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Zweyter Theil. Bi - C.
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sm genannt, welches einen treflichen vaß gegen Steyermarck zttabgiebt. 2 »/. wposr. Lukr. Brandts Tyrolisches ehren-krantz-lein, k. II.

Clausenburg oder Coloswar, tat. LIsuäioxolis, eine gutehandels-stadt in Siebenburgen / lieget an dem kleinen flüßleinSamos, unten an dem gebürge gegen die Ungarischen grentzenzu,;. weilen von Waradin. Es ist ein schöner und wohlge-bauter grosser ort, und hat ein altes schloß, darinnen ein Haus,in welchem der König Matthias Corvinus gebohren. Die Sie-benbürgischen Landes-Stände pflegen sich allhier insgemein zuversammlen; so haben auch allerhand religionen daselbst ihrfreyes religions-exeiLlrium, und darunter auch die sogenannteArianer oder Photinianer, welche auch ihre eigene buchdruckereyallhier gehabt. Der König von Polen und Fürst in Siebenbür-gen, Stephanus Bathori, hat allhier eine Academie aufgerichtet.Über dem stadt-thor ist eine inscription zu ehren des Kaysers Tra-jani befindlich. Im XVII. Leula ist diese stadt verschiedenemal belagert worden. KercHenLioiA cüorogr. Iranl^lv.

*Elauser, ( Conrad) ein gelehrter Schweitzer von Zürich,UM das jähr 156;. schrieb üb. äe Oiutioue ; Lämonitionemäe legenäis koecis; kirrstes Ikoerstis; IVletlioäum änülM-csm Sx klstone, Lristotele, Hermogsue L Liceroue consts-tsm; Lrtiücioksm Netboäum äeclsmsuäl, concionsnäi, äi-ffiutsnäi, conleribeuäi epistolss; 8ermonss äe i.bristi kstlione<L stelurreÄlone Lc. und Übersttzte den CvrnutUM äe XstursOeorum gemiüum, des Chalcvndylä Historism ssurcicsm, einentheil der schriften des Procopii Gazäi u. a. m. aus dem Griechi-schen ins Lateinische; dabey er sich aber allzugroffer freyheit be-dienet. eplt. bibl. Lelaer. , cte elsris interxr.

Lartleo, jugem. rom. III.

Elauserus, (Christoph) war gebürtig von Zürich, und stu-dirte zu Cracau, Paduä und Ferrara, allwo er an. 1514. Lrtiumund vleäielnT voclor, hernach Stadt-Artzt zu Zürich , und einMitglied des grossen Raths daselbst geworden. Seine schriftensind: Lxüemeriäes ; Dislo^us äe IlrinT ^uäicio; 8ecrsts lecrs-rorum , ve! äe regimins vommorum mscr. *

*Clausius, (Christoph) vonLübben, studirte zu Witten-berg, wurde Nsglüer kbilolopbiL, und ebirte daselbst an.1668. in 8. seine küiloloxkiam Loruelianam , welche hernachin i2. ausgeleget worden, schrieb nachmals Lomroverliss ivis-isxkyücss, davon an. 1697. zu Wittenberg die vierte auflägean das licht trat, ingleichen brevem veüneatlanem Mstori-eL^mbolorum Lbronologike Imperstorum ftomsnorum,Franckf. und Leipzig 1687. in 12. und starb endlich als l'sstorzu Mökern. Grossens Lausitz, merckwürdigkeit. ,

