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Kirchen-Skaat gemacht. Darunter ist msonderbektlveich^vlg, daß er an. 17^, eine bulle publiciret, vermöge>»ehr g ftevelhaffter todschläger nirgendwo keine freystadtsollte. Nebst dem hat er auch nicht ermangelt,schen ^,Wledliche art die ausbreitung der Römisch-Calholi-!rc,cht-," 3 wn unter andern glaubens-genossen zu suchen. Erfl>e lu Sachsen unter den gehorsam der Cakholischen kir-M q,"^gen, und ist die deswegen an die Cardinäle vongehaltene Oheime Consistorial-rede, wie auch die^lgte bulle, und das an den König in Polen und
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M von Sachsen ergangene Lreve gedruckt worden.Heg n L'ch mit umständen gemeldet, daß er die Evangeli-en ln t, Schlesien durch Mißtonarien zum Cakholischen glan-.. " ^
d°?§en gesucht.
mclicis sibro
An. 17)4. hat er einen neuen sippen-, Isibrorum prokibitorum verfertigen lasten.
Z die §?Egen abtretung von Gibraltar und Porto MahonManienEngelland, muste sich der Päpstliche Xunciii8 in^ verein! ' ^7;r. heftig widersetzen. Er arbeitete ferner ander Griechischen kirche. Der Patriarch Iere-» ^cht ^ fach würcklich an. 17)1. bey nahe zum schlußAchten ^ "der solches kund wurde; setzte der Sultan denM» xj!! .ckeremiam ab, und einen andern an seine stelle. In-xj^^ke der Papst in der Drosces Bistgnano in Calabria^kchisches Lsminsrium auf, und gab ihm schöne^Ae„ daher es auch das Corsinische pflegt genannt zuM»vn'aepleeroberungen der Spanier in Africa machtenDr x'Päpstliche gemalt auf dieser feite auszubreiten. Ebend dcwnss vat auch die zahl der Heiligen ziemlich vermehret,eMrt s derselbe verschiedene beatisicirt, und vier Personen ca-Mdeg ^ Cardinale sind von ihm an der zahl ernennet' »s^on seiner Mildthätigkeit sind verschiedene proben be-M Frösten wohlthaten aber hat unstreitig der Präten-H»ljg,. dessen familie genossen. Er hat ihm verschiedene an-iahend- Ehrungen gemacht, auch dessen aus 22000. thalerU-1^,, Pension annoch mit 4000. vermehret. Er gab ihm>! öegch'/Me wache, und ein commando küraßiers, welchesUe» K^en muste. Übrigens aber haben die Nepoten des vo-, und insonderheit der Cardinal Coscia nebst demd^e , die strenge Clementis XII. starck empfunden.Man ,sme Nepoten aber, die Cardinale Corsini, Guadagni,Passen, hat er in grosses ansehen, macht undsl Das gröste vergnügen des Papsts bestünde
Er hat unterschiedliche grosse gebäude anqe-Av ausgeführt, die sehr kostbar und prächtig sind.
!, D-,!» machte er in Ancona sein angedencken unauslösch-ließ daselbst einen freyhafen aufrichten, auchlazareth erbauen. Ravenna erlangte nicht weni-M v^jden Cardinal Alberoni eine grosse hülffe von ihm,der beyden flüssen Ronco und Mvtone. Dap ^ret ausgaben nichts destoweniger ein grosser staat»>§>>, stellte man immer eine lotterie über die anbe-
llt Heien die allermeisten loose in die Päpstliche Cam-A l>ehj-,V Von diesen schätzen konnte er schon austheilen,Me», doch immer übrig. Vor allem ist dasjenige zuDa -Ü x beförderung der gelehrsamkeit beygetragentl^ri'ilinck den Cardinal Quirini zum LibliocKeL-uIo, und»Neck Assemanni zum Lultosie der Vaticanischen bi-
L vsit hatte er das vergnügen, daß dieselbe von le-bt, M vielen büchern aus seiner eigenen bibliotheck be-qMey s?" diesem aber durch eine Apostolische Mißion inder xM vermehrt wurde. Denn da er ungefehr drey jährv^ bra^ss zugebracht hatte, und au. 17)8. wieder zurückelj^ die vr!vder 2000. alte Medaillen, viele msnulLripm,hAd ehe», j„ original mit, welche der Kayser Domi-eiliä^^ den Egyptiern ertheilt, und die auf kupferne>» v^tea^graben sind, und also für eines der kostbarsten mo-H. k», w »ug dein alterthum anzusehen. Zudem ward auchV^devii^" eine besondere buchdruckerey angerichtet, wel-D zum druck der Orientalischen bücher gewiedmetE sind nun Viele Griechische, Syrische und Ara-
von 5 ium Vorschein gekommen. Nachdem endlich derÜSb den I" vodagra und stein lange zeit geplaget worden,vssi, v ex ' ^- übr. an. 1740. in einem alter von 8y. jähren,>. Fa«?' lahr und nicht völlig 7. monate regiert hatte.
