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' mit dem zunahmen Perlas, folgte dem vatterwichtigen bedienung, und von diesem Perlas hat die!kkaen^ Mogolen, so diesen nahmen führet, ihren UrsprungOMlNen. kibliockeyus Orientale.
cheMentz, eine alte und vormals wohlerbauete und volckrei-^>n ""^r den Ertz-Bischoff von Trier gehörig, liegt an
her ß» ^' wo die Mosel und der Rhein zusammen fliesten; da-ivjxh ?^ch Lateinisch Lonüuentia oder Loniluente« genennetEs »vj^chzehen weilen von Trier zwischen Mayntz und Cöln.»»d < bereits in dem itinerario Antonini dieses orts gedacht,
°bs Kaystrs Iuliani zeilen war ein eastell daselbst. Esdest,s? »uch hernach Childebertus, König von Austrasten, indicL^wjse zu Codlentz aufgehalten. Weil denn hierdurch, daßMs ""bklschen Könige manchmal daselbst restdiret, Coblentz inriid^^mehmen gekommen war, so wurde auf des Kaystrs8h. s" I. Unkosten von dem Trierischen Bischoffe Hetti an.gelijfl-, Lollezium zu St. Castor vor die Lanoiucos sssgulareskiiij s^'. Nach der zeit ist auch noch die Stifts-kirche St. Flo->er H-^wet worden. An. ioi 8. wurde Coblentz von dem Kay-Ulid Kzblco zu einer stadt gemacht, da es vorher nur ein flecken§et. Mlicher Hof gewesen, undderkirche zu Trier gefchen-tüi^er Ertz-Bischoff Arnoldus II. hat es an. 1249. mit mau-Ma/kUben und bevestiget, darinnen sein Nachfolger Henricus»chle -i« m. Kayser Fridericus III. beschenkte es mit dem^iickr, . iahr-marckts von vierzehen tagen, gleichwie die stadt»>il,xx j'Mt hat. Es haben aber die Coblentzer unterschiedene malb>i>y wre Ertz-Bischöffe rebelliret; als an. 1280. wider Henri-,h»d ak, wcht lange hernach wider Dietericum von Nassau, rc. sie'»lirden Allemal von ihnen gedemüthiget worden. An. I;47.Äd g" von Richards, Herrn von Westerburg, geschlagen,»Ät s''Os?. wurde von einem Ritter von Ehrenberg in derNwe «-^ angeleget,daß über 200. Häuser abbrannten. An. 16,2.vOWffvblentz von den Schwedischen , und an. i6;6. von denbel„a-"'chen und Spaniern wiederum eingenommen. An.i688.Me/g n es die Franzosen vergeblich, und im folgenden jähreM ^ gleichfalls einen anschlug darauf, welches ihnen aberr.. gen. Sonst ist auch zu Coblentz ein ansehnlicherA residentz des Churfürsten, und gegen über zur rech-Kybx.?es Rheins oben aus dem berge die berühmte vestung">khrxs^jtein oder Hermanstein, davon an seinem orte mit
^itscki^o« kamen Carolus II. Lalvus, Ludovicus König inNww-n ' und Lotharius König in Lothringen , zu CoblentzAsse,.wund wurde auch einLvnoäu« von ungefehr zwölf Bi-Nl>jq°„^halten, darinnen man den frieden zwischen diesen dreyZ »vte». vestiget. Die säta davon befinden sich mit Sirmon-tz bvm. VIII. Loncilior. An. 922. nach den tractaten zuKl>ckx„s)umn,elte der Kayser Henricus I. und der König vonUchvff.u), Carolus 8imxlex, allhier ein Loncilium von acht?i>en, welche einige Verordnungen machten, daß man un-Abenden grad nicht heurathen sollte, und dergleichenk? eiy-nw ^9 2. im sept. hielt der Kayser Maximilianns I. all-L-Wg^elchs-lag, und an. r6c>6. kamen die drey geistlichen»u ü daselbst zusammen, sich wegen der Ligue wider dies berathschlagen. /l-o.
