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*">d alleme. Denn Cäsar überließ ihr daS Königreich,li>rivn. t lhr, wie berichtet wird, einen söhn, nahmens Ca-«Äe?Lauget haben. Ais nach Iulii Cäsaris tobe, und dem? ertöder gewonnenen Philippischen sieg, MarcusMx ä. k. 714. L. M. ,944. ä. e. 40. Wider die Parther zuer ihr entbieten, daß sie zu ihm in CilicienM und davon, was man ihr schuld gab, daß sie CaßioMseo> - beygestanden wäre, rede und antwort geben sollte,k» tzeßin, welche nebst ihrer schonheit auch einen gros-sen, hatte, sieben oder acht unterschiedliche sprachensolide/lAch Hust in alle fachen sich wohl schicken konnte, undAivj,."w »ingemein wohl verstünde, wie eines jeden gemüth zuNqK Ware, tractirte diese gantze fach als einen schertz,Dnv >« -wit ihren schiffen angelandet, stiege sie aufdemflusseM»,!? knien kahn, welcher ein göiden hindertheil, purpernesilberne rüder hatte, worauf auch unterschiedene mu..'»in ^..uErumenta waren, auf welchen zu gleicher zeit, da^»ter .j^rte, gespielct ward. Auf diesem kahne hatte sie sichAdn^"kn prächtig ausgezierten thron-himmel, welcher ausM», d' Mige verfertiget war, geleget. In derselbigen nachtMt, », U angelanget, lud sie Antonium auf ein kostbares ban-wer denn gleich von ihrer Liebkosung ungemein einge-' ward, da sie ihrer seits nichts unterließe ihn zu ge-» stifte k>. täglich neue lust zu verschaffen wußte, sich in al-N , Wvr vollkommen richtete, an allen seinen lustbarkei-Metx. .»klt-vertrieb theil nahm, mit ihm auf die jagd gierige,stkleid-fMe Mahlzeiten hielte, im brett spielete, ja des nachtsder stadt herumliefe, den leuthen zum gespött ver,7«c und scheltwort in die Häuser zu schreyen; undHiiz sie in einem jeden dieser stucken, womit sich An-lftfta Ästigen pflegte, alle andere übertraf, und die ver-er ^welche er darinnen suchte, viel grösser machen konnte,ivorher nie empfunden. Bey dieser bewandnis istder ^^chten, wie weit es in kurtzem zwischen diesen bey-A; ,,„?ll»st aufs äusserste ergebenen perfonen gekommen, meyneten einige, Antonius habe die Königin^ftftyo^,,-heimlich geheurathet, odschon seine ehefrau Ful-Kft. A tebte , und er sich von derselben nie halte scheidenAy als diese jedoch bald verstorben, und inzwischen vre.sUftyde,, ^"kn und Verbitterung zwischen ihm und OctavianoN er >» war, liesse sich Antonius durch seine freunde bewegen,UM d»?Euer und stärckerer bevestigung ihrer beyder freund-iKr »„^"aviani schwester Octaviam zur ehe nahm, durch«Mft, UM. und andere fürtrefliche gaaben die Römer ver,liNgei, Ä Anionius von der Cleopaträ liebe gäntzlich könnteiK,, i^krden. Mein dieser war viel zu sehr in den schänd-, als daß er ein tugendsames weib, mitMg»n,/wor>heit auch dessen tugend begleitet war, den rer-VWit ^Cleopaträ hätte vorziehen sollen. Zwar lebte erkr!.stftd dA-wohl, so lang er wegen den Reichs-geschäff.?Ate krieg mit S. Pompejo in Italien verharrete, und»Achive^»verschiedene kinder von derselben. Ader als ertz ? er des Parthischen kriegs wieder in Syrien kam,