couspeölus I.utsr. tom. II. p, ;;4-

* Clauß, oder Lluß, ein Reformirtes Benedictiner-Mönchs-kloster nahe bey Gandersheim. Den nahmen hat es von einerClause oder Einsiedlers-wohnung, welche ehemals hier gestan-den, und von einem Mönche, nahmens Waling, bewohnt wor-den. Vor den stifter derselben wird ein kresb^rer klebsnusund die Aebtißin des hohen Stifts zu Gandersheim ausgege-ben, und ist das kloster an. 1124. unter der Aebtißin Adel-heid , Kaysers Henriei IV. schwester, welche vielleicht auch diehaupt-stifterin ist, durch Bartholdum, Bischoffzu Hildesheim,zu ehren U. L. F. des H. Creutzes, des H. Georgii, und allerHeiligen gestiftet worden. Gedachte Adelheid fchenckte demkloster das daherum gelegene holtz. Es vereinigte sich auchmit Brunshausen, daß diese beyden klöster von einem Abte re-giert , die einkunfte aber »«getheilt bleiben sollten, welcher ver-trag auch von Kayser Lothario III. und Bischoff Bernhardszu Hildesheim bestätigt worden, welche ihnen auch die erlaub-nis gaben, nach eigenem gefallen einen Abt allezeit zu wehten,doch muste solcher Benedtttiner-ordens seyn, und hernach demGandersheimischen Stifte zur confirmation präsenttrt werden,welchen hernach der Bischoff zu Hildesheim einweyhete, wor-auf derselbe die freye disposition ohne einige abgaben über dieAbtey haben sollte, er aber dem Stifte Gandersheim mit rathan die Hand gehen, bey hohen fest-tagen messe lesen, und beykranckheiten die Nonnen, wenn es verlangt wurde, besuchen soll-te. Die Abtey bekam Hiebey Nsnlos im flecken Ludolphes-sen, nebst dem halben äme der capelle zu Oberhausen, und vie-lem holtze und ackern. Der Abt Johannes III. kaufte vor400. gülden die zehenden zu Danglevessen an. 14;;. und 1416.von den Herren von Freden zwey allodial - güther in Klein-Freden. Unter dem Abt Herman I. wurde die reformationangefangen, welche hernach zu Bursfeld zu stände kam, unddavon den nahmen erhielte, dahero dieses kloster auch mit un-ter der Bursfeldisthen reformation begriffen wär, bey welcheres auch so veste blieb, daß, als an. 152;. die meisten klöster dar-innen abgiengen, daß sie wieder derselben Vorschrift nach dervon dem Papst erhaltenen erlaubnis anfiengen fleisch zu essen,blieb Cluß doch bey seiner alten regul. In dem kriege derHertzoge zu Braunschweig mit dem Hertzoge zu Sachsen, Jo-hanne , Bischoff zu Hildeshetm, zu ansang des XVI. ÜLeulimuste das kloster und dessen güther sonderlich an. 1519. i?2i.und i;2r. viel leiden. Bey der Reformation ist dieses klosterdoch Catholisch geblieben, bis an. i;gs. solches secularisiret,und ein Lutherischer Abt hieher gesetzt wurde.

so».

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Dausse, Hm «°» MarchamonI In

anfangs 8ecretsrius bey des Königs Francistl I. der 1 Acisco und Henrico, welchen er so treulich dienete, day/^gchte.tere zur regierung kam, er ihn zum Staats-8ecreMEr starb an. i z;8. und hatte 9. söhne, davon Hen"^

Rath und Großmeister über die wasser und walder' Ireich; Petrus Ober-Aufseher über das Haus des M

cisci von Anjou; Nicolaus aber und Cosinus nach em« AaEschösse zu Chalons in Champagne worden; Johasm Er >Evon Paris scheinet auch aus diesem geschlechte M stsn- ^

Abt zu Toronel in der vicuces von Freius in apftEhernach Bischoff von Sees. Es befand sich an. r ^'^5,Loncüio zu Trident. 6sII. Ldrist- ^

äes 8ecret. ä'Ltst, Lc. c-°rfleE?

Clausthal, eine berg-stadt anfdem Hartz im E bcEGrubenhagen, deren bergwercke an. ioi6. ja wie ew vten, schon an. 95;. rege gemacht worden. Sie sind aber"unruhe etliche mal ins stecken gerathen, Man..i.AiE'lstetem bau geblieben. Der ksstor dieses orts ist Gene deintendentüber das FürstenthumGrubenhagen.

25. mertz sind in dieser stadt bey die ;oo. Häuser im r»gangen. topvgr. Lrunluic. *

Clausus, war ein König der Sabiner, welcher ja dewider den Aeneam succurs zuführte. Von ihm hen., ^icrRömischen Republick sehr berühmte geschlecht der^,nen Ursprung gehabt. Lneiä. üb. VII. v.

