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capers einen kleinen König vorstellte. Er wurde Priester desIovis Adrettem, den die Mvsier verehren, bekam ein stück vonMorena, welches ein theil von Mysien ist; endlich erhielt erauch das Comanische Priesterthum in Ponlo. Er hatte abersolches kaum angetreten , so starb er. Man giebt vor, erhabe sich seiner göttin zorn auf den hals geladen. Denn dertempel wird sonderlich heilig gehalten, und darf kein schweinen-fleisch geessen werden, daher auch so gar in die stadt selbst keinschweln gelassen wird. Wider diese gewohnheit handelte ergleich, so bald er sein amt angetreten hatte, und zeigte da-durch sein räuberisches gemuthe, daß er nicht sey hingekom-men einen ordentlichen Priester, sondern einen störer der heilig-thümmer abzugeben. , XII. p. 860. 86 r.
Cleonä, eine alte Griechische stadt zwischen Corinth und Ar-gos gelegen, in deren nachbarschaffc sich der von andern so-genannte Nemäische löwe soll aufgehalten haben, welchen derHercules umgebracht. Heut zu tage soll dieser ort Sän Vasiliheißen. , Lc.
Cleonice, eine schöne und junge Byzantinerin, von gutemHause , ward von dem Spartanischen Feldherrn Pausania zumbeyschlaf verlanget, und weil die eitern ihm wegen seinerstrenge solches nicht abschlagen durften, erhielt doch daS scham-haffte mägdlein von seinen bedienten so viel, daß sie das lichtauslöschten. Als sie aber im finstern sich zu Pausania ins bethlegen wollte, stieß sie ohnvcrsehens an die lampe, von welchemgeräusche Pausanias erwachte, und weil er seiner argwöhni-schen art nach vermuthete, es sey jemand in der cammer, derihm nach dem leben stellte, griff er gleich nach seinem dolche,und verwundete die gute Cleonice dermaßen, daß sie bald daraufihr leben aufgeben muste. Sowol die Byzantiner, als die ge-samte damals mit einer schiff-flokte allda befindliche Griechen,welche eben in Verfolgung der Perser begriffen waren , wur-den über diese that so sehr entrüstet, daß sie Pausaniam so-gleich in Byzanz belagerten , und diesen ort zu verlassen zwan-gen , auch ihm das commandv über sich , welches er bis da-hin im nahmen der Lacedämonier geführt hatte, gäntzlichaufsagten. Es soll auch denselbigen wegen diesem mord dasgewissen immer heftig gequäkt , und der Cleonices bild ihmals ein gespenst vorgeschwebt haben, bis er sechsten nichtlange hernach ein unglückseliges ende genommen. in
Limcme. *
Cleonymus, ein Atheniensischer Capital», ist deswegen be-kannt , daß er in einer schlackst seine trouppen verlassen , undnachdem er seinen fchild wegaeworffen, am ersten die flucht ge-nommen , daher das sprüchwort entstanden : Furchtsamerals Cleonymus. in rmbibns.
Cleonymus, Moments II. Königs von Sparta söhn, wel-cher, als Areus seines ältern bruders Acrotati söhn ihm in derregierung von Sparta vorgezogen ward, Pyrrhum ins landbrachte, wodurch er auch zugleich den schimpf, den ihm seinegemahlin, die Chelidonis verursacht , indem sie Acrotalum, ei-nen söhn des Königs Arei, liebte, rächen wollte. Siehe Acro-tatus. Es wurde zwar Sparta von dem Pyrrho bestürmet,allein die einwohner, sonderlich die weiber, hielten sich so tapfer,daß er endlich unverrichteter fache abziehen muste , welchesst. 17.480. Olymp. LXXVI. g. st. !VI. zyz;. geschehen. Einegantz andere person scheinet der Cleonymus zu seyn, von wel-chem im folgenden artickul gemeldet wird. in kyrrlw.
s'arsslm. stttic. L s,LLc>n.
