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^ Metrum Cruäelem verjagen; als aber der Englische»e di-» in Guienne dessen partey annahm, traten sie in sei-he» 'Me , wurden aber durch diese kriege dergestalt aufgerie-bn V- 6 ihrer zu ende derselben an. iM. nur noch 6000. wä-hle»?^ der König in Franckrcich hernach in ordentliche kriegs-de» , wodurch das übel abgethan warb. So viel vonda« Kompagnien in Franckrcich. Es ist aber nicht zu vergessen,G ^ Ursprung sowol des nahmens als der fach sechsten eigent-sia«» Italien herkommen, und allda viel eher in Übung gewe-dx^.m^in Frankreich. Die erste und älteste ZusammenrottungZeichen soldaten eben unter dem nahmen Compaxnia findetliea^en das jähr 1; 02. als der krieg um das Königreich Sici-rd-/Klschen Friderico von Aragonien und Carolo von Anjoudex^alvis, Caroli I. Königs in Sicilien söhn, vermittelst einesD/'Ms und des letzter» ruckkehr in Franckrcich gestillet ward.
weil damal Fridcricus einen guten theil seiner trouppenr>a>Mte, schlugen sich einige tausend Catalonier, Genueser,«ehjsswere Jtaliäner zusammen, setzten unter anführung einesMen Ruggeri auf 20. galeeren in Griechenland über, plün-s brennten und mordeten in der gegend Salonichi oderdain^wnica, in der landschafft Romanien, in Macedonien, soM?» von vem sogenannten Despoten beherrschet wurde,«aslM daherum,wo sie hinkamen.Sie wurden auch nachmalsStvss/Hvllenes gerächt von ihren guten progressen durch einejejq^Mahl verloffenes volck meist aus Italien verstärkter, er-iiab l» sich sowol gegen den armen leuthen sehr tyrannisch alsschäbig wider ihre Generalen, wie sie dann dieser letzter» ver-
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kq«.-Herrn ^ den Hertzog von Athen aus dem geschlecht derM wWen Grafen von Brienne,empöret hatten, welcher dannA, schlagen ward, und als er lebendig in seiner feinde HändeSo»tzU köpf missen muste. Nach diesem machten sie sich vonM A > ea meister, und als sie nun über die iz. jähr mit sol-^ r„l?b>fereyen zugebracht, kam sie endlich einiges verlangenHit a,,s ' und theileten sodann dieses herrliche land unter sichHe iyMagung des grösten theils der alten Lands-Herren, wel-Me^'^Französischen Ursprungs gewesen, aber doch ihre dama-ihren vor-eltern ererbt hatten. Von dieser zeit anMp, w.w, daß sich immer eine rotte nach der andern in ItalienW lg'hwt, welche jedoch alle darin» verblieben, aber auch die.Mn» 7. whr hart mitgenommen, anbey grosse VeränderungenMr-^kursacht haben; wovon in den besondern artickeln der^tliA?tesesgleichen trouppen und gesellschafften, als des, des Azuthi, des Braccii, derer zwey Sforzen und", ren weitläuftiger bericht nachzulesen ist. o« ,W Lomxsnia. Urstisens Basel - thron. 'Rönigsho-s äe p bili. äe Lrancs tom. !l. p. 4^6.
g/wNLs tom. II. col. 569. ;8r. 6oi. lec>. ü;;. 6;?. 641.
biü. ä'Lnglet. wm. I. x. 707. p'rt/avr, (?»-
^M^vagnien der Holländer; siehe Ost - und West - In-Compagnien.
' liehe Acheron.
