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ziemlichem frieden mit einander fort. Aber eben das fchläfteClearchum zu feinem Unglück ein. Und als noch die vieleHindernissen und Verdrießlichkeiten wegen dem beydseitigen miß-trauen dazu kamen, wollte endlich Clearchus dasselbige zum be-sten der seinigen gäntzlich zu heben trachten, und den Persernvon seiner feiten eine völlige Vertraulichkeit zeigen; ob erschon im übrigen genug wußte, wie grosse gefahr ihm für seineperson darauf stehen wurde. In diesem absehen denn gab erdem Tissapherni gehör, welcher sehr darauf dränge, daß Clear-chus mit den vornehmsten befehlshabern seiner armee zu ihm insein lager käme, auch verspräche, ihm darunter etliche zu zei-gen, und zu nennen, von welchen er (Tissaphernes) heimlichwäre gewarnet worden, als ob der Clearchus böse anschlagewider ihn vorhätte. Nun wie ungern auch einige dieser Grie-chen traueten, so brachte es doch Clearchus dahin, daß noch4. Oberste und auf die 20. Hauptleuthe sich mit ihm zum Perserverfügten, denen auch eine anzahl soldaten freywillig folgten;aber kaum war Clearchus mit den vieren in dessen gezelt getre-ten, so wurden sie auf gegebenes zeichen gefangen genommen,die übrige aber, so draussen geblieben waren, zu gleicher zeitvon den Persern überfallen und niedergehauen. Clearchus selbstund seine mitgesellen, doch aussert Menon den Thessalier, wel-cher der übrigen heimlicher verräther gewesen, wurden anfangszum König geschickt, und am Hof eine zeitlang verwahret;wobey sonderlich des Artaxerxis mutter die Parysatis, so ohne-dem gegen dem Cyro am meisten gunst getragen hatte, grossenfleiß thäte, um wenigst dem Clearcho das leben zu retten; wieim gegentheil die Statira des Königs gemahlin denselben garsehr antriebe, daß er durch dieser strafe seine stcherheit fürs künf-tige bevestigen möchte. Auch soll Clearchus, der sich den todimmer gewiß einbildete, von Ctesta des Königs Leib - Artzt in-ständig begehret haben, er möchte in den ihm sonst zuschicken-den speisen heimlich einen dolchen verstecken, damit er sich eherselbst das leben nehmen möchte, als von den Barbarn ohnegegenwehr umbringen liesse; so aber dieser aus furcht für desKönigs ungnad unterlassen. Das alter Clearchi war nichtmehr als ;c>. jähr, welches den rühm seiner thaten und grossenkriegs-erfahrenheit, welche Lenophon, sein Nachfolger in com-mandirung der obgemeldten Griechen, schier nicht genug zurühmen weiß, bey allen verständigen gar sehr vermehren muß.Ors gxuckklut. L iple in vit. strlax. Xe». bist. Or. üb.I. L ckc expeci. L^ri üb. I. <L II. Oiost. Kc. bibl. IM. üb. XIII.L XIV. *
