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»g„ VkN fcriptoribus Lyrsntinis des Theophanis 61
heraus gegeben , bekam er von dem König inkea?» ch befehl, auch an den übrigen zu arbeiten; dero-cvM er diejenigen die nach dem Theophane geschrieben,kGn , und selbige ilt zwey volum. drucken lassen wollte. Dentz-r hat er auch meistens vollendet; wiewol er dar-
r§° ll/storben, und selbiger von dem Carolo äu Fresne an.ilgss'-ur Vollkommenheit gebracht, und unter dem titul läi-8criptors8 polt Tlieophanem heraus gegebeniH, ven. Es starb aber Combefifius den 2;. mertz an. 167-.>»erA' seines alters, nachdem er kurtz vorher einige an-lia laugen und Lorreäkiones über alle seine wercke, die da völ-^raus kamen, da er aufdem tod-bethe lag, verfertiget hatte.de^Aberg, eine ehemals berühmte Benedicliner - Abtey inHyt-lMhum Würtzburg, welche von Burchardo, Grafen zuMNurg, gestiftet worden. Als an. 148;. der Bischofs zuden Lk § die vogtry über dieses klvster erhielte,verliehe er selbige§» ^b-Schencken von Limpurg, welche darauf dieses klosterin ein weltliches Stift verwandelt, und mit Chor-/en von Adel besetzet haben. kranc. reäiv.
kn^Mborn, ist eine Vicomts in dem ländgen Limosin, deftM-ort zehen meilen von Limoges liegt. Sie war vor-lktti^.'chr ansehnlich ; ist aber heut zu tag in verschiedene stuckeAus diesem schrieb sich ein berühmtes geschlecht,4 ^°"chem verschiedene berühmte keuche gewesen.
^en ^mbraille, eine kleine gegend in Auvergne an den gren-r-z i^^Marche und des Bourbonnestschen. Sie begreiftNag. "Mgen Franc-Allay oder Alle», und fünf andere, welchefolgenden fünf dörfern genennet werden, Evahon,Eivnt. ", 1 'Espar , Auzance und Sermour ; der flecken* ^ 3 u ist der vornehmste darinnen, , victionuairs.
»elli s^nchret, eine kleine Französische stadt in fder viosces Vabres an dem fluß All
°ot und St. Jonnin.
Rovergue, ei«Alrance zwischen, Oiötiun.
, (Johannes) der Bündtner Apostel genannt,SlesL^urtig aus dem Rheinthal. Er war zu ansang derChy/mativn Prediger, ämickes und Reformator der kirche zuderen er auch in die ,4. jähre rühmlich vorgestanden,ei,,es 'des Tezelii predigten widerleget, und sonst auch das lob. gelehrten und frommen manns nach sich gelassen. *
!>>?>,. jflelonitari, eine der vier provintzen in Neu-Macedo-" 1 ^ste begreift einen theil des landes, welches die Alten>>ct h.lonilini tertiam oder auch ülaceäonism proprism genen-, und einen theil des alten Thessaliens; Cogni ist der°rt allda. S««är««ä.
