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Zweyter Theil. Bi - C.
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so bald dieser Hertzog den thron bestiegen, wurde er einer von sei-ner Kammer - Pagen , und stund bey ihm in so grossen gnaden,daß er bald darauf zum Verwahrer der Königlichen kleider-kam-mer gemacht wurde, und darbey noch viele andere hohe befor-derungen nebst vielen ansehnlichen guthern von dem Könige be-kam. Er starb im 20. jähre Henrici VIII. und sein söhn Petrusimjähre dieser regiernng; welcher letztere seinen söhn Hen-ricurn hinterließ,der im 14. jähre der Königin Elisabeth zu einemParlements - gliede beruffen, und nachgehends mit unter dasLollegium der Pairs aufgenommen wurde, welche der Königinvon Schottland Maria fachen zu untersuchen verordnet waren.Wilhelmus, dessen söhn und erbe, wurde, als Printz Carl zumHertzoge von Aorck erkläret war, zum Ritter des Bades, undim l 6 . jähre der regierung Jacobi zum Grafen von Northam-pton, auch bald darauf zum Ritter des Hosenbandes gemacht.Nachdem er an. i 6 ;c>. verstorben, succedirte ihm sein söhn Spen-cer in seinem titul, föchte vor König Carln I. und muste zu Ho-pton Heath unweit Stafford an. 1642. sein leben einbüssen, daer von seiner gemahlin Maria, Francisci Beaumont tochter, 6.söhne hinterließ, nemlich Iacobum, so des vatters würde erdete,Carvlum, Wilhelmum Spencerum, Franciscum, allesamt Rit-ter, und Henricum, welcher Ooclor Ibeoloxise wurde, und zuerstLas Bißthum Oxford,nachgehends aber das zu London erlangte,s Jacobus föchte bey den innerlichen kriegen vor Carolum I.und zeugte mit seiner ersten gemahlin Jsabella, einer tochter Ri-chardi, Grafen von Dorfet, Altheam, eine gemahlin EduardiHungerford, und mit der andern, Maria, einer tochter Bapti-stä, Lord Vicomte Campden, Mariam, eine gemahlin Caroli,Grafen von Dorfet, Georgium und Spencerum, welcher inverschiedenen Parlementen unter König Georgio I. Sprecher imUnter - Hause gewesen , auch von diesem Könige zum Mitglieddes geheimen Raths und Ritter vom Bade gemacht worden.Georgius, Grafvon Northampton, war unter der Königin An«nä regierung Connetable vom Tour zu Londen, Mitglied des ge-heimen Raths und Lord - Lieutenant von der Grafschafft War-wick, in welchen bedienungen er von dem König Georgio I. be-stätiget ward. Er starb an. 1727. und verließ von seiner erstengemahlin Johanna, einer tochter Stephani Fox, Iacobum,Georgium, Carolum und 6. töchter. Jacobus Compton, dernach des vatters tode die Gräfliche würde geerbt, ward an. 1712.von der Königin Anna, als ein anhänger und Vertheidiger desdamaligen iVliiMsril, unter dem titul eines Lord Comvton zumPair von Engelland gemacht, ist auch unter der folgenden regie-rung im Parlement allemal den adsichten des Hofs zuwidergewesen. Er hat mit Elisabeth, einer tochter Noberti Shirley,drey söhne und eine tochter gezeuget. Sein bruder, GeorgCompton, Graf von Northampton, Baron von Compton, Kö-nigl. Groß-Britannischer geheimer Rath, starb im 67. jähre sei-nes alters, dessen erste gemahlin, die längste tochter des RittersStephani Fox, starb an. 1721. und verließ z. söhne und 6. toch-ter. Die andere war des Ritters Georg Thorold wittwe; JacobCompton, als der älteste söhn, erbte seines vatters titul undvermögen. Vl>, L7Äi,z> tom. I. Lritümüa ,

x. 442.499- Europäische Fama, an. 1727. p. 1017.

