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Zweyter Theil. Bi - C.
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»^'Herunterhängen, ohne daß sie solche zugürteten. Ei-

^ E>a zu mercken, daß, wo der lsw8 Llavu8 ist ge-ßkejf ^^orden, nur ein einiger purpurner aber sehr breiterPfunden hat, auch daher immer Iaw8 0 Iavu 8 in 5m-scnb-n^lemals aber nach der mehrern zahl lari Olavi, von den^meldet werden; hingegen was die Olsvo8 sngu-^ndia k , derselben allezeit mehr gewesen, daher sie auch be-Oi>qx,o °vn den auckoribus in der vermehrten zahl -mguki Ll-lviM Wn werden. Beydes bekräftigen auch verschiedene annochb^j^Mterthum vorhandene bilder und Nokiicjnes, welche Ru-t.s^/Wfuhrer.?^rLo«,m.snimaäv.kiii.L.^ 4 /«.

luümt. c. üb. LOLLÜX. OLLLÜXI.

n-. cle reveiliar. *

kliMonienä, eine stadt in Klein-Asien in der provintz Jonien,Roh A ^der XXXI. Olymp. ohnqefehr 98. jähr nach der stadtk>iscbp'^;;28. ü.L. 6 ? 6 . gebauet.Sie liegt am Aegeischen meerwirna und Chios, und ist bekannt, daß der klülo-te». »/iaaragoras und andere berühmte lenrhe daselbst geboh-

^ V. L. 2Y.

!? ^ von Arcadien, warf sich zum Haupte der sclaven

c^den, welche sich ihrer Herren güther bemächtigten,Mjli." Cleomenes, König von Lacedämon, mehr als 6oo.Mieten?" Argos ruiniret hatte. Allein als die kinder der ge-Machten, forderten sie ihre erb-qüther mit den Waffen,M Oleander sich zwar an die spitzen der knechte stellte; je-üblich die partey der sclaven zu schwach, und dieerben gelangten wiederum zum besitz ihrer guther.^ - stb. VI. *

war aus Phrygien, und kam als ein sclave an, Commodi Hof, darinnen er aber bis auf die höchsteMl gelangete. Anfangs war er Cammerdiener bey demsk^lj^vachgehends erhielt er immer höhere bedienungen, bisgar oberster Cämmerer und General über die Prato-Ner s.wvuppen wurde. Ja als nachgehends Perennis wegenmachen an. 186. hingerichtet worden, ward er gar!° ^qx^Zlnister. Er führte sich aber in solcher charge eben?i>ch Aauf, als sein Vorfahr; inmassen er nach belieben,M hj zu bereichern, alle ämter verkaufte, die ins elend ver-^tte f Uach hause berief, und sie zu ehren - amtern be-in d°wlcl)e leuthe, die nur unlängst frey gemacht worden,- Eh setzte, die aussprüche der Obrigkeitlichen per-auch diejenigen, welche er für seine feinde hielt,U E>entt a?E>str verklagte, und sie allerley verbrechen beschuldigte;M Hina-Äsilius Birrhus, des Kaysers schwager, solcher ge-f?, M T/chitt wurde, nachdem er von ihm beschuldiget wor-dvxq''nach der Kayserlichen Crone gestrebet hätte, in wel->>, drrltzs/me conspirativn auch viele andere unschuldige leuthe«Insten c.,. wurden. Endlich aber nahm seine grausamkeit>eid°,, Ehand, daß sich das volck entschloß, es nicht län-L u, ygl'!' und daher im sinne hatte, einen aufstand zu ma-^er Arrius Antoninus von ihm hingerichtet worden,h.' Cle^lwe nun vorzukommen, wurde der Kayser genöthi-a°?' umbringen zu lassen, welches an. iyc>. gesche-

ht , a^ol^nus will, dieser untreue knecht habe gar gedancken» ;„aufden thron zu schwingen. Keroolra». üb. I. Lam-. klea^ornmoäo. Lia (Lc. *

Phania sohn, ein Stoischer küilo 5 opku 8 , lebteijhssvsi. LXXXIV. ü. N. ,74°. L. L. 244. Er war»K? ab ^ siüdt in Epiro, gebürtig, gab anfänglich einenM darauf nach Athen, legte sich, ungeachtet erdjxM 6 mLkm 38 im vermögen hatte, mit gantzer

