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^ein weil keine von diesen collectionen in einem öffentli-TlOncilio ist approbiret worden , hat der Loäex Lnnonumuniverstx das gröste ansehen behalten , und zwar in dergenialischen kirche, nach der Übersetzung des Dionysii Lxigul.h. "> der zeit hat man in der Occidentalischen kirche die LMolssund Verordnungen der Päpste denselben hinzu gefü-Korans endlich das sogenannte ^us Lsnonicum entstanden.Orientalischen kirche aber hat der Patriarch zu Constanti-geb? ^^dtius im IX. steculo einen Xomo - Lnnonem heraus ge-darinnen er eine vergleichung der Lsnonum, so in derq»Wischen kirche gewöhnlich waren,mit den Römischen gesetzentzMchet hat, bey welchem Xomo - Lsnons auch hernach dieLMisthe kirche geblieben, dergestalt, daß an. m8. ein Grie-tzAer Mönch, Ich. Zonaras, und an. 1190. der Patriarch zui» "vchten Theodorus Balsamor , denselbigen mit ihren com-dx^sriiz erläutert haben. Dieses zusammen hat Wilhelmus Be-a-b unter dem titul i kanäeökse Lnnonum Lpottolorum LschkÄiorum ab kcclska Lr^ca recepiorum mit einer Lateini-h». "derston und gelehrten anmerckungen an. 1672. zu Oxfordtzl>W gegeben. Den Loäicem Lsnonum LcclellL univerÜL hatNM Justellus ediret, und nach dessen edition Gebharduski^"vtt,s Mejerus aufs neue zu Helmstädt drucken lassen, nebsti», Ä?^one bittorico äe Lolleökionibus Lanonum an. i66z.Was die Loncilis selbst anlanget, so hat den ansang selbigezu geben Iacobns Merlinus an. ,1524. gemacht; Petrushat 2. tomos Lonciliorum zu Cöln an. r§;8> und l;;r.tz°„Mes-licht gestellet. Dominicus Nicolinus hat z. wmos zut^lg an. 1^85. in fol. drucken lassen; Laurentius Surius 4.
^ Eöln an. 1624. Severinus Binius hat anfänglich 4.Paris' ^ i" Cöln an. 1606. und 1608. und 10. wmos, welche zuisi^ an. 16; s. ^d gedruckt worden, heraus gegeben. Hierauflieb"'1644. die grosse edition im Louvre heraus gekommen, be-in volum. in fol. Endlich haben die beyden Jesuiteni» Me und k.Cossard an. 1672. eine neue edition in 18. volum.»ik» '> drucken lassen, welche nicht allein accurater und vollkom-als die vorhergehende, sondern auch mit einem doppeltenRüttk ? und gelehrten anmerckungen versehen ist. Sonst hat^liai s ' Maus Caranza 8UMMÄM Lonciliorum und Franciscus^Inn u Coriolano 8ummsm Lonciliorum omnium cum snno-Vn heraus gegeben ; ingleichen Philippus Labbeus 8yno-^bass^^lliorum, welche den cumis Lonciliorum vrämittiret ist.dh^siktius in seiner Xotitis LcclettutticL Hittorisrum, Lkino.rvirciliorum, Lc. handelt von einigen Lonciliis und Lsno-aderheit. in cstal. Loncil. so sich bey seinem
tt- ^"Mco tbeologico bestndet. in ckronol. Loncil.
s.; äe concoräis8aceräorü L Imperii lib. III.
7^ oaÄLE, in Jtläic. sä k. I. c?/>rr//oxz>../r</^L,.r, in prsef. sä?k>^> eccl. univerkT. in äittert. äe suris Lsnon.
übks^Mcrem. welches seinen Notiz und snimsclverüonibusLanceüotti inttiwüones prämittirt, §. 1;. teg.
, Conzin, eine Gräfliche familie, welche ihren ur-»»Nilsi m dem Florentinischen von dem Grafen äc Penna ge-' L^ar andern werden erwehnet Leonora Concinia, eineMü b? > Marggrafen äel Monte, ingleichen Johannes Ba-^küliff. ^"i, Ritter, der den pallast der Guadagniner zu Arezzo.j' absonderlich aber der berühmte Concino Concini, vonMs a.Wner artickul zu lesen. In den vorigen zeiten hat sichschlecht auch in Tyrol niedergelassen, woselbst es auf dem?»>vv ^/wohnet, nachgehends aber sich in Oesterreich begeben,M Herrschafften Wockinq, Weinzierl, Perwart und an-°?>i DvN gebracht. Nicolaus erbte mit seiner gemahlin Luciag , hjx Herschafft Dros, wovon sich deren söhn Anto-ennet; dessen enckel Ehrenreich war ein großvatter Chri-N, q° ^vrenreichs, der Johann Volckharden,Grafen von Con-Krfl^Met, welcher an. 1704. Kayserlicher geheimer Rath,b^thä >?ilber-Cämmerer, und der Ertz- HertzoginMariä Eli-^"erster Hofmeister gewesen. , in bitt.
