum sä äism 24. nov.
(shrysolanus oder Crisolanus, Ertz-Bischoff zu Mayland,wurde an. m6. von Paschale ll. nach Constantinopel an denKayser Alexium Comnenum geschickt, allwo er mit den Griechenvon dem ausgang des heiligen Geistes disputiret. Er soll auchhiervon etwas geschrieben haben, ingleichen äs lsncts IrlMste,8-rmones, Lxiüolss <Lc. Eustratius Ertz - Bischoff zu Nicäa,Blemmidas zugenannt der weise, Nicolaus, Bischoff zu Me-thone, Johannes Phurneus eine Mönch, und etliche andere ha-ben wider ihn geschrieben. äe 1cr. sccl. rom.
XII. i>.n. Hi6.
Chrysologus, siehe Petrus Lhrysologus.
ckhrvsoloras, (Emanuel) ein Edelmann von Constantino-pel. Der Morgenländische Kayser Johannes sandte ihn in Eu-ropam, die Christliche Potentaten um hulffe wider den Bajazetanzuruffen. Nachdem er aber von des Bajazets gefangenschaffthörte, ließ er sich an. 1;97. zu Venedig nieder, profitirte da-selbst die Griechische spräche, und machte nicht allein den Jta-liänern eine lust, diese spräche zu begreiffen, welche zuvor vieljähre lang gäntzlich war hindan gesetzet worden, sondern rechtesie auch an, besser Lateinisch zu lernen, welche spräche gleichfallsin den vorhergehenden Lculis gantz herunter gekommen war.Darauf gieng er nach Florentz, Rom und Pavia, und starb end-lich zu Cöstnitz an. 141 i- mi 47. chhre feines alters. Unter seinenschülern sind sonderlich berühmt Philelphus, Franciscus Bar.
berinus,