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Zweyter Theil. Bi - C.
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Hugo äs Semtemore, ein in dem gantzen Königreich sehr be-liebter mann , der Königin behülflich waren; also war es der-selben leicht der Rosamundä meister zu werden, und diese Neben-buhlerin aus dem wege zu räumen , ja ihre raache noch weiterszu treiben, und dem König, an dessen gegen-Iiebe sie nun ver-zweifelt hatte, auch nach Rosamundä tod weit aussehende Hän-del zu stiften, wie in dem artickul Henricus II. kan weitläufi-ger nachgesehen werden. Tirell nimmt in acht, die Englischengeschicht-schreibcr verschweigen, daß Eleonora der Rosamundäsey habhafft worden, so daß diejenigen, welche behaupten , siehabe derselben mit gift vergeben, nicht mehr gründ haben. Inalten Vrittischen reimen wird obiger Historie gedacht, und schei-net Brompton x. sie daraus entlehnet zu haben. Dochist gewiß, daß Rosamunda der Königin eifersucht nicht langeüberlebet hat, ob es schon nicht wahr ist, daß ihr tod an.117;. gewiß erfolget sey, und die weise ihres todes auch nichtso gar wohl ausgemachet ist. Brompton sagt, nachdem derKönig Heinrich seine gemahlin Eleonoräm in das gefängnis ge-than , sey er ein ehebrecher geworden, und habe Rosamun-Dam auf seinen leib gehalten , worinnen er sich selbst in et-was widerspricht. Rosamunda ward in einer kirche begra-ben , die zu dem kloster Gotston ohnfern Oxford gehörete; woein epi'tüpliium zu ihrem rühm gesehen wird, welches Brom-pton hergiebet, und also lautet:

Hic iscer in lunibs ltolänillNili, non II0I3 niuncis,

Ron reäolet, le6 ölet, gus reäolere lolet.

Welches der Englische Poet Speed also übersetzet hat.

1bi8 loinb äolk kere enclole, Iks vorläs inoü' öeauteousXv8 ,

Kote xalling 8«eec e'rs xvssile, nov dilou§kt Luc oclour vile.Aaxr» , ssik. ok Ln^sl.

* Clifton, eine alte Baronie in der Engelländischen Graf-schafft Nottingham, welche vor ungefehr öoo.jahren eine familiedieses nahmens besessen. Von derselben wurde der Ritter JervisClifton an. iüc>8. unter dem titul Baron Elision von Leigh-ton Bromswold in das Parlement genommen, und hinterließeine einzige tochter, Catharinam, welche Esme Stuart, Ba-ron von Aubigny, heurathete. Dieser wurde von Jacobo I.an. 1619. den 7. jan. zum Baron Elision und Grafen vonMarch gemacht, erbte auch von seinem bruder Carolo den ti-tul eines Hertzogs von Richmond und Lennox, und starb ohnemännliche erben. Seine tochter, Calharina, Baronesse vonElision, verehelichte sich mit Henrico, Lord Jbrican, HenriciVII. Grafen von Thomond , ältestem söhne, und gebahr ihmeine tochter, so gleichfalls Catharina hieß, und Eduardo Hyde,Grafen von Clarendon, beygeleget wurde. Dieser hinterließTheresiam Hyde, Baronesse von Clifton, welche sich mit Johan-ne Bligh, nachmaligem Grafen von Darnley, vermählte, undan. 1722. den ;o. jul. das zeitliche gesegnete. TAe /»ik, coMz».x. 14;.

dM , (Johannes) von dem titul seines buches, da-von jetzt gleich, also benennet, weil Llimax eine treppe heißt,auch in Latein aus gleicher Ursache 8c:>lMus, wofür Trithemiusunrecht 8Lkol3ssicu8 setzet, war Abt auf dem berge Sinai, undwird vor einen der berühmtesten anführer derjenigen gehalten,welche sich der irdischen geschäffte entziehen, um desto besserauf das himmlische zu dencken. Johannes, Abt von Rait,nennet ihn einen engel, einen vatter der vätter, und einen vor-Ireflichen lehrer der lehrer. Er hat geschrieben die aus ;c>. stu-fen bestehende heilige treppe, welche ein Niederländer, nahmensJßelt, in das Lateinische übergesetzet, ingleichen einen brief anden Seelen-Hirten. Er ist gestorben an. 609. Oudin meynet,es wäre noch ein anderer Joh. Climacus gewesen, so die geschich-len der Heiligen, Barlaam und Josaphat, beschrieben, welchebeym Surio auf den 27. nov. auch binden an den werckenJohannis DsmZfLeni und noch anderwärts gedruckt worden.