Trierische chronick. Lr-s-we-nrut ^obl ^^Uticj. L ann-il. Trsvir. loxoZrspk. Trevir. P.47.^ ' Codletz, Cobolentz, Lontluemia, ein dorfun-
R d^ugnau auf der rechten stitedesRhem ^ ^ nah-
^SAare in denselben gelegen, alsvayer 1 « ^
N-chKwmen, war schon zu der Römer zelten, ^
^2?dlschannvchaestanden, bekannt, mayen ^
A Zegen die Schwaben gestanden.
, Lvdali, also werden genennet gewisses
^lt erscheinende teufe!, welche vor z Baccho
^As^oon denen man zu sagen Pflegte , day s ^ Et her> §??'b!ten. Das Griechische wort ,
^LHedräischen Chebel, welches so viel HM, ju nochsMe^Lbranckeunderfindungen. Eml^eHgen- ^^hau-zu ^§0 deren viel in Polen gäbe , da sie sich pv ^ anzu-
< verbugen, und sehr freundlich gegen dem Aen^tzchtz^ey d^en sie dienste angenommen, vMge« h^se,
EUeicht glauben?'
' ^he Coblentz. , Onanien, welche
^eine vornehme famcke in SP ^ dem
E?^Rchen titul von Camaraffe führet, ^yx^e,§ war sonderlich Franuscus, Caron ^^^hends
V- weise um das leben, »ndy^f von Ca-
^»i^ardAbasar, Marggraf van Camacaste, ^ BUesses,
//. The».
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der Spanischen galeeren General, wie auch Vice-König vonAragonien. 2.) Alvaro, Graf von Ribadavia und Gmwer-neur von Gallium, hat sich an. 1694. mit der Königin Slaats-Fräulein, Eleonora Cordua, vermählt, und mit selbigerunterschiedliche kinder gezeuget. Thomas ist Eommcnda-tor von Muservs in dem orden St. Jags, und Oberster derSpanischen infanterie worden. Imhof, von Grand in L-pan.
Coburg, lat. LoburWm, die Haupt-stadt des Fürstenthumsdieses nahmens an der Jetz in Francken, ist von mittelmäßigergrösse, aber fein gebauet, und liegt vier meilen von Schleu--singen. Ihren nahmen soll sie von den kühen herführen, weilsich gute vieh-weide um selbige gegend befindet. Einige halte«dafür, daß sie des Ptolemai Melovacum oder Melocabum sey,weil um den Mayn herum kein anderer ort ist, auf welchen sichgedachter nähme besser schicke. Daß sie vor mehr als 700. jähre«eine stadt gewesen , kan ihre benennung, damit sie zu selbige»zeilen belegt worden , Trufaliftatt, darthun. Das thal,worinnen sie liegt, ist aufder einen feite von dem vestungs - undauf der andern von dem Jüden-berg eingeschlossen, und von an.i;i;. ist sie mit einer von quader - stucken aufgeführten Mauerund dazwischen stehenden thürmen, wie auch aufgeworffenenund theils ausgemauerten wasser-gräben bevestiget worden. Un-ter den geistlichen gedäuden ist absonderlich die St. Moritz-kir-che zu mercken, welche dem heiligen Mauritio, als der stadtPatron, zu ehren auferbauet worden, und schon an. 122;. ihreeigene Pröbste gehabt. Dieses gebäude hält nach der länge164. und nach der höhe 64. werck - schuhe. Die mittlere deckeruhet auf acht grossen runden in zwey reihen gesetzten säulen,welche von dem zu Nürnberg an. 1-129. verkauften silberne«brust-stücke des erwehnten St. Mauritii aufgeführet worden.Nicht weniger ist darunter das OMnalium lllultte betrachtenswürdig, welches von seinem Urheber Hertzog Johanne Casi-miro den nahmen hat, und von ihm mit 26000. gülden bau-kosten an. 1604. aufgeführt worden. Es ist dieses FürstlicheLoUeZiuln mit drey grossen Luäitoriis, einem Lonvidtorio fürdie Communitäter, und andern ansehnlichen Wohnungen ver-sehen. Es haben die Fürstlichen gebrüdere Gothaifcher linieschon an. 1677. von dem Kayser Leopolde die privikßis er-halten , aus