Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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767
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^ühm^ationum st^erum publicsrum. Jngleichell hat er desM, ^Oti Schotanr Lxsmei, ^uriciicum zum druck beför-cv^Uckt r Alches mit Xc>ci8 IkeoretiLo-krgüiLis illustriret,ander Spree an. 167;. Sein ältester söhn ,k lu ^mrich, ward Prediger bey der Reformirten gemein-AHW'dw; der andere, Friedrich Theophilus Is Clerq,Mlt^Kmerer zu Franckfurt an der Oder. Beckmanns

*(si t- p-

HftGbkque-wissocq, eine in der Grafschafft Artois gelegenewelche an. 1659. den i;. jun. von Philippo IV.Spanien zu einer ViLvmte erhoben worden, undClerque, Ritter des vrdens St. Jacobi, und" über ein Wallonisches infanterie-regiment, zu ehren.A ' ds Lrab. suppl.wm. I. p. 481.

^ Claudilis cle) ein Französischer Edelmann,

irch.jEM berühniter kbilosoxbu8 gewesen, auch darinnenN- schriften sich hervor gethan. Er starb den 12. apr.

?c>. jähre seines alters , und ward in der kirche»- 'omai zu Paris begraben.

Ue , ein stecken in der Grafschafft Burgund, an demZwischen Bisantz und Mömpelgard, 7. Französi-

^ 'm von jenem , und 6. von diesem abgelegen. ,

lat. LIara Vsllis, ist eine der vornehmsten Ab-^>e, /^^nser-ordens in Franckreich, in der provintz Cham-Bißthum Langres , 1. weilen von dieser stadt an

??? äfften gelegen. ^ St. Bernhardus war der erste Äbtk wi. und wurde diese Abtey in kurtzer zeit soXv" vmi-2 6 , als Bernhardus starb, er 700. Mönche dar-s^I. / Lp. 12. lib. III. lik.

^ >. 0 t 7 /ar>v«M ep. Z7- 4;. . lib.

> , in cbron. VErrra^. 6s!I. Lkr.

kleine stadt indem Gouvernement Orleans an!d ^ äs bey Orleans , hat eine berühmte kirche, Xürre-„'^7 genannt, von welcher viel wunder gerühmet.»Ludwig XI. König in Franckreich, der jeweilen hieher. ...... . . DieAl-

^"""Vivr, em i-aromai, ireye Liozeubs, ein berühmter mahler, lebte ä. k. 480. OIvmp.d.^ykix»^';7I0. L. e. 274. unterAntiochi I. des Königs

. ^yxj.-- 1710. L. e.. 274. unrerANliocyl j. oes Ronic

>? Ct^?^ierung. Man erzehlet von ihm, daß, nachdem er^sch hwn.lce, des besagten Königs gemahlin, nicht nach

, ves oe,agren Kvnlgs gemaynn, nicht nach^t, und also darüber ungehalten worden, er sie.Dr, ^unvstichste weise, nemlich in eines sischers armen lie-"kbxt I? dem würcklich der ruf war , daß er von der KöniginA Pvtt ,.. abgemahlet, so dann dieses stück öffentlich in,Reg Ephesus ausgestellet habe, und mit einem schiffe,

j,? lich ^^'wais gleich ftgelfertig gewesen, davon gereiset sey.l>»? dj?e.s die Königin so artig abgemahlet gesehen, habe sie

'^s zeichen des ihr von Cleside angethanen Mmpfs vorals zugeben wollen, daß ein solch künstlich stucksIe? wurde. lib. XXXV. c. n. *

N von 2t oder von Glöß, (Bernhard) ein Cardinal-Br-kAsie Nr^jdent, war gebürtig aus Tyrol. Er stund bey demMte.^rnniliano I. sehr wohl, welcher ihn zu snnem Rath«l>eü V ihm das Bißthum Trident zuwege brachte. Nach>A»d g^de that er dem Kayser Carolo V. gute dienste. ErN hW an i„s. auf dem Reichs-tage zu Speyer, und er-K'te vil^der Kayser Carolus für ihn von dem Papste Cle-»"-^en Cardinals-hut, welchen er an. 1529. oder zo.^vtsck^^widersetzte sich aufs äusserste den P^chlrendens^r>i j!??nd, und starb gantz plötzlich, da er das Bißthumnehmen wollte, den 28. jul. an.

