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zu PariS getödtet ward, und die linie von Clermont äÄmboifebeschloß; 4.) Renata, eine gemahlin Johannis von Montluc,Marschalls von Franckreich, welcher sich in der belagerungvon Cambray hervor that, und noch vor der Übergabe dieserstadt an. starb. Renati, Herrn von Gallerande, anderersöhn , Renatuö, Herr von St. Georges, Ritter des König-lichen ordens, vermählte sich erst mit Philiberta , einer roch-ier Johannis, Barons von Rupt, Souverains von Delain inkr-mcke Lamts Lc. und hernach mit Franctsta, der einigentochter Jacobi von Amboise, Herrn von Bußi, nnd Antoi-nette, Frauen von Renel.' Diese Francisca vermählte sich nachdes ersten mannes tobe mit Carolo von Crov, Grafen vonPortien, und zeugte mit ihm Antonium, Fürsten von Por-tien, dem zu gefallen Franciscus I. die Herrschafft Renel znmMarquisat machte, welches, da Antonius ohne kinder gestor-ben , an seinen stief-bruder, Antonium von Clermont ci'Anr-boise, zurück fiel. Renati kinder waren, Thomas, Antonius,der skffter der linie der Marquis von Renel, und Antoniusder jüngere, I« lVloms Lulk genannt, weil er ein Ordens-mann ward, nachdem er mit seiner gemahlin Charlotta, ei-ner tochter Francisci, Herrn von Gueux, Jacobum, einenvatter Jacobi II. der an. 1645. bey Ndrdlingen blieb , gezeugthatte. Thomas von Clermont, Herr von St. Georges, vonRuvt, von Antigny, und Souverain von Delain, war einvatter Harduini, der mit seiner schwester Ambrosia die väter-lichen güther theilte, an. 16;;. starb , und von Johanna vonHarlay, einer tochter Roberti, Barons von Montglas, die an.164;. als Ober-Hofmeisterin von der Mademoiselle vonMont-pensier verstorben , Franciscum äs Pauüa von Clermont, Mar-quis von Montglas oder Montglat, Königlichen Oder-Kleider-verwahrer , und Ritter der Königlichen orden rc. verließ,welcher sich im kriege und am Hofe durch seine erfahrenheit«nd verstand hervor gethan, auch durch seine memoiren, dievon an. i6;;. bis an. 1660. gehen, und an. 1727. in 4. thei-len heraus gekommen , bekannt, nnd an. 167;. verstorben ist.Er zeugte mit Cäcilia Elisabeth«, der tochter Henrici Hu-rault, Grafen von Chiverny, und der erbin ihres groß - vat-ters, des Cantzlers dieses nahmens, die an. 169;. gestorben ,Ludovicum von Clermont, Marquis von Montglas, Grafenvon Chiverny , Souverain von Delain , der an. 1645. geboh-ren, in GesaMschafften an den Kayserlichen und Königlich-Dänischen Hof gebraucht, an. 1715. ein mitglied des Rathsvon auswärtigen geschäfften, an. 1716. Gouverneur Ludovici,Hertzogs von Chartres, auch an. 1719. nachdem er das jährvorher die tractaten der quadruple-alliantz als klempotsmia-rius zu stände gebracht, Staats - und Kriegs - Rath worden ,und an. 1722. gestorben ist, aber von X. einer tochter JacobiFrancisci, Marquis von Saumery, keine kinder ließ. Anto,mus , der älteste söhn aus Renati, Herrn von St. Georges,anderer ehe, nahm den nahmen von Amboise an, ward Mar-quis von Renel, föchte an. 1,64. bey St. Denys vor die Hu-genotten , und ward von seinem vetter, Ludovico von Bußi,bey dem Pariser blut-dad an. 1572- umgebracht. Sein söhnLudovicus von Clermont ä'Amboise, Marquis von Renel,Baillif und Gouverneur von Chaumont in Baßigny, undGouverneur von Vitry, kam an. r6i;. ums leben, und ver-ließ Ludovicum II. Von dessen kindern find zu mercken : 1.)Bernardus, Marquis von Renel, der an. 164;. bey der be-lagerung von 1 a Mothe blieb; 2.) Gerardus, erst ein Mal,theser-Ritter, hernach Marquis von Renel, der als Nsre-ckül äs camp an. i6;ü. zu Valenciennes, wohin man ihngefangen gebracht, an vielen empfangenen wunden starb;