eben des Cardinals Loscia rc. _
Ki», ^ gei^b' zugenannt Flavius, soll der erste BMoff^ck^lche^v seyn, ein Römischer bürger und bruder Fau-evRömischen Bifthoffs Clementis vatter war.Uch^hM^tauftt, und zum Bischoff bestellet worden, ward> 7 ", da von dem Apostel Petro in öslglcam
^ n >»n n? sonderlich zu Metz mit grossem elfer das>vi??^lgte, und viele leuthe bekehrte. Er starb an.
? Äle? tem leichnam annoch in der kirche seines nah-! V^Slvvn ^^^et; welches jedoch nicht hindert, daß nichtdo« -'^cht alter und sicherer Urkunden diese gantzeA'lä^lvd ^^fchiedenen Cakholischen Gelehrten in zweifel
sie i-v sie Lxile. Aetensi
^8'. sie Nee«. * . . ,
»k>I A stj./.'»er von den selaven desjenigen Agrippa, wel-. >vußte ^"ers Marci Agrippä tobe gebohren worden,"er er seinem Herrn (welcher von fernem
,n die insul Planasia, unwert Corsica, ver-
bannet , und nachgehendS auf des Kmssers Tiberii beseht er-mordet wurde) gantz ähnlich sahe, ließ er sich sein haar undhart lang wachsen, und gab sich für den rechten Agrippamaus, würde auch in dem Reiche eine unrnhe erwecket haben,wofern ihn nicht Tiberius durch list vermittelst zweyer, diesich stellen musten, als wollten sie sich zu ihm schlagen, aberihn bey ersehener gelegenheit in der nacht gefangen, noch inrechter zeit in seine gemalt gebracht hätten, da er dann selbi-gen in seinem pallast heimlich tödten liesse. Als ihn Tiberiusgefragt: Wie bist du ein Agrippa worden? war er frech genugzu antworten: Eden so, wie du L^lsr. Womit er diesemKayser die zu beförderung seiner adoption und verstossung vie-ler nähern artverwandten des Augusti, worunter eben auchder kolkkumu8 Agrippa gewesen, von der Livia gebrauchte listund betrüglichkeiten derb genug vorrückte. lib. 1. rm-
nsl. c. ;. <L Üb. II. c. ; y. O-o *
Clemens, wegen seines vatterlandes zugenannt 8 cow 8 , leb-te um das jähr 74;. Er verwarf die Lsnone 8 , und verachte-te alles dasjenige, was von den kstribu 8 und 8vnosij§ herkam.Er glaubte auch mit den Juden, daß es recht sey, seines ver-storbenen bruders weib zu nehmen, und daß die verdammtenin der Hölle, durch Christi Himmelfahrt wären erlöset worden, rc.-m. ekr. 742. 74 t-
Clemens, (Claudius) ein Jesuit, gebürtig von Ornansan der Louve in krLncbs-Lomts. Er begab sich an. 1612. j„die Societät JEsu, und wurde hernach in Spanien geschickt,woselbst er mit gutem rühm dociret. Er hat auch verschiede-ne schriften verfertiget, als Orationem sie UigEste LcLleiiBs,nZsiunenÜ8; Vitrmr Llemenisis IV.; LibliocbecL InkruÄio-uerri; veseriptionem LibliocstecT 8. hsurentü LsLuriaÜ8, Le.
bibl. 8. sie lcr. ÜLL. XVII. in
lsidl. blbliock.