Clearchus , ein tyrann zu Heraclea in Ponto, welcher st.D. z yo. Ol^mx. LIV. I. st. stl. ;6rc>. st. e. ;64. sich der Ober-herrschafft angemaßet, dieselbe gantze 12. jähr behauptet, undals er seinem lande alles ersinnliche übel zugefüget, von Chionund Leonidas umgebracht wurde, welches 2. junge leuthe auseinem guten Hause, und des Platonis discipul waren; so umdas jähr 401. nach erbauung der stadt Rom geschehen, OI^mp.evi. 4. st. stl. st. L.Justinus erzehlet dieses Mannsleben zwar viel weitläuftiger, und mit mehrern umstanden seinetyranney betreffend. Aber es lässet sich wahrscheinlich urtheilen,daß er zwey dieses nahmens, so beyde tyrannen zu Heraclea, undzwar groß-vatter und enckel gewesen, mit einander vermische.Der erste war ein bürger obgemeldter stadt, und anfangs inselend verjagt, hernach aber von dem Rath wiederum zurück be-rußen worden, um sich seiner wider das gemeine volck zu bedie-nen, als welches viele sehr unbilliche fachen zu erzwingen suchte.Allein dieser war gar undanckbar, stellte sich, als wollte er desvolcks partey halten, damit er den Rath mit willen und hülffedes volcks zu gründ richten möchte; wie er denn so. Rathsherrenauf einmal hinrichten ließ. Als auch eine anzahl vertriebenerbürger ihn mit krieg angriffen, soll er, theils um sich zu rächen,theils auch denselben besser widerstehen zu können, deren zurück-gelassene weiber und töchter mit gemalt gezwungen haben , ihreknechte zu heurathen, welches verursachet, daß viele lieber dentod erwehlet. DM. Kc. üb, XV. XVI. L XX. /«stl». üb.XVI. üb. III. c. 7. L XII. L. 12. stcker»r«a«. inexc. *
Clearchus, (Flavius) war an.; 84. ordentlicher Bürger-meister zu Rom mit dem Ricimer.
* Clearchus , gebürtig von Solis, war ein schaler desAristotelis, und einer der berühmtesten kcrixareticorum. Erhat unterschiedene fachen geschrieben, davon aber nichts mehrübrig ist , als ein IraZmemum seines bnchs von dem schlafe,welches im Iostpho contra stppinnsm 1. und in Eusebio pr-x-xarst. IX. 6. beybehalten worden. Von seinen übrigen schrit-ten sind uns folgende bekannt: IX viris (üverlorum bominumL xopulorum üb. VIII. cle Lauste klatonis; sts Lcsletis Üb. II.Lrotica üb. II. Tittz»
-rwr er i-w v-ei-bsl«; ^
^ Gn»«r' 77-^1 ch/Xl«; ' Trrg, or
7^oll«-s, II. 4. §. ;r. IV. 14. VI. 6. VII. 8- VIII. 7.
IX- 12. leg. X. 4. rz. Legg. XII. 2. lsgg. XIII. 2. legn.XIV. ;. y. 10. XV. ;. 8- 10. c7leme»r ström. I.
I. y. III. 2. V. 44. 47. 48.
vstverkus .fovin. I. /a/epl>«r, contra stppion. I. LA/kl-r«,, stsxrsepar. evang. IX. ste lcript. bist. Lüilos. I. iF.
sts Ilist. 6rLc. p. 48. Leg. , bibl. Lr^c.
bitt. kbil. k. V. stristot. c. 14. bibl. 6rrec.
cle
* Cleaveland, (Ioh.) eines Engellandischen M
söhn aus Leicestershire, im XVII. Lculo, war nicht " DeGriechischen und Lateinischen wohl erfahren, Aschen
in der Oratorie und Poesie. Weil er in den Crown' ^,,rdezelten viel bittere getichte wider die Republicaner sche'^ Xgsicheer in verhasst gebracht, erhielt aber durch eine sehr 0 ^ ywsupplic an Crvmwellen seine freyheit, und starb wu
28. apr. Man hat von ihm Loern5, Lbaraäkcrs,
Lpistolas, u. a. m. -I. „ zwo
* Cleberg, ein Amt und berg-schloß in der Weist . Kasisehen Butzbach und Wetzlar, welches Hessen-Darmsi Msau und Leiningen-Westerburg gemeinschafftlich besitz «„MSmals gehörte es zu Pfaltz, und belehnte PfaltzMM
