Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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in grosser dnnckelheit. pwwm. üb. II. äs ÜLr<-t.

ürbul. llegchxpr« apucl L«/ed. bikor. eccles. üb. IV. c. 22.

Lo»/l. ^/>ostolrcar«»r. Dr« IV«, bibüotbegue äe8 auteurzLLcles. IttrZrr«, de bsereüsrcbis.

Cleobulrna, eine tochter des Cleobuli von Lindus, wirdvon einigen Eumetis genannt. Sie machte gute verse, undhatte eine ungemeine geschicklichkeit, Migmstn sowol vorzutra-gen , als aufzulösen. Sie erfand einige, die sehr sinnreich wa-ren , und die man nach Egypten brachte, woselbst sie sehr ästi-miret worden. Ohne diese lebhafftigkeit des Verstandes hattesie auch eine grosse hertzhafftigkeit, ein reifes nachdencken, rc.Eusebius gedencket ihrer unter der ÜXXXII. Olympiode, wie-wol es scheinet, daß sie lange vorher gelebet. lVrnarrd. inconv. sspt. 8opient. L. 4. Oro§. /.ae-e. in Lleokulo. ^rbe».üb. X. L. 15. Kc.

Cleobulina, Cleobuli des Königs von Rhodus tochter undeinige Cron-erbin, welche würde sie aber freywillig dem Era,stides gab, um sich auf die Weltweisheit und erlernung guterwisienschafften zu legen.

Cleobulus, ein söhn des Evagoras, war von Lindus, ei-ner in der insul Rhodis gelegenen stadt, oder wie andere wol-len , aus Carien gebürtig, und verdiente mit unter die siebenWeifen von Griechenland gezehlt zu werden. Er war hertzhaff-tig, Wohlgestalt, und ein sonderlicher liebhaber der gelehrfam-keit, weswegen er sich auch in Egypten aufgehalten, die Phi-losophie zu begreiffen. Er machte Tmßmsrs, in Versen, gleich-wie seine tochter Cleobulina. Über dieses war er ein grosserfeind der undanckdarkeit und untreue. Er gab allezeit den rath,daß man sich guten freunden verbindlich, und aus feindenfreunde machen sollte. Von der tugend sagte er, daß sie in Un-terlassung der lasier und Vermeidung der Ungerechtigkeit bestün-de. Sein wahl-spruch war, daß maas und ziel halten in al-len dingen das beste sey. Sonsten soll er zu Lindus, jedochmit willen des volcks und zu dessen höchsten vergnügen regie-ret, und allda den annoch in gutem verstand gebräuchlichennahmen eines Tyrannen getragen haben. Er starb um dieÜXX. Olymp. L. II. 254. L. N. ;484- V. e. 500. im 70. jähreseines alters. vro§e«e§ in ejus vim toin. I.de conv. lept. 8gp. *

* Cleodanus, ein General Kaysers Gallieni, den er nebstAthenäo nach Byzanz schickte , die ruinirten bevestigungs-wer-cke in den stand zu setzen, daß man eine belagerung aushaltenkönnte. Sie waren auch so glücklich, daß sie in einer schlachtdie oberhand über die Gothen erhielten. Es geschahe solchesan. 26;. TVeLeL'r« ü'oKo , OsIÜLN. i;. Von Bünaus Teut-sche Reichs-Historie, wm. I. üb. II. x. ;? 8 -

* Cleomachus, aus Pharsalien gebürtig, ein mann vongrossem mnth, kam den Chalcidenser» wider die Eretrienser zuWisse. Diese waren jenen an reuterey überlegen, daß obgleichjene gutes suß-volck hatten, sie dennoch nichts ausrichten konn-ten. Die Chalcidenser ersuchten also Cleomachum inständigst,er möchte doch, andern ein gutes exempel zu geben, auf diefeindliche reuterey den ersten anfall thun. Eleomachus fragteseinen liebling: ob derselbe dem treffen mit zusehen wollte? Danun ihn dieser dessen versichert, so nahm er die besten leutheaus der armee zu sich , gieng mit denselben eiligst auf den feindlos, brachte die feindliche reuterey in Unordnung, und mach-te , daß auch das schwer gerüstete suß-volck die flucht ergriffe,so daß die Chalcidenser einen vollkommenen sieg erhielten, obzwar wol der tapfere Eleomachus selbigen mit seinem blut ver-siegelte ; dafür die Chalcidenser ihm zum beständigen andenckenein prächtiges grabmahl auf dem marckt zu Chalcis aufrichte-ten. lVrNarcdr«, p. 760. feg.

