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, sonderlich in gewissen amts-verrichtungen, zu^hl, schädlich gewesen. Den krieg verstund er sehrr« kavÄ?E erwiese darinn, wo es nöthig war, eine sonderba-' wie bann Julius Cäsar , unter welchem er Ge-riet. „,,^'wnt in Gallien gewesen / seine dienste sehr rüh-re» war es vornemlich gar eine rühmliche that, daßdslckxx ^ung der Eburoner, Nervier und anderer Gallischenlej»n, § "'s sie zwey Römische General-Lieutenants Auruncu-und Titurium Sabinum mit einer gantzen legionlehens ^.N^gehauen, und nun auch sein winter-lager unver-'dva, ? -tl, und viele tage aufs heftigste bestürmten/ eruf glxiH^r abgeschlagen, bis ihm Cäsar zu hülffe kam.
- weise erwehrte er sich zu Aduatuca / als ihn eine-Mjn g?wambrier / welche raubs wegen »»vermuthet übernKo qG^gen waren / und auf erhaltenen bericht / daß Ci-"ur mit wenigem volck das plunder des gantzen'i; kriegs-heers verwahrete / ebenfalls überfallen hat->bdoch einiger schaden empfangen ward an denen,^e, .. w gerad desselbigen tages aufs fouragiren ausgesandtst,^.Welcher ursach auch Cäsar, von dem dieses bisna Wiederkunft zu thun ausdrücklich war verboten wor-M»q ^..dem Cicero nicht gar wohl zufrieden war. Dieservon Cäsar weg, obschon aus einer wichtigennemlich gleiche General-Lieutenants-dienste unter. Marco zu thun, welcher damals als kwcon-
^'"clen gesandt wurde; allwo dann Quintus an den
Mt kriegs - Verrichtungen, die jedoch so gar großM g,^EN, auch seinen amheil mit hatte. Er hatte auch!Mn Klein-Asien verwaltet, und sich allda , ausser
Un zeiten durch seine allzugrosse Heftigkeit sich überneh-§>chelk,,„/. wohl und rühmlich ausgeführet. Nach beyder^l>ve,n ' als der bürgerliche krieg zwischen Cäfare undMtdein s.?^3ienge, hielte ers, sowol als sein bruder Marcus,5hey s-lMtern, wurde auch samt demselben nach der Pharsalr-s er vom ersten zu gnade aufgenommen. Und so hat-Mse,N em gleiches, aber viel unglückseligers schicksal mitdem nach Cäsaris tod erfolgten schädlichen Trium-5°», hatte sich anfangs samt obigem seinem bruder vonMv r,. Le flucht begeben, um übers meer zu Bruto undKey AFhlffen. Weil er aber fast gar kein geld zu den nö-Mlich "^kosten bey sich hatte, woran es auch dem Marcodi den hangelte, fanden sie rathsam, daß er mit seinem söhn,wollte von sich lassen, wiederum heimlich inda « , Mte, um einiges geld zusammen zu machen.Meiner ^ Östlich fein söhn, der ein junger mensch von un-den Hoffnung -"r, und nach einiger urtheil feinen on-Rnd? ^weronem hatte ersetzen können, dem Antonio inund wurde aufs heftigste gemartert, um von ihm^ ' wo fein vatter versteckt wäre. Er stunde zwar
Ue zu Aa mit gröster standhaffrigkeit aus, ohne das ge-dicht ^V^cken; aber wie der vatter das erfuhr-, wolltes? löllte A^hen lassen, daß dieser söhn um seinetwillen län-rid ^Quälet werden , und gab sich deswegen selbst an
hj'>rdw nun beyde sollten umgebracht werden , bat>ri> idaten - n möchte ihn vor dem andern tödten. Welches>°?»enw fern bewegte, daß sie beyde bey einem ge-yjwen m einem aügenblick hinrichteten. Die ehefrau/Mp»Nja "wUls, welche ihm diesen söhn gebohren, warih'lik. v'hw schwester des berühmten Pomponii Attict.
^ e-7 « VI. äs bell. OaU. <7,-7. Spill. xallim.
