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Zweyter Theil. Bi - C.
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befahl, sich von Benedicto abzusondern. Alsdennv? ü)fort nach Genua. Gleichwol, da hierauf Be-thüt E. das Königreich Franckreich an. i4°8. in den banner hj'M Nicolaus äs Clemangiis in den verdacht, als wennAM des Papsts verfertiget hätte, wiewol er unschuldigMx'"oem er ;. monate vorher sich von dem Päpstlichen HofeMer r,,A bienua begeben; dahero er sich in dem Carthäuser-leldst Valfonds oder kontsine äu Kois verbergen inuste, wo-X>id yb j. unterschiedene von seinen schriften verfertiget hat;xxVM gleich der Papst Benedictus wieder zu sich berief,, die einsamkeit dem Päpstlichen Hofe vor. Im übri-

-uvk- - - ^ seine Unschuld zur gnüge an den tag geleget,!"»rsk der König wieder nach Langres zukommen, undi>er ki^Lii daselbst zu gemessen. Hierauf wurde er Osmor^ zu Bayeux, begab sich endlich in das Navarrischewoselbst er an. 1440. starb. Es ist gewiß, daß, ob?to Königlichen befehlen gehorchet, dennoch die Bene-sichz Wehene aufsagung alles gehorsams von feiten Franck-niemal gefallen, welches er auch in mehrern seiner7s ° gegen Joh. Gerson und verschiedene Vornehme' so zu solchem schluß gerathen, genug zu verstehen8tvßx^ Wn hat von ihm unterschiedene schriften, davon der«l> Leid?« Wfaminen gedruckt, und von Johanne Martins Lydioa». iüi;. heraus gegeben worden. Eines der vor-fein buch äs Oorrupto kLLlekT 8tstu, welches auch

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No^b Iochtenius besonders zu:e,I/.chtlich von der Hardt seil

Helmstädt an. 1620. ediret,seinem Ookcilio Oonlisutienüäs lcr. ecclck. 8 ^>o«äa». sä so. i; 8 i- öcc.Vi', ' ^08 suteurs eccl. sxp. sä Osve kill.

"L ^Olemsnsü Icripts ab vo» ^ in Win. I. k. II.

^U?watius, ein Vornehmer aus Alexandria; erschlügeMhxMande aus, die ihm seine eigene stief-mutter zumuthete,^,?leses gottlose weid ihn bey dem Kayser Constantiv an-Rey,".hätte er dieses lasier an sie gesuchet. Sie machte sichan Constantinam, des Kaysers schwester, undst dgh, Melden ein kostbar versetztes Halsband. Honoratus,">>q§ Me LoniL8 Orienti8, wurde darauf beordert, Clema-.Nlilbj^" z» nehmen, und das urtheil ward auch an demcSicht M vollzogen, ohne daß er angehöret wurde. Diese"hu, m das jähr Christi ;;o. >Lmrrira»»r Äkar-

^ Römische Päpste:

^ soll zu Rom auf dem klonte'Ooslio seyngeboh-Mdia Sein vatter wird Faustinus, und seine mutterKdxsUwwt, solches ungewiß ist. Er ist ein ge-Mstels Pauli in ausbreitung des Evangelii gewesen;b ldeL^s Qrigenis Zeugnis ein discipul des Apostels Petri,>v 8hab>>n ^ an einrichtung der Römischen kirche sott gear-iSe st-»"'. Er hat auch als Bischoff derselben vorgestanden,ihj^lschhff^aetz vorher Linus und Anacletus bekleidet. WennN' ibnwss- en, und wie lange er solches gewesen, ist unge-tz wen dre Gelehrten unterschiedene meynungen davonM habet insonderheit die meynung Henrici Dodwelli,

»!>!' 64. bis 81. dieses amt verwaltet, grossen bei)-

ß»Alidls^Wr sonst eiriige von seinem exilio, marter und an-M iy si"„nt mit dem Kayser Domitiano gemeldet haben,E ey^" Zeugnissen der Alten keinen gründ , und scheinet. btem zu seyn, daß man den Bürgermeister FlammnKies ' " ^ ^ ^

.m Domitiani verwandten, der um diese zeit ein

'!»>!>. ^as / mit diesem Elemente Xomsno confundiretchanbp« schuften anlanget, so ist heutiges tages vona seine Lpiüols sä Oorimkios, ingleichen ein ge-^liÄ^rn einer homilie, welches etliche für ein stuck

