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Olymp, 6XXXVI. l. L. m. N48. ä. o. r;6.an,wegen seiner tyranney mit den Spartanern in un-Se„ da sich sonderlich die Lpkori seiner eigenmächti-
k fra^ung, und daß er nach seinem belieben, ohne jemanden"ul den benachbarten städten krieg anfieng , sehr wi-»»d UnV ließ er die Lacedämonische burger in dem lagerdiüchx"Besatzungen zurück, giena dagegen mil den fremden ge-!? st> ihm in allem zu folgen bereit waren, gen Spar-' ließ durch seine voraus geschickte kriegs - leuthe diede» jh„er nach der gewohnheit auf dem Rathhaus hal-ltzf-' Mahlzeit überfallen und todt schlagen, wobey denn ausder zahl nur einer, nahmens Agyüäus, sich rettenn-nL' ^eich des folgenden tags verwies er 8». der vornehm-lx b-Uer, und bemühete sich in einer langen rede das volck^se» ' ivie die Abschaffung der Lpkororum dem gemeinen!Xfürträglichsten wäre. Um aber dessen gunst noch besser.?^nen, schlug er vor, daß alle bürger ihre mittet gleich-Mde>,"ne gemeine cassa sollten zusammen schiessen, dieihe>l»nl blassen wurden, und man sodenn eine neue gleicheäcker und güther unter dem gantzen volck vor-irichf, lochte. Der gröste theil des volcks nahm dieses, wiedachten, begierig an , und ließ auch wegen diesem ein-en Vortheil gern geschehen, baß Cleomenes wider diegewohnheit eine grosse anzahl fremde zu bürgern an-. ' ^nd denselben an der neu vorgenommenen theilung der
Hhr hWenfalls theil gab ; wodurch denn dieser seinen gewalt'»Xig^Migte. Sonst machte er auch viele andere gute verord-'H s-^achte verschiedene nützliche alte gesetze wieder zu stände,°>e s« "Ire unter andern bey dem Lacedämonischen fuß - volck^ »„,5 ein, welche man mit beyden Händen hal-
^ ? anstatt solches sich zuvor der lantzen bedient, so man
?r»es ,,der rechten Hand führete. In den kriegen hatte Cleo-I gute zeit ziemlichen fortgang sowol wider die Ar-"lig scharr, bis letztlich der Achaische krs-ror, Aratus,7ede„^Ngen Cleomenem, ob verschon noch ziemlich billicheRe, ^orschläge that, den Macedomer Antigonum zu hulffe>'»sicher damals unter dem nahmen eines Vormunds
e. N Philippi allen gewalt desselben Reichs in HandenU >xn^°ser nun war frohe über eine so gute gelegenheit?lien st, , dem Peloponnes durch Vorschub der Peloponnesier'Mächtig zu machen; kam bald mit einer starckrn armerWig istj. ?u, und ward sonderlich durch die geschehene vereini-^ ihm sti n Achäern dem Cleomenes weit überlegen. DennochNrjst.areser aller orten unerschrocken das Haupt, und hättea, gewstIH zuletzt dem kriege ein für sich nicht unglückliches? i Kork«« , wenn er nicht durch geld-mangel wäre gezwun-st", mit geringerer mannschafft gegen eine» viel zahl-I>, »vn st!"d eine schlacht zu wagen, als eben dieser wegen ei-le floriern und andern Barbarn in sein land gesche-
^ istllx.M wovon aber noch kein theil bericht empfangen hat«s" der s^lb wenig tagen wiederum nach Hause ziehen muste.
