Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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de d ^pern zu dem Könige Evagoras, als einem guten freun-"ew I Wenienstr, suchte sich auch bey dem Persischen Gouver-ktd^AiIonien undLydienPharnabazus zu insinuiren, damitSlistigsH dessen hülffe den Lacedämoniern abbruch thun könnte;

oa diese mit dem Persischen Könige Artaxerxe, welcher>»ar v°ch wider die Athenienser so nachdrücklich beygestandendurch den sold, den er ihren soldaten und ruder-knech,^lten^t, das meiste beygetragen, daß sie länger als jene aus-' können, und dadurch zuletzt ihnen obgelegen, nichts desto-

dA^krieg anfiengen, und unter anfuhrung des Agesilai in' Mch hinein drungen. Diese grosse progressen hinderte'ezj^"ch Conon, indem er den rath gab, die Griechischen Orsw-M vornehmsten städten mit gelde zu bestechen , damit sieM?"dsleuthe zu einem kriege wider die Lacedämonier anreihenvor welchen sich sonst damals gantz Griechenland nachtz^vdung der Athenienser, beugte. Weil auch der PersischeTissaphernes ein vecrather war, solches aber der König^ nicht glauben wollte, that Conon deswegen eine reiseletztem, benahm ihm in dieser sache allen zweifel, undiVll- rauf von ihm ordre, eine flotte wider dieselben aus-, mit welcher er bey der insul Cnidus die Lacedämonier^vd Olxmp. XLVI. z. L. lVl. L. L. zy4. einetzp^Mene victorie befochte; wodurch die grosse macht derk her auf einmal zu boden fiel, und Griechenland wiedergkW°j?^ge freyheit gebrauchen börste. Nun dann dieser gele-.Aienete fich Conon alsobald seinem vatterlande wiedertheA/velffrn, gjeng also mit einem theil der flotte nach Athen,das gxld, so er von Pharnabazo bekommen, unter die^ Mr äug, Ucß den Piräischen Hafen und die maurenwieder aufbauen. Da er aber auch unter der bandSkM pachtete' daß Ionien und Aeolien, so bisher den Persern, wieder unter die botmäßigkeit der Athenienser käme,khes ^n Persern nicht anstehen. Derowegen ließ ihndox^us, Gouverneur von Sardes, zu fich kommen, unter dem»ig sAöe, daß er ihn in wichtigen angelegenheiten an den Kö-«trxaMen wollte; so bald er aber dahjn kam , ließ er ihn in^vehinen. Einige melden , daß ihn Tiribazus nach dem^Lche.Ataxerxes geschickt, und daß Conon daselbst sein leben

Andere aber behaupten, daß er aus dem gefäng-Mg ÄMn sey, und zwar, wie sie muthmassen, mit einwilli-ge, wn kribazi, jedoch ohne daß einer aus ihnen deutlich an-Uzs o^h/Mn hinkommen. Die meisten dagegen vergnügenUteriWelben, Tiribazus hätte ihn gefangen behalten. CononMraU einen söhn, Timotheus genannt, der ein schüler desund hernach ein grosser General gewesen, aber auch!^j,,,' Markeit seines vatterlandes hat erfahren müssen. Die-!^ch/x ,^eus hatte gleichfalls auch einen söhn, Conon genannt,L' dst Atheniensern verdammet wurde, die stadt-mau-^ 'krn groß-vatter erbauet hatte, wiederum repariren zu

d>^c. , in vits Lonou. äe reb. geck.

^ IV- lib. V. L VI. , in Lvsgors.

. m L^Lnäro, Lc. S ,-v'e. *sicherLunon, ein General des Kaysers Iustiniani,"HÄnniss. 5 ^ >ahr ;4v. gelebet, und die stadt Neapolis wie. 77 ^>öer Totilam der Gothen König defendiret hat.