Cleombrotus 1. König oder Ober-Herr von Sparta, warAnaxandridä söhn, und fieng an zu regieren um das jähr 27s.nach erbauung der stadt Rom, Olymp. ÜXXIV. 1. L. R. 5500.H. L. 484. Man erzehlet, daß er willens gewesen, eine mauerauf dem Corinthischen lükmo zu bauen, um dadurch zu ver-hindern , daß XerreS mit seiner land-armee nicht in den Pelo-ponnes einfallen könnte; aber nachgehends, als sich am 2. oct.um 1. uhr nachmittags eine sonnen-finsternis ereignet, solchenVorsatz geändert habe, welches nach der gelehrtesten siern-kündigerrechnung n. II. 274. Olymp. ÜXXV. I. L. N. ^504. n. 0 .480. geschehen seyn soll. Nach diesem starb Cleombrotus L.II. 282. Olymp. I.XXVII. i. L. N. ;;i2. ll. 0 . 472. Pli-starchus, Leonidä söhn, hätte ihm von rechtswegen succedirensollen, weil er aber damals noch ein kind war, nahm sichPausanias der regierung an. Des Cleombroti gemahlin warChelonis, des Königs Leonidas tochter, in deren artickul derÜberrest von dieses ihres gemahls leben und geschichten nach-zulesen ist. lib. IX. 9. in LZide L LlLö-

wen. siehe Chelonis. *

Cleombrotus II. Pausania II. söhn, folgte ll. II. 174.Olymp. 0 . I. ö. M. ;6v4. L. 0 . ;8o. in der regierung von La-cedämon seinem bruder Agesipoli, welcher im kriege wider dieOlinthier verstorben. Er wurde zweymal wider die Tbebanergeschickt, und das dritte mal verlohr er die berühmte schlachtbey Leuctra in Böotien < welche Epaminondas durch seine tapfer-keit und ungemeine kriegs-erfahrunq gewann, ungeachtet ersehr schwach war, in ansehung des grossen Heers der Lacedä-monier, welche allhier nebst ihrem rühme auch ihre beste mann-schafft samt dem Könige Cleombroto, nachdem er 9. jähr re-

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girret, verlohren. Diese schlacht wurde V> f

LII. 2.L. N. z 6 iz. ä. 0 . gehalten,

VI. üiilor. Lodyl-E, üb. I. lib.XV.

Cleombrotus III. der zoste König in Lacedämon,eder familie der LZidarum, wie die andere Könige, t?nem schwieger-vatter, König Leonidä, in der regier»' r>'

Cleombrotus, aus Ambracia gebürtig, ein ??oliveELc-läsmiLU 8 , welcher, als er des Platonis buchet v ^len Unsterblichkeit gelesen, sich ins meer stürtzte. D. ':kannt, zu welcher zeit er mag gelebet haben. . ^

guKli. Tlllcul. Plutarchus gedencket auch eines pje»r'

dieses nahmens im anfange seines tractats, worin»»fachen anzeiget, warum die Omculs aufgehoret v»"

* Cleomeda, (Malchus) ein Geschicht-schre'^t Eeine Jüdische Historie, wie die Historie Mosis ist,

also meldet uns Alexander kolybillor, wie er von 0 ^seinem ersten buch smiguitstum ^udsicorum ang IÜbrigens ist unbekannt, zu welcher zeit er gelebt >

