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Zweyter Theil. Bi - C.
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dttt^aAoveus, (Jodocus) gebürtig von Nieuport in Flau-lrtzter/uvrrte zu Loven und Paris die Theologie , an welchemÜ">rd. ^ auch Ooüor der Sorbonne um das jähr i;o6.M endlich als LanoniLun und veeanus zu Chartres5 ?- starb. Er ist der erste gewesen, derListen zu Paris angegriffen; unter welchenM p, '^aerus vornemlich bekannt ist. Auch hat man von^vk;i. awrium Lcclesisllicum , Basel 1117. in fvl. cke ve-utLte, Paris 1612. in 4. kikl. Lelg.

RyM' ein klein dorfnahe bey Paris, wird bey den alten^ genennet, und ist bekannt, daß es ein lust-

Hvff.ersten Könige von Franckreich gewesen. Landry, Bi-rviv.7 on Paris, hielt auch daselbst an. 659. einen Lxnoämn,a>,'Concil. 6gll. anrig. cies villes.

s'ehe Lkuid.

oesdaie, siche Cluidesdale.

NsWrd, eine alte edle familie in Engelland. Ihr ur-Achg )aird zwar von einem gewissen Pontio zu Wilhelmi Lon-U H, h ielten hergeleitet, doch findet man nicht eher, als un-Miebe« 0 II. den ersten Walterum, der sich von Clifford ge-5vtlj^"'Und der berühmten Rosemunde, einer maitreffe diesesH>imjl°atter gewesen. Sein enckel Robertus that sich in den«»gellen kriegen zwischen Henrico III. und den Grossen inN°ben ^vor, und ward von dem Könige hoch aus bretfhvin', Rogerius ward unter Eduardo II. weil er es mit. Lancaster gehalten, enthauptet. Johannes mach-end bljDEer Henrico V. in den Französischen kriegen bekannt,Mnes b vor Meaux. Dessen sein söhn Thomas und enckel Jo-Mse norden in dem kriege zwischen Henrico VI. aus demAey, Mfaster und Eduardo IV. von Jorck, darinnen sie es mit"iqyaMen, erschlagen. Johannis sohn, Henricus, ward,HausJorck den thron besaß, unter den dauern er-MdxxHenrico VII. aber, als derselbe zur regierung kam,f»h.,""pvr gehoben, und in seine vätterliche güther eingesetzt.Kstft ^uste er, weil er in seiner erziehung gantz nicht unter-M H'^rden, erst seinen nahmen schreiben lernen. SeinW iL ""cus, hex in seiner jugend ein liederliches unbändi-^ MZefuhret, besserte fich hernach dergestalt, daß ihn Hen-Grafen von Cumberland machte, und ihmt ^ ein f e ehren-stellen auftrug. Dessen sein enckel Georgius,»ligi,'°"verlicher liebhaber von mathematischen wissenschaff-Mye .^enemlich von der schissahrt, wie er denn an. 1598. auf? W 11. schiffe ausrüstete, und damit die SpanierN ihn,- Indien heimsuchte. Ihm folgte, weil feine söhneMneji>oe>torben waren, in seinen Herrschafften sein bruderiMorss' mit dessen söhne Henrico die haupr-linie derer von«H a„^ 5 ? der männliche stamm der Grafen von Cumber-WtzliL «Est'n Hause ausstarb. Jedoch ist die familie nichtN' d>? Eingegangen , gestalt noch jetzo Clifforde übrigL>i<W.^n Ludovico aus dem XV. tst-LuIo herstammen, desiÄebr,n?.Menschafft sich in Kent, Wiltshire und Devonshire//sthwtMl. Zu den Devonshirischen gehörte Thomas, einKr. E Staats-Minister unter Carolo II. Er ward an.c A Lord Chudley gemacht, welchen titul jetzo sein' Vjj. s hv Johannes führet. gensal. Usgn. Lrlr. k.II.

