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in Vorbildung der bäume und felsen geschickt und fürtreflich.
üc.iäsm. Liätor. k. II. üb. III. x>. 278- *
Conisalus, ein gewisser abgott derHeyden, welchen die A-thenienser auf eben eine solche weise anbateten, wie dieLampsa-cener den Priapum verehrten. Unterschiedliche halten dafür, daßbeyde einerley gewesen. , üb. 111.
OOEILKIVN' von«s»r, xulvls, war in dem 67-innAüo ein ort, da man kleinen staub verwahrte, mit welchemsich die ringer, nachdem sie sich mit öl bestrichen, bestreueten, da-mit sie einander desto gewisser aufaßen möchten. Auf Lateinischheißt es kuivsrarimn. , äs arte ssMNLÜ. l. 8-
* Conriacorix, ein bürger von Heraclea in dem Ponto, wel-cher mit beyhülffe Damophili, des Commendanten über diebesatzung , den Römern diese stadt verriethe. Heraclea hattezuvor schon eine zweyjährige belagerung aus treue und liebezu dem bekannten Pontischen König Mithridates ausgehal-ten. Triarius der Römische Admiral, hielte den Hafen mit sei-ner flotte eng eingeschlossen, und triebe die einwohner zur äus-sersten hungers-noth, und mit diesem schlösse Connacorix sei-ne verrätherischen tractaten. Er erhielte für sich und feine sol-daten die erlaubnis, sich des nachts in der stille fortzubegeben,und so viel sie könnten mit sich hinaus zu tragen. Indemdieses geschahe, öfnete Damophilus die stadt-pforten; die Rö-mischen foldaten drangen hinein, plünderten Heracleam, undverübten in dieser mord-nacht die äussersten graufamkeiten wi-der die bürger. Die zeit dieser geschichte fallet in das drittejähr der Cl. XXVII. Olympias, das ist 70. jähr vor Christigevurt. ^ke»r»o», SAP. 5;.
Connanus, (Franciscus) oder äs Connan, Herr von Cou,Ion und Rabestan, Requetenmeister des Königlichen Hauses,und einer von den vornehmsten Rechtsgelehrten seiner zeit. Erwar von Paris, ein söhn Petri äs Connan, CammermeisterS inder Rechen-Cammer, und studirte das Recht zu Orleans unterdem Petro Stella,und zu Bourges unter dem berühmten Alcia-1o, welcher sehr viel auf den Connanum hielt. Dieser, als erwieder zurück nach Paris gekommen , practicirte einige zeit imParlemente, woselbst er sich ein grosses ansehen zuwege brachte.Hernach wurde er IVl-ätre äe8 Comptes, und endlich machte ihnder König Franciscus I. an. 1544. zum Requetenmeister. Übri-gens hatte sich Connanus eine sehr schwere arbeit angenommen,nemlich das confuse Corpus.juris, und die darinnen befindlichegrosse menge der gesetze in eine ordnung zu bringen, und aus derRechtsgelehrsamkeit eine rechte methodische wissenschafft zu ma-chen, arbeitete auch darüber mit ungemeinem fleiß; allein, weiler gar zärtlich war, starb er im 4,. jähre seines alters an. 1^1.im stpt. Er hinterließ 4. bücher der Commemsriorum in ßusCivile, welche Ludovicus 1s Roy oder kepus, sein vertrauterfreund, zusammen heraus gegeben. Sem söhn Nicolaus äsConnan hatte eine tochter Mariam, welche eine gemahlin warHectors äs Chievre, Herrn von Pleßis äs Frazs, Rabestan, rc.undFranciscamMaraaretham von Chievre zeugte, welche an.16)4. an Antonium Hertzog von Grammont, Pair und Mar-schall von Franckreich, vermählet wurde. üb. I. elo§.
äes Ülsit. äs reguev.
Connaught oder Lonaght, lat. ConnLein, ist eine von den4. grossen provintzen in Jrrland, welche nordwärts an Ulster,ostwartsan Leinster, südwärts an Mounster, und westwärts andas grosse West-meer grentzet. Sie hält 6. Grafschafften in sich,als Slego, Maio, Roscoman, Letrim, Gallway und Cläre oderTwomond. Deroselben alte einwohner werden von dem Pto-lemao Oangsni und Conssni genennet. Strabo hingegen nen-net sie Lomacos und Conilcos. Das land ist allhier gut, alleindre einwohner sollen so faul seyn, daß sie lieber betteln, als ar-beiten Wollen. Lkmck». LriMn.