, war eine art, die gefangene vest und wohlh.Hte ak ^' damit sie nicht leicht ausreissen möchten. Esi>j?L>ir i»x>eselbige ihnen zugleich grosse schmertzen; und fin-«^briö-«dcr kirchen-historie, daß man sie auch sehr oft widerKraucht, und dieser ihre marter gleichsam dadurchN», dabe. Man machte nemlich ein holtz mit vielen lö-
U Sesa,,^urch man die füsse stecken konnte, und da musten dannU? beyA"e?,le süsse durchstecken, so daß ,4. bis z. löcher zwi-fussen waren, wodurch die fusse sehr weitausge-t>^"^oen, und sie eine unsägliche marter ausstehen mu-eleöt. Ich. VI. üb. vxxxv. *
, war in der alten kirche diejenige classei^etwmenis, welche bisher in der Christlichen religiondx»' daß Fvrrmret waren, und nunmehro mit einander anhiel-Av^dern ^aufe gelangen möchten. Sie hatten dieses vor!>E», ^ ^ 3 tecbumeni 8 voraus, daß wenn jene hinaus ge«diese noch unter dem kirchen - gebäte in derE°e»> g,": Sie behielten aber diesen nahmen nicht lange,
- wnntag hielten sie um die taufe an , und den^ir^srelten sie dieselbe. ckar/2-E. äiss äs
Vt^vjp» '"^bu8 c. r. §. rr.
b t lat. Compenäium , ist eine stadt in der land-der gegend, da die flüsse Aine und Oyse zu,bahnen, zwischen Nvyvn, Soissons und Senlis,A. v^lvtaxu/euhmt ist, weil viel Könige daselbst residiret ha-dUn I: starb allhier an. ;6i. Carolus Lslvus ließ^dv^st'stete wieder aufbauen , und nennete ihn Carolo-, ha- eus n die berühmte Abtey St. Cornelii, darinnentg a„. I .?wd V. begraben liegen. Carolus VI. nahm Com-wied-^,. ew Hertzoge von Burgund, welcher es nacha, wa,U h. ^«m belagerte, und daselbst bey einem ausfalle: f°^elchx ' .^rc, die sogenannte Jungfrau von Orleans be-ch.we oe» Engelländern verkaufte. Comviegne ist sonsth bvniali^^flche trcfliche Häuser, wie auch ein überausI selbst a,,A schloß und Rathhaus hat. Nebst dem wirdÄcy man, handelschafft getrieben, inmassen es in der"mop., ""factl,ren giebt, und allda viel holtz aus dem//. Theil.
angelegenen grossen walde, der von dieser stadt den nahmen füh-ret, nach Paris, wovon es nur 18. oder 20. meilen entfernetist, aufgeladen wird. Einige scribenten gedencken unterschied-licher LonLlliaruln, so zu Compiegne gehalten worden, als an.757. woraufman 18. Oariones gemacht, und sonderlich eines,welches man an. 8;;. daselbst angestellet hat, auf welchem Lu-dovicus kius durch/einer söhne conspiration und der alldaversammleten Bischoffe urtheil genöthiget wurde, seine Croneabzulegen. Nachgehends sind an. 1085.1201.1277. izoi. i;«4.und i;c>y. Loncilia allhier versammlet gewesen. ?7a-
Lspieuisr. Osroll Lslvi tit-Xslll. i. 2. H« antig. äss ville». Lc.
LONkHst.U/ 1 , waren gewisse feste, welche die Römer inihren creutz - wegen, zu ehren ihrer Haus - götzen, welche I.aresund kenateb genennet wurden, begierigen / als von denen sieglaubten, daß sie nicht allein das regrment über ihre Häuser, son-dern auch über die öffentlichen platze und straffen hätten. Diesernähme kommt her von dem Lateinischen Worte compimm, wel-ches ein creutz-weg heißt. Dieses fest wurde von Servio, dem 6tenRömischen Könige, eingesetzet, welcher verordnete, daß die scla-ven zugleich mit den Priestern die feyerlichen ceremonien dabeyverrichten sollten, damit sie also binnen solcher zeit einige freyheitgemessen möchten. Darneben hielten sie auch gewisse spiele, undopferten für die Wohlfahrt der Römischen familien. Als Tar-guiuius 8uperbus das Orsculum um rath fragte, was man zudiesen opfern gebrauchen sollte, bekam er zur antwort, daß er dengöttern L-lribus und ihrer mutter AamX köpfe opfern sollte.Dannenhero geschahe es, das; man einige jähre lang knaben-köpfe opferte, bis endlich Junius Brutus aus mitleiden verord-nete , daß man an ihrer statt mohn-köpfe nehmen sollte. Nach-dem diese spiele und opfer eine zeitlang unterlassen worden, ord-nete sie Augustus aufs neue an, und zwar, daß man sie zweymaldes jahrs halten sollte. IN«, lib. XXXVI. c. 27. 0 ->rä. lib. II.kalt. lib. I. 8aturll. c. 7. 8«c§a«. in äuA. cap. z i.