* Cleonymus, ein Lacedämonier, wurde mit den Sparta-nischen völckern den Thebanern zu hnlffe geschickt. Diese lies-sen sich dadurch bewegen, den mit Äemetrio geschlossenen frie-den wieder zu brechen , allein da Demetrius anstatt zu einervölligen belagerung machte, besorgte sich Cleonymus einesschlimmen ausgangs,, schlich heimlich aus der stadt, und ver-ursachte dadurch die Übergabe der stadt. Deinem-,
x. 907. Kurtz hernach legte er von neuen eine probe seines un-glücklichen commanbo ab. Denn als er im andern jähre derLXIX. Olympkäis den einwohnern zu Tarento , welche da-mals mit den Römern krieg führeten, mit der Griechischenflotte zu hülffe geschickt wurde, eroberte er zwar die stadt Thu,rios, aber st. u. 4; 2. wurde er von dem Bürgermeister Aemi-lio geschlagen. In etlichen Römischen jahr-büchern hat ge-standen , er sey eher aus Italien aufgebrochen, als es mit denRömern zum treffen gekommen. Er schiffte hierauf um dasvorgebürge Brundusium herum , und wurde durch die windemitten in den Adriatischen meer - busen verschlagen , weil ernun zur lincken Hand orter ohne Hafen, und auf der rechtenHand die barbarischen Illyrier, Liburnier und Istrier, als inder see-räuderey berühmte völcker antraf, und deswegen nichtlanden wollte, segelte er bis an die nfer der Venecorum,wo er etliche zum recognosciren aus land schickte, nach derenWiederkunft den fluß Bachilione hinauf schiffte, und drey fle-cken der kstÄvinorum plünderte, und in brand steckte. Sobald die Nachricht davon nach Padua gebracht wurde, wo dieeinwohner wegen der benachbarten Gallier beständig in Waffenseyn musten, theilten sie ihre junge mannschafft in zwey Haus-sen, der eine sollte denen ans land gestiegenen entgegen ge-hen , und der andere sollte sich der flotte bemächtigen, undden feinden in rücken gehen; sie bekamen auch die feinde glück-lich in dir mitten, erschlugen deren r--oo. und Cleonymus
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kam kaum mit dem fünften theil seiner schiffe wieder nse , nachdem er in keiner geqend des Adriatischen mdenckwürdjges verrichtet. Seine verlohrnm sckM '»Pad'7und andere fachen, wurden im tempel der Iunoms ^aufgehangen, und alle jähre an dem tage, da dss >schehen, ein see - treffen zur tust gehalten.
XX. , X. 2. , AB
Cleopatra, Attali nefe, wurde ums jähr der >w^jppo,416. Olymp. LX. st. stl. ;Ü46. st. 0 . ;;8- " jE
dem Könige von Macedonien, vermahlet, mtsilippk.seine gemahlin, die Olympias verflossen. Als aber * ^ y.von Pausania st. X. 4-8- Olymp. LXI. i. st-;; 6 . umgebracht worden, verursachte die gram»' 'pias, daß sich Cleopatra selbst erhieng , undauch über alle, so derselben angehörten, ihren euer' ^ e-ta/ed. in kbilipxv. lib. XVII. ssrzM»- lw-
Ilixxl. in Lurt. lib. I. M
Cleopatra , Philipp, Königs in Macedonien ^MM/Alexaudri öl. Schwester, wurde an Alexanbrum v Awelchen ihr vatter zum Könige der Epiroten machte. p hcchsres bruders tobe machte sie sich einen grossen anhand/te gantz Macedonien unter sich, so daß sie Pervicca»" AytEschiedene andere Fürsten zu ehelichen begehrten; am pM'nus ließ sie zu Sardes umbringen, und ihr hernaw ,stiges leich-begängnis halten, weiches st. X. 446- ?"^lib.st. N. ,676. st. 0. ;oZ. geschehen. /«M». lib. IX- L- 7- -