Ludovicus III. 4.) Franciscus, der erst Nsürs äs camp,hernach Abt von St. Element zu Metz gewesen, endlich aberden Geistlichen stand verlassen, und sich vermählet hat; ;.)Johannes, der bey der belagerung von Chauny geblieben; 6.)Justus von Clermont chAmboife, der Ritter von Renel ge-nannt , von dem ein eigener articknl folget. Ludovicus III.General-Lieutenant der Königlichen armeen, ward an. 1677.bey der belagerung von Cambray erschossen, und verließ Lu-dovicum IV. welcher an. 1702. zu Lüttich gestorben. Seinsöhn, Johannes Baptist« Ludovicus, war an. 1728. Baillifund Gouverneur von Chaumont und Oberst-Lieutenant,
««r. hiK. §erieal. äs kr-ince. /.? aä-
äit. aux msmoir. äs Laltelnau. /.e «le
Msmoires äs^ko«U/ar.
* Clermont von Amboise, (Justus von ) der zweyte söhnLudwigs, Marquis von Renel, und Dianä Pontaüier, ge-bohren den 10. may an. r6;6. Er war erst 14. jähr alt, daihm schon eine Rittmeister-stelle unter seinem bruber aufgetra-gen wurde, und diente bald darauf bey der belagerung vonBar- 1 e-Dnc, Chsteau-Porcien nnd Rhetel; er commandirtein der nach-hut bey der zurückziehung von Gigery: hernachwohnte er auch der belagerung von Valenciennes bey, und wurdedorten gefangen genommen, und gebunden in die stadt gesüh-nt , wohin auch sein bruber tödtlich verwundet gebracht wur-de , dem er in diesem stand bis an den tod behulflich zu seyngelegenheit halte. Im ansang des Holländischen kriegs bekam'er das regiment Renel, seines zweyten brnders , welchen derKönig /um General-Lieutenant, und zum General-Nsltrs äscamp Über die cavalerie gemachet hatte, und hernach beyCambray durch einen canon-schuß das leben verlohren. Erbeschützte die kleine stadt Verle, und machte, baß die Branden-burger, welche sie mit grosser gemalt angegriffen hatten, die
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belagerung aufbeben meisten ; nach der Wacht keo c>'commandirte er ein corpo, mit welchem er die M'ner höhe angriffe, sein Pferd wurde unter ihm j-M Msen, und er sechsten an einem knie verwundet. >aber geschwinde verbinden, und jagte die feinde >>zweyten angriff von ihrem posten weg. Etwas z» .^ verward er in Teutschland gefchicket, wo er vor denfeinde eine brücke, welche die feindliche armem ^der theilte, abbrechen ließ. An. 167;. ward ergadier, als der Vicomte von Turenne erschossen wor mbey der flucht der Franzosen, welche bey dieser ftuer ^
folgte, commandirte er den nachzug, und hielte Mkbv-feinde so lang und tapfer aus, bis er seine armee w ^ t>Mgebracht hatte. Endlich, nachdem er mehr als rw» ' MtAgerungen beygewohnet , bey vielen öffentlichen schww^^tM
pfer gehalten, viele linien erstiegen, .. -
vier drüdcr vor sich umkommen gesehen, begab erkloster bey den Miuvriten zu Braquenconrt,selbst an. 1702. seines alters os.jahr, nachdem errz-ein gelübde gethan zu haben , allda zugebracht ya>"'Clermont äeVivonnr, (Claudia Sacharin»^gin von Netz, eine tochter Claudii von Clermom< ^ jn mvon Dampierre, und Johanna von Vivonne; m wlerhand wissenschafften unterrichtet, darinnen siegressen machte. Sie heurathete Johannem von ^