I ek- ^ die Cleopatra von neuem zu sich, zeigte sichwelche er eine zeitlang unterdrückt zu habenböi-^stulilger als zuvor, schenckte ihr auf einmal Phö,ft,.?ft^'^wn, einen guten theil von Cilicien, Iudäa undM »vs, - » rusamt der insul Cypern, wodurch die Rö-vksivssen ""lge ehre im leibe hatten, gar sehr musten fürntqäwde xjv werden; sonderlich als er noch die nun von ihrV?fti, öffentlich vor die seinen erkannte, den sohn Ale-bi^ie tos!!, wst dem zunahmen Helios, oder die sonne,Kftu .beyenA Cleopatra, mit dem zunahmen 8 elens , oder^leo^ern - "w- Als auch nach einiger zeit Octavia samt ih-l» Alta Antonio zu ihm in Asten reisen wollte, brachte es§M-^idev W daß er jener unterwegs befehlen ließ, zu Athenstich,, eine» »wwwol unter dem vorwand, weil er im begriffU! ^ er^Wien zua wider die Parther vorzunehmen. Es istals de^Ni daß dieses grosse Verbitterung zwischen Octa-und ^wtaviä bruder, und Antonio habe verursachen^»wlsche» der rechte zunder zu dem bald hernach erfolgten?ii,e.Aefes^ 7 lege gewesen. Die gantz unmäßige liebe Anton»»M ,»stlav iAptische weib, welchem er nun als ein voükom-Ikv^ftdete war, verderbte seine fachen täglich mehr,w »eben i^vmische gemüther von ihm ab, da er die?» .?>' söhn Cäsarion zu souverainen Konrgen m
^M gez^wa, Cypern und Cölesyrien erkläret, seine eigenedav »rw/y löhne Könige der Könige nennte, undsüv äk lodert ^.Alepandro Armenien, Medien und Parthren,klej 3 PhSti^kli, zum Reich anwies, dem lungern Ptole-liud,"'Syrien und Cilicien gab auch ledenins^aufzie^»^^ st>die Könige dieserlander vorzeitend?^ A^wsse» v" liesse: aus welchem allem die Romcr nichts
A" Mß einen krieg zwischen ihm und Ocra.kr d^wlt sie, m, fall der erstere siegte, gleich,
äisto» Römische» Reichs würde; wo«
dennoch mit der Hoffnung ge»
schmeichelt, Octavianum eben sowol als vorher den Cäsar, denjungen Cn. Pompejum und letztlich Antonium mit liebe zu ver«stricken. Als nun beyde mit grosser macht gegen einander zo,gen, folgte Cleopatra dem Antonio, richtete aber eben dadurchseine fachen und zugleich auch die ihrige völlig zu gründe.Denn erstlich waren ihrer beyder tägliche und bey selbiger be»wandnis der fachen sehr unzeitige lustbarkeiten und ckebaucke«eine ursach, daß viele nöthige Mästungen versäumet wurden,und die vernünftigste Romer, welche bis dahin noch mit An-tonio gehalten, je mehr und mehr an einem guten ausgang sei-ner fachen verzweifelten, auch daher in ziemlicher anzahl zu des,stn gegenthcil fielen. Sonderlich aber schadete Cleopatra demAntonio sehr viel in der grossen see-schlacht bey Actium, welcheder gantzen fach den ausschlag geben sollte. Denn neben dem,daß dieser ihro zu gefallen alles auf dieses see-treffen ankommenliesse , da er doch die Hoffnung des sieges besser auf seine land.trouppen hätte gründen mögen, und ohnedem seine schiffe beyweitem nicht die genügsame anzahl erfahrner see-leuthe hat-ten ; so war auch dieses weib die erste und vornehmste nr.fach der flucht; Massen sie aus weiblicher zaghafftigkert neben60. ihrer schiffen mitten aus dem gefecht davon grena, undihrer eigenen partev ordnung brach, ehe sich noch der sieg aufeine oder die andere feite gewendet hatte. Wobey noch Änto,nius die grosse schwachheit zeigen muste, daß er alsobald die-sem weib folgte; anstatt er bis zu selbiger stund in allen seinenkriegen eine ungemeine hertzhafftigkeit erzeigt, ünd dadurch vor-nemlich allen seinen feinden obgelegen war. Damit gierig nundie schlackst gäntzlich verlohren, wie dieses und anders hierzudienendes in dem artickul Antonius mit mehrerm ausgefüh«ret ist. Die Cleopatra fastete damals einen ziemlich großmü-thigen anschlug, öfnete einen canal, so aus dem Nil - fluß intRothe meer grenz, und schon von den alten Egyptischen Kö-nigen war angeleget worden , und meynete im fall der nothsich dadurch mit ihren schiffen und gröstem reichthurn in In-dien zu fluchten; rviewol doch solches zuletzt entweder ausMangel genügsamer Mästung, oder weil ihr Octavianus vor.kommen, oder wie schon zuvor