demselbigen eine Universität aufzurichten. Unterden weltlichen gebäuden verdienet die Fürstliche Residentz, wel-cher von dem Kayser Carolo V. bey seiner durchreise der «ah-me Ehrenburg beygelegt worden, das Vorrecht. Es ist sol-ches vorher ein- Barfüsser - kloster und kirche gewesen, nacheinführung der Lutherischen religion aber von seinen beschernverlassen, und deswegen von dem Hertzoge Johann Ernst zuSachsen durch ansehnliche erweiterung m eine Fürstliche Re-kdentz verwandelt worden. Nach der zeit ist es durch den vondem Hertzoge Johann Casimir hierzu bestellten baumeister Bo-nallino mit grossen kosten zu grösserer Vollkommenheit gebrachtworden. Der marstall, das reuthaus, die rennbahne, dasball - wie auch zeug - und opern-haus, desgleichen der Fürstli-che lust-garten, verdienen nicht weniger gesehen zu werden. Ge-dachter Hertzog Johann Casimir hat auch die cantzeley an. 1^97.sehr ansehnlich auf dem marckte nach Italiänischer arl mit ver-schiedenen statuen erbauet. Es sind dieser stadt zu verschiedenenzeiten, theils von den Kaysern, theils von ihren eigenthums-Herren, grosse freyheiten ertheilet worden. Absonderlich hatihr Kayser Ludwig an. i;;i. vergünstiget, daß sie aller der stadtSchweinfurth ertheilten und künftig noch zu ertheilenden Privi-legien mit gemessen, und der darinnen begriffenen freyheitenund gerechtigkeiten sich zu ewigen zeiten bedienen möge, welcheser auch das folgende jähr in einem neuen begnadigungs - briefewiederholet. Auf dem oben-erwehnten vestungs-berge liegt einwohl-verwahrtes castell gleiches nahmens mit der stadt. Es solldieses seinen Ursprung von einer adelichen Matrone haben, wel-che eimge für die Nrchezam halten, so Misico, der andere Kö-nig rn Polen, zur ehe genommen, aber nachgehends wiede-rum verflossen. Wegen frühzeitigen Hintritt ihres bruders,Hertzogs Ottonis in Schwaben, hat sie sich als eine Nonne ein-kleiden lassen, und darauf an. 1056. die stadt Saalfeld nebstCoburg dem Ertz-Bischoff zu Cöln übergeben; daß es also dieseund folgende zeiten mehr einem kloster als einer vestung gleichgesehen, bis es endlich an die Grafen von Hennederg gelange^welche es zu einem schlösse gemacht. Zu der fortification abermag der von den Hußiten an. 14;». in das Franckenland gesche-hene einfaü gelegenheit gegeben haben , zu deren perfectioni-rung nachmals nicht wenig Apel von Vitzthum, und noch mehrHertzog Johann Casimir beygetragen , so daß sie nachgehendsan. i6;2. die Kayserliche Haupt-armee vergeblich belagert. EShätte auch wol der Kayserliche General Lamboy an. 16;;. seinelangwierige belagerung und bloquade davor aufheben müssen,wenn nicht der Commendant aus Übereilung sich ergeben. Vorallen aber bleibet Hertzog Friedrich Wilhelmen zu Altenburader rühm, daß er der natur mit verschiedenen durch die kunstneu-angelegten wercken zu statten gekommen. Gleicbw-eaber die vestung vieles von dem feind erlitten, also ist leichtzu erachten, daß die stadt nicht weniger ausstehen müssenIn der an. 16,2. vorgegangenen belagerung, welche derHertzog von Friedland commandiret, wurden nicht alleinviele Häuser abgebrannt, und die Fürstliche Residentz Ehren-burg geplündert, sondern auch die vornehmsten Räthe und Bür-germeister, nebst andern wohlhabenden Personen, gefangenweggeführet, und zu ihrer ranzion eine grosse summa geldeS,
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