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Mcticken ftind war, daß man dir fache auf,untersuchen und bestrafen sollte. Nun hattettqrjff °' so bald er von den mägden, welche ihn erkannt und^ Mf stin bitten und verstirechen wieder losgelassenter „ "die list gebraucht , daß er von stund an bey finste-aiig°bN aus der stadt eilete, und ehe noch Verfolgende tagA»xx Wen, bis gen Jnteramnas kam, allwo er bey einem>h„ Uten, nahmens C. Caßinius Scola, einkehrete, undUnsern ^ daß er gleich des folgenden tags den Jnreram-dey -^vermeldete, Clodius wäre den vorhergehenden abendei» angekommen, und hernach solches gerichtlich alsMchAkiw aussagte. Wie nun die anklag wider Clodiumber ^' Und dieser gegen das zeugnis der mägden und wei-st^ js°„chn bey dem gottesdienst der Cybelä , oder Lon-eder ergriffen und gesehen haben , ein gegen-zeugnislä ^ "W von Jnteramnis und vornemlich des Caßinii Sco-»lchrWe, um zu erweisen, er wäre diefelbige nacht garebe„ x" -Kom gewesen, zeugete dagegen Cicero , wie Clodiusgl»iq>, "5bend/ um den der streit war, noch kurtz vor unter-d<eß x. ^ wnnen bey ihm in seinem Hause gewesen wäre; so«lila f keine weise zu gleicher zeit habe können zu Interam-MbilNgen. Es ist gewiß, daß bey wenigen anklagen undtvorden^n gerichten zu Rom mehrere bewegungen gemachetdes g/''als bey diesem. Der ehrlichste und gesundeste theilwollte diese gelegenheit ergreiffen, sowol den Clo->e>i, .Men seiner freveln und gefährlichen practicken zu stra-fe,, gar zu sehr ausgelassene junge leuthe von vorneh«5 hMss^chtern durch ein solches exempel in den schranckenHingegen war eben dieses eine ursach, daß die densollen theil des Raths nicht wollten aufkommen lastSaiten vielmehr ihre banden und brixues auf alle weise zuund zu verstarcken suchten, nunmehr alle kräfften an«fl sM"^um denselben zu retten. Cn. Pompeius, M-Crassus,ba,^asar, welchen doch die fache am meisten berühren foll-. ^sich mit gröstem eifer feiner an. Grosse gelb - sum-tzs'ad so gar schändliche debauschen wurden gewissen Rich-M, ,,v 0 lssen, wo sie Clodium lossprachen. Durch welchesM sonderlich auch, weil der klager Hortensius undUze h-'j'-th sich des sieges gar zu sicher achtete, nicht alle no-Mil,/Mgen gehaucht, es endlich dahin gebracht wurde, daß-M fl wrewol nur mit einem sehr kleinen mehr von stim-°"ck unschuldig erkläret wurde. Von demselben augen-pufferte sich eine sehr heftige raachgier wider Cicero-Mch"" welchem er bis zu der jetztgemeldten begebenheit inN er U mundschafft gestanden war. Aus diesem absehenN'echs ^ von einem gewissen Fontejo aus einem gemeinen ge-MlWg usohns statt annehmen, nur damit er des PatriciatsMtx, Wrde, und also den Inbunstum lllsstis erlangen, , x w m welchem amt er die beste gelegenheit zu haben ver«
k"' ii?k?^Weronem zu stürtzen. Von diesem gantzcn ver«Nte ff^/n artickul Cicero. In eben dem Tribunat
Knn-^us eine andere sehr ungerechte Verordnung, daß
. rn Cypern Ptolemao, wider den die Romer nichtMh-^tW klag hatten, aber von welchem Clodius sich mSM, ^ auf seinen reisen in Cypern schlecht beehret zu seyn ach-^das Vich und alles guth auf einmal genommen, und^Mc^^We gemeine wesen confisciret wurde. WelchesMer Men Clodius den Cato ordnete, hauptsächlich damitfrechen beginnen für einige zeit nicht mehr un wegeMrvyjs?" der folgenden zeit, und nach der WiederkunftK Er blatte Clodius immer noch einen ziemlichen anhangV, M gemeinen volcke, ward auch von mehrern vorneh-»L"Nt u aus den Optimstistus oder denen, so für die best-Regiment wollten angesehen seyn, bey den vor«z Änderungen, insonderheit als er sich für ewige M!x ?^lum zu streuben und aufzulehnen anfienge, vonstÄ. unterstützet, stiftete im übrigen sehr vlele unruhenK blm^n, so daß fast keine wähl mehr ohnehandgemeng
I^rce st^rgiessen konnte gehalten werden, auch ern und das
d!,?le stadt ohne ordentliche Magistraten war. AstÜ?.^waltthätigkeiten beförderten endlich Clvdw denss'as Mrenten Untergang. Denn nachdem -r aus dlestm
dem T. Annius Milo , so des Ciceroms partey hrel-
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d>y Ließ darauf das hauS, wMrmachen. A.
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elo 775
* Clodius Licinius , ein Lateinischer scribent, welcher ei-ne Römische Historie heraus gegeben, und von Tito Livio in dem29. buch angezogen wird, und dessen noch von vielen andernMeldung geschiehet. Er muß mit Nichten mit Clodio Sextoverwechselt werden , welcher in Griechischer spräche ein werckvon den göttern geschrieben , so Arnobius (Ub. V. säverlusnsr.) anführet, und auch Lactantius (, list. I. csx. 2». äslsIL relißione) rüget. So scheinet auch derjenige Clodius ,welchen Plutarchus in dem psrsllelo dluinse als einen Chronick-schreiber anziehet, und ein anderer, dessen Porphyrius, (list. I.äe gstttinentia) die nuchterkeit und Mäßigkeit der Pythago-räer betreffend, gedencket, seyen vielleicht beyde von Clodio Li-cinio verschiedene männer gewesen.
