Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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743
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von Lothringen, Hertzog von Chevrense, Pair,dewk,',^merer und Ober-Falckemer von Franckreich, Gou-» n Ober-und Nieder-Marche, Ritter der Königlichenb»hx°,! ?var der dritte söhn Henrici I. Hertzogs von Guise, ge-dv» Aen -i. ,un. an. i; 78. Er führte erstlich den titul Printzis.^Ee, und that sich in den belagerungen von 1 s FereHofe j„ - und Amiens an. 1597. hervor. Hernach, als er beyArcke» k^rießlichkeit gerathen, gieng er nach Ungarn in den?°g von Meg. Bey seiner zurückkunft wurde er an. 1612. Her-4» d-' ^yevreuse, und an. i6rc>. Ritter der Königlichen orden.»liste« Mgenden jähren ließ er sich im kriege wider die Refor-»»d j>Mvcauchen. Der König gab ihm die Groß-Cämmerer-Falckenier-stelle, wie auch nach einander das Gou-von Ober-und Nieber-Marche, Auvergne, Bour-"ud Picardie. An. 162;. bestellete ihn der Printz vonZsri».'uachmals Carolus I. König von Groß - Britannien,Mria , nahmen die Vermählung mit der Printzeßin HenriettaUtlx ^vollziehen, welche er auch darauf nach Engellandschell,- 1628. befand er sich mit in der belagerung vorRe,, dp'und nachdem er noch in verschiedenen andern gelegen-M Könige treue dienste geleistet, starb er am schlage den"' "N. 16^7. zu Paris. An. 1622. hat er sich mit Maria

, ^ ' des Hertzogs Herculis von Montbazon tochter,

von Mert, Hertzogs von Luines wiltwe, vermäh-

thr;. töchter gezeuget, davon ab^iz,"ud die dritte als Aebtißin gestorben-.Tt

davon aber 2. unverheu-

F>"„8^audius, Ertz-Bischoff von Besangon, war vonMen^?erGrafschafft Burgund, und stammele von dens^ai-k/W ortes her. Er war anfangs Lsrmmcus in der Ca-zu Besangon, und wurde hernach an. 626. zumAle rjeMff daselbst erwehlet. Nachdem er einige jähre diesema, M vorgestanden , begab er sich in die Abtey St.e berge Jou in Burgund, welcher hernach der

iiin staube ist genennet worden. Fünf jähr darauf wurdedieses klosters erwehlet, und führte darauf mit ser-i, ieit-r-Ibn ein gar heiliges leben. Er starb an. 696. wiewolK» Innung dieses mannes sehr unrichtig ist, und er von ei-L'e >vass??dr zurück in das VI. 1 »cu 1 um gesetzt wird. SonstK>°vicus^vt nach St. Claude sehr berühmt, und der Konigk? . XI. der sich dahin begeben, hat diesen Claudium, Oesthutzer des Königreichs erkannt. in Ve-

"Axi; , in orst. äs 8. LIsuäio, cum resxonk. Lslp.

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?!-?ischoff zu Turin, von geburt ein Spanier, undb gewiss berühmten Bischoffs von Urgel Fclicis, welcheri, irrhümmer um das jabr 794- aufdem Loncilio

verdammet worden. Um das jähr zu. oderClaudius an dem Hofe des Königs Ludovici,Wt all°j„ uvch lebte, das amt eines Priesters, und hat8 r, ^e bü^bprediget, sondern auch Lommentsrios über ver«der heiligen Schrift verfertiget. Um das jähridKgeina^Aon dem Kayser Ludovico kio zum Bischoff vonVÄte «!A' ba er sich dann mit grossem eifer denjenigenE duid??^che tzjx buder anbäteten, auch dieselben keines-üjMe. ^wollte, und alle creutze aus seinen kirchen weg-LT-Äbt j^^ber jerfiel er mit Theodemiro, einem Benedi-N»rlWa»^eanckreich, mit dem er sonst in guter sreund-HnAich, ?on. Sintemal derselbe eine scharfe epistel widerSksA° Hu,-.,-^ber Claudius antwortete. Es meldet zwar, ,,^nsi 8 , der gleichfalls wider diesen Claudium^»cd Acht al,„; sein sspoloZeticuni beantwortet, daß es Clan«N«? Arian-^^ dem Felice Ilrgelttsno gehalten, sondern, das c^hen ketzerey zugethan gewesen. Andere aber

