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^ verkündigen wollte, angedeutet haben, daß er unschul-tv^Mse, doch aber nicht am leben gestraft werden würde,'derselbeaufbefehl desBentivoglio gewippt ward. ErLe„', wie er gewahrsaget hatte, von einem schlage aufchelAt. Denn Hermes Bentivoglio ließ ihn zu Bononien meu-da d-« ensch umbringen, weil er ihm etwas böses verkündigt,der mörder den Cocles am Haupte verwundete. UndA»i a, m mörder hatte Cocles denselben tag auf seine erkundi-antwort gegeben, er werde noch vor nachts einen ab-hq^'chen mord begehen. Man fand unter seinen schriften wahr-«esMkn vor alle, die er gekannt, und deren Hände und gcsichte erMein Ee, welche nach der Hand alle eingetroffen seyn sollen,^erd-/ ^r weiß nicht, wie gern dergleichen dinge ausgesprengtden...'.und wie sehr leichtgläubige leuthe helffensich selbst darin-* bekriegen? , Lnesäot. *
tig Aconas, (Hannibal, Graf von) aus Piemont gebär-liebling Francisci, Hertzogs von Alencon , war einhelck>°s ""d hertzhaffter, aber dabey sehr blutdürstiger mann,rr de' ^r insonderheit bey dem Pariser blut-bade erwiesen; dadenst Katholischen verschiedene Hugenotten abgekauft, und de-gezn>„« u ' wenn er sie vorher zur verläugnung ihrer religiond>e,, "Un gehabt, auf eine grausame weise das leben genom-men ^il er aber abgedachtem Hertzoge zu dem vorhaben ge-^Mn/ vermöge dessen derselbe die damalige regiments - ver-
durch hülffe vieler Catholischer sowol als Protestan-Herren, über den Haussen werffen , und dereinst nachtobe zum Nachtheil seines bruders Henrict auf denschoben werden sollte, so ward Coconas an. 1574. ent-d„chsk; wiewol an. 1576. sein gedächtnis wieder ehrlich ge-
jiebxz.'bvrden. Es ist sonst dieser Graf auch wegen seiner
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'Mandel mit Henrietta von Eleve, Hertzogin von Revers,Ä , biü. äs krsnce tom. VI. , »biege
IIl. ^^1. lx. Nemoir. a'Lor'/e, tom. I. Journal äe Henry» ^ 7 ?.
Kle^conate, (Bonifac. äs) war aus einem Gräflichen ge-Mn/c iu Asti , und wurde an. 124;. nachdem er anfangs!!° gewesen, Bischoff daselbst. Er hatte mit Brexa-Med-nund der bürgerschafft zu Mondovi, weil sie ver-öle llv 5 .' lo zu seinem Bischoffthum gehörte, an sich gezogen,Händel; allein Jnnocentius IV. ließ dermassen schar-?^de /»uungen dessalls ergehen , daß die ungerechte besitzeth k^i-ves wieder hergaben. Er starb an. 1260. ,
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MG^Knucos, (das land der) eine Süd - Americanischem dem Königreich Popayan. Es ist auch ein feuer-»„xt ^-derg allda, welcher der Vulcan von Coconucos ge-"'Äio 'vird, und wo der fluß Magdalena entspringet, ,
* .s^SU's.
^üd-g,^b-Insui, ist eine insul auf dem Mri pscikco in"»»ig-^wericq, welche die Spanier wegen der vielen cocos-°fehx vuraufwachsen, also genennet haben. Sie hat un-E^id-ven oder acht meilen im umfang, und an der see gan-, von cocos - bäumen, ist auch mit lauter seifen umqe-die schiffer daselbst nicht ankommen können, ausserd - osten, woselbst ein kleiner Hafen ist.