* Clodius, (David) ein gelehrter LKilologus, von Ham-burg gebürtig, ward an. 1671. krokelistr der Morgenländischensprachen in Giessen, und einige zeit hernach auch kroleststrTsteologise LxrrsnrstinrfrwL, woraus er an. 1678. den LiLilumeines ftoöloris IKsoloziX bekam. Hrernachst ward er auch Pre-diger , starb aber frühzeitig den io. sept. an. 1687. Man hatvon ihm Libli-e llestriücL cum lummarüs; Orsmmsticsm 1.1a-xrise HedrssL; nebst verschiedenen gelehrten disputationen.Sein kstiloloZus vinäex und continuLtio kc>Ii aber sind so-wol, als sein tractat äs ksrrstlelilmo 88. und einige andere,niemals heraus gekommen, weil er durch den tod daranverhindert worden, , äisr. Heßisches Heb-opfer, k. v.
Clodomir oder Llodemir, König in Franckreich zu Soisssons, Clodoväi söhn, welcher Orleans, Bourges, und nochandere provintzen an. 5". in der brüderlichen theilung zu sei-nem antheil bekommen hatte. Er machte die alte pratensionseiner Mutter Clotildis auf Burgund wiederum rege , ver-einigte sich mit seinen brüdern Childebert und Clotarto , undüberzog den Königin Burgund, Sigismundum, mit krieg,schlug ihn an. 52z. und bekam ihn nebst seiner gemahlin ge-fangen , worauf er sie nach Orleans sandte, und bald daraufbeseht gab, daß sie in einen brunnen sollten gestürtzt werden, wel-ches in einem dorfe, Coulmiers genannt, in der vioeces von Or-leans den 8. may an. 524. geschehen. Nach diesem schlug er sichabermals zu seinem bruder Thiderico , marschirte mit ihm wi-der den Burgundischen KönigGondemar, Sigismundi bruder,und schlug ihn an. 524. bey Veseronce, unweit Vienne; nach-dem er sich aber in verfolgung des feindes allzuweit gewaget,ward er von einer feindlichen partey angetroffen, welche ihnumbrachte, und ihm den köpf herunter schlug. Er hinterließ;. söhne, Theobaldum, Gonterium und Clodoaldum, davonsein bruder Clotarius, welcher seine Wittwe heurathete, die2. ersten an. ^2. tödtete. Der dritte aber, welchen man ins-gemein St. Cloud zu nennen psieget, wurde von den soldatenerrettet, und gieng ins kloster, worauf die brüder Clodomirisich in feine länder theilten. 6^07. 7^0«. list. III. c. s.L 18. Ile§. krsnc. c. 20. feg. , tom. I. x. 40.
Oa«re/, tom. I. p. 64. leg.
Clodomir, ist ein nähme, welchen unterschiedene Prin-tzen und Hertzoge der alten Francken geführet.^ Trithemiusund einige andere, welche die Historie der Franckischen Her-tzoge vor Faramundo beschrieben, gedencken ihrer 4. so diesennahmen geführet; in den neuern scribenten aber findet manfolgende 5. Der erste Clodomir war der achte Hertzog, einsöhn Basani, und regierte ,8. jähr. Der andere ein söhn An-tenors II. regierte 20. jähr zu der zeit, da Scipio Numantiabelagerte. Der dritte, ein söhn Marcomirs III führte langezeit krieg wider die Römer und Gallier, und regierte 12. jähr.Der vierte Clodomir, ein söhn Marcomirs IV. regierte 7. jährDer fünfte war ein söhn Clogion oder Clodions II. regierte 18.jähr. Er hatte einen bruder Genebaldum, welcher sich den Rö-mern widersetzte. Jedoch die Wahrheit zu gestehen, so man-gelts bey diesen allen an gnugsamen und sichern Urkunden.
list. III. LolmoZr. avsnt-xroxc>8 lur
1'stist. äs krsnce o. 6. *
Clodosinde, eine tochter des Königs Clotarii und stiner er-sten gemahlin Jngonde. Sie ward an Alboinum, den erstenKönig der Longobarden in Italien, vermählet; es scheinet aber,daß sie nicht lange daselbst gelebet. In dem ersten tomo dercollectiv» des äu Chene befindet sich ein brief, welchen St.Nicetus von Trier an sie geschrieben, sie zu bereden, daß sie sichsollte angelegen seyn lassen, ihren aemahl zu bekehren. Siestarb aber, ehe sie es konnte bewerckstelligen. K« c?/,Än, Kitt.äe krancs rom. I. x. 85; - Oraca». lik. I. 0- iZ. list. II.
c. i;. L l6.
Clodostnve, eine tochter Sigeberli I. Königs in Austrasten,und der Brunhild, wurde anfangs versprochen mit Autharis,dem Longobardischen Könige, hernach mit Recaredo, demWest-Gothischen Könige in Spanien, einem bruder des H.Hermenegildis, welcher der Clodesinde schwester Jngonda zurgemahlin hatte. Allein diese Verlobungen kamen nicht zur Voll-ziehung , es ist auch unbekannt, wenn sie gestorben. 6^--»»-.list.IX. LLP. 6. still, cls kmnce rom.l.col.244.
Clodoväus I. Clovis, Llodovis auch Louis oder §u-dovicus, weil nemlich die alten Francken für unterschiedlichebuchstaben, sonderlich aber für das L. gar gerne ein H. gesetzet,oder die davon anfangende Wörter etwas rau und hart ausge-
Ttt 4 sprechen