Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
Seite
768
JPEG-Download
 

768 c l e

liche postentät mit seiires sohnes Caroli enckekn , Francisco undJacobs ausgegangen, und die erb-tochter Henrietta heuratheteLudovicum von Gonzaga, wodurch das Hertzogthum Reversan das Gonzagifche Haus gekommen ; Adolphum, Dom-Herrnzu Lüttich, und Philippum, Ertz-Brschoff zu Rheims und Re-vers. Johannes II. Hertzog von Eleve, war gebohren den 2;.april an. 1458. Er wurde von jugend auf an dem Burgrindi-schen Hofe zum kriege erzogen, und diente nachmals dem Kan-ter Maximilians I. wider Carolum, den Hertzog von Geldern.Er vertrieb auch den Bifchoff Davidem von Utrecht ins elend,brachte durch feine gemahlin Mechtildin, Landgraf Heinrichszu Hessen tochter, die prätenfion auf die Halde Grafschafft Ca-tzenelnbogen an sich, und starb an. i?ri. nachdem er ausserder ehe 6;. linder, mit feiner gemahlin aber seinen NachfolgerJohannem III. den friedfertigen, und Anna, an GrafPhilip-perr von Waldeck vermählt, gezeuget hatte. Dieser war denic>. nov. an. 1490. gebohren, und vermählte sich an. mitMaria , Hertzogs Wilhelmi zu Jülich und Bergen tochter underbin. Weil nun gedachter Wilhelmus im folgenden jähre starb,und nur die einzige Printzcßirr, hinter sich ließ, erbte Johannesdiese länder, und vereinigte also Jülich und Bergen mit Eleve»Er that im übrigen dein Kayfer Carolo V. grossen deystand wi-der die Türcken, als selbige an. 1529. Wien belagert hatten,half auch an. izzz. die Wiedertäufer dämpfen. Er verkauftefeine prätension auf die Grafschafft Catzenelnbogen vor zoooo.gülden an die Grafen von Nassau , und starb den 6. febr. an.iz?9. hinterlassende Wilhelmum, Hertzog von Jülich, Eleveund Berg, Sibvllam, Churfürst Johannis Friderici zu Sach-sen , und Annam, Königs Hcnrici VIII. in Engelland gemah-nn. Wilhelmus, so an. e §16. gebohren, bemächtigte sich deslandes Geldern, welches ihm der Hertzog Carolus von Eg-mond , an. i?;8. im restament überlassen , weswegen er vonCarolo V. bekrieget ward, dem er fein« prätension abtreten mu-ffe. Er starb endlich an. 1592. nachdem er bey 2z. jähren amschlage laboriret, und hatte mit Maria, Kayfers Ferdinand» I.tochter gezeuget, Carolum Fridericum, der an. iz 7;. aufdemjubel-feste zu Rom im 20. jähre feines alters starb , und Jo,hannem Wilhelmum, welcher an. i zü2. gebohren, und an.1674. Bifchoff zu Münster wurde. Er danckte aber an. i;8;.ab, und verheurathete sich mit Jacobäa, Marggraf Philibertizu Baden tochter; die aber ehebruchs beschuldiget, und an.1597. heimlich mit einem strick umgebracht worden. Woraufer sich an. 1599. mit Antonia , des Hertzogs von LothringenAnton» tochter, vermählet. Er verfiel aber in blödigkeit desVerstandes, und endlich gar in raserey , und starb den 2;. mertzan. 1609. Womit er die gantze linie des männlichen geschlechtsbeschlossen. Er hat aber vier fchwestern gehabt, davon MariaEleonora, so an. 1^49. gebohren, an. 1572. an MarggrafAl-brecht Friedrichen zu Brandenburg in Preussen vermählet wor-den, und an. 1608. gestorben ist; Anna war gebohren an. 1^2.und wurde an. 1574. Philippi Ludovici, Pfaltzgrafen zu Reu.bürg gemahlin; sie starb an. i6;2. Magdalena, die an. 155;.gebohren, vermählte sich an. 1579. mit Pfaltzgraf Johann zuZweybrücken, und starb an. 16;;. Sibylla, welche an. i;;?.gebohren, vermählte sich mit Marggraf Philippo von Baden,und nach dessen tode mit Carolo von Oesterreich, Marggrafenzu Burgau, an. 1601. und starb 1623. Weil nun alle vier Par-teyen entweder die succcßion gantz, oder ein theil davon habenwollten, hierzu auch noch das Haus Sachsen kam , so ent-stünde hierüber ein langwierigerstreit, welcher unter dem nah-men der Jülichischen streit-fache bekannt ist. Siehe Jülichi-sche succeßions-streiligkeit. beschreibung der Grafenund Hertzoge von Eleve. Jülichische chron. Lucä Gra-fen-saal, p. iz. feg. Ullorrio juris L univerfalis fuLLLlfionis8er. Oomu8 Lranäeuk. in llucat. Lliv. öce.