V>Mcil,s AI aä Oorintkios halten. Diese schriften hat zu-^lü^Grj-^'wus an. 16;;. zu Oxford aus einem alten^zMMhet^Bibel, welchen der Patriarch Cyrillus

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m Engelland verehret, heraus gegeben; wor-^W-^vlvm,a»"'Kerschiedenen, als dem Joachims Madero,°v WechrnCotelerio wiederum aufgeleget worden,s M hm noch unterschiedene andere schriften zuge-

Vn?ones äxotlolorum; Oonftitutionurn äpoliolics-ooMitionnm libri X. HomiliL OlsmsntinLv^-^Eis , keregrinstionibus ät krTäiLstionibus; Lpikols sä ^sookum ftatrem Oomini,

" beffn^mnsten, als ihm angerichtete, verworffen wer-" aber diese schriften Clementis zusammen

M. kstrum, oui temporibus äpoitoloruni

5 t ?' 28 ^- IV. in ckron. L kb. III. kill.

H ciUXÜ. 74. /renE, lik.

, 1 ^^ ' acl 6. 2Z. nov. K--reo«

IN hom. äs 8. Olem. äs ksereft

ls, h kärn„' d: 8- Krvetttr, in Oritico sscro. OoäiveF«!,^wiä^S II kom. O« F'r«. Oave Lc.

iv^dlidegerus, Swidgerus, ingleichend^tb! Mein Teutscher Edelmann, und zwar wird er82°? von KsMe genannt. Ob er aber aus dem ge-Udvxff :"'ustorff m dem Holsteinischen,oder aber dererm den Magdeburgischen, Brandenbur-L-^Meiglfchen landen ausgebreitet, sey entspros-^°« //. Theil.

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sen gewesen, ist noch nicht völlig ausgemacht, wiewol du Hol-steinische scribenten beyde familien, weil sie im wapen übereinkommen, vor eine halten. Dieses wird als etwas gewisses vonihm berichtet, daß er anfangs den Slaven das Evangelium ge-prediget, hernach um das jähr 10; 2. des Hamburgifchen Ertz-Bifchoffs, Hermanns Viscontis gewesen, ferner des KaysersHenrici III. Cantzler worden, und von demselben an. 1040. dasBißthum zu Bamberg erlanget habe. Nach anderer bericht soller auch Osnonicus zu Halberstadt gewesen seyn, und solches ver-muthlich , ehe er zum Cantzler und Bischoss gemacht worden.Endlich wurde er an. 1046. da zwischen Benedicto IX. Sylve-stro III. und Gregorio VI. welche insgesamt Kayser Henricus III.abgesetzt, eine grosse spaltung entstanden, zum Papst erwehlet;worauf er denselben nebst seiner gemahlin Agnes gecrönet, undihm die reformation der kirche sehr angelegen seyn lassen. Erhat auch die Simonie verworffen, das recht, Päpste zu erwehlen,den Römischen Kaysern restituiret, und sonst viel gutes Mis-tet. Weil er aber bey den Römern deswegen sehr verhaßt war,gieng er auf befehl des Kaysers wiederum nach Teutschland,um daselbst sicher zu seyn ; starb aber bald darauf an. 1047.nicht ohne Muthmaßung, daß ihm entweder von einigen abhä-rmten Benedicti IX. oder auch von seinem Nachfolger DamasoII. gift beygebracht worden. Sonst ist ein refcript von ihm vor-handen vor den Ertz-Bischoff von Ravenna, welches bey demUghello toni. II. ItsÜL Iscrse, und eine Lpiilols Oecretslis vonverwandelung des Salernitanifchen Bißthums in ein Ertz-Biß-thum, welche wm. IX. Ooncii. stehet. <7o«rra-

in snnsl.

virlsug. sä sn. 1046. /.es 0/Ire»/r>, üb. II. c. 8l. 82.e2rr», in Netrop. Okronicon vucum Lrunsuic. spuä Nsäerumin sntig. örunsu. x. 6. äs ksm. illuilr. in 8sxon.

Holstein, thron. äs ärckicsncell. 8. Iv. I.

Lec»r«». not. äign. äils. XIII. c. äs likertsts

eccles. Oerni. lik. III. c. n. <^c. sä sn. 1046.1047.