Car,. Dr, IV«. O/ea»-. Lc. *

* Climax, ein gebürge, dessen Plutarchus gedencket, in demleben Alexandri. Strabo sagt in seinem XIV. buch , es seyenohnfern der stadt Phase-lis der meer - käste nach etliche engevässe, durch welche Alexander seine armee geführet habe. Erthut hinzu, es liege an dem Pamphylischen meer, ja es gehein das meer hinaus, und lasse einen so engen weg zwischender sie und seinem fusse, daß er, bey nur etwas wildem meere,von den wellen gäntzlich bedecket werde, wann aber das meerstille sey, könne dieser fuß-pfad trocknes fuffes durchwandeltwerden. Alexander N. sey mit seiner armee eben winters-zeitdahin gekommen, und habe des ablauffes des Wassers nichtgewärtig seyn wollen, sondern sey, ohngeachtet die wege unsicht-bar und aller orten mit wasser bedecket gewesen, seinem gutenglück vertrauend, durchmarschirt, und auch glücklich davongekommen, seine soldaten aber haben den gantzen tag bis anden bauch im wasser gehen müssen. Die bemeldte stadt lagin Lycia, also auch das gebürge Climax. Lycia aber heis-sct nun Aldinelli. In dem XIV. buch thut Strabo eines an-dern berges, auch Climax genennet, Meldung. Er sitzet ihnaber in Cölesyriam bey den städten Byblos und Berytus, ohn-fern den flüssen Adonis und Lycus. Berytus aber liegt nichtso gar ferne von dem fluß Orontes, welcher nahe bey demberge, Libanon und Paradiso entspringet. Ob nun dieses z>veyberge oder von Strabone sind confundiret worden, ist mirunbewußt. Seiner meynung nach liegen sie an zwey von ein-

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ander weit entfernten orten. Hingegen scheinet doch.»wirrung bey ihm zu seyn, dann in Lycia auch ein Mcher Lycus heisset; so ziehet auch Strabo den Homer»welcher die Lycier und Solymer zu zweyerley volcrern ^ ^andre aber behaupten, die Lycier seyen ehedessen vv», ^Anennet worden, und aus Creta dahin gekommen , um ^§„1»von Lyco des Pandionis söhn Lycier geheissen worden- ^ccnun das wort Solymos grosse verwandtschajst mit ^or. c- ^Hierosolymä hat, und nach Taciti bericht ilb.

die Juden auch aus Creta sollen gekommen seyn,, wc^ fie

nung er zwar widerleget, aber auch Homerurn anzley", ^ einSolymos nennet, so möchten wol diese zwey bEberg gewesen, und also von Strabone confundirt wvz ^ ^oder wenigstens die Solymer, die er in Klein-Afienein eingebildetes volck seyn, um so mehr Stravo 'gMXVI. buch von den Juden und Mose bessern bericht Ao-

gehabt, und was er in dem XIII. und XIV. buch vo»

lymern gesagt, scheinet vergessen zu haben. ,^eni ^

* Climbebes, ein Afticanisches Königreich, vonland Angola gegen norden liegt; gegen morgen MReiche Monomvtapa durch den fluß BagamadMund gegen mittag sind der fluß Bravagul und dasbürge seine grentzen , welche bey dem Iropico Lsp»cvGegen Westen hat es das Aethiopische meer von dem ^ Mxro an bis an den ausfluß des Bravaguls, und d heE'

see-küsten nach 5. grad und 15. Minuten lang

sonsten auch das land Mataman, welches der titulist^daflgen Könige führem Der Landes-Fürst^beherrm^