Eleveland, oder Cliveland, ein ziemlich grosser strich lan-des in der nördlichen gegend der Engelländifchen provintz Zorcks-hire, welcher feinen nahmen von den felfen hat, die längsthinan dessen feite anzutreffen , bey welchen sich die landschafft aus-breitet , und zu einer fruchtbaren ebene wird. Der König Ca-rolns I. gab von dieser gegend dem Thomas Lord Wentwvrthden Grafen-titul. Nachdem aber dieser ohne erben verstorben,machte König Carl II. feine maitresse, Barbara Villiers, Wil-helm , Vicomte von Grandison in Jrrland tochter, zur Her-tzogin von Clevrl and. Siehe Villiers, (Barbara.)

* Eleveland, (Carl Fitz-Roi Hertzog von) Hertzog undGraf von Southampton, Graf von Chichester , Baron vonRewbery und Nonsuch , Ritter von dem Hofenbande, war derälteste natürliche söhn Caroli II. Königs von Engelland, den ermit Barbara Villiers gezeuget hatte. Er wurde an. 167;. deniv.sevt. von feinem vatter zum Baron von Rewbery in der Graf-schafft Berks, zum Grafen von Chichester in der GrafschafftSriffex, und zum Hertzog von der Grafschafft Southamptonerkläret; von seiner Mutter erbte er an. 1709. den titul einesBarons von Nonsuch in der Grafschafft Sürrey, eines Gra-fen von der Grafschafft Southampton , und eines Hertzogs vonCleveland in der Grafschafft Jorck. An. 17;». den 20. stpt.nahm ihn der tod weg, nachdem ihm seine erste gemahlin,Anna, eine tochter des Ritters Wilhelmi Pultney von Mi-sterton , drey töchter und einen söhn gebohren. Von jenen hatsich Gratia mit Henrico Baue, dem ältesten söhne Gilberli Ba-ue , Lords Bernard, verehelichet. Der söhn Wilhelmus Fitz-Roi aber, s» an. 1697. den 19. febr. auf die Welt gekommen,

cle cli

hat sich an. 17 jo. den 2. febr. mit Henriette, einer ,i„tnielis Finch von Nottingham und Wincheisea, vermag A„.',nach seines vatters tode dessen würden geerdet,es»»-, tom. I. p. z z. einest^

Eleven, Cläven, Chiavenna , lat. LIsvenns ' ^-1

und Grafschafft den Graubündtnern gehörig, gr-

am Comer - see, zwischen den hohen Alpen , und Gal-gen osten an das Pregeller-thal, gegen wcsten anM>,ieschafft Mesaux oder Misox, gegen süden an das i,i>vEAddua in den Comec-see fället, gegen norden anund die Lepvnlischen völcker. Sie begreiffet drey rie> gMwelche aber alle wohl bewohnet sind, und von den. Wie-der Metra und Lyra durchstrichen werden. Der b" ^ -

ven liegt unten an dem fuß eines aus der ebene hockden felsens ( auf welchem vor diesem ein vestes ^ii>

ist, welches die Bündtner an. 1526. geschleift hoA" EMeira-fluß. Es sind darinnen viele kirchen anzutE jst,welchen St. Laurentzen Stifts - kirche die furneh^.^ ->"7ren der Ertz-Priester, als das Haupt der GcrM^X^M-Grafschafft, nebst sechs Chor-Herren fürstehet. DA , HaA.sen besorget ein Lanülium, I'LgZiciiica genannt, umist ein Conful. Es gehet ein starcker paß hierdurch ' - g-iiEItalien, und werden «»hier die sogenannte sau^AWer 7.men, um die in ballen gepackte kaufmanns - waareberge zu tragen, welches dann den Clevnern re ' Mgewinn abwirft. Die Pestalutzen und Stuppa Rgebürtig. Die übrigen flecken sind, Warfty, 77.,, S,vato, Cola, Codera, Malaguardia, Prada, llga> , , 0send«, Lera, «Lelvapiana, Gordona, Cainpuov' ^Jacob Pontelien, Rongalia, Campedeüa, ei»§