äs bello civ. lib. IV.lebt/jUs' (Caspar) Lanonicus und Priester zu Sendo-<!L»dt iu L dem XVI. steculo. Er ward zu Tarnowitz, ei-hg.^eln-Polen, gebohren. An. 1567. nachdem er wohledjnas^c»!?twd er Uasistsr artium; hernach gäbe ihm" ^ iu Radzewil das obgemeldte Canonicat und die seel-^«domw. Dieser Cichocius ist der, urheber von, Me ; eines heisset er Lnawmia, und ist eine gattung' dle Jesuiten. Das andere wird von ihm Lllo-
Aden genennet, und ist wider die sogenannten Pro-Vi" geschrieben , sonderlich wird Erasmus undKönig in Engelland darinnen starck angegriffen.
"V'chovi 1.0ms.
^^«n.(Nicolaus) ein Jesuit aus Groß-Polen, ge--lehrte nebst der Philosophie dre Lbso og.sm^^chens^u Posen, ließ sich in unterschiedenen Mlßionenkr^fsÄus stiiciiorum, und starb an. l66y.Lv", Cracau. Er hat vieles Wider die Ananer ge-llen' insonderheit ein buch Lreclo Lri-morum ge-tk er verursachet, daß dieselben nicht mehr m
klnf-'ciut.. worden.
^t uw5^uch, eine starcke mit eingekerbten maurenN A Sklegen^ebene vestung an dem fluß Narenta rn Dal-b^>G?egierun.Dustapha Bassa erbauete diese vestung un-v"ngSolymanni, als sich die Christen dessen amM?' so Kten, an. 1^9. Der höchste und schma-MtM, ^7 wie ein castell von der übrigen vestung enk-til ow Mustapha aufgerichtet, wird dle cklt-
!?>in ^dt q w aber was Aly Bassa Conglych bevestiged^"et. An. 1694. wurde sie von den Vene-^ belng'und noch .in selbigem jähre von den TnrckenIn Carlowitzer ftreden an. 1699.
blieb sie nebst einem stück landes von 1. bis 2. stunde umherden Venetianern. An der Vorstadt gehen die berge von St.Stephans an, welche sich in zwey spitzen endiflen, die obenbeyderseits mit thurmen versehen, fo das gantze umliegendeland bestreichen. Der eine beißt St. Stephan, auf TürckischLv-Üs, der andere St. Anton, auf Türckisch OerZele.
Ottom. Pforte, ?- H.
dOE8, ein gewisses volck in Thracien, bey dem flusseHebro wohnend, so von Ulysse überwunden wurde, als wel-cher, da er von der belagerung der stadt Troja wieder zu-rück kam, durch einen stürm dahin getrieben wurde, ihrestadt Jsmarus plünderte, und darüber sehr wenig von seinenleuthen verlohr. Ovidius gedencket von einem flusse der Li-conum ,, welcher dasjenige, so er berührt, in stein verwandelt.Man halt auch dafür, daß die LLssbLMss in dieser land-schafft den Orpheus zerrissen haben. Ovrckn,, lib. X. mem-morpk. lib. IV. 6sorg.
Ciconia oder Cicogna, ein adeliches geschlecht zu Vene-dig , welches so alt ist, als die stadt Venedig selbst; indem eseine von den vornehmsten familien gewesen, welche sich da-selbst niedergelassen haben. Jedoch ward es erst unter denAdel und die kstricios aufgenommen, als an. i;8i., in demGenuesischen kriege, Marcus Cicogna dem vatterlande gutedienste geleistet hatte. Am meisten aber hat es empor gebrachtPaschalis Cicogna, welcher sowol zu kriegs- als friedens - Zei-ten sich sehr meritirt gemacht, indem er ic>. jähr lang Gou-verneur von Candia gewesen, und es glücklich wider die Tür-cken beschützet, auch fönst in civil-verrichtungen wichtige äm-ter bekleidet, daher er an. i;8;.zum Doge erwehlet, welcherdignität er rühmlich vorgestanden. Er hat die vortrestichebrücke zu Venedig, welche den nahmen Rialto führt, auch dieberühmte vestung Palma nuova in Friaul aufführen, und aufder insul Cephalonia gleichfalls eine neue vestung anlegen las-sen. Der bruder dieses Doge, nahmens Antonius, ward an.1^96. unter die krosuratore8 von 8sn Marco aufgenommen.Er starb an. 1594. Die Grafen von Cicogna zu Maylandsollen auch aus diesem Hause entsprossen seyn. ^
Crconta, (Flaminius) oder Cicocrna, gebürtig vonVincenza in Italien, war ein ziemlicher kkilolopkus, undließ an. 1592. ein buch in 4. zu Vicenza drucken, unter demtitul: tzuselkiones nstur-stss , in guibns jnxts Lriliotelis xrin-cipis mules äilissenter pertraökLntur, L summa kacilitare cli-sxutantur contra kabertum fuvenatensem. La^/e.