LONklUOKMN, ist der gottesdienst, der in den klö-stern abends nach der Mahlzeit verrichtet wird, weil alsdann al-le arbeit des gantzen tages vollendet wird. L« />es«e, lib,MLLXLVIII. sl. Lr. x. ioo.
Complutum, siehe Alcala äs Henares.
(sompofteU, oder wie es die Spanier nennen, 8sn Igxo äseompostslls, ist die Haupt-stadt in der Spanischen provintz Gal-licien, welche einen Ertz-Bischöfflichen sitz nebst einer Universitäthat, und sonderlich berühmt ist, weil stets sehr viele pilgrimmedahin zu dem leichnam des heiligen Apostels Iacobi wallfahrten,welcher sich nach der Spanier vorgeben daselbst befinden soll.Das Bißthum soll Papst Leo III. aufbegehren Caroli N. gestif-tet , Calixtus II. aber um das jähr 112;. ein Ertz - Stift darausgemacht haben. An. io;6. hielte der Ertz - BischoffCresconiusdaselbst ein Concilium. Compostella wird für des Äntonini,Dionis und Orosii Brigantium gehalten. Andere hingegenmeynen, es sey Pomponii Melä Ianasum. Die stadt ist mitHügeln umgeben, und wird von unterschiedlichen dachen gewäs-sert. Sie hat ein stattlich castell und andere köstliche gebäude.
, äe reb. Hilp. lib. V. c. äs sacr. seäib. ,
coünour. lib. II. üb. I.
SaE. L. C. 816. io;6.112;. Lc. tom. IX. Concil.
, lib. X. c. ;. 6. 12. , in geoZe. sccl. Lc.
i^pmppftella, so vor Zeiten Villa äe 8piritu 8anÄo genennetwurde, ist eine stadt im mitternächtlichen America in Neu-Spa.nien, und zwar in der provintz Xalisco, welche ein theil vonGuadalajara oder Neu-Gallicia ist. Sie liegt nahe an der see,und hat Talisco nord-und Guadalajara westwärts. Diese nach-barschafft des Wassers bringet ihr ihren unterhalt zuwege, indemsonst der erdboden daselbst unfruchtbar, und die luft ungesundist. Sie wurde von einem Spanier nahmens Gusmann erbauet.Es war auch ein Bischöfflicher sitz allda, welcher aber an. 1570.nach Guadalajara verleget worden.
Comps, (Arnald äe) war der vierte Großmeister des Iohan-niter-ordens von Jerusalem, von geburt ein Franzose aus Pro-vence oder Dauphins, und succedirte an. 116;. Augerio äs Bal-ben. Er zog mit dem Könige Amalrico I. wider den EgyptischenCalifen, welcher den tribut nicht abtragen wollte, den er krasfldes mit Balduino I. so des Amalrici vorfahr gewesen , aufge-richteten Vertrags schuldig war. Die schlacht geschahe an den Egy-ptischen grentzen, und wurde von den Christen gewonnen. Nachdiesen und vielen andern denckwürdigen thaten starb Comps an.,167. und bekam Gilbertum ä'Assali zu seinem Nachfolger.übst. äe 1'orä. äe 8. ^ean äe leruk. privil. äs I'oräre.
Eomps, (Bertrand äe) war der siebenzehende Großmeisterdes ordens St. Iohannis von Jerusalem,dessen Convent damalszu Ptolemais oder St. Jean ä'Acre residirte, und succedirte an.1244. dem Guerino. Er war aus eben dem Hause, aus welchemvorgedachter Arnaldus hergeftammet. Er wurde bleßiret in ei-ner schlacht wider die Turcken, welche in das land von Antio-chien eingefallen waren. Die Christen erhielten zwar die schlacht,Bertrand aber muste etliche tage darauf sein leben einbüssen.
La/ro.
Eompton, (William) wurde aus der alten familie vonComvton in der Grafschafft Warnnck rn Engelland im 8. jähreder regierung Henrici VII. aebohren, und war erst!ich HenriciVUI. als damaligen Hertzogs von Horch Page. Nachgehends,
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