Weq,,, F^onis anweisung auf die Philosophie, und ver-».Eelnes grossen fleisses und arbeitfamkeit den nahmenweil er sehr arm war, wurde er genöthiget,,, wwr zu ziehen, und sich dadurch seinen nöthigenkmi«, wnen, damit er des tages über seinen studiengerate. <xs wird auch von ihm erzehlet, daß, als erbefraget wurde, was er thäte, daß er immer^V8estel,^k Beschaffenheit bliebe, er hierauf einen gart-w das M?e, vor welchen er zu arbeiten, und eine frau,sch^v key p^odt zu kneten pflegte. Wie nun selbige dieses be-den Richtern absolviret, und ihm ein ge-worden, welches anzunehmen Zeno ihmbrwssß, bs ihm an gelbe mangelte, schreib-täfelein zuh 'Me er an deren stadt ziegel-steine und deine, umR N er ^ verzeichnen, was er von Zenone gelernet,'SG ^dirte gehöret hatte, und welchem er auch end-^lte M Und g,j„"Nter seinen schülern hatte er den Konig An-Ex^n Nachfolger Chrysippnm. Er starb im 70,?>rck und zwar, wie man sagt, soll er sich selbsts.^ic^erbijch-Uunger getddtet haben, nachdem er von der?Men. Überzeugt worden. Denn als ihm die^erMwvli,«^ er essen sollte, nachdem er zu curirungd?Esi>ie^ <wtNw en ^hn - fleisches 2. tage lang gefastet hatte,^Kue schZ - rch habe meinen lauf vollendet. Er hat„Etvbäo «n^Evtiget, davon noch einige ü-agmentad ?' ü» sinden "!!? Elemente LIex-rnärino ln ttromsc. Ilb.

7^^^- k.ar>r. in virs LleMtk. üb. VII. ( 7 i-LV?- Iib v?n ^b.I. LIII. L gu«tt. acacl. üb. IV.

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Elearchus, ein Lacedämonier, dessen vatter Ramphius ge,heissen, führte in dem Peloponnesischen kriege anfänglich einigescommando in Thracien unter Mindaro, wobey er jedoch nichtallzu glücklich war. Er ward zweymal von seinem vatterlandgen Byzanz geschicket, um dieser stadt fachen wohl einrichtenzu helffen, und selbiger besatzung wider die Athenienser zu com-.mandiren. Allein er fuhr da nie wohl. Das erste mal musteer eine belagerung aushalten; wobey er zwar anfangs dem an-greiffenden feinde tapfer genug widerstünde; weil er aber sichdarinnen sehr hart erzeigte, daß er alle lebens-mittel schlechter-dings für seine soldaten aufbehielte, und die bürger samt ih-ren weibern und Andern wollte Hunger sterben lassen, so be-dienten diese sich der gelegenheit, als Clearchus, um hülffe zuerbitten, zum jünger» Cyro gereiset war, daß sie nach einemmit Alcidiade, welcher in der Athenienfer nahmen die bela-aerung fuhrete, gemachten verstände, demselben heimlich ein thorofneten, und also den Clearchum ausschlössen. Er diente in-dessen hernach, wie vor, seinem vatterlande, und ward vondessen obersten Kriegs-Haupt dem Callicratidas vor der schiff-schlacht bey Arginüsä an seine stelle verordnet, wo er selbstdarinnen umkommen sollte; wie es auch würcklich geschehen.Jedoch weil alldorten die Lacedämonifche flotte gäntzlich zertren-net und geschlagen wurde, auch gleich darauf Lysander denhöchsten gemalt auf begehren der dundsgenossen und Verordnungdes Raths von Sparta über sich nähme; so scheinet nicht,daß Clearchus solches amt je recht geführet, ober etwas wich-tiges darinnen verrichtet habe. Wohl aber setzten ihn die La-cedämonier von neuem jener stadt vor L. II.;; i. Olymp. xeiv.