Es ist diese Grafschafft in zwey absonderliche UnilinAVlet, nemlich Eleven und P'lurs ; in ienem wird der ^ ^r>v"Lomirliftäriub; in diesem koäelkä betitelt. ElN 1tet in feinern bezircke die hohen und niedern ya

auch das Malefitz ohne appellation. Vor alten I,.diese Grafschafft eigene Grasen. Nach deren adsten die Bischöffe zu Chur die herrschafft darüber vv Mdenen Kaysern. (L-iehe Chur.) Hernach nahmen > §

tzoge zu Mayland ein, wie dann an. 1200. uiwi;;8. geschehen. Es hat zwar an. i4°4- Mau"' §hyr >Barnabas, Galeazzen jüngster söhn, als er sich 'x

exilio aufgehalten, solches land dem Bifchoff p chalcol, geder Stift Chur geschencket, allein Hertzog Ioh""" ,,seine linder blieben immerdar im besitz. Von w" Mdie Baldiani zu lehen, und besassen sie bis an. r -» AlMgenossen und Graubündtner dem Papst Julw ^ '^,izolc> x,liano Sfortia, Hertzoge zu Mayland, wider , ^

hülff gezogen, daS Hertzogthum Mayland eingenv.den vertriebenen Hertzog wiederum einsetzten,dienst dann die Graubündtner das Veltlm oeo>'

Worms vom Hertzoge wiederum einbekamen, ero^Ehernach Franciscus II. in Frankreich nach UAAs. zu 7 jstHertzogthum in dem mit den Eydgenossen an. 'AsLo-bürg gemachten ewigen frieden bestätiget M- aJoh. Jacob äs Medios, Castellan aufdem MMS ^

mer-see, mit zoo. mann für das schloßhat es zusamt dem städtlein zur übergab E ^

Bündtner aber rückten bald hernach wieder 7« ' j„g->w pjees ein, zerstörten das schloß, und rissen auch 0 schlckudes städtleins zu boden. An. 1621. den 26-^2 Cleve-"^Spanisch-gesinnten Veltliner eine anzahl volcr > §levw hjr»»rächten die anstatt , daß, indem selbiges M» r AoEgarnison scharmutzirte, zovo. Neapolitaner t We>.aufrücken, und die stadt überrumpeln so" ^ f,„d-baA

diese Neapolitaner mit ihren schiffen anf ew^n, sn"gefahren, und also nicht bey der Hand Klagen. 'aus Eleven angegriffen, und in die flucht ^ ^xr a»- !

der ort dennoch kurtz darauf in ihre Lewan^^ yrrd^ M

da§g" ft/tt,en Französilchen und

^ Bün5.5 End/rch ^Eet, «nd hat stadt und ^

sch .v " ^"ern wieder..^?' ist hie stadt und GrE'^

sch- XD A"? chgesteüet worden,

Letter'

p 241./lEmer. mchr. p. ;;r. /-ürr>n-

^9. ' «^2;. echt. „ovchNnchti. cd

Eie-marks, stehe t ^ "5- *

^rt, so wahrscheinftch KÄ

L^/^^M der ^' me'steu unter den PerM >

War!??^Mernen Griechen ^

en ) st) habe,, banden oder ichnppen zustunrne " ^

erlisch/ ZA drest solche» »ahmen viel M-nA /f.

ech w»/?^ttich herLk^L geschichten des ^ ' -AarK

n Wort, daß st,, ein-.»Die Per ser hatten ^» e/ncr"

dr> w' erg/eichchs? kurastierdie benennungMdenvon

re Romer -n Ihre Schüttet war, drest/ wort^

^'n geHarnisch^^ chrache »heksttzt, und heißt aho §ee-- 56. "sor. aä l-smprnt h