ssulc. L Lmbr. p. 180. not. ?roc. Imp. in
* inliZn. üb. I. c. 18. />'«"/. ttemm. tom. III.
>A ' ein edles Florentinisches geschlecht, welches von
N Zu von Penna entsprossen. Matthäus Concini , geboh-
vvnj. Mtz an. 1501. ein söhn JohannisBaptistä, wiedmetetziih'Mnd auf dem geistlichen stand, wurde an. i?6o. durch
SSL«
»,,p wohnte sodann dem Loncilio zu Trident
?vch vor endigung desselben an. 1562. mit todeii^tams ^maus Concini war bey dem gedachten Groß-Her-, ^:^crei:3riu8, und hinterließ Johannem BaptistamUnd Mer gleichfalls Groß-Hertzoglicher Staats - 8ecre-lÄ^vnei^ Eter ^es ordens St. Stephani war. Desselbenli»d> eigene« ^?"cini, Marquis von Ancre, war, wie auskk^sigte nu^Sekul zu ersehen, Marschall von Franckreich,.Mder. . Leonora Dort, genannt Galligai, folgende
dem's- Mariam Concini, welche an. 1608. den 20."da» dertauf, ontgHenrico lV. und der Printzeßin von Con-) ei is,7 //gehoben, und kurtz zuvor, ehe man ihren vat-dllie^Meicüm ^?te, durch den tod hinweg gerissen wurde.l>»d^ vgtterA ' i-oncini, der an. r6oz. den 8. jun. getauft, nachdem urm-.b, img in dem Louvre gefänglich verwahret,silq^.^gienq W'welches an. 16,7. den 8. jul. Wider seine^Klirde/i-A"^ Adel-standes entsetzet, auch vor unfähigolstox. ^ "«ls einige ehren-steüen oder güther in Franck-
Theil.
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reich zu besitzen. Er begab sich hierauf unter dem nahmen einesGrafen von Penna, nach Florentz , und starb daselbst an. l6;i»an der Pest. bitt. §enesl. tom. VII. p. ;97. L7a,
, in Kitt. gen. lbm. ssulc. L Lmbr. Icrictorl
kiorenr. I/Zdstii ImI. tbcr.
Concini, (Loncino) ist sonst bekannt unter dem nahmendes Marschalls ä'Ancre, und wegen des ungcmeincn alücks, st»er in Franckreich gehabt, wie auch wegen dessen darauf erfolgte»falls merckwürdig. Seine feinde haben seinen vatter zu erstemXotsrio der stadt Arezzo in Tvscanien machen wollen; allein inder that war derselbe ein 8en^or zu Florentz und Ritter des or-dens L>t. Stephani gewesen. Sein groß - vatter hatte die stelleeines obersten Staats-8ecretarü bey dem Groß-Hertzoge vonFlorentz bekleidet, und an dem Römischen, Kayserlichen undSpanischen Hofe in sehr wichtigen negociationen sich brauchenlassen. Dieser aber stammte von einem gewissen Concini her,weicher die würde eines Connetable von der Republick Florentzsoll besessen haben. In seiner jugend soll er gar dissolut gewesenseyn, dergestalt, daß er nicht allein m grosse schulden, sondernauch ins gefängnis gerathen, ia einsmals gar aus dem Floren-tinifchen bannisiret worden. An. 1600. als Maria äe Medicisdes Groß-Hertzvgs von Florentz Francisci tochter, an den Königin Franckreich Henricum IV. verheurathet wurde, kam Concinimit nach Franckreich, und war Hof-Juncker bey dieser Printzesssin; bald darauf aber heurathete er Eleonoram Galligai, welchebey der Königin Cammer-Frau war, und derselben gantzes Hertzin den Händen hatte. Zwar konnten sich diese Personen nicht alle-zeit wohl vertragen , und muste sie mehr ihr allgemeines interesseals die liebe in einigkeit halten.. Dennoch wußte er durch dieseHeurath sein glück so wohl zu machen, daß er dadurch den gröstenreichthum, und die vornehmsten ehren - stellen erhielte; wie erdenn alsobald Ober - Stallmeister bey dieser Konigin wurde.Sonderlich fieng sein glücke an zu blühen nach dem tobe HenriciIV. Wobey verdienet angemerckt zu werden, daß dieser klugeKönig sowol diesen grossen gemalt des Concini, als auch daßFranckreich dabey nicht gar wohl fahren wurde , längst vorhergesagt