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Zweyter Theil. Bi - C.
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Compagnie unterzeichnet haben. Hernach machte -er friede,so zwischen Engelland und Franckreich zu Utrecht geschlossenworden, an. 171;. dieser Compagnie ein ende, allwo durch ei-nen geheimen artickul dieser Negres-Handel den Engelländernüberlassen worden. Diktion. äe Lommerce.

* Compagnie, (die) von St. Domingo ; dieses ist die letzte

Handels-Compagnie, so in Franckreich und zwar erst unter Lud-wig XIV. ist aufgerichtet worden. Ihre freyheits - und ere-ctions-briefe sind datirt im Herbstmonat an. 1698. und die zeit istauf fünfzig jähr bestimmet. Ihr sitz oder der ort,dahin sie haupt-sächlich gerichtet, ist der theil dieser insul St. Domingue, wel-cher den Franzosen gehöret. Ihr Handel erstrecket sich aufdieser insul von dem Capo Tiberon an, welches auch mit ein-begriffen, bis zu dem flusse Naybe, und was den küsten nachdazwischen liegt; und aller orten gehet ihr äomains bis dreyFranzösische meilen in das land hinein, , Diktion, äs

Lommerce.

* Compagnie, (die Englische Handlungs-) sie haben deroverschiedene. Erstlich eine alte und neue Ost-Jndifche Compa-gnie, welche sich seit noch nicht langem vereinigt haben, und derocapital anfangs aus anderthalb Millionen pfund sterling bestan-den, seither aber sich um ein merckliches vermehret hat. Ihr Han-del erstrecket sich von Persien an bis in China. In Persien ha-ben sie zwey Comptoirs, eines zu Jspahan, und das andre zuGambron. In Indien aber haben sie deren verschiedene, alsin dem kort St. George, in dem köre St. David, in deneniorts Vorck und Achim, auf der insul Sumatra, zu Cali-cut, zu Surata, zu Potipoli, aufder küste Coromandel, zuRhajama in dem Malabarischen, in der insul Bombay rc.In China haben sie eines zu Amay, ein anders zu Canton,und noch eines zu Tunquien rc. 2.) Die Levantische Compagnie,oder auch die Türckifche genannt, welche von der Königin Eli-sabeth aufgerichtet worden, und deren Privilegien nachmalsder Königin Nachfolger Jacobus I. vermehret hat. z.) iksLompan^ ok Nsrcksnäs säventurers , die älteste unter al-len , war erstlich von König Eduard I. gestiftet, um die wol-le aus dem Reich in andere länder zu verführen, und ist siealso schon über 400. jähr alt. Da aber seit der heftigen Ver-folgung in Flandern die Wallonen die tücher - fabrigue inEngelland aufgebracht haben, ist dieser Compagnie verbo-ten die rohe wolle aus dem lande zu verschicken, und darfalso nur verarbeitete tücher führen. Sie bekam ihren nah-men, dieweil sie nicht wie die andern ein gewisses land hat-te , worauf ihr Handel gerichtet war, sondern in gantz Eu-ropa , wo nur ihre wolle begehrt wurde, ihre handels-plätze,wie man zu sagen pflegt, s Lavsnwre äu proüt aufrichtete.4.) Die Rußifche oder M ofcowitifche Compagnie in Engelland,unter Eduards VI. bey anlas der naher Archangel gefunde-nen straffe aufgebracht, welche man sonst für unmöglich hiel-te, und sich die Engelländer daher dieser ersindung wegenziemlich groß machten. Diese neue ersindung thäte Narva, wozuvor auf der Baltischen fee die general - Niederlage gewesen,grossen schaben, sintemal hernach zu grossem nutzen des Czaarsdie Handlung von dar nach Archangel ist transportier worden.Deswegen gestattete Johannes Basilowitz, welcher damalsregierte, dieser Compagnie grosse freyheiten, und sie kam da-durch bald in sehr grosse aufnahm. Der Czaar Alexis Mi-chaelowitz aber war mißvergnügt mit dieser Compagnie, nahmderselben ihre Privilegien hinweg, und setzte die Compagniein ansehung der ein-und ausgangs-rechte auf nicht bessern fuß,als die kaufleuthe anderer nationen. 5.) Die Eastland-Com-pagnie, deren Handel auf die Baltische fee gehet, wie auch inDanemarck, Schweden, Polen rc. 6.) IKe llo^sl LompsZn^to' Linsn, welche Carl II. aufgerichtet , und mit aller voll-macht versehen, auf der westlichen küste Africä, von Säleauf der Barbarischen küste an, bis an das Lnpo äs KönneLtoersnce, mit ausschliessung aller nicht zu dieser Compagniegehörigen Groß-Britannischen Unterthanen, ihren Handel zutreiben. Diese Compagnie hat auf ihre eigene kosten verschie-dene kort8 auf dieser küste angelegt, worunter das kort «2t.Iaques an dem flusse Gambo, Scherborough in der insul Jorck,Sierra Leonna aufder insul Berce, tke kort lloysl Lc. wel-ches ihren Handel sehr sicher machte, wiewol er nunmehro fastzu nichts geworden ist. Wir geschweige» vieler andern derglei-chen öffentlichen Compagnien, als der Compagnie nach Grön-land, für den wallfisch-fang, der Compagnie auf die Baye ä'Hud-son und andere mehr. Um zu beweisen, wie viel Vortheil dieEnglische nation von ihrem Handel mit den auswärtigen völ-ckern ziehet, rechnet man, daß nur der verkauf der Ost-Jn-difchen Compagnie, an Pfeffer, salpeter, baumwollen, stossen,droguerien, diamanten, perlen rc. nach abzug dessen, so indem Königreich selbst verkehret wird , sich alljährlich auf5. hundert tausend Pfund sterling belauffet. Was aber die Ame-rikanische pflantz - städte ihnen einbringen, an zucker, indigo,tabac, cocos-nüssen rc. fische, biber rc. und anders mehr, soaus dem nördlichen theil Americä ihnen zugeführet wird , sollbey 4> hundert tausend pfund sterling austragen. Etliche die-ser Compagnien handeln mit einem gemeinen capital, als z. e.die Ost-Jndlsche und Afrikanische, die Moreische mit der Le-vantischen rc. Dre andern treiben ihren Handel mit einem be-sondern capital, was aber die gemeinen ausgaben betritt, sohalten sie zusammen, über dieses ist noch ein Commercien-