Mu-^onas solches nur ertichtet. Es ist dieser Clau-gestorben. Sonst gedenckcn Bellarminus,

tze»"? ^iridere eines Claudii Clementis von Schottland,R Mönch soll gewesen seyn , und dem

->e Ä,wney jvu geivc,cn zcyn ,

^ ^ ^lchlj ^..dteses Claudii Isurinentts beyzulegen pflegt,läWljch geschehe, und daß niemals em sol-Z Lochet Schottland gelebet, ist von den Gelehrten« 1 ' nAAr^^den. Bon des erstem Claudii schriften isthex» Os m Lpiüolgm sä öslstss an. I ^42. zu Pa-fAtw, 'vvxtz^b m dem XIV. tomo der bibliotkecse kstrum^ ^eine Lommentsri! aber in Oenelin, in

lj.AtlL»/ 7 vrven '

d?eN*l flnd n»^Hum ^ und die ubngen Ept-

s. V dez ^»vch nicht gedruckt, ausser daß die vorrede und«Achs» je C^memsrii in I.evicicum , wie auch die vorre-Aiap^sle^jchstel an die Epheser von dem Mabillomo IN

^A^n^ptr^aüä'x^das licht gestellet worden. So hat auchAevf, des Claudii llpologetic», die bey dem JonaV '.Melchior Goldastseinercollectwn äs

(a kinverleibet. prser. La

, äs oSrL. Lc-' äslLiipe. eccl. ^a-/Fo». 2ns1s.lt. tom.I.'tl 9

" Und^^?nus, war Römischer Gouverneur in

vorüber frolocken möchten.

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74;

Claudius , (Marius Victor) oder Victorinus, ein Rednerund Poet von Marseille, florirte ums jahr 4; 4. und starb vordem jähre 450. Er war sonderlich geschickt im verse machen, undhat er geschrieben fibrös III. Lsrminum seu Lommentariorumin Lenelln sä Etbsriurn kilium; Lpiitolsm sä 8slomonemltkbstem äs perverlls luse Ltstis Noribus. Sie befinden sichin der biblivtkecs kstrum, und der cuIIsÄions ksbritisns, insppenäise Lignesns. Was/«,, lib. V. epilt. ult. 6e»«aär«r,äs lcrixt. c. 60. <7«va, Kilt. lit. p. a;8.

Claudius Verus, Ertz - Bischoff zu Vienne in Dauphins,war wegen seiner tugend und gelehrsamkeit im IV. steculo be-rühmt. Ado und Beda versichern, daß er dem ersten Lonciliozu Arles an. z iq-. beygewohnet, welches aber der Cardinal Ba-ronms negiret, und dafür halt, daß derjenige Claudius, der sichauf diesem Loncilio befunden, ein Priester gewesen, welchen derPapst Sylvester dahin geschicket. Es muß auch Claudius Vsrusnicht mit dem Claudiano Mamerto confundtret werden.

L in ckronol. <7/,aE , äss Lrcliev. äs Vienne. §«m-Osll. Ldr.

* Claudius, (Julius Aedeffus Dynamius) kr^tor iirbsnuszu Rom zu zeiten Gratiani III. L. v. 1125. oder Christi ,74.hat nebst andern löblichen Verordnungen auch diese gemacht,daß, weil die müller aüzugroben betrug in lteferung des mehlsverübten, dieselben gehalten seyn sollten, die frucht vorher zuwägen, und nachdem dieselbe gemahlen, sie durch eben diesegewichts-prob zu liefern. Ler»^/. exiltol.