' t'b vs , äs vitis Iriäent. kontlsi 8 /er-

cr>. in Nelrox. LLiisburg. Larröerr.

Lc.

r!"tg^ 7 ?rg , si^e Wettenberg.

' ikhe Alettgau.

^Zvvst^wird von etlichen mit unter die Päpste , und iungerund 2 "ri Sezehlet. Man thut Hinzu , daß er em Ro-nn lohn Aemiliani gewesen sey, und dem Lmok»,x)>NL Weichen würde succediret habe. Andere hallen Vle.ÄÜ'Nzj/nacstwm , welche einige von Athen schreiben, für»M q^rson, sintemal auch Irenaus nur LlM, C etl MidMenUneket. Bey andern wird Cletus in der zahl derPzÄlie gantz ausgelassen, gleichwie t" andern Law-des Anacleti, der Clementi um das >ahr 101.^tstf^rrvrol ^' keine Meldung geschicht. In dem R ->AstdeV werden Cletus und Anacletus von elnauderZeschj^ergletchen auch in einigen andern alten mouu-e» >fet^At Weil also dieses mit der grasten Ungewißheitkochst,naE auch nicht gewisser dasjenige, was von »h-°!rs^ehe "gen gemeldet wird. Ariacletv werden drey vriefe

>>>k^ber's°un wmo I. der Lonoiliorum befindlich; daß

5 ^3 b-^. ^etstet sind, wird von den Gelehrten am tz

Tgde, xj.? ?- 4. L O»avve//. äs chc-L. konur.

P?eu^>«^^hum in dem Westphältschen kreis, dem

^Uin K" zugehörig. Gegen morgen stosset es m, das

bergen, gegen abend an Geldern, Brabant und

cle 767

einen theil von dem Stift Lüttich, gegen mittag an das Ertz-Bißthum Cöln, und gegen Mitternacht an Zütphen nndOber-Nssel. Der Rhein theilt es in zwey theile, davon einer aufder Französischen, der andere auf der Teutschen feite lieget.In jenem sind die städte Eleve, davon das gantze Hertzogthumden nahmen führet, Calcar, Santen, Goch, Zonsbeeck,Uden, Orsoy, Burick, Griet, Griethuis, Gennep, Cranen-burg und Huessen. Auf der Teutschen feite sind die städte We-sel, Duisburg, Emmerich, Rees, Zevenaer, Jsselburg,Dynxlacken, Schermbceck und Holten. Ohne den Rhein be-wässert dieses land noch die Maas, die Roer, die Niers, dieLippe» rc. Vor zeiten war Eleve eine Grafschafft, und ist der letz-tere Graf Theodoricus X. an. 152;. verstorben, wurde abernachmals ein Hertzogthum und als der letzte Hertzog JohannWilhelm an. 1609. ohne männliche erben starb, so kam es andas Haus Brandenburg , indem es sich an. 1624. in der gütemit Pfaltz-Neubnrg vertrug, wie an einem andern orte mitMehrerM wird gedacht werden. armal. Llivi«,

x. I2Z. Lc.

i^leve, lat. Llivis oder Llivopolis, die Haupt-stadt im Her«tzogkhum Eleve, liegt nicht weit vom Rhein nebst einem schlösseauf einem Hügel, daher sie auch von dem Lateinischen Wort eil-vu8 den nahmen bekommen. Pighius hält dafür, daß sie schonvor viel loo. jähren eine berühmte stadt gewesen sey, und daßder Redner Eumenius daselbst, als in seinem vatterlande doci-ret, auch einen psneMricum vor dem Landvogt von Gallien zuden zeiten der Kayser Diocletiani und Maximini allda gehal-ten habe; welches aber Lipsius widerleget hat; jedoch ist sehrwahrscheinlich , daß Eleve von den Römern erbauet und besetzetworden. Nachgehends kam diese stadt immer mehr und mehrin aufnehmen, als ihre Lands-Herren daselbst restdirten, undihr grosse privilegis mittheilten. An. i;4i. stiftete GrafTheo-doricus lX. allhier eine Collegial-kirche. An. i;?2. gieng diestadt fast gantz im feuer auf. An. 1609. in der sncceßions-strei-tigkeit wurde sie bald von Brandenburg, bald von Pfaltz-Neu-durg eingenommen. An. 1624. wurde sie von den Spaniern,und darauf von den Holländern erobert. An. 16;;. und ;6.hat sie von beyden parteyen viel erlitten, und an. 1640. bemäch-tigten sich derselben die Heßischen. Es ist im übrigen ein schö-ner und wohlgebauter ort, und hat auf -em berge ein feinesschloß, welches ein sehr altes gebäude ist, wie denn einige garin den gedancken stehen, daß es von Julio Cäsare seinen an-sang bekommen habe. Es war ehemals die residentz der altenGrafen und Fürsten von Eleve, und wird wegen eines daraufstehenden schwanens, der zu einem wind - zeiger dienet, dieSchwanen-burg genennct. in IlerLule xroäicio.