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Rath bestellet, so aus vielen Lommiffsrüsüberhaupt daraufangesehen ist, um den handelt»tannien zu befördern. Lcac äs 1» Omnäe - >.

Oeorg. II. , Diktion, äe Lommerce, welch

Handlungen betreffend guten bericht geben kan.

Compagnie-land, diesen nahmen haben die -M jjegkeinem stücke landes in dem lande Iessv gegeben, . ^iidsolches auf der nord-seite von den Japanischen «nim»^ist von den insuln der Staaten allein durch dasVrie« abgesondert.

Compagnien. Als der König in Franckreichan. 1,56. in der schlacht bey Maupertuis ohnweu ^von den Engelländern gefangen genommen worden /den in Franckreich unter andern grossen Unordnungen, ^in dem artickul Johannes II. König in Franckreichunterschicdliche rotten, darunter einige den »ahmengnies führten, die das gantze land durch ihreverheerten. Nachdem an. izüo. ein friede erfolgte,.desselben viele Plätze wieder an Franckreich znruawurden, fiengen die Englische besatzungen, denen lyri" he-bezahlet wurde, und die meist aus allerley nationen ie» /stunden, an, sich gleichfalls unter diesem nahmen,unter dem nahmen Imävenüs zusammen zu thun,endlich so starck wurden, daß ihnen der König «Estehen konnte. Sie plünderten alles, wo sie hinkamen,ten einen Gasconier, nahmens Seguin von Badesol,AMGeneral, und schlugen bey Brignais, ;. weilen vo HMdie Königliche armer, so wider sie ausgeschickt worden- Mauf vertheilten sie sich in zwey Haussen, davon d« * ^ znAvignon gieng , in willens den schätz des Papst» d"'-erbeuten. Das Haupt davon nennte sich GOttes Mualler menschen feind. Der Papsi bewog endlich d" ergrasen von Montferrat durch ein grosses stück gew ^ Mdiesen Haussen in sold nahm, da sie ihm denn wsserconti zu Mayland gute dienste thaten, und nach f«