an. 1412. Wyrich Puüern von Hiembnrg danm. Mbey dem bauren-kriege, kam ein bürger von WetW, .mens Bachin, welchem die bey dem kloster Neuburg gevr»bauren keine Ossiciers - stelle nach seinem gefallen .jchflenwollen, in das Amt Cleberg, zog auf 200. der "^„, Mbauren an sich, nennte solches den Clebergrfchen haun Mchcr sich durch Pfältzifche Unterthanen täglich verE f ioichin marschirte hierauf auf Ritfels und Schwauch^E»zwang die bauren mit ihm zu ziehen. Nach diestm AMsie das schloß des Probsts zu Weissenburg. Die bürger^ dein der Pfaltz liessen sie sreywillig ein , in welcherLauonicorum von den bauren wenig geschonet wurv - . Egehends verband sich die Kolbische partey mit ihnen Mde das schloß Rodern geplündert. Von dar wollten si HetMElsaß marfchiren, um den bauren daselbst wldck gelier c'von Lothringen beyzustehen, da sie aber zu Bs.U a»f MNiederlage derselben erfuhren, entfiel ihnen der >w»vmal, und liefen aus einander. rustw-
6srm. ^ ..»o.E
Cleffel, (Ioh. Andr.) war zu Tangermündc^uA Ean. 1698 . gebohren, und wurde sowol daselbst/.^ ^ ernach zu Magdeburg in Ilumamoribus unterwielen / Ill^Msonderlich in der Griechischen spräche sehr vest sirsttzbl'.- ^ esitzl,gieng er aus die Academie nach Helmstadt, w^.Mo ss.Mzeit daselbst zugebracht hatte, wieder nach haust e ^ ^ach Müber ein jähr aufhielt, hernach aber sich an. ^ öbtenberg begab, und daselbst Magister, und aw " -um MLacust. küilofopü. wurde. Im jähr 1722 . wa d»' ErÄore an die wieder in bessern stand gesetzte saw^ ° >
stisisi
lt'
wig bernffen, welches amt er den 18. bec. üNstu^^ßjici)rühm verwaltete; aber, weil er allerhand ver desausstehen muste, in eine kranckheit fiel, undjun. an. 1724. das leben einbüßte. Er hat zu -7" gxgt>o" .„,vschiedene sehr gelehrte viIxutatione8, als sto üstlestsmenri ex scriptoriüns prokanis, an. H,
darinnen eine grosse wissenschafft in der Griechiicyc« „nschen literatur gewiesen, auch noch verschiedene ^
nuscript hinterlassen. Kö/. III. 8-
Clelia, besser Clälia, eine Römische jungstw' cvon den geißeln war, so Porsenä gegeben wuroen< ^„erydas Tarquinische qeschlechte wieder auf den M ^
st. M. ,477. st. L. ;°7- L. II. 247. Rom belagc
daß sie sich bey Nachtzeit aus des Porsena lager siber
macht, und nachdem sie unvermuthet ery pferd^^jynch'selbigem, wie auch nach ihrem exempcl ihre geiM,a ,vieo^ ^die Tyder gesetzt habe, allein nachgehends A.ssandstN ftsi ßezugeschicket worden sey, welcher durch seine pck
anhalten lassen, jedoch hernach wegenund alle ihre cameradcn losgelassen hade. ^" ^^st ,,nv 7Rath eine statue zu pserde auf dem öffentliche""^ art, ' heg?Die Alten erzehlen diese Historie aus unterW. hjeft gw'V.h, ll-Mothe le Bayer nebst einigen andern W ^ .^ck>
benheit für eine fabel. O,'o«§!/. L. 1;- ^ 4,^'
vir. iHu6:r. c. iz.
in. kubliLolÄ, & cie virt. mulier. Ac. ^äe8 Wi. Orec8 tur Den. ä'^Ialiearn. . ^
Clemangiis, (Nicolaus äs) war aus em ,^d ha ,
Hanne fahre seines a/ters
ttuttia LK;-, Deüv woselbst er nuM
PoesteErihakKetttund Gerhardo ME? §
und sch^^ ^vurde an ,7 '»sonder-hett in der Elogueno F/chvn dammck^?'«EorderMiversttat
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