L. lVl. ;;8l. L. e. 40z. um die unter den Byzantinern ent-standene unruhe zu stillen, und selbigen Staat in gute ordnungzu bringen; er wurde aber bald darauf daselbst ein offenbarer ty-ranne, nachdem er die höchste macht und gewalt vom volckeempfangen hatte. Um seine Hoheit und gewalt desto vester zugründen, schaffte er sich eine sonderbare leib-garde, ließ alleobrigkeitliche Personen bey einem öffentlichen opfer hinrichten,;o. von den vornehmsten der stadt stranguliren, verjagte dieje-nigen , welche reich waren, aus Byzanz, und beschuldigte sievieler verbrechen, damit er unter solchem verwand sie verban-nen oder umbringen lassen, und also ihre güther confiscireukonnte. Als die Lacedämonier davon Nachricht erhalten, lies-sen sie ihm zuentbieten, daß er solche angemaßte herrfchasstfahren lassen sollte. Allein er hielt ihre Abgesandten verächtlich,begab sich mit seinem reichthum nach Selymbria, und als ersahe, daß er daselbst verfolget wurde, zog er den Lacedämo-nifchen trouppen, so unter dem Panthoedas auf ihn losgiengen,hertzhafft entgegen. Das gefecht war sehr hitzig, und wäh-rete ziemlich lang. Doch verlohr zuletzt Clearchus diese schlackst,und da er nicht vermögend war, die stadt zu defendiren, flöheer nach Jonia zu dem jungen Cyro, welcher, weil er ohnedemheimlich gesinnet war, seinen bruder Artaxerxem mit krieg an-zugreiffen, diesen mann zu seinem vorhaben sehr bequem ach-tete. Damit er nun durch diesen ohne jemands argwohn eineanzahl Griechischer soldaten sammle« könnte, ward unterbeyden abgeredt, daß Clearchus mit einer stimme gelds, dieer von Cyro empfangen, volck in Griechenland werben, undunter dem vorwand einiger schon vorher wider etliche Thraci-sche völcker gehabten handeln dieselbige bekriegen sollte, bisCyrus mit seinen übrigen zurüstungen fertig, und nun gleichgegen den bruder ausziehen wollte; alsdann aber möchte ihmClearchus die gantze also geworbene und beysammen gehal-tene macht ohne sänmnis zuführen. Diß geschahe auch; undwar Clearchus in selbigem gantzen zug der vornehmste RathCyri, und erster führer der Griechen; trüge auch durch seineklugheit das meiste bey , daß die gemeine kriegs-leuthe, welcheanfangs im geringsten nicht argwohnten, daß man sie so fernweg von ihrem vatterlande führen, und zu dem gefährlichstenkriegs-zuge gebrauchen wollte, auch sich grösten theils empö-ret, da sie endlich gesehen, warum es zu thun wäre, dennochzuletzt besänftiget wurden, und mitzogen. In der erfolgtenWacht jagte er,-was ihm von den Persern entgegen stunde,tapfer in die flucht, schlüge auch hernach den König selber, wel-cher ihn, da er sich wegen Verfolgung der flüchtigen von demübrigen Heer Cyri abgerissen, heftig anfiele, und kehrete miteinbrechender nacht wieder in das lager; in der vesten mey-nung, baß, nun alles gewonnen, und Cyrus einiger Herr inPersien wäre. Allein, weil dieser hingegen, nachdem erzwar sonst auch im gefecht nicht unglücklich gewesen, sein le-ben eingebüßt, und alles was er von Persischen und Asiatischemkriegs-volck bey sich gehabt, sich bald hernach wiederum demKönig nnterworffen hatte, gerieth Clearchus mit seinen Grie-chen s welche damals zwar in die 14000. mann ausmachten,aber im übrigen ohne reuterey, in der grösten ebene, zwischenvielen flüssen, stunden, in keine geringe gefahr. Denn wie-wol die Griechen vermittelst ihrer guten Waffen und ordnunaden angreiffenden fand zu verschiedenen malen ohne mühe ab-trieben ; so konnten sie jedoch durch die zahlreiche Persischereuterey vermtttelst Verwüstung aller gegenden, wo sie sichhinwenden mochten, gar leichtlich aufs hungern gebrachtwerden. Dieses bewegte auch Clearchum, daß er den be-trüglichen vorschlug des Tissaphernes annähme, und sich ver-gliche , ohne beschadigung des landes, und unter begleitung ei-nes Persischen corpo, wreder m Klem-Asien zurück zu gehen. Diefach liesse sich die ersten tage wohl an, und zogen beyde theile in

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