Papst Urbano VI. wider seinen gegner Elementen! Eden. Der andere Hausse unter dem abgedachtenin Franckreich, streifte eine landschafft nach der aE: ^ Mund obgleich der Papst das creutz wider sie predigenes doch nichts. Einer davon warf sich gar zum E

Franckreich auf, und verübte grossen mnthwillen- hjcj^

nig Johannes II. tractirte endlich mit Badesol, daßnach Gascogne zurücke zog. Der Überrest gieng.nacy ^ §il,s uund wuchs endlich, nachdem an. i;6;. derKoMg^^M-in Franckreich mit seinen feinden friede gemacht, dur^,neue abgedanckte foldaten bis auf zoooo. mann sie lwdurch Lothringen bis ins Elfaß durchdrungen, «»o > ^ii vekkonnten, mit brennen, rauben, schänden grossen im _ M>»urfachten. Jedoch kam dem land zu gute., daß " ^ raE,vorher das meiste in veste haltbare örter geflucht«, ^herahingegen kein grobes geschähe bey sich hatten.theils wegen Mangel an lebens-mitteln, theils an",^ »'Kayfer Carolus IV. neben allen benachbarten s»

Ständen eine armee zu Straßburg wider sie ^ Fra»nach einer zeit von 4. Wochen wieder ihren abzug .reich nahmen. (Sonst ist dieser zug mit demienlg^ Zrgoder Herr von Coußi 10. jähr hernach ms Elfaß.^kE /vorgenommen, nicht zu vermischen, Massen dicker'zug wegen einer sonderbaren forderung des vv> Ma-die Vorder-Oesterreichische lande vorgenommen ^

auch diese andere armee von den lands-leutyen ^ >

Englifche gesellschafft genennet wurde, und /mit rauben und brennen nicht besser machte, da»'pDer König Carolus V. war nebsi dem Papst,noch zu Avignon residirte, dem Hertzog von rv,, ^dem Kayfer Carolo IV. auf alle mittet bedacht, A ^ n>a^werden. Und weil man durch eine armee wmauszurichten hoffte, fchlug man einen creutz^ IMw.AeTürcken dem Könige von Cypern zu gefallen vor-, ^ siwaber allerley schwierigkeiten darbey ereigneten, ^Azukow'^unverhoffte gelegenheit ihrer auf andere a« pon^-ijeitDenn es führte eben damals Henricus,mara wider seinen bruder Petrum Lruäeiei ^er g^^krieg, und weil dieser letztere durch ermordmw > >par, .L ck-lin, die eine schwester der Königin in Fra»ckr«m MgMFranckreich auch verhaßt gemacht, fo wardtroffen, daß gedachter Henricus, nebst dem Kon^ ^nien, sie wider Petrum Lruäelem von Cajtmc ew ' i>>men, der König in Franckreich und der Papst 'A jp200000. fl. bezahlen, und sie hernach ^A/berub'E/ ßiGranada fechten sollten. Weil ihnen nun A,rpe, lEsi ßeBertrand äu Guefclin zum General vorgab, Lsiiea,

sich dieses gefallen, und weil man äusserlich werden' pcknur wider die Saracenen in Granada gebrauch und

wurden sie mit einem weissen creutz S'^auivsi^/

zeit an die rveisse Compaqnien genenu«. ^ per Pa^Mren weg aus Burgund über Avignon, und v geben ,fangs ihnen nur die^ absolution »nd k«>' Z^pen u»^sieA

schätze aooooo.fl. bezahlen muste.