* Compton , (Henricus) ein söhn Spenceri Comvton,Grafen von Northampton, that in seiner jugend geraume zeitkriegs - dienste, und war schon zo. jähr alt, als er die Priester-lichen orden empfieng. An. 1674. ward er Bischoff zu Oxford,und das jähr darauf Bischoff zu Londen, weil er damals desHofs abstehlen geneigt zu seyn schiene. Allein als derselbe miteinführung der Catholischen religion umzugehen anfieng, setztesich der Bischoff bereits unter Carolo II. nach aller Möglichkeitdarwider, worüber er sein ansehen bey Hofe verlohr, aber demungeachtet unter Jacobo II. an. 1685. wider die aufhebung deSTests im Parlement mit grossem eifer arbeitete, und insonder-heit einen gewissen Prediger in Londen, Scharp genannt, mitdem der Hofübel zufrieden war, nicht sufpendiren wollte. Dar-über waro er an. 1686. weil er keineswegs zu bewegen war, demHofe nachzugeben, selbst suspendiret, auch nicht wieder einge-setzt , ob gleich der Printz von Oranien und dessen gemahlin sichdeshalben bey dem Könige mühe gaben. Er war einer von denersten, die sich vor diesen Printzen erklärten , brachte an. 1688.die Printzeßin Annam nach Northampton, und richtete zu ih-rer sicherheit ein garde zu pferd auf, die er selbst commandirte,und jetzo «dermal die Waffen anlegte. Er starb an. >709. erwar zwar nicht sehr gelehrt, predigte auch nicht sonderlichwohl; im übrigen aber war er ein bescheidener , glimpflichermann , der sein amt mit aller treue und sorgfalt verwaltete., bist. stes stein, revcst. st'ünZIeterre. 0/ Äe

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Comptonus Carleton, (Thomas) gebürtig von Cambridgein Enqelland, trat an. 1617. in die Societät Jesu, und lehrtenachgehends zu St. Omer die Philosophie, und zu Lüttich dieTheologie. Er starb an. 1666. in dem 72. jähre seines alters,und hinterließ Lüilol'. morslem; küilos. universalem i Tüeol.scbolast. , üibl. 8. st.

, waren bey den Römern in dem III.IV. und folgenden Keculis diejenigen, so das volck antrieben ,die öffentliche oder Hof-arbeit zu verrichten, ingleichen die gaa-ben zu entrichten. In den klöstern waren es, die den Mönchenansagten, wenn sie in die Iloras gehen sollten , auch sie darzuantrieben. Bey den Gothen in Spanien waren Lomxuilore«

exercitus

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, welche die soldaten, so sich verweilten , antrieb^,

selbe zu gehen. Diese letzter», wenn sie den soldaten etwa^pwendet, müssen es eilffach wieder erstatten, und darzu zche leiben. O« , lik. NLLs. 1 . , n?

l-otkorum , xag. 202. kNl/ö«,, üb. LXXXV 1 I. ,

Comus, ein gewisser Capitain von strafen - räubern, ^cher, nachdem er gefangen bekommen, und vor dem Dmeister Rupilio examiniret wurde, verlangte, daß man W - §möchte ein wenig zeit lassen, sich zu verantworten, ersich auf die knie setzte, und seinen athem so lange hie»,auf der stelle starb, , üb. IX. c. 12-

Comus, ein gewisser abgott, von welchem die Alten E" yxrdaß er das regiment über ihre feste und ergötzlichkertennacht hätte, , rsb.ste imsg-

Conac, (Danielste) gebohren an. 1627. war ecstM-^schoff zu Valence und Die, nachgehends aber Ertz -AM ßkAix und Commandeur des ordens von dem Heiligenhielt so gut Haus, daß man nach seinem tode, welcher au- ^den 18. jan. erfolgte, mehr als 400000. thaler an baare»' j§fand, worunter nooo. Louis st'Or mit dem geMge sL-jleii.XIII. waren. Mit dem Capitul hatte er fast täglich»Einleitung zur heutigen Historie, com. I. x->g. ? 9 -- . st«Conan I. Graf von Bretagne, Armorica und Reuu^ ^«söhn des Jvael oder Beranaer, Grafen von Renne», meiner tochter des Königs Salomonis tzerstammen.

einer rvu-rer vev ^vvingv yerikannne».