COIMKI'slöH, ist ein nähme eines gewissen Cron-be-olenten m Franckreich, der vorzeiten in großem ansehen war.Dre letzten Kayser hatten ihre Comites Ksbuü, welches amt her-nach auch bey den ersten Königen in Franckreich war, derenStallmeister die Connetables waren. Nach diesem wurde hier-
und wurden in wahrender Minderjährigkeit des Königs zu nächstnach den Printzen vom geblüt gezehlet. Desgleichen gehorchteihnen nächst dem Könige die armee. Sie hatten das ober-regi,ment über alle kriegs-silchen, als über die abstrafung der Misse-thäter, austheilung der beute, und Übergebung der belagertenorter. Es pflegte dannenhero diese charge von Fürstlichen undandern Personen, so entweder aus vornehmen geschlechte, oder so-gar sonderbare meriten hatten, verwaltet zu werden. Nachge-hends aber ist selbige von dem Könige Ludovico XIII. an. 1627.durch ein eigenes edict aufgehoben worden, und heutiges tagesPflegen die Marschalle von Franckreich dasjenige zu verrichten,was Hust den Connetables zukam. Unter den letztem, die inFranckreich diese stelle bekleidet, sind sonderlich berühmt CarolusIz. Hertzog von Bourbon, welcher an. 1515. von dem KönigeFrancljco 1. darzu erhoben worden; diesem folgte Annas vonMommorency, welcher an einer wunde, die er in der Machtbey St. Denys empfangen, an. 15 67. starb. Hierauf war diesestelle 27. jähr vacant, und gab sie der König Henricus IV. an.r;s;. Hermco einem söhn des Annä von Montmorency, welcher
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an. 1614. starb. Sieben jähr darauf, nemlich an. ,de selbige conferiret Carolo von Albert, Hertzogevvnr. ^
uno vieler r>l vcr »eyre, vee
Sonsten haben auch einige andere Reiche ihre Conneu»habt, als Engelland und Spanien z ja in diesem letzten >,befindet sich diese dignität noch heutiges tages in Casting, 'in des Königs und des Connetabels nahmen die soldal«geworben zu werden; auch sind in Flandern vor vielem ^tables gewesen; welche die höchste dignität in krtegs-sa^EWhabt, und in dem Königreiche Neapel ist die wurde eiln» ^Connetabels erblich bey der familie derer von Colonna. ^/-r. O« KarFa» 6c , recüercü. äe krause
äigu. illuür. äiss 12. c. §. ro.
* Connois, ein ländgen in Franckreich, dem.HELMäu Maine zugehörig. Es ist beydes i». FranzosiMlang und breit. Doch hat es keine städte, und sind n«gute flecken dorten anzutreffen, worunter der vorneymi"heißet. Ceogr. aueien. 6c moäerns tom. II.
Üict. Oeograxk.
Connor, eine kleine stadt in der provintz Ulster in Us Mschafft Down in Irrland, an dem nord-westlichen utt^ MMConor. Der Bischoffvon Connor steht nebst dem 0?"unter dem Ertz-Bischoffvon Armagh. ' ^ M
' Connor (Bernhard) ein Engelländer , war ^
luna er blieb, bis an. 1695. dessen Printzchin anfürsten von Bayern vermählt ward, mit welcherÄleciicus auf die reist gieng. Er begab sich aber V ^ Min sein vatterland, practicirte zu Londen, und starr gM'des XVII. Lcuü. Er schrieb villertMiaues jEcas ; kvaugelium lVIeäici, und eine Historie V0Nglischer spräche, welche zu Londen an. 1698. in 8. 8-s
und auch ins Teutsche übersetzt zu Leipzig an. stakdruckt worden. an. 1700. x.77. E?.
bitt. kol. §. 8-
Connober, ein Printz von Klein-Bretagne, hieltChramno, als er wider seinen vatter den Komg r>er 'revoltirte. Er wurde in einer Macht, so nicht wen"
vorgegangen, an.; ;8. getödtet. .„p
Conolfingen, ein Bernerisches dorf in der E . Msingen, so vor zeiten eine sonderbare Herrschafft gerv^ ^'4.diesem dorfe hat das Land-gericht seinen nahmen,ist-ein jeweiliger Venner der gefellfchafft der metzger zu ^
Conon oder Luno, ein Papst, welcher in TWA PrE
vlr ipauung, werme 1«cy zwlicyen oc»»
und dem Priester Theodors erhoben hatte, da einerrisey und verändere von den Römischen foldaten
den, stillest. Er starb an. 687. ohngefehr n. mon"
Wahl. La^o». L. C. 686. L 687.
Conon oder Cunno, ein berühmter Cardinal, W §>er PAgeschlechte der Grasen von Aurach in Teutschlanv. . M.,Paschalis II. machte ihn an. 1107. zum Cardinal, slr>c>^Bißthum Palestrina, und schickte ihn darauf >iEMwoselbst er zu Jerusalem an. im. ein Loucm"^jt,ake'Kayser Henricnm V. hielt,und denselben wegen derdie er mit dem Papste hatte, in den bann tiM ,welcher Paschali fi>lgte, schickst ihn als I^s?tumTeutschland, woselbst er die Stände des Reich? C08/Bstr anfrischte, und denselben auf dem Ooncum^p cM^Fritzlar abermal in den bann that. Er ließ auchdem Consilia zu Soissvns sehen, woselbst er P0i verbreo^dum als einen ketzer verdammete, und seine M>i Mirließ, wodurch er sich bey dem Papste Gelasio M^oW^smendirte, daß er ihn an. 1119. zu seinem na«'^ Wein Ml>i>Es waren auch die Cardinäle sehr geneigt darzu..schlug solches ab, und gab sein vomm Gurdon ^ Mierevon Vienne, welcher unter dem nahmen Cam^ ^und unter welchem dieser Conon gestorben ist. ^
L-»/6cc. .. in delU^L>
Conon, ein Atheniensischer Generahder sichEnesifchen kriege dergestalt verdient gemacht' ^vertrÄstjeg^Republick das Gouvernement über alle msuln aude. Er commandirte die flotte in dem letzten lU^MsA'uEdoch befand er sich nicht bey dem an selten/et s^gen ve ^ Eglücklichen treffen, indem er vorher gesehen, oa° ch Edisciplin der Athenienfischenfoldaten, welcheo»
Hunger gezwungen die schiffe hauffen-weffe vA oM AxvAetwas von lebens-mitteln zu suchen, sieh, Muffen'^platten lande zerstreuest«, die fachen nicht gm ^^eine ^t0>Uund sich daher mit 9. schiffen retiriret HWoMMeEglcgosA.heit half auch. ein .grosses zu derwelched,eLacedamonrer rn der Macht bey^^ter anführung des Lysandri iM4tm rahre der bnAM t l
L. N. ;5?y. L. C. 4°;. erhielten. Nachdem«^ „ Mberung seines vatterlandes vernommen, ucv