Ciconia, (Strozzi) oder Cicogna, ein VicentinischerEdelmann, ein Ibeoloxus, kkilosoxkus, der Rechten voÄorund Xuntius der stadt Vicenz, gab an. 160;. zu Brescia einbuch in 8. unter diesem titul heraus; Del kalagio äegl' in-
canti, üc äeUs gran msraviglie äegli spiriti äi tutts 1anatura loro, welches Caspar Ens ins Lateinische übersetzet,und im folgenden jähre zu Cöln unter dem titul: Mai» Tkea-trum äs sxirituum ök incantstionum natura drucken lassen.
CIOä^I8, eine gattung Hut, unten mit einem kleinenrand, und mit einer gewissen binde umwunden, so die Per-sischen und andere Orientalischen Könige auf dem köpfe tru-gen,, und waren mehrentheis von saubern tuch gemacht. Ver-schiedene alte autkores versichern, daß Liäarig mit der Tiaraeins gewesen sey. (Siehe ULLL.) Nach den alten mün-tzen war die Persische und Parthische Liäaris oben rund undeben, auch nicht viel tiefer oder höher, als es eines mannesköpf erfordert. Die Armenische aber war viel höher als dasHaupt und oben zugespitzt. Man machte sie mit Myrrhenund dergleichen gewürtz wohlriechend. , äs pi-
leo seÄ. 9. , äillert. 8- §. 52. INr/cE
äs ssegn. Lers. Üb. I. p. ;2.*
Cid Ruy Diaz äs Vivar, einer von den berühmtestenHelden, welche, nach dem bericht der Spanischen geschicht-schreiber, jemals auf der weit gelebt. Lain Calvo, welcherum das jähr Christi 92;. nebst Nunno Rasura (einem stamm-vatter der folgenden Könige von Castilien) die oberste gemaltin dem jetzterwehnken Königreich, unter dem titul, als Rich-ter , verwaltete, /oll seines älter-vatters groß-vatter gewesen,und dessen Nachkömmlinge in folgender ordnung auf einandergefolget seyn. 1.) Fernando Lainez. 2.) Lain Fernande;;;.) Nunno Lainez; 4.) Diego Lainez. Dieses letztem söhnvon Teresa Nunnez, einer tochter des Grafen von Amaya,Nunno Alvarez, war Rodrigo äs Vivar , nachmals Cid RuyDiaz genannt. Die vornehmsten von den wunderbaren geschieh,ten, so die Spanier von ihm erzehlen, sind kurtzlrch folgende. Indem 10. jähre seines alters nahm ihn der Konig von Castilien,Ferdinandus l. an seinen Hof. Daselbst erlegte er vor der sauftden Grafen Don Gomez äs Gormaz, welcher seinen vattergeschimpft, und ihn selbst, wegen seiner damaligen jugend,einen knaben gescholten hatte. Nicht lange hernach, da dieMobren unter ?. Konigen einen emfall m Castilien gethan, undgrossen schaden verübet, brachte er so viel Christen zusammen,als er in der eil konnte, erlegte mtt denselben dre feinde, machtedie;. Könige zu seinen gefangenen, und stellte sie nicht eher auffreyen fuß, als bis sie sich erklärt, seine Vasallen zu seyn, und ihmeinen jährlichen tnbut zu geben. Xunena oder Chimena,des ent-leibten Grafen von Gormaz tochter, kam hierauf an den Casti-
iranischen