n^gebi'ik»! ein berühmter Nsdkemsricus und Lüronomus,/zkug aus der insul Samos, und lebte in der LXXX.stt?er<ejä ^724. tt. L. 260. Er starb noch vor dem Archime-schrieb" kr freund gewesen, ihn gar hoch geschätzt, und ihmc°g ejn-ssen communiciret, auch problsmsts zugeschickt. Erd- ^ttt mit einem andern lVlstkem-mco , nahmens Ni-wider ihn geschrieben , und ihn gar zu verächtlich»M, VÄ<>Apollonius ker§XU8 berichtet, welcher auch ur-»i. ljch ^„7° Conon in seinen äemonckrsrionibu8 nicht gar zul>,, >i>il. Sonst ist er derjenige,der die haare der Bere--Ä?er die sterne gesetzt; welches den Poeten anlas zu»ei, in k- eu , und getichten gegeben hat; unter denen Ca-ihw artigen epi^rsmmsis 6s Loms 6erenice8, auchM^den^^gilius und Popertius dieses Cononis gar ruhm-VJvsevhus erwehnet auch eines Cononis als einesuwMer her Jüden Meldung gethan, der vermnth-Eleven ist von einem andern Conone, welcher Xsr->llis Ani^^pore Mytkico L ttew.co geschrieben, die erR? tigx„we Archelao kkilopstori dcdiciret, und daraus Pho-V'v stqtiMug gemacht hat; sonderlich wenn man mit demHj'Weichten wollte, daß der Archelaus einer aus denmgewe-öeW ist Antonii partey wider Octavunn gehalten.

V^vtij ssn«^^^scheinlich, daß entweder des Josephl oderi«„i!Her^,,^vneben derjenige sey, welcher ein buch von der)ta IdewjA geschrieben, und dessen der S-Woli-Mo« des Apol-^ geKt^i ^^cher auch ohne zweifel derjenige ist, der vonAbleben, und von dein Servio angeführet wird.' iri spick, sä Lttsl. prXÜxs üb. IV. Lom-^ in > 7 ' 67. >-e. lib. IV. cleg. i.

li!) , I- in Kneiä. Ick>. VII. contra

^ v ^ coä. ,36. äs Uick. 6 rTL. Iib. I.

^ * Mstti. lit,. m ^ ^ K bibl. 6rseL2.

!>chA .^vrub^^gun) ein berühmter Prediger-Mönch, geboh-Mihss' ss,g an. 146;. Er hatte in seiner lugend grosses be-^vier weswegen er sich nach Padua begab, undMische Marco Miisuro und Scivione Carteromacho^lssvr /räche mit grossem fleiß erlernete. Damit er nun

Theil.

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den studien desto besser obliegen möchte, begab er sich in den Pre-diger-orden , und hielt sich eine zeitlang in Italien auf, wandtefich aber endlich nach Basel, der allda befindlichen fürtreflichenkloster-bibliothecken sich zu bedienen. Daselbst wurde er mit demberühmten buchdrucker Johanne Amerbachio bekannt, der sichseiner in herausgebung der schriften des Hieronymi nützlich ge-braucht , und ihm zugleich die Unterrichtung seiner kinder anver-trauet , zu welchen fich mich Beatus Rhenanus gesellet hat. Co-non war zu seiner zeit sehr berühmt, und hat einige schriften Gre-gor» Xsrisnreni und Bafilii aus dem Griechischen ins Lateinübersetzet, war auch dem Erasmo ckoreroäsmo , als er sein Grie-chisches Neues Testament zu Basel drucken ließ, sehr behülflich.Endlich starb er auch daselbst den 21. sehr. an. iviz.prol'op. ?. III. , in epit. 6: sliron. Lsckl. in vit.

Lbilosi. in Lssto ssilen. öe in vit. ^Ltorum in Loniksc. Idmer-bscü. *

* Conon , Bischofs zu Perug ia, ward von Sylvestro II. an.999. dazu gemacht, wohnte noch m diesem jähre, und auchan. 1002. dem Lonsilio zu Rom bey , trat auf dem lekterusein vermeyntes recht an das St. Peters-klvster zu Perugia,mit dem er deswegen in streitigkeit lebte, dem Papst Sylvesterfreywillig ab, und vergliche sich zugleich mit dem Abt besagtenklvsters, welches auch die errichtete transaction bis jctzo noch inVerwahrung hat. Es wird des Cononis noch an. 101z. gedacht,da er abermal auf dem Lonsilio zu Rom mit gegenwärtig ge-wesen, und glaubet man, daß er an. io;i. gestorben sey.

Irsl. sscr. tom. I.

* Conon , gebürtig von Alexandrien, war ein schüler desJohannis Philoponi, und behauptete die lehr - satze der Tri-lheiten auf einer zu Constautinopel an. 577. angestellten Ver-sammlung, wider den dafigen Patriarchen Johannem 8 cKoIscki-cum. Nach der zeit zerfiel er mit Philopono, widerlegte auchdessen buch von auferstehung des fleisches, und stiftete eine eigenestete, deren anhänger Lonouir^ genennet wurden. «r,coä. 2;. 24. bibl. sccl. äu VI. cksLls.