c. 6. lib. XIV. L. i. Vrc-«/,«. lib. XX. a. lh
in stlsx. FT-okrr«, bibl. nnm. 224. in -i„mev
Cleopatra, des Königs in Egypten, Ptolemäitochter, die wegen ihres Verstandes und schönheit Mdert, aber auch wegen ihrer verübten grausamkenen oiyEniger gehasset wurde. Erstlich heurathetc sie st- ss- de» L,LXM.^st.stl. ;8;;. st.L. i;i. AlexandrumWnig in Syrien , verließ aber selbigen, um ihren och'metrius XiLLtor zu heurathen. Als sie vernommen/ ^el »ain Persien gefangen worden, und Rodogunem gevem e.» 'te, ließ sie st. X. 614. Olymp. LH I. st. stl- ;844-seinen bruder Antiochum 8iäeren zu sich holen, unv ossEsich mit ihm , lieffe auch nachgehends st-LXXIII. 4. st- Ist- ;8;y. st. L. i2;. den Demetrn"«/gen der Rhodogune Heurath noch mehr zu rächen,gen. Diese wurde hernach, da sich ihr soh" NAt, E,ihren willen auf den thron gesetzt, dermaßen enlru, ^ihn todt schoß, und Antiochum Vlll. welcher "iMrnannt wurde, an dessen statt zum Könige machte. ^er vernommen, daß sie gift für ihn zubereitet Oh
sie, solchen selbst auszutrincken , welches in der LK ^//xiscls st. X. 6;c>. geschehen. lib. XIII- st
äs belln 8yr. chtt/lr«. Lc. *
Cleopatra, Ptolemäi Lpipb-mis und einer anvträ tochter, Ptolemäi Lkylbonis oder LvergetL oc ^ 00,^Egypten schwester und gemahlin. Als dieser letzte' p ^Olymp. LLXV. 4. st. lVI. ,867. st. L. 117. uHal,e--A
sen aufgerichteten testamente Cleopatra die freyhe^,„Meinen, welchen sie wollte, von ihren söhnen zuM MM».^erwehlen, war sie willens, ihren jüngsten söhn A' ^ rew'^ch,Könige zu machen ; allein das volck zwang sie, m ^gen erben Ptolemäo Latburo die Crone zu über>,nichte,te ihn aber auf alle weise zu kräncken, und verw"^ß, »n ^seine gemahlin und schwester Cleopatram von M <u,cl) t^o.junge Selenen zu heurathen , brachte es enou / ^daß er st. X. 654. Olymp. LKXX. I. st.
Alexandro die Crone übergab, welchen sie ^ tractirte/2-oBgeachtet er ihr liebster söhn war, so Mw",s rief ih>'^,1, K'den thron von freyen stücken verließ. was7 B
tra wieder zurücke; allein, weil er wohl wns xxil.ne hatte, ließ er sie st. X. 664. Olymp- l»
;894- st- 0. 90. grausamerweise hinrichten,die Alexandriner, welche ohnedem seiner 'le rnen. »/erbittert, daß sie ihn st. X. 66;. ins eknd ,
dere Cleopatra, Ptolemäi sgckuri ersteoben gemeldet worden, ward nachgehends^- Metchum Ly?.icenum, den König in Sorten, - MelksßEmit Antiocho Orypo, dessen ge-nahl'N M krt^kkysconis andere tochter war, einen lang^-mahleDiese Printzeßinnen begleiteten allezett ihre g ^^s Of^eEten hinziehen wo sie wollten. Als aber A"schwE B Aeine schlacht verlohr, erwürgte Tryvhene lyre ^ pntcktram mit eigenen Handen, nachdem sie d"' ^ h»"5^iceÄ.altare hervor gezogen, allwo sie schutz g hdiese grausamkeit blieb nicht langechngesi «tr ^ B
nahn, Tryphenen, tödtete sie, und rathete all b
Siehe von allem obigen genauern bs"x.^xlX.ser beyder Lmiocborum. 1^. E.
Xlll. nntig. LSP. 20. L 21. wcgck'.X-lUvt
Cleopatra, eine Königin in Egypten, ^ Ptol ^. 7^heit und liederlichen lebens sehr bcruffu n /^mrte 4 ^
IslX des Königs in Egypten tochter.
Olymp. LLXXXII. 2. st. stl. nach dich/
bruder Ptolemäo Dionysio, und deh/elt n ^de, welcher st. X. 707. Olymp. LkXXXt^ «n -l47- als er Iulii Cäsarts zorn entgehen w