üb.ü c. l 6 . n einer sl '2

Cleomedes von Astypalea, war ein mann von ^gemeinen stärcke, daß er mit seiner saust in einer Genierle einriß, worauf alle kinder durch das einfallenoo z er Ageschlagen wurden. Als man ihm nachsetzte,in einen kästen, welcher nicht eher konnte eroM 'ehr 0 '',rbis er in stücken zerbrach, da man ihn aber lE " ,nen fand. Als hierauf das Omculum gefragt >v .»strEbflanzutreffen wäre, gab es zur antwort: daß er vA, rieft E!-,den halb-göttern worden sey. Plutarchus vergleich" voE^.mit dem, was die alten Römer von ihrem Rom»'^ -

daß er in den Himmel aufgenommen worden,

Cleomedes, einer von den ;o. tyrannen, welwvon Lacedämon li. II. z^o. Olymp. XLIV. i- V'„, natU,.^0 . 404. einsetzte, die Republick Athen zu reg"r^jeftr L^er diese stadt eingenommen hatte. Es ward aoer ^ ^

medes nebst seinen collegen, die nach der schlack», .. ^,i,»sybulus wider sie erhalten, überblieben, von dieiem ^ s.»Winder L. II. Olymp. XLIV. 4. A- .K

ins elend verjagt.

* Cleomedes, ein Spanier, führte die huu^welche den Lacedämoniern in dem treffen vev " ^ »"ch.den sieg erfechten geholffen, daher auch fern m k>c»andern, so sich in diesem treffen hervor gethan, ^ .ppel des Apollinis zu Delphos gesetzt wurde.

* Cleomedes, ein Mionomu8, von welche . . obwißheit nicht sagen kan, zu welcher zeit er Weo xlMeinige vorgeben, daß er an. 427. unter dem

II. floriret habe. Er war der Stoischen >ecte Js,

schrieb Onniiclerstionis LycÜLW Meteoroium u Erhell-

15 zy. zu Paris in 4. Griechisch heraus gegeben '^chevegius Valla hat ihn in das Lateinische übersetzt, >N/ch,etzu Venedig an. 1498. in fol. und r» Basel an.druckt worden. Endlich ist eine verbesserteneuen Übersetzung und Lommsnmrio llobsrrideaux an. 1605. in 4. heraus gekommen. ,.^,Mr s-'tmus, und andere, haben Griechische Lkoliri u ll 9 - ^dem verfertiget. Lal-t-er«, kibl. nov. msnulcr. u- a»"s-kibl. 6rKL. III. 5. §. 22. P. lv;. l04-sius cle scient. MstbemKt. p. 547. Cleomedi bt 0 ^hrsch^l«"««r zuschreiben; welches aber Fabricius Nlch

Cleomenes I. der i 6 de König von LacedchNlie der LZidsrum , lebte L. II. 254 - Oly Änara^xM, 484 - L. 5 °°. und succedirte seinem^ MenKMLEr brachte die Argiver unter sich, erloftteoM^ WPisistrati und der seinigcn tyranney, und ww o«die einwobner der insul Aeaina wegen ltzr^r ^ ^ nlE'v»'

unrech/"Ur dermalen ^/^^-ü'ruck zu kommen,statt ei,,p!^gen König daß er Demaratmn stn

ltewider"uchdemt-eß, undLeotych-be«g"'Mgegennu^ Pythiam dahin vrrmM/

Deomeni'-.^- ^sö/^ete, welcher X-, /,§

sem qA^'tgab, gedmi,^-»^- Pechen meng, E ^

rw, «^th er in eine Aegmeten abzustrafen.

^ darüber stgA raferey, daß er sich den bauck

tkleomenes rr 1 üb. V. L VI.

Olvm„"5f?er samiüe ^ zwanzigste Wmst?on E-li ^ Otl. ^ ^l,e der L§/clgrum, stwcedirte L'.M-'

' solcher nur ein i^»^^' 0 - 170 . /einem brnder W

ial5 «der »ach Cleombroti ll. tobe rE

der ei-g Er hatte 2 sz^btae friedliche regierung bw nab^,,^^ste vor feine», Äcrotatum und CleoMMNM, 0 »^"S/ welcher zuni^M ltarb, und einen fohn NreumA^.^.uachsolger seinesgroß-vatters durch de"A^e

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erkläre?worden, welches Ursache zu "'''"'t-fgegeben. üb. XV. von^L„sll

Cleomenes III. Leonidä söhn der z^ste ^ ^ ^

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