«A hgtV, (Thomas) war aus der vorherstehenden familie,Acichs Ey unter der regierung Carls II. in Engelland bekannt"«s i^^Enn er war einer von den fünf Ministern, welche^ 7 ->. anfiengen, alles bey dem Könige zu gelten,Key ^ren nahmen die Engelländer das Wort Labs! herausDer König setzte ihn schon an. 1667. unter die Lom-Ä? djx ^^Enen er nach dem tobe des Grafen von Southam-^Wallung der Groß - Schatzmeister - stelle auftrug,machte er ihn selvst zum Groß-Dchatzmeister, und^ ,E>NMÄ"Eh zum Baron Clifford von Chudley. Er war»Äastd Religion zugethan , suchte deren Wachsthum mi>>b?.enr Ee weise zu beordern, und soll dem Konrgei^^^^rtzoge von Jorck starck angelegen haben,, sich d?

M erklären, wie ihn denn der Ritter Bucknal»."Mn ,.'^ven zutritt beym Könige hatte, dereinst über,-Ezgr s.fmierredung mit demselben belauscht, den er aberUh ^ind UE^munter geworffen. Nächst dem war er em

Ichenr Holländer und nebst dem Ärlington derjenige,'ick, ^"zösischen Gesandten den Untergang dieser

. Vk. tzck, ,7'r sranzostjchen Gesandten den unrergang onicekzÄffey, ihn König Carl an seiner feite sollte besor-gt kriege von an. 1672. überlegten. Er ftlch-

gewim ZE zu einer unumschranckten macht zu helssen,oeyd/n ^r Parlemente zu schwächen, weswegen er^l^erlau",.EMe stetige Uneinigkeit erhielt, und damit zu-^ENlgxx^gte , daß der König die Cron Franckreich um soE? E er durAchren konnte. Die Groß-Schatzmeister-stelleEE'En einen solchen streich, dadurch das gemer-e?^sprvchAn ward. Denn da der Konig dieselbe derme-z7>ch^n voU/der rhm pf. sterling schaffen wurde,

Q,°vH ^Wag, daß man den Epchequer schiiessen muste,f >Ä?lallen >°!? ^Erst, sondern dem Grafen von Schafts-v^ii!«es -ä iedoch nicht thun wollen, weil er wuß-SeheiiyL bedeuten habe. Clifford aber hatte dem Gra-Ht/bchte er abgelockt. Als er diese würde er-

Harlement an. r6?z. zu bewegen, daß es* Theil.

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dem Kömge einen beständigen fund ausmachte, damit der Kö-nig nicht mehr nöthig hätte, um der subsidien willen auf dieParlementer ein absehen zu richten. Zu dem ende hielt er in ge-genwart des Komgs und Hertzogs von Jorck eine ausgedachterede von dem Ober-Hause, über die anfänglich jederman in be-sturtzung gerieth. Allein der Cantzler Schaftsburi, dem er sieim vertrauen gewiesen, widerlegte sie von stück zu stück mit sol-chem Nachdruck, daß darüber das absehen des Hofes zu nichteward. Der König ward darüber so unwillig auf ihn, daß er,da der Hertzog von Jorck aufdes Cantzlers untreu schalt, hinge-gen den Clifford einen närrischen und unbesonnenen mann hieß.Weil nun der Konig, der geld brauchte, dem Parlement auchdarinne nachgeben muste, da es alle Catholischen ausschloß, undzu öffentlichen amtern untüchtig erklärte, gieng Clifford auSdem Ober-Hause, legte das Groß-Schatzmeister-amt nieder, undbegab sich auf sein land-guth, da er noch in selbigem jähre starb.Die von der Französischen partey machen eine viel bessere abbil-dung von ihm, und geben ihn nicht allein vor einen mann vonhohem verstände, sondern auch vor einen solchen aus, der in allenHandlungen sich von der gesunden Vernunft und wahren tugendleiten lassen. Er verließ zwey söhne, Hugonem und Johannem.

kill. ä'Lnglet. wm. IV. p. 40;. 478. .^ec-xer ok

Lurops tom. XIII. leeret killor^ okMriceksll.