* Claudius,, ein gewisser reuter, welcher Judäam und Sy-rien durchgeplundert, und der von Kayser Severo ungefehrim jähr Christi 200. mit aller sorgfalt aufgesuchet ward. Erhatte die frechheit, in dieser ziemlichen zeit des Kaysers lagerzu betreten, und in begleitung etlicher seiner vertrautesten zupferde sich ihm zu nahen, ihn zu grüffen; und da er eine zett-lang ohne verdacht, und , als wäre er einer seiner andernObersten, sich da aufgehalten hatte, machte er sich ohnerkanntaus dem,staube, und war nach der Hand nicht mehr möglichihn ausfundig zu machen. 0/0», lib. LXXV.

Claudulphus, em söhn des H. Arnulphi, Bischoffs zu Metzund Dole, war ein bedienter am Hofe des Königs Stgeberti II.von Austrasien. Wilhelmus Nslmssburisnliz und etliche an.dere schreiben ihm einen söhn zu, nahmens Martinum, Her-tzog von Austrasien. Hernach als er ein wittwer worden, er-wehlte man ihn im 46. jähre seines alters zum Bischoff zu Metz,welchem Stift bey nahe 40. jähr klüglich vorgestanden.

Kill. genes!, äs krsnce. , äs geliis veter. krsn-

cor. tom. III.

* Claver, (Martinus) ein Augustiner-Mönch in den Phi-lippinischen insuln, schriebe die Historie seines ordens.bibl. Iliss).

Claviio, ein gebürge an den grentzen der Spanischen land-schafften Alt-Castilien, Navarra und Biscaya, in der gegendvon Logronno und Calahorra befindlich, nebst einem orte gleichesnahmens, welcher in Spanien sehr bekannt ist wegen eines vor.treffichen siegs, den der König von Leon, Ramirus I. an. 844.daselbst wider die Mohren erhalten, deren er, durch absonder-lichen beystand des Apostels Iacobi, 60000. soll ertödtet haben.Andere scribenten kommen wegen des orts und wegen der facheselbst mit dem odftchenden überein, sagen aber, daß es an. 9,4.unter dem König Ramiro II. geschehen sey. , bitt. äs

I'Llp. lib. VII. c. i;. ^ Vs«/ä, ez>it. äs Iss bitt.

kortugusk. k. II. c. 8 -

Clavrus, (Chrtstophorus) ein Jesuit, gebürtig von Bam.berg, war in mathematischen wissenfchafften wohl erfahren. DerPapst Gregorius XIII. bediente sich seiner, den calender zu cor»rigiren, und da unter andern Josephus Scaliger über diesenneuen calender critisirte, gab Clavius eine apologie wider den,selben heraus. Er starb zu Rom den 6. febr. an. 1612. im 7;.jähre seines alters. Seine schriften sind: Lommsntsrius in Lu-cliäis Elements Leometrics; in 8pbs:rics Ikeoäotti; 8inuumtsngentium L kecsntium rstio, L 1 rs 6 tstu 8 IrisnZuIorurn ,Oeometris krsöiics, Llgebrs und unterschiedene andere, welchezusammen in V. romis verfasset sind» L

äs kcript. 8. s. äs kcisnt. mstkem. elog. ä'kuom.

Istter. xinsc. I. <Lc.

Claviz, sino zwey Veite schlösset IN Croatien.

Unter-das andere Ober-Clavtz heisset. Sie wurden an. 1686.von den Christen erobert und geplündert, ttrca«/, Ottom.Pforte k. II.

Clausen, ein städtlein und paß in der Grafschafft Tyrol amfluß Eisack, zwischen Brixen und Botzen, bey welchem das ur-alte schloß und stadt Geben auf einem berge, unterhalb aber daSschloß Prantzol gelegen. S.ie ist eine alte Römische bürg gewe-sen, davon noch alte gemauer vorhanden, und gedencket ihrer

Antonius unter dem nahmen Sublavw. Allhier soll 220. jährvor Christi geburt Orostoges , em Hertzog des Bayer- undSchwaben Landes, ferne resident gehabt, unb die den um-liegenden völckem geraubte schätze allda vergraben haben.Sie gehöret, was die Landes-Furstllche Obrigkeit anlanget, demLause Oesterreich, die einkunfte aber geniesset der Bischoff vonBrixen. In Ober-Oesterreich an dem flusse Steyer, ;. weilenoberhalb der stadt Steyer, liegt auch ein vestes derg-schloß,LIau-