gemeldet, weil sie sich immerHoffnung machte, auch diesen zu gewinnen, nicht ins werck ge-stellet ward. Sie probirte zu gleicher zeit verschiedene artenvon gift, um sich, wenn alle andere Hoffnung fehlschlüge, desschnellesten darunter zu bedienen; bereitete auch beneben eine,»ort zu, wo sie sich nach dem tod gedachte verbrennen zu las-sen , und legte da ihren meisten reichthun» beysammen, banntauch derselbe neben ihr durch die flammen verzehret würde. In.dessen konnte man aus verschiedenen anzeigungen fast schliessen,daß Cleopatra anfienge des Antonii fachen selbst vollends zugründe zu richten, um desto eher bey feinern feind und über-winder gunst zu erlangen. Denn erstlich ward diesem die stadtPelusium der rechte schlüssel Egyptenlands durch den von ihr»gesetzten Commendanten Seleucum ohne schwerdt-streich einge-geben. Und bald hernach fielen auch ihre schiffe auf einmal zurrtOctaviano. Als hierauf Antonius selbst sich öffentlich verneh.men ließ, die Cleopatra habe ihn verrathen, und sie sich theilsvor dessen mache beförchten muste, theils auch vielleicht seinentod zu befördern gedachte, schlösse sie sich in das obgemeldte znihrer Verbrennung zugerüstete gehäuft ein , versperrete solchesfleißig, und liesse Antonio anzeigen, daß sie sich selbst getödtet.Kaum hatte es dieser gehöret, da er seinen argwohn in mit-leiden verwandelte, und, da ohnedem seine fache in einem ver-zweifelten stände, sich entschlösse, die Cleopatra nicht zu überle-ben ; ja sich vielmehr sechsten der zaghafftigkeit anklagte, daßihm hierinnen ein weib hätte vorkommen sollen. Nachdem ersich also verwundet, liesse ihn Cleopatra wissen, daß sie nochlebte, zöge ihn auch, der durch vertust vielen bluts schon sehrschwach an krafften war, mit ftilern zu sich in ihr gebäu, undbezeugte ihm in dem letzten augenblick seines lebens noch ziem.liche sreundfchafft, wiewol uns viele umstände kaum glaube«lassen, baß es von hertzen geschehen sey. So bald Augustuserfahren, was da vorgegangen, schickte er zu Cleopatra eine«seiner vertrauten, den Proculejum, mit befehl, daß er auf alleweise trachten svllre, sie lebendig in seine gemalt zu bringen;weil er sie eines theils gern dem Römischen volck im trrumphgezeiget hätte, andern theils auch besorgte, wo sie sich das lebe«nähme, würde sie zugleich dasjenige gehäuft, worein sie sichverschlossen hatte, mit feuer anstecken, und alle da zusam.men getragene schätze zugleich verderben. Mit diesem abge.schickten wollte Cleopatra nicht anders als durch die thüre re.den, und weil sie wußte, daß Augusturn das maul nach ihre«schätzen sehr wässerte, spannte sie anfänglich den bogen sehrhoch, und durfte sogar noch Königreiche für ihre kinder for-dern , wollte sich auch mit der überhaupt geschehenen Versiche-rung der gnade Augusti gar nicht vergnügen. Allein als Pro,culejus unter währendem gesprache die gantze gelegenheit desorts wohl in augenschein genommen, ward es listiglich anqe,stellt, daß Augustus an dessen statt eine andere Person schickte,der Königin Vorschläge zu thun. Aber alldieweil dieser seibiaeunten bey der wohl vermachten thur mit reden aufhielte, schli-che sich auch Proculems m aller stille herbey, legte eine leiteran das feister, durch welches der M. Ankonins war hinaufgezogen worden , und überfiele hernach Cleopatra»» so ge-schwinde , daß sie nicht zeit hatte sich mit dem dolchen, wel»chen sie immer an der selten trüge, zu verletzen. Er nahmihr also dieses gewehr, durchsuchte auch ihre kieider, ob sie kei«
Sss» gift