ftwer, welche bey Selasia nicht gar fern vonL die Ä» gehalten wurde, föchte Cleomenes sehr tapfer, undf.ge. »Macedonische küLlangem in die 6oo. schritt weit^zu-^ derbst aber sein bruder Enclidas auf dem andern flügeldÄe dyMdlichen schlacht-ordnung, die sich wegen grössererlj/I», viel weiter, als er, ausbreiten konnte, zugleich vonE" »,l>g" ber feiten und im rücken angegriffen, endlich untenMa' kvstnst/ und die gantze feindliche macht auf Cleomenemd^stst ere auch dieser nicht länger widerstehen, verlvhre dens,I> kxjx" besten theil, sowol seiner Spartaner, als des gewor-xA» jstÄ-'bvIcks, und mit denselben auch alle Hoffnung seinedk>? »sts Uarta länger aufrecht zu halten. So bald er dem,Skli Aerwistst""cht dahin kommen, riethe er den bürgern, sichl^MstistUver ergeben , und er begab sich mit wenigenXtzMst m ' stieg allda zu schiff, und flöhe in Egypten,V^bstst^-bn dem Könige Ptolemao Lvergets sehr freundlichM Ist Ururde, auch würckliche Versicherung bekam, daßX k,,Mcki-st blner flotte und vielem geld wollte in Griechen-/ kü^n, st/.ssUm sein Reich wieder einzunehmen. Als dieserAt Iglest . Korben, und Ptolemäus kkilopacor an seine stel-lt s?b»iel -n^uen es anfangs, daß die fachen noch nicht übelüv A2^ugen , weil man ihn in dem vorhaben,rm-.VhI des neuen Königs bruder, um rath und hulffeba er in bester incynung riethe, es wäre fürM sqstd-^"us besser, wenn es sich mit vielen Pnntzen^ den und gegen die forcht, so man vorwenbete, daß?? gunst /remden soldaten der Königlichen krtegs-heerenf°Ä°»»te . ^te, und also leicht gefährliche Handel an-Wttst,,^, Konig und seinem Minister dem Sofibw
Sewvrk-te, wie über ;ooo. Peloponnesier, welche den
s» ltI.^vst d°^um volcks ausmachten, sich auf jeden fernerMe ^ em Magas und allen andern abwenden wurden;e^stl^s bey den argwöhnischen und feigen geinuthern
st^estI^», tz'As als seiner Räthen eine groffe forcht fürstill n?, alleslle bey der damaligen beschaffenhert ihrerI »fa^riich." der schändlichsten Wollust ersoffen war, undselber' . fttk einen wls
s!!'gkvffU an^ah-^^r das regiment^ führten , für einen sol-stoben, der, wo es ihr» gelüstete, ihrem Reich er-d haß könnte. Diese forcht gebahr bald einen" ivZUe hstKder Cleomenem, sonderlich als man ihm dretun' Zwar>ern Reich wieder zu erobern, mäht ge-mstor.dar er zufrieden, nur mit den wenigen ftl-//. Theil.
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«er Kuchen, welche ihm in Egypten gefolget waren, in Grie,chenland zu schiffen, und hatte noch ziemliche Hoffnung, weilindessen Antigonus gestorben, und die Achaer in einen schwe,ren krieg mit Aelolien verfallen, ohne fremde hulffe etwas aus-zurichten. Aber da zeigte sich die Egyptische bosheit erst recht,weil man sich schon zum voraus besorgte, wo dieser mann, derdie schwachheit des landes so wohl kennte, und bey den Königli-chen trouppen so groffe gunst hätte, seine fachen einmal in Grie-chenland wohl eingerichtet , möchte er ein gefährlicher feindfür Egypten werden. Aus dieser schlecht gegründeten besor-gung ward der unbillige schluß gefaßt, ihm eher das leben znnehmen, als die abfahrt zu gestatten. Um dieses vorhaben zubefchönen , suchte man allerhand klagen wider Cleomenem auf,und sonderlich liesse Sosibius durch Nicagoram , einen Messe-nier, welcher jenem aus andern Ursachen feind war, einen briefschreiben, wodurch er angeklagt wurde, ob wäre er sinnes,Cyrene in seine gemalt zu bringen. Solches nun war leichtdem Könige glauben zu machen, welcher sogleich befahl, Cleo-menem mit den feinigen in dem ihnen angewiesenen Hause zuverwahren. Wiewol sie nun sonsten allesamt noch ziemlichwohl gehalten wurden, verdroß doch sie, und vornemlich denCleomenem dieser schimpf und nnbilligkeit, sowol alü einigeempfindliche reden gewisser Königlichen bedienten, die er vernom-men, so sehr, daß unter ihnen der entschluß gelastet ward, mitqewaffneter Hand aus ihrer Wohnung auszufallen, das Alexan-drinische volck zur empörung zu reihen, und nachdem sie sichauf alle weise verstärcket, das äusserste zu versuchen. Der an-sang geriethe in so weit, daß sie, obschon an der zahl nur dxey-zehen, durch die vor ihr Haus gestellte wacht kamen, einen gu-ten theil der stadt durchliefen, und etliche Räthe Ptolemäi,welche ihnen unter die Hände fielen, todt schlugen. Allein weilniemand vom volck sich zu ihnen schlagen wollte, auch ih-nen das andere vorhaben fehlte, da sie willens gewesen,den kercker aufzubrechen , und sich wenigst durch die allda be-findliche gefangene zu verstärcken; so blieb selbigen nichts mehrübrig, um der raache Ptolemäi zu entgehen, als der tod, wel-chen sie sich auch auf vermahnnng Cleomenis, ehe noch jemandunterstünde, Hand an sie zu legen, von sechsten anthaten, undüber einen Haussen zusammen fielen. Hierauf ließ Ptolemäusdessen cörper an einen galgen knüpfen, und seine mutier, ge«mahlin und Linder hinrichten, welches L. X Olymp. LXXr. L. K. ä. L. LIY. im 16. jähre nach ansang der regie-rung des Cleomenis geschehen. 1>l>. il. lib.