nach Drogonis tode besagte Grafschafft ein, und b^^stjchtHoel und Gueric, Alant i. der an. 9^2. gestorben, Mß,söhne, daraus. Man sagt, daß er alle beyde habe aus»««,ge räumen lassen, den ersten durch einen soldaten, uns»Mendern durch eine vergiftete lancette, wormit ihm zur aver»wurde. Endlich kam er selbst um in der schlacht, wem, HM992. wider Fulconem den Grafen von Anjou verlohren-succedirte sein söhn Godofredus I. bst

Conan II. Graf von Bretagne, Alani II. söhn, Mheilige Dreyfaltigkeits - kirche zu Brest , und wurde an' Mk-zu Chateau - Gontier, auf Wilhelm! Xorbi Hertzog»wandte anstiften, mit gifte hingerichtet, keine kinder y Honsende, daher seine schwester Hanoise erdete, welcheGrafen von Cornuaillc und Nantes verheurathete, umIII. zeugete. gMi m-

Conan III. der fette oder dicke zugenannt,söhn, dienete unter Ludovico Lrsilo, wider den Kömsgelland Henricum I. seinen eigenen schwieger - vatter,er dessen unächte tochter Mathilden zur ehe hatte. ^ Edas kloster Langouet, starb an. 1148. und hinterließ Mcher der Grafschafft Bretagne beraubet wurde, nebn ^ 0"

ter Bertha, welche die erbschafft Alano Xi^ro. Herr»cbe-ste-rien zubrachte. g<^«i

Conan IV. Graf von Bretagne und Richemont, ^

k-ri und der Berthä von Bretagne söhn, wurdever-Wer S,genannt, und starb lan. 1170. den 20. ftbr.mahlin Margaretha, einer tochter Henrici von >>

Gräfin von Northumberland , verließ er ConftantM» ^5?von Bretagne, , I» cbron.

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ste 8. Lubin L lchgers. Lc. M

* Conaut, ( Joh. ) ein voÄor und krofessoiLIU8 zu Oxford, gebohren an. 1607. wiest sich g^:ä° disp?Ä0'daß ihn auch Prideaux, als er ihn in kl-ilotspMMtthörte, sagte: OonLnt! nibil stiiücile. Er hielt go ^ starbNS8, gab aber nichts als einige predigten heraus, u st

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Lvreux und Rouen fforiret, und ihrem vorgeben'' ^er ^zweck gehabt, die unter den menschen eingerme , paw'^auf eine lächerliche art ihnen unter äugen zudadurch, ihre sitten zu bessern , bewogen wu^storum g zi>ten sich selbst einen Abt, der sich Lbbstem Lonsca

net, und führten denselben zu Rouen auf eme'^Mys ^,

Evreux aber auf einem esel in einer lächeruM', ,stcht/aufzug auf den straffen herum, lieffen auchden vorbey, dem sie nicht eines nach ihrer art a^A, sieses geschahe ordentlicher weise in der fastnachts -s vos

aber jährlich sich erst die erlaubnis darzu erbitten, ^ ^im ansang von dem Parlement zu Paris, ""^m au^ AsgAdem zu Rouen gegeben wurde, wobey man ^ ge»terließ, ste zur bescheidenheit anzumahnen. ^ fest b^l«endlich so weit, daß dieses fest gemeimastch "nr ^ b^ren genennet wurde, und nahmen sich unsB

stern so sehr viel heraus, daß man ihre geM^sverbl^oovbey gebrauchte gewohnheiten um das zahr »4

ste. , ßlollsr. inf. L mest. üat. ^^oulsr,^sc^

17;;. tom. I. x. 24. Z"«st?^st, »neig. stesville ste stoüsn. ües triompües ste l äb > sti^Ä

die zu Rouen an. 1587. heraus gekommen. s„cced^co<Conarus, der 24ste König von Schottlaub,^fers^^vatter Mogaldo , ctwan im sechsten mhre be»kü regierung. Er war selbst mit in der wwerr^ n>u vter angestellten conspiration verwickelt, ^^stche ub^ «1^Picken wider die Römer und Britanmer,