Ciscco«,«/.

eave Lc. , in iksg. sä kill. Okerloneli Oimbricxs

k.I. L. 14. §. 5. «L inprsef. k. II. Tentzels monatl. unterred.

i6yi. x. ;7. leg. L 1694. x. 224. leg.

Clemens III. ein Römer, hieß zuvor Paulino oder Paulo8cKoIsri, besaß nach Gregorio VIII. von an. H87. bis HYI.den Päpstlichen stuhl, half auch nach dessen exempel einen krieawider die Saracenen befördern, welche im gelobten lande sehrmächtig wurden, nachdem Saladin Jerusalem eingenommenhatte. König Philippus Augustns und Henricus II. von En.gelland kamen damals zwischen Gisors und Trie zusammen,und entschlossen sich, eine creutzfahrt vorzunehmen, woraus dererste gewisse ftbatzungs-gelder, unter dem nahmen der Saldin-zehenden, von seinen Unterthanen zusammen brachte. Auchdemühete sich Clemens, die nnruhen, welche nach dem tobe ih-res Königes Wilhelmi in Sicilien entstanden, zu stillen. Essind von ihm 7. episteln vorhanden, welche sich in dem X. tomoOoncii. befinden. L«sn. n 88. v«el-e»e. L«äar-./acsörkikl. kontik. Oave, kill. licer. <Lc.

Clemens III. ein Gegen-Papst, siehe Guibertus.

Clemens IV. ein Franzose, succedirte Urbano lV. an. 1265.und hieß mit seinem eigentlichen nahmen Guido Fulcodius, oderGuido Grossns. Er war erstlich ein soldat, und brachte esdarnach im studiren so weit, daß er vor einen der bestell Rechts-gelehrten zu seiner zeit gehalten wurde, weswegen ihn St. Ludo-vicus zu seinem Rath annahm. Allein, da bald darauf seineehefrau starb, mit welcher er zwey töchter gezeuget hatte, trater in den geistlichen stand, wurde Lrckiäisconus, alsdenn Bi-schoff zu Puy in Velay, und endlich Ertz-Bischoff zu Narbonne,woselbst er von UrbanolV. den Cardinals-Hut empsieng, wel-cher ihn darauf als seinen Legaten in Engelland gebrauchte.Als er von dannen wieder zurück kam, wurde er abwesend an.126;. zu Perugia zum Papst erwehlet, und zu Viterbo gecrö-net. Gleich bey antritt seines regiments legte er unterschiedli-che proben ab, daß es ihm mehr um die kirche als um sein eigeninteresse zu thun sey; sintemal er eine seiner töchter an einen ge-ringen mann mit einem schlechten braut-schätz verheurathete,die andere in ein kloster that, und seiner schwester söhn dahinanhielt , daß er von den ;. Canonicaten 2. abtreten muste. Erschenckte auch das Königreich Sicilien Carola Hertzoge von An-jou, und ließ eine creutzfahrt wider Manfredum, des KaysersFriderici II. natürlichen söhn, predigen; wie ihm denn dieGeistlichen von allen ihren einkünften den zehenden dazu gebenmusten. Da Conradinus, des Kaysers Friderici II. enckel, aiSrechtmäßiger erbe sein recht auf das Königreich Sicilien be-haupten wollte, widersetzte sich dieser Papst aufs äusserste, undthat alle stadte, die es mit Conradino gehalten, in den bann,und da endlich Conradinus von dem Carolo nach einer unglückli-chen schlacht gefangen wurde, soll er sich haben gegen Carolumvernehmen lassen: VitL Oonrsäiln mors eil Osroli, L morsOonrsäini vits Osroli. Er starb zu Viterbo an. 1268. den 20.nov. nachdem er z.jahr, y. monate und 2;. tage regieret hatte.Es sind von rhm unterschiedene Episteln und Oonüiwriones vor-handen , welche m dem VI. tomo Ooncii. bey dem Bzovio inseinen bey vem ^üadingo in seinen 3NNZ1. Äünorit.

und andern aWtreffen sind. Diejenige aber, so diesem Papsteallerhand juristische bucher, als r Decilione^ s-eAursm Auresmlup. Dscretsles; TrsÄswm äs Lpxellst. Lc. zuschreiben, irren

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