XXVIII. in vic. Lgiä. A Lleomen. *
Cleomenes, ein Griechischer sukkor, von dem man nichtweiß, zu welcher zeit er gelebet, sondern nur, daß er ein buchüber den Hesiodum geschrieben, welches Clemens L1exanärinu8anführet lib. I. 8lromat. Voßius halt es für einen Lommsn-rsrium über des Hesivdi getichte. Vielleicht ist dieser auch der-jenige Cleomenes , dessen Diogenes Laertius in vim viogeni«Lynici gedencket, und der ein buch, k-eäügogus genannt, ge,schrieben. Es ist auch ein Poet dieses nahmens gewesen, wel-cher ein getichte, Neider genannt, geschrieben. lib. VIII.
lib. III. cle liist. örrec. /i. bibl. ilkt.
Cleon, war ein überaus unruhiger Atheniensischer Redner,und ein feind der vortreflichsten Generale in besagter Republick.Aristophanes beschuldigte ihn der sodomie in seiner comödievon Rittern, welche eine scharffe s-uyr„ wider diesen Cleon ist.Selbiger verstund zwar wenig oder nichts von dem kriege; je-doch als er das commando über die Atheniensische armce be-kommen , nahm er damit Torone in Thracien ein , und hatteauch willens Amphipolin zu belagern, allein da er vernommen,daß Brasidas, der Lacedämonier General, nicht weit von selbi-gem ort stunde, änderte er seinen Vorsatz. Darauf verfolgteihn Brasidas, und lieferte ihm eine schlacht, worinnen bey-des er und Cleon umkamen, welches ü. ll. Olymp.I.XXXIX.ä. lVl. ;;6r. L. L. 422. geschehen.lib. lV. V. lib. XII. in d^icia.
Cleon, em berühmter see-räuber, welcher, nachdem erdurch seine raubereyen mächtig worden- sich der stadt Sicyonin Peloponneso nach Aristrati tode bemeisterte; allein es hattemit seiner tyranney nicht lange bestand , sintemal er von deneimvohnern besagter stadt umgebracht wurde.
Cleon , ein see-räuber aus Mieten, und endlich ein sclavein Sicilien , warf sich L. x 6iy. Hl. ;84S- X 0 .zumHaupte einer Partey rebellischer fclaven auf, und vereinigte sichmit dem Enneus, einem anführer einer gleichen rotte, welcheerst vier jähr hernach überwunden worden. Xppl.
lävlan. lib. I-VI feg.
* Cleon , em berühmter see-räuber, aus Bithynien gebürtig,und zwar aus dem dorfe Gordo, an dem berge Olympo gele-gen , welches er hernach zu einer stadt gemacht, und Juli»Cäsari zu ehren ^uliopolin genennet hat. Anfangs hielt er sichin dem ungemem vesten schlösse Callydio auf, wohin er seinegeraubten guther allezeit brachte. Er that Antonio grossennutzen , indem er denjenigen , welche vor Labienum, denStatthalter ln K'em-Ajlen , die gelber eintreiben meisten, auf-passete, und die knegs - zurüstungen in diesen gegenden verhin-derte. Allen» in dem Attischen kriege trat er auf Octavianifeite, denn aujjer dem, was ihm Antonius gegeben, bekam ervon diesem noch so viel freyheit und ehre, daß er anstatt eines
Sss capers