dein

esman

unumgeschräncket.' Den see - charten nach fiuoer , 00Herren, welche sich auch den Königlichen titul bey'-^ll >'ihr land schon sehr klein und arm ist. Das land 1voll sandes, und die Häfen an der see sind in schlechte'^, „nund werden wenig besuchet. Doch ist es ziemlich > '» a. xeMseine gebürge führen metall und etwas crystaü. um22. und 2;. grad l3tituäini8 mericlion-llis, bis iso-' lll'Vlen in die see hinein, wächset ein gewisses schllfm bell,welches die Spanischen schiffer 83rZolIs genennet hmaus die sie-fahrer einiger Massen erkennen mögen /. ,

sie von dem .Afrikanischen gestade entfernet sind; m aellls^haben auf diesem meer noch eine andre anmercrmw^ §,era^woraus sie die entfernung der schiffe von dem § M'V,können, wann sie der Nouetter gewahr werden. .. jW. ^sis eine gattung vögel, welche am äussersten tm''schwartze flecken haben. Sie nennen dieselben m ^^ „ocv.s,spräche ^itce-Nmven, und bey diesin vögeln fia ' -chl>c!iwisser die entfernung der schiffe von derkuste s . flvecals bey obgemeldtem schilfe, dieweil sie sich mswaoder 20. meilen von dem ufer des meers zu

Le /« , relstioli cle 1 'Lkrigue tom. IV.

Liöl. Oeogr>

aal,

Clincchamp, Mervasius Giancoletcrn Franzose, gebürtig aus der provmtz clu Man ^äisconus von Paris. Er machte mit dem SllnoSchatzmeister von St. Martin zu Tours //reun" ^x>e, ^cher, als er unter dem nahmen Martml II- Pav' ^ 87 - ^an. 1281. zum Cardinal ernennete. Er jiaro m -pest zu Rom. O« «jöchlllgssael^

Cling, ein Bayerisches Pfleg - geeicht im Bw^gellvbürg, nicht weit von Wasserburg m einergen, stehet unter dem Rent-amt Burckhausin. u-x- 26;. war voll

* Cling, (Conrad) ein Franciscaner-Monch/' j„ vec^MHausen gebürtig, und nahm zu Erfurt an-" uf dieÄ^Mlogie den titul eines Öoölori8 an. Als nun m per R ^cl>ttheri an diesem ort so grossen beyfall erlangte, staor MCatholische gottesdienst fast in keiner kircht. ss M steche Egeübet wurde, war er der einzige, so annocv' ^, we> Mspital-kirche denselbigen hielt; daher diejenlg^dxt gE, u>'vmit unter die ersten Lutherischen Lehrernaw § l"-ließ auch hernach von diesem seinem Prediger v .^ell/starb als Guardian seines klosters und Dom^ j^ geOtmartii an. i?;6. Er hat nicht wider das mr ^ M-sondern seine schrifte» sind eigentlichre LonkcientiX Lstkolicorum in rebu 8 »ae , ^ je ogtl>os,

clsciorum 3 1 ,uther«nis säversus libruw . Lcclaveciiwrum; foci communo 8 Ideolog/ai ^

ca, und 8umma Doeirinse LdriüisnL Oarn . .^ie V.u,

. ... »K«jKch

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Clingen, ein stadtlein, nebst ememiw ^mstollWdem wasserHolbe in Thüringen, ememeue ^rgsin gelegen, und dem Fürsten zu Sck)w^ ^tzk

5>'nt. rer. Ikur. tom. I. P. 49- " " _.,,^ht, ^

Thüringen, I. p. 170. TV-Ea. ^^-«ches E aell>DClingen , (von) ein uraltes FrevN^, säW^pehemals in grossem ansehen, und am kiöslec ^MA;Von dessen angehorigen wurden verschied " Tb» yec d'Mörter gestiftet und besessen, als Alten-C >nge» an^^ Wll,Hen-Clingen oberhalb Stein; die stadt ^.Dbigen'§,istgAg

das klösterlein Syon gleich unterhalb de^ und MKalchern Cistercienser-ordens rm Thurgv jchte He«ll^sstz ^in der mindern stadt Basel. An. stssb-r nssl^

St. Gallen. An. r-74- Walther, war