* Clifford, (Walther) ein söhn Walthers, und bruder derbekannten Rosamundä, war Scheriff in der Grafschafft Her,sord, und das zum vierten mal unter der regierung Königs Io«hannis. In dem 12. jähr der regierung Henrici III. ward er zumGubernator über die vestungen Caermazden, Cardigan und Gal-les gemachet, aber im 17. jähre der nemlichen regierung folgteer des Marshall Richards, Grafen von Pembroke, partey widerden König, welcher wider diesen die Waffen ergriffen , undward deswegen in die acht erklärt; seine güther aber wurdenconfiscirt, doch ihm gleichwol des folgenden jahres wieder ab-getreten. Bey der crönung der Königin Eleonora, gemahlmHenrici III. begehrte er samt den andern Grentz - Grafen,(NsrLiiiones, oder Englisch, Nsrckers genannt) das recht zuhaben, der Konigin in den grossen ceremonien den Himmel zutragen, welches sonsten den Baronen der Cinque-Ports zuzu,kommen geglaubet wurde. Er vermählte sich mit Margare-tha, einer tochter Leolyn, des Printzen von Wallis, und starbim 48. jähre der regierung Henrici III. Er hatte seinen bru-der Rogerum zum Nachfolger, von welchem die Baronen die-ser familie abstammen; dieser Rogerus hatte bey neunzehenadeliche lehen, welche er meistens von Sibylla seiner gemah,lin, so eine tochter und erbin Robert von Ewyas gewesen,überkommen hat. kill. ck'Lnglstsrre.

* Clifford, (Richardus i der Graf. In anfehunq seiner

würcklichen dienste, die er König Carolo I. geleistet, und sei-ner ehe mit Elisabeth«, der einzigen tochter und erbin Heinrichs,Grafen von Cumberland , ward er unter dem titul LordClifford okLandsborough, zum Reichs-Baronen, oder zu einem?sre lleglü gemachet , welche Baronie in der Grafschafft Jorckliegt. Hernach wurde er weiters befördert, und in einen hö-her» Adel-stand erhoben, indem ihn König Carolus II. zum Gra-fen von Burlington machte, welche Grafschafft auch in derprovintz. Jorck liegt. Diese letztere ehre wurde ihm insonder-heit aus betrachtung seiner wohl - geleisteten dienste in Engel,land und Jrrland , besonders aber auch seines schwähers deSGrafen von Cumberland wegen bezeuget, welcher im ansangder Englischen Verwirrungen auf seine kosten zum dienste deSKönigs eine ansehnliche anzahl volcks angeworben. DieserGraf zeugete von seiner gemahlm Elisabeths 2. söhne, nemlichCarolum und Richardum, und 5. töchter. Francisca wardan den Grafen von Roscomon in Jrrland vermahlet. Cathart-na starb in der kindheit. Elisabeths ward mit NicolaoGrafen zu Thauet , Anna hingegen mit Edward Grafenvon Sandwich, und Henriette mit Laurentio Hide, dem zwey-ten söhn Edwards Grafen von Clarendon vermählet. Caro-lus , welcher insgemein der Lord Clifford von Landsborough ge-nennet wird , heurathete Johannam , die jüngste tochter Wil-helms , Hertzogs von Sommerset, mit welcher er viersöhne zeugte, nemlich Richardum, Carolum, Henricum undWilhelmum, und so viel tochter, Franciscam , Elisadetham,Johannam und Mariam. Larons okLngelanä. /,»-

z-s/. lkürs okLngel-mä.

* Clifford, (Rosamunda) eine tochter Walthers von Clif-fvrd, die wunder-fchöne zugenannt. Sie war unter andernmaitressen, deren Henricus II. viel hatte, eine der vornehm-sten , und die die meiste gemalt über den Konig hatte. Diesesbewoae die Königin Eleonora zur eifersucht, und diese schwurderselben den tod. Der König) welchem dieses nicht unbekanntwar, erbauete deswegen zu Woodstock einen irr-garten, undverwahrte Nosamundam darinnen so wohl, daß er vermeynte, sievor der gerächten raache der Komgen sicher gestellet zu haben.Es war aber umsonst,. und wollte eben das ungluck für Rosa-mundam, daß der Komg emen zug in die Normandie vorneh-men muste. Diese umstände waren der Königin vorhaben gantzgewogen, und sie spanne m abwesenhert des Königs eine con.fviratlvn wider seine Person ftlbsten an, dte um so viel gefähr-licher war, als dre Königlichen Printzen sechsten wider denvatter der Verschwörung beywohneten, und die L. ansehnlichstenBaronen des Reichs, Rudolph äs Faye der Königin oncle, und

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