OI.ft VV8. Zu den ersten zeiten der Römischen Ahllc in"als man eben noch nickst viel vom schreiben verstmwdie jähre von erbauung der stadt Rom durch den sonslem. Denn der vornehmste kriewr, oder dze p^'höchste amt in der stadt trüge, muste alle jähr den .Apeldem tempel des Jupiters zur rechten Hand, wo oei ^nervä stund, einen nagel einschlagen. So viel ^

waren, so viel jähre zehlte man. Es war aM e^Miu, ^den alten Hetrulcis, und namentlich in der stadk wardgebrauch; da aber das schreiben etwas gemcmer ^s,e ^weg. Bey den bauers-leuthen aber blieb es doM gjtckjähr nägel einschlugen, damit sie ihr und der ch^AwohE M-sen konnten. Alles aber nach Unterlassung dieserRömer zu verschiedenen malen durch schwere w^len > 5 /nemlicb durcki vestilenk anaefocbten wurden ; "

wurden , ,

feiten zumachen konnte. Cujaciuses sey ein stück vom kleide gewesen, das man - ^

können oder nicht , nachdem es einem stck«und Corasius halten es vor eine wmcsm, ^

man rathsam, jedesmal einen solchen nagel zu ^Achstenmit solches, wie vor alters üblich, von dem v ^ des' Mgeschehen möchte, wehlete, oder ernennte w"" 0^'

einen viöwtor, welcher aber gemeiniglich seme ^ jj^nach dieser Verrichtung wieder ablegen muste. der ,„dLc. LIsvus war auch etwas an der kieRömer, darüber aber die Gelehrten in vielerley AmdsÄ ei»>^grosse streitigkeiten verfallen sind. Sigonms , s" ^ M § vorändere sagen, es seyen blumen gewesen, die in halten r perwircket waren. Accursius, Lazius, Panctrollus vver^ ^,schnallen oder knöpfe, damit man das kleid von im 1

uno <LvraiMö yauen es vor emc ' w' 2 „ter d '

schweif von purpur verbremet, die man ScallE vor^lassen, und eine rogsm darüber gezogen. L'watz, Lin den gedancken, es sey gewesen wie em ". KalmE^e ^von den schultern über die brüst weggehange»fius, Tvrrentius und andere sagen, es Enägel gewesen, der gestalt nach bald rund, daw ^

allen diesen Meynungen ist wohl die beste < '^jjchCuperus und Grävms behaupten, es stv ''Eleid, , E

streif von purpur, der manchmal auf das tEjy Ballein auf die wnicsm, welche man unter d denn cl^'nehet, bisweilen auch mit eingewircket war.,^^^ei"', ^eiulLrio findet man diese Worte; kleid

vus. Die Griechische scribenten nennen M eis ^

/Ui 0 -o 7 ,vtz^>l,^sv, da das letzte Wort einen Ntt ^^hrschein ^ re

dere färbe gehenden purpurnen strich eben w t her eis

deutet, als in eben dieser Griechen muss ness^dAPersischen Könige , so sie ^ ^ giess'

purpurne wmcsm, durch die ein wetsier > . bis

tete; und so ferner, wann eben dieser ^"h^rbaressowol einem gewissen edelgestein als einer w ^ ein i^^rok'men gegeben ward, und ' gehenl-Vj >vs"

strich eine andere färb mitten duckisckMtten^ ged^hev^.Alle übrigen stellen der suciorum - ,da d» dalassen sich auf solche artamfügllchstenerkmandern meynungen viele schwungke ten v /

vus nun war zweyerley, sugustus uni- , so» ^ Wvus , da der streif gantz schmal war, dmft ma« ^ L>^„dschen Rittern getragen werden; aum vs ^s ,^daß sich dessen die werbs-personen bedient v Rath sAdie ^ -da der streif breit war, ward nur von dem ^ ^oradie liessen denn gemeiniglich die wm

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