^tt^bniuo, (Johannes Amos) wurde in Mähren den 28.«A 5 ». i;y2. gebohren. Nachdem er an untersthiedenen or-»ach ,'dnderljch zu Herborn studiret, gieng er an. 1614. wieder»». igEsse, hatte erstlich einige schul-bedienungen , kam aberMch m das MrMerium, und wurde absonderlich an. 1618.Vtjq^meck beruffen. Auch war er schon zu dieser zeit in ver-öde"^unterschiedener schriften, sonderlich einer neuen me-Rck / chle sprachen zu lehren, beschafftiget; hatte aber das un-Und ^ an. 1621. bey eroberung der stadt zugleich seine schnf-5 lifle'k.°ucher von den Spaniern geraubet wurden. An. 1624.N M? aus Mähren weichen wegen des edicts, so damals wi-«lcht der Catholischen religion zugethan waren, inMvra« und Mähren ergieng; fand aber einigen aufenthaltweise in dem Böhmischen geburge bey dem Baron7 » eSadowski äs Slaupna , da er denn seine gedanckena„^ueuen Methode, die sprachen zu lehren, sonderlichUl« suchen seines guten freundes, welcher jetztgedachten Ba-mformirte, weiter fortsetzte. Indem aber dieUH LissU^.u in Böhmen nicht sicher waren, begab er sichs^che N. Polen , woselbst er gleichfalls die Lateinischek!"s^ L^te, auch an. i6;i. das bekannte buch,
relerLtsm heraus gab, welches so wohl aufgenom-s^aischen es in weniger zeit nicht allein in die meisten Eu-l,»d"'sondern auch in die Arabische, Turckl,che, Persi-Nü Andere sprachen übersetzet wurde. Ja Hn rühmtA veti^urch dergestalt, daß man ihn an. i6;8. nach Schwe-s I^UliM..' woselbst er die schulen des gantzen KomgrerchsraN sollte. Er schlug zwar dieses aus, doch daß er fernen2 in fln dieser fache versprach ; fieng aber unterdessen an,slhe seiner Muttersprache von der neuen Methode, irmge
l'ss-'miren, und sonderlich die philosophische wissen-
lediau^wen gantz andern model zu giessen , mästen er^ hatte ^ ?us der heil. Schrift herleiten wollte, .geschrie-heraus Gemische zu übersetzen, gab auch eme probeunter dem titul: kantoxliiL kroäromus. Hler-dch ^'hm dergestalt, daß das Parlement m Engel-D, L^ur reformatwn der schulen ihres landes bedimenW?ie i»^Iann auch an. 1641. rm sept. zu Londen ankam.v,,^Nd xMlche unruhe, so um diese zeit in Engelland und^,^42. ^Aund, verhinderte diesen vorschlag. Er gieng alsoT Schweden, da er denn alsobald mit dem Cantzlerl»e^ M «^uterredung hielte, die endlich dahin auslref,^ode^ uach Eibingen begeben , und daselbst an semerHista! ^ arbeiten sollte. Solches that er in die 4. iahe,vr« Lnrn» //. Theil.
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nach deren verfliessung er wiederum zurücke nach Schwedenkam, und, seine arbeit offerirte, die auch von einigen Lom-mWrü8 für würdig befunden ward , gedruckt zu werden. Zudiesem ende kehrte er wieder nach Eibingen, und von dannennach Lissa in Groß-Polen, wurde aber bald darauf zu dem Für-sten in Siebenburgen, Sigismund Ragoczy, beruffen, umdas schul-wesen in dieser provintz einzurichten; von dannen ersich wiederum nach Lissa begab, woselbst er sich bis an. i6;6.aufhielte, da dieser ort von den Polen verbrannt wurde, wor-bey er alle seine N8w, ausser seine ksaloplusm und erklärungder Offenbarung St. Johannis, einbüssete. Hierauf begab ersich nach Schlesien, von dar nach dem Brandenburgischen,ferner nach Hamburg, und endlich nach Amsterdam, woselbstsich einige Personen von grossen Mitteln feiner annahmen, un-ter welchen sonderlich Laurentius äs Geer war, auf dessen Un-kosten er auch an. 16;?. unterschiedene theile feiner neuen Me-thode zu informiren drucken ließ. Er,ließ auch hierselbst Chri-stophori Kotteri, Christinä Poniatovia, und Nicolai Drabiciiprophezeyungen zusammen drucken, und gab dabey klar genugzu erkennen, wie er dieselbige für wahrhafft und göttlich hielte,worüber er denn mit Samuel Maresio und Nicvlao Arnoldsin streit gcrieth, unter welchen jener LmirrliLtisoii 5 su äeken-jionsm contra Lomenium , dieser aber Oilcurlum IbeoloZicumcontra Loinsniuni heraus gab. Cvmenius starb zu Amsterdamden 1;. nov. an. 1671. Unter feinen schriften , die gedrucktworden, sind folgende: fanua länguaium relerara; kii7llLS8 aäLumen äivinum rekormatD 87NOPÜ8; länum Uecellarium; Ope-ra OiäaÄica ; lliüoria Lratrum Lokemorum, ücc. Mgleichenkansgersi8 6vs Lxcitatorium universale ; äs commimi KerumLmenäatione, welches ein theil ist von seinem t >pere xansoplii-co, so noch im A8to vorhanden, und unterschiedene andere.