!!!Äba<l Grafen von Humbecke. Diese vornehme familieV' stammet aus Franckreich her. Pierre 1e Cocq ist»Mhx IM i;;o.Königl. Französischer Hofmeister, sein bru-?.Mckr°!^°bert, Bischoff von Laon, Hertzog und Pair vonN» v/'A gewesen. Victor 1 e Cocq wurde an izyy. von Ca-k/^st°/?/"ige in Franckreich, zum Ritter des ordens von derd Men !Me, zu Teutsch Pfriemen, creiret. Von seinen nach-sucht, vle sich m den Spanischen Niederlanden ansaßig ge-K»»e, ^Hugo 1 s Cocq Ritter, Herr äs I» Mottest» Haye und^ysers Maximiliani I. Rath, Staats-8esretsr>us und,,Sp-nien, um die Heurath zwischen der Jnfantin„Agey. bd. dem Kayserlichen Printzen Philippo zu stände zu
nK' war Kaysers Caroli V. Rath, Requetenmeister^KProcuratorim dr-mä-Lonseil zu Mecheln. Von stt-
kiZ'ekqListJacobFrantz 1 e Cocq, Herr von Humbecke ,- Mssn st Warde, I» Motte und Groenhoven an. 1694. m^ stund erhoben worden. LVnV/z»« ^ ^
^ ^ p. 127.
Königlicher Advocat in dem Parlement zu Paris<?-sKDnsti i;y2. Er hat eine sammlung von Parle-unter dem titul: tzuMlonss fok»nni8 6»>!i,cle stsM Is Locg hinterlassen, und starb baldVl/gkl, w-? Geschlecht ist des alterthums und der schonen be-, die sie besessen, noch in Paris bekannt. EsV Parlements - glieder, Präsidenten wi der, rc. gehabt, worunter Gerhard w Cocq,Ä a/ clszzu Paris , so unter Francisco I. hernachgeworden, sich insonderheit hervor gethan.1540. Siehe bilk. äes
^' Äi'm' °der Cock, (Gisbert) ein gelehrter Nieder-lli gebürtig, welcher von an. 16;^ bis 1707.
und ^orfe Kockengen , w der HerMafft Utrecht,^ ^ auch ^^lagtem jähr daselbst gestorben tst. Lwemus ,^ Struvius gefolget, nennet «hn unrecht Adria-
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num. Seine schriften sind: Hobkes Asnclwmenus, s. Vmäi-cixe pro I.SAL L Imperio L keligions contrs Hobbestum ; stna-toms HobbeliLniüni; kLiIterium Dsviciis csrmine Llsgisso recl-äiMm. I-ipe»» bibl. Ichilos. blbl. kbilok. c?a/p. L«r-
Irsjeäk. eruäic.
Eocrier, (Jacob) war des Königs in Franckreich LudoviciXI. Leib-Neclicu8, und bediente sich der grossen furcht, welchedieser Herr in seinen letzten jähren vor dem tode hatte, dergestaltzum Vortheil, daß er alles erlangte, was er wünschte. Er re-dete mit der grasten freyheit mit dem Könige, der sonst derglei-chen nicht leiden konnte, und sagte oftmals zu ihm: Ich weißwohl, daß Ew. Majest. mich einmal, wie andern dero getreuendienern widerfahren, abschaffen werden ; aber, fügte er miteinem schwur hinzu, ich weiß , daß sie hernach nicht acht tagemehr leben werden. Der Komg gab ihm alle monat mehr als10000. thaler und viele land-guther, nur damit er bey ihm blei-ben , und vor seine gesundheit sorgen sollte. Aber so bald Ludo-vicus XI. todt war, muste Coctier unter dessen Nachfolger einengrossen theil von seinem vermögen heraus geben. , Kilt.
äs krsiice com. II. col. I4?o. 146;.