, comment. aä lib. III. annal. laaiei kol. 71. leg.comm. 6erm. lib. III. annal. Oliv. x>. 2;. §c

124.1'oxogr. XVslipbai. x. 1;. 16.

Eleve. Die Hertzoge von Eleve stammen her von den Gra,fen zu der Marck , wie in dem artickul Marck nachzusehen.Denn als Theodoricus, letzterer Graf von Eleve, an.izr?. mittode abgieng, so ward dessen tochter Margaretha, erbin vonEleve, mit Adolphs IX. Grafen zu Marck, vermählt. Siezeugten beyde Adolphum X. welcher anfangs Bischofs z» Mün-ster, an. i;6z. Ertz-Bischoff zu Cöln , und nachdem er jahresdrauf resignirte , Graf zu Eleve und zu der Marck worden,und sich mit Margaretha, Graf Gerhardt zu Jülich und Bergtochter, vermahlet, mit welcher er verschiedene kinder zeugcte,darunter sonderlich zu mercken Adolphus, ein stamm-vatter derHertzoge von Eleve, denn derselbe wurde an. 1417. von demKayser Sigismundo auf dem Loncliia zu Costnitz zum erstenHertzog von Eleve gemacht. Er gerieth mit seiner Mutter bru-der, Hertzog Wilhelms von Bergen, in einen streit wegendes Kayserwerthtschen zolles , erhielt auch an. N97. widerihn einen sieg, und bekam ihn nebst Rainaldo , Hertzoge vonGeldern, und vielen andern gefangen. Er kaufte die Herr-fchafften Gennep, Duiffel und Rixwald, und starb an. 1448.Seine erste gemahlin, Agnes, Kaysers Ruperti tochter, giengan. 1401. ohne ktnder mit tode ab , worauf er sich mit Maria,Johannis Hertzogs von Burgund tochter , vermählte, welcheihm gebohren Johannen, 1 Hertzog von Eleve, und Adolphum,Herrn zu Ravenstein und Wienenthal, der an. 1492. verstor-ben , und von seiner ersten gemahlin Beatrix, Hertzog Johan-nis zu Coimbra in Portugall tochter, Philippum von derMarck, Herrn von Ravenstein, hinterlassen. Dieser war einbeständiger feind des Oesterreichischen Hauses, nachdem er sichum Mariam, die Burgundlsche Erb-Printzeßin , vergeblich be-worben hatte. Er warf sich in Gent zum Haupt der rebelleuwider den Kayser Friedrich auf, wurde aber an. 1488. in dieacht erkläret. Er wurde Französischer Gouverneur zu Genua,und starb ohne erben an. 1528. Johannes I. Hertzog von Eleve,Graf von der Marck, war gebohren an. 1419. und weil er mGent erzogen, wurde er das ktnd von Gent genannt. Ernahm die stadt Soest, welche sich an. 1444. an ihn ergeben,in schütz wider den anspruch Dieterici, Grafen zu Mors, Ertz-Bischoffs zn Cöln ; zog nachgehends ins heilige land, und wur-de daselbst zumR'tter geschlagen. Erstarb an. 1481. Seine ge-mahlin war Elisabeth, Johannes äs Bmgundia , Hertzogs vonBrabant und Grafen von Revers tochter, welche ihm gebohrenJohannen, II- Hertzog von Eleve; Engelbertum,Grafen von Ne.vers und Aurcrre, welchen der Komg in Franckreich, LudovicusXU. zum Hertzog von Revers gemacht. Es ist aber feine männ.

liche