Baron von Netz und Hunnaudaye, welcher anstarb, die er an. i;6a. in der Macht bey DreMWorauf sie sich mit Alberto von Gondi, HertzA,"EMarschall von Franckreich, vermählte, und ihm. ivarkund sechs tochter zur Welt brachte. Unter den„n j§, Bsonderlich Henricus, ein Cardinal und Bisthoss MJohannes Franciscus, der erste Ertz-Bischoffdlmr ^Könige Carolus IX. Henricus III. nnd IV. hielten^
sehr hoch, und als die Polnischen Abgesandten,
den Hertzvg von Anjou zu ihrem König erwehlct,kamen , aab lre eine dollmekfebeein rmiscben dM^^M l'^
kamen, gab sie eine dollmetscherin zwischenund redete Lateinisch mit den Abgesandten,auch Griechisch, und verfertigte einige fachen in,.ungebundener rede , war auch in der Historie,Mathematic und andern wissenschafften erfahre"'qendlich zu Paris im fcbr. an. iüo;. im 60. rayrr«,
* Clermont, eine stadt und amt in Savonen," „ydtzogthum Genevois, zwischen den beyden flusten oÜsses auf einem berge gelegen.
Clerole , ein schloß und dorf im welschen Derzwischen Lausanne und Vevai gelegen. *
* Clerq, (Jvnathanle) ist zu Köthen an. i^-Mw-mertz gebohren, allwo fein vatter, Johann le ^
cher geheimer 8scretarlu8 gewesen. Er war em ^ling Bartholomäi le Clerq von Lanoy in Mwegen der damaligen Verfolgung, fo wider die ^ >>' ei,
ligion von dem Hertzog ä'Alba und seinem ^eillb^^e^Niederlanden angestellet worden , in welche anm^t faivk
brannt
seinem---.
Hennegau gebürtig , nebst vielen andern srv'''-p y<» » ^nach Franckfurt am Mayn begeben. Semeder stabt-jchule zu Käthen, hernach aufZerbst, und ferner auf den Universitäten zu,chter» gir-Franckfurt ander Oder zugebracht, au/wenvterschiedene Lisputaciones in kkilolopklcis "äsnäo gehalten, auch an. ,6;;. den gmäuwan. 1661. in dem october unter dem Chur-.A-mes üs?geheimen Rath Gottfried von Jena die
Zuris angenommen. Inzwischen ist er an-' ',6Vversität zu Franckfurt an der Oder zum Lwu" gch lvarlo und InlxeÄore meiis. comm,, und we ^^xjN b ^ fjsctwegen zu Franckfurt eingerissener pest, gävoaar ^von dem Churfürsten zu Brandenburg M abce^^o.bey der daselbigen regierung bestellet worden, M an-^jj,,,^er die luft allda nicht wohl vertragen könnewieder nach Franckfurt begeben , und das r> 0thecariat wieder angetreten, anbey dasStifte Neu-Celle auf sich genommen. ,.A, 1 ffen woA, pen Udem Hertzvge von Curland zum Rath beE ^er doch auch nicht lange verblieben, FS angenon' ^, v0ruf zum Syndicat bey dem Rath zu AÄ'aber an- ^solchem 12. jähre vorgestanden. End 5 « anf atz an , ,Sr. Chnrfürstlichen Durch!, zu Brandenburg M
dürgerschafft zum Bürgermeister der stadt f ^
Oder ernannt, auch nach absterben d^do^^neten
germeisters f Michael Kretschmars, E
schafft engern ausschuß erwehlet und vcha ^ M ^ v s
chen stellen er dann bis an. 1692- wtt
den, in selbigen aber den w>"
einige sinnreiche politische schrifcm /st^storbenen ^ssclickch, ^
gegeben, als: Etliche schreiben des verl „ eitte>u.^le>^.,s
Quevedo an Philandern von L»lwuld v II ^ und d
kroteÄoris Olivier Cromwels m der hon
nächst denen auch etliche polinsche väx L»
gehalten: I>e Lommes Llmulsuoms,