(tocus , (Jacobus) sonst Cook äe Chales in der insulWight, ein Englischer Jurist,war Losiu« des LollsUi novi zuOr-ford an. 1592. und voötoisturis an. 1608. bald hernach ^eÄor derkirche zu Houghton, wie auch Capellan des Bischoffs von Win-chester, Bllsons. Er war wohl versirt in der Griechischen spräche,noch besser in ^ure Livili, am allerbesten aber in.sure Lsnonisound Tbeologi» , starb an. 1611. und hat geschrieben tz.uLüione8^uriäisas »ä N»jeü»rem pertinemes: darinnen er auch den Wi-der Henricum Garnet geführten Proceß aus Canonischen undbürgerlichen Rechten defendirt. , »m. Oxk. *
Cocus, (Robertus) ein gelehrter Engelländer, zu Beestonin der provintz Aorck gebohren, im Lollegio Ln-xi Xaü zu Ox-ford in den ltuäüs auferzogen, und an. 157;« 8osius allda, her-nach iviagittsr Lrtium und krosurator an. 1580.; endlich mit ver-lassung seiner kslovskip. 1590. Vicarius zu Leeds, einer stadt inYorck, so vor zeiten die residentz der Könige von Northumberrland gewesen; daselbst er auch an. Isolden i.jan. verstorbenund begraben worden. Ein mann von schöner erudition, undgrossem fleiß: sonderlich wohl belesen in karnbus Lsclslise, derenächte schriften er mit unermüdeter arbeit von jugend auf von denunächten lernte unterscheiden: zu dem ende er auch sein bekann-tes werck heraus gegeben; Lsnlur» guorunäsm lsnpwrum, gusesub nominibus kstrum -iMiguor. Ä kontlÜLil 5 citari solenr,I.onä. 1614. 162;. <Lc. in 4. nnr. Oxon. *
* Eocus, (Alexander) ein Engelländer, und bruder Rober,
ti Coci aus Aorckshire, war ein guter Prediger und Vilnius zuLeeds, und starb den 2z. junii an. 16; 2. Er hat in feiner Mut-ter - spräche unterschiedene Satyrische schriften, zum exempel:cle kap» .formn» und andere mehr geschrieben, , Ltben.
* Cocx von Onssel, eine uralte adeliche familie in denOesterreichischen zNiederlanden , welche sich auch in Engellandund Jrrland , ingleichen in Schlesien ausgebreitet hat. Sieführet den beynahmen von ihrem zwey stunden von Mastrichtgelegenen stamm - guthe Onssel, so sie von undencklichen zeitenbis auf die an. 1-170. in den Niederlanden entstandene nnrube inbesitz gehabt. Servatius Cocx von Onssel kam als Kayserl.Fähndrich an. 1660. nach dem damals erfolgten Nordischenfrieden in Schlesien, wohncte viele jähre zu Troppau, und starbendlich zu Olmütz an. 170;. in seinem 76. jähre. Seine söhne,welche noch an. 172z. lebten, waren 1.) Ludwig MaximilianCocx von Onssel auf Wesigen in dem Breßlauischen , Kayserl.Hof - Cammer - Rath. 2.) Servatius Laurentius Cocx vonOnssel, Konigl. Regierungs-Rath des Fürstenthums Brieg undCvnsistorial - krXle8 daselbst. K«ax. Schlesis. curios tom. I.p. Z20. tom. II. x. 564.
* Coda, (Marcus Anton.) ein Rechtsgelchrter, gebürtigvon Foggla m dem Neapolitanischen , lebte in der mitte des
XVII. s«ouli, und schrieb: Lompenä. ^uciisisrii orclmib civi-lis in Xegno Xespolitsiio; Lvmxenäio äelle Lagrime liumsnsLc. Vopx. bibl. Mp.
* Codebovius , (Hieron.) war ein söhn Grafen AndreaCodebovii, Hertzogl. Raths zu Modena , gebohren den 1;.aug. an. 1594. Er wurde . 1 - II. O. und Hlclüpresbyter zu Car-pi, bald darauf V. 8. ssekersliäarius, welches amt er 18. fahrbekleidete, hernach, als er an verschiedenen orten des Kirchen-staats Gouverneur gewesen , an. 1644. Bischoff zu Montal-to, und den 24. jan. an. 1661. Bischoff zu Reggio, starb abernoch in eben diesem jähre den;. octobr. i/Zbe//. ir»l. l»cr. tom.II. p. ;2v.
Coderia , ist ein hoher berg zwischen der Grafschafft Cle,1 und der Veltlinifchen trahoner - squadre gelegen, der fastunterst im Veltlin bis in die Adda hinein gehet und gleich-n seinen fuß in selbigem flusse badet, auch das Veltlin vomevnerischen land unterscheidet. Xbxt. lib. XIII. p»§.2. b.
00VLX, bedeutet in der Römischen Rechtsgelehrsamkeit>e zusammenfassung vieler von den Kaysern einzeln heraus qe-denen gesetze, in welcher jeglicher theil in seine behorige clässe-ragen zu befinden. Unter diesen sind folgende bekannt:
I. 6KL60KILXII8 , ist vermuthlich der älteste, weil er bey1 stimmten jedesmal m dev vednlmg dem Kermogenlana
vorge-