habe. Dann als einmal dieser von der Königin an denKonig war geschicket worden, um nach dessen gesundheit zu fra-gen , als welcher sich anderwärts aufhielte, sagte Henricus nachdessen weggehen zu den um ihn stehenden Herren : Seht ihrdiesen menschen ! wo ich sollte zu sterben kommen, würde er meingantzes Königreich regieren; aber gewiß übel genug. Daher aucheinige vorgeben wollen, daß ihm die that des Francisci Ravaiüac,der diesen König ums leben gebracht, nicht mißfallen habe; aufswenigste hat er Henrici Uneinigkeit mit seiner gemahlin zu unter-halten gesucht. Er kam also in weniger zeit empor, so, daß ernicht allein die Marggrafschafft Ancre in der Picardie mit gcldeerkaufte, sondern auch Gouverneur von Anuens, Peronne, Royeund Mondidier, ingleichen Ober-Cammer-Herr, und endlich an.161;. Marschall von Franckreich wurde, ohnerachtet man be-schlossen hatte, bey Minderjährigkeit des Königs Ludovici XIII.keine Marschalle zu machen. Er wollte auch das Gouvernementvon der Picardie haben; allein der Hertzog von Longueville hat-te die freyheit, das Gouvernement von der Plcardie oder Nor-mandie zu erwehlen, und nahm also das erstere an ; es musteihm auch der Concini das Gouvernement, von Amiens überlastsen, und ob er gleich an dessen stelle die Königliche Llcmenoncsin der Picardie bekam, welche ihm der Hertzog von Monrbasonabtrat, war ihm solches dennoch unerträglich, weil auf solche artdie güther, so er in der Picardie hatte, der botmäßigkeit seinesaefchwornen feindes, des Hertzogs von Longueville, unterworf-fen waren. Es wurde aber dieser Concini immer mehr und mehrverhaßt, sowol wegen seines grossen reichthums, welches stinemeigenen geständnis nach, aufMillionen, ohne dasjenige, wasihm noch seine vornehme bedienungen trugen, erstreckte; als auch,weil er sich sehr hochmüthig aufführte. Er fortisicirte Quille-boeuf, ungeachtet das Parlement solches verboten. Er zog daSbesondere Gouvernement von Pont äe 1'Arche an sich, und wollteauch das von Havre äe Grace haben. Die vornehmsten inFranckreich musten um seinetwillen den Hos quittiren, und er be-mühete sich, denselben mit solchen leuthen zu besetzen, die vonihm gäntzlich dependirten. Er administrirte die finanzen, undtheilte die ämter aus, wormit er sich sowol bey der armee, als inden städten viel freunde machte, gleichwie sein zorn denjenigen,die sich ihm widersetzten, empfindlich genug fiel. Hierdurch mmwurden die Fürsten vom geblüte, und andere vornehnie Herrenin Franckreich bewogen, sich etliche mal wider die Königm undden Marschall von Ancre zu verbinden, welches doch gemeinig-lich so ablief, daß die Königin die Herren durch anverkrauungwichtiger Gouvernements oder sonst durch andere mittet besänf-tigen muste, damit nur Concini konnte erhalten werden. End-lich aber wurde er völlig verhaßt, da an. 1616. der Printz vonConds gefänglich eingezogen wurde. Concini wollte zwar an,sanglich zu dieser rcsolution nicht rathen, eben aus furcht, daßihm solches den letzten druck geben mochte. Endlich aber stim,mete er doch mit darzu; dannenhero, nachdem der Printz inarrest war, diejenigen Herren, so dem Concini entgegen wa-ren, mit grosser eilfertigkeit sich aus Paris retirirten. Manwiegelte auch das volck wider denselbigen auf , welches dessenhaus stürmete, und die meublen, so bey 200000. thaler werthwaren, raubete. Concini hatte bereits längst aus vielen um-ständen geschlossen, daß sein fall nicht weit mehr entfernet, hat-te auch bereits grosse geld - summen nach Rom und Florentz
Bbbb; bringen