, in äisr. biogr. Lazk.'e.
(Lomes, (Natalis) oder äs Oomitibu8, ein Venetianer,lebte um das jähr 1580. Er war in Liters bumanioribuswohl versirt, und hat unterschiedene schriften hinterlassen, alseine Lateinische Übersetzung des Athenäi; läiikorisrum 5ui tem-pori8 Iibro8 XXX.; lVIxrliologiarum lib. X. und andere mehr.Joseph Scaliger nennet ihn llominsm kutilWmum lib. XIV.exik. ;oy. äs iäiltor. k. ll.
*Comes, (Johannes) ein Augustiner-Mönch, war einBeicht-vatter St. Francisci von Sales, und ItieologiL Ooctorin der Parisischen Facultät. Er starb zu Seissel an. 1666. fei-nes alters 111. jähr. , äu liscle courant.
* Comefazzo, ein fluß im Hertzogthum Mayland, der imCremonesischen ohnweit Castel Ponzone entspringt, und hernachim Hertzogthum Mantua in den Oglio fallt. Die daran ge-legene stadt heißt gleichfalls Comefazzo in dem FürstenthumBozzolo.
(Lomestor, siehe Petrus Comestor.
* (Lomiers, (Claudius) gebürtig von Ambrun, woselbst ereine zeitlang Lsnonicu8, und hernach Probst des Capituls zuTernant in Dauphins ums jähr 165;. war. Man findet auch,daß er eine zeitlang krokessor Uachematum zu Paris gewesen.Er ist um das jähr 1700. gestorben, nachdem er 10. jähr zuvorblind worden; und weil er von dem König ein gnaden-geld er-hielt , pflegte er sich l'Lveuxls lkoval zu nennen. Ausser einercuriösen schuft von der wünschel-ruthe, die er unter dem ti-tul : ls Laguette jukiüee heraus gegeben, hat man verschie-dene mathematische und physicalische anmerckungen von ihm,die er dem Nsrcurs Oalant einverleibet. Seine kratigue cu-rieuls äs8 Oracles äes 8ib>'Ues ist zu Paris an. 1694. gedruckt.Libliotlisgue äu
(Lomine, stehe Lomino.
(Lomines oder Comene , lat. Lomineum, Lommonium,Lomminium, eine kleine und schöne stadt, nebst einem schloßin dem Französischen Flandern, auf einer insul in dem fluß Lis,nicht weit von Opern. In dem Utrechtischen frieden an. 171 ;.wurde sie in favor des Haufts Oesterreich den Staaten abgetre-ten , an. 1714 . aber zur Castellaney Opern geschlagen, und imRastädter frieden dem Kayser zugesprochen. Von diesem orteführet die familie derer von Comines den nahmen, aus welcherder berühmte Philippus Cominäus entsprossen.
(Lomines, (Philippus äs) oder Cominäus, Printz von Talsmont, Herr von Argenton, äs la Motte, äs Villentras,Baustiles, Lairegodeau , Gourge und Sauvigne, Ritter desgöldenen Vliesses, ein berühmter Ilittc>ricu8 und Staats-mann,war gebohren an. 1446. aus einem adelichen geschlechte in Flan-dern. In dem 18. jähre seines alters an. 1464. begab er sich inFlandern. In dem i«. jähre seines alters an. 1464. begab ersich in des Grafen von Charolois und nachmaligen HertzoqSvon Burgund, Caroli Luäacis, dienste, und kam daselbst mgrosses ansehen, weil er von sonderbarem guten verstände war.Als folches der Komg m Franckreich, Ludvvicus XI. merckte,zog er Commaum an. 1472. an seinen Hof, und brauchte ihnm unterschiedenen geschafften, welche er gar wohl ausrichtete.Er schenckte ihm an. 1472. ,m oct. das Fürstenthum Talmontnebst den Herrschafften Aulonne, Curzon, la Chaulme, Cha-steaugontrer , Brandors und Berrye , und wurde er als eineingebohrner cvnsiderirt, nachdem er Helenam äs ChambresAaagz ^ «u-