Clemens, (Iacobus) derjenige, welcher den König vonFranckreich, Henricum III. um das leben gebracht. Er wargebürtig aus einem dvrf, nahmens Sorbonne, in dem Ertz-Bißthum Sens gelegen, damals 24. bis 2;. jähr alt, und indein Dominicaner-orden, welchen er angenommen, kurtz vor-her zum Priester geweyhet worden. Im übrigen war er vongantz keinen ftudien, hatte auch nicht die geschicklichkeit darzu,und dannenhero allen denjenigen leichtfertigkeiten nachgehan-gen , welche in übel disciplinirten klöstecn etwa« im schwän-ge zu gehen pflegen. Hierzu kam ein sehr melancholisches tem-perament, welches fähig war, ihn zu allerhand bösen einfüllenzu verleiten, auch wol zuweilen fast närrisch machte daher ergemeiniglich seiner kloster - brüder, und deren, welche sonstendahin wandelten, ihr gespött, und dabey sehr vielen keuchenbekannt wurde. Indem nun damals die von der Ligistischenpartey, sowol in reden als in schriften » den König HenricumIII. als einen tyrannen , als einen abtrünnigen, und als einenVerfolger der rechtgläubigen tractirten, so vermeynte Clemenseine recht heroische und verdienstliche that zu verrichten, wenner denselben aus dem wege räumte. Er ließ auch gegen seinecameraden sich öfters verlauten, daß ihn GOtt ausersehen hät-te , sein leben vor den glauben auszusetzen, und die kirche mitseiner Hand von einem so gottlosen Könige zu befreyen; weswe-gen ihn die, so dergleichen reden von ihm hörten, in schertzden Capitain Clemens zu nennen pflegten. Einige setzen hinzu,daß er dißfalls noch auf absonderliche erscheimmgen sich beruf-fen; daß sein Prior, nahmens Bourgoing, ihn in seinem Vor-satz gestarckt; daß man ihm, wenn er davon käme, zu einemCardinals-Hut, und wenn er sein leben darüber einbüssete, zuder Märtyrer-crone gewisse Hoffnung gemacht; daß der Hertzogvon Mayenne selbst die Hand mit in dem spiel gehabt; ja daßdie Hertzogin von Montpensier, aus grosser raachbegierde widerden König, diesen Mönch zu der grösten Vertraulichkeit mitihrer person gelangen lassen, nur damit sie ihn desto mehr an->frischen mochte. So viel ist gewiß, daß die Pariser, welchedamals Henricus III. bloquirt hielt, oder vielmehr insonderheitdie, so um den anschlug wußten, dem Clemens einen paßportvon dem Grafen von Brienne, welcher als ein getreuer Kö-nig!. Minister in der Bastille gefangen saß, zuwege brachten;auch versähe man ihn mit einem fälschlich nachgemachten cre-ditiv-schreiden, so von dem obersten Präsidenten Harlay ge-schrieben zu seyn schien. Mit diesen papieren, und mit einemMesser in seinem ermel, begab er sich den letzten jul. an. i;8y.nachmittags ans Paris nach dem Königl. lager bey St. Clou.Unterwegs stieß der Konigl. General-Pröcurator I» Guesle aufihn, welcher, da er von ihm vernommen, daß er mit gehei-men und wichtigen Nachrichten an den König abgeschickt wäre,ihn denselben abend mit sich in seinem quartiere speisen, undallda schlafen ließ; wobey K Guesle in seiner nachdem von dieserleidigen begebenheit ausgegebenen räcir anmercket, wie er ebendes messers, so er des folgenden tages zu dem Königs-mord ge-braucht, sich beym nachtessen bedient, auch da seine des la Guesleleuthe, ihm unter der Mahlzeit bedeutet, man hätte bericht, daßmehrere Mönchen seines ordens sich zusammen verschworen, denKönig aus dem wege zu räumen, gantz kaltsinnigund ohne die«?-ringste gesichts-veranderung geantwortet : In allen ständen undorden finden sich sowol ehrliche leuthe als böse buben beysam-men; und endlich habe auch dieser boswlcht, da er sich hier.aufschlaftn gelegt, überlaut geschnarchet. Weil dann lo Gues-le gar nichts verdächtiges an »hm gespurt, führte er den fol-genden morgen ihn selbst m des Königs zimmer, (welches
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