LOXiOIssUL, wurden gewisse ketzer im VI. s^culo ge-nennet, von obgemeldtem Conone von Alexandrien, welcher ausden irrthümmern der Severianer, Theodosianer und Thritheiteneine neue ketzerey geschmiedet.

* Conopius , (Rath.) aus der insul Creta, war?rotolya-csllu 8 bey Cyrillo, dem Patriarchen von Constautinopel, retirir-te fich aber, als dieser strangulirt worden, nach Oxford in En-aelland, und wurde, als er fdlches nach 6 . jähren bey den trou-blen unter Carole l. verlassen muste, und wieder nach Hausereisete, ums jähr i 6 ;i. Bischoff von Smyrna, schrieb von derMusic ein grosses werck, und bemühest sich, die Griechische kir-che mit der Resormirten zu vereinigen.

Conquest, lat. Lonquscku 8 , eine kleine aber nahrhaffte stadtnebst einem guten Hafen in Bretagne, welcher gantz am äusserstenende dieser provintz, sä ckne» lorrse genannt, lieget, gegen deninsuln Ovesand über, und 4. oderMeilen von Brest.'

, waren zu Rom gewisse leuthe, wel-che diejenigen aufsuchen musten, die sich aus furcht versteckt hiel-ten, und nicht gern soldaten werden wollten. Es wurden gemei-niglich ansehnliche leuthe dazu gebraucht, und ausdrücklich vomRath ernennet; oft thatens auchRathsherren dem Feld-Obristen,so volck sammlest, zu gefallen. äe milir. Rom. -

Conradinus, oder Conradus der jüncstre, König in Sici-lien und Neapolis, Hertzog in Schwaben, ein enckel des KaysersFriderici II. und söhn Conradi IV., welchen ihm feine gemahlinElisabeth, Ottonis Pfaltzgrafen am Rhein und Hertzogs inBayern tochter, als er in Italien abwesend, und mit einnehmunades Königreichs Neapolis und Sicilien beschäfftiget war, den 2;.mertz an. 12; 2. in Bayern zur Welt gebracht. Sein vatter wur-de gar bald hernach an. 1254. von seinem »«ächten bruder Man-freds mit gift aus dem wege geraumet, da er eben auf dem wegewar, Sicilien und Neapel wider den Papst, der ihn in banngethan, zu beschützen. (siehe Conradus IV. Kayser.) Auchdem jungen kind Conradino selbst solls Manfredus nicht besserhaben machen wollen; wie er dann zu dem ende nach einigerbericht seine Gesandte in Schwaben geschickt unter dem schein,dem kind Conradino allerhand kostbare geschencke zu bringen,sonderlich aber auch gewisses vergiftetes confect selbst in die Handzu geben, in der Hoffnung , er wurde selbiges als ein junges kindalsobald begierig verschlucken; welches aber durch versorg derMutter, welche diesem Gesandten an statt Conradini einen an-dern jungen knaben gleichen alters vorgezeigt, wäre verhütetworden. So ergicng wenigst der ruf in Italien schon zu leb-zciten Manfredi. Und setzet Villani hinzu, diese leuthe hättenvest geglaubt, daß fle ihren,zweck erreichet, wären deswegeneilends zurück gekehret, und hätten, da sie auf dem Golfs äi Ve-netia gegen den Neapolitanischen küsten angesegelt, schwartzeflaggen lassen fliegen, um dem Manfreds noch von weitem dasgemerck zu geben. Indessen hatte der Papst sich Neapel bemäch-tiget,und Manfredum zum Vasallen angenommen; hernach aberzerfiel er mit demMm, und suchte sowol wider ihn als Conradi-num hulffe bey Aranckreich, welche er auch fände, nachdemer Neapel und Sicülen an des Komgs m Franckreich LudoviciIX. bruder Carolum von Amou geschenckct hatte. Dieser Carolusgieng sogleich an. 126z. nach Jralten , und hatte das glück, daßManfredus an. 1266. den 26. febr. in einer schlackt ums lebenkam, worauf er sich von gantz Neapel meister machst. (siehe

Cccc 2 Carolus