Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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858
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sä sn. ivzi. Otto LVrf lib. VI. c. 28. conk. kkn»oA«r,äe reb. 8 ile 5 . (/) < 7 o«tt. sä an. ic>;r. legg. I 4 ^rx/>o, P.4Z5-

segg. Otto ?>r/ 7 «F. lib. VI. c. ;i. Ol-ro«. Lr/äert-,

rra«. 5 coi. sä sn. 10z;. legg. (>») tk^r/7>o, x.4)2. keg. 440. legg.ttr-o«. L Lr/ckoil,. O/eE. Oo«tt. //LMa». sä sn. 10)7. leg.O/aLer. üb. IV. c. 8- (») I^Vo,p. 442. (0) ä. 1 . Oi,ro».Llr/ätt-. 5 a«". KerM. t?o»tt. Lcc. sä sn. io;y. (x) Oer„r. Oo«tt.sä an. 1012. i^rxxo, scl sn. io;2. p. 485 .f(-) > 7 äa»r. c., 91. tA»-o». 5 a». sä sn. 1026. (r) 5c/,«tt2^or/ct'. äill. äe Lonrsäo

ejulgue äiplom. äs exxeä. Lom. VOitteb. 1702.

Conradus HI. welcher in einigen äiplomstibu« auch der II.genennet wird, 0 ) weil er unter den Teutschen Königen der drit-te , und unter den Römischen Königen der andere gewesen, warder andere söhn Friderici von Hohenstaufen , Hertzogs inSchwaben, und Agneten, einer schwerer des Kaysers Henrici V.(t-) Er ward um das jähr 1090. gedohren, 0 ) und muste zwarnach des vattcrs tode das Hertzogthum Schwaben seinem ältestenbrudcr Friderico überlassen: (ä) nach dem tode des Kaysers Hen-ri« V. aber an. 1125. nahm er auf anstiften ermeldten brubersden Kayserlichen titul wider Lotharium II. an, gieng auch nachItalien, und ließ sich zu Mayland von dem Ertz-Bischoff daselbstcrönen, ward aber von dem Papst in bann gethan, und nachlangem vergeblichen widerstreben endlich genöthiget, an. n;;.sich nebst seinem bruder Lothario zu unterwerffen. (siehe Lotha-rius II. Kayser.) Als Lothartus zwey jähr hernach an. n;?.starb, ward er durch beyhülsse des Päpstlichen Xnncü Theoduini,welchem er einen creutz-zug vorzunehmen versprochen, den 22.febr. an. n;8. zu Coblentz zum Kayfer erwehlet, und bald dar-auf den i z. mertz von ermeldtem Xuncio. zu Aachen gecrönet,weil der Ertz-Bischoff zu Cöln damals das ksllium noch nicht er-langet hatte. (-) Der Hertzog von Sachsen und Bayern, Henri-cus Lupsrbus, ein schwteger-sohn Lotharii II. welcher die Reichs-inüAlii» von seinem schwieger-vatter bey sich hatte, und nach derKayserlichen würde strebte, protestirte zwar sehr darwider, weilConradus den zu Mayntz angestellten wahl-tag nicht erwartet,sondern zu Coblentz heimlich , ohne einwilliaung aller Ständeund vornemlich seiner person, sich wehlen lassen. Er wollte auchdie Reichs-inlignis nicht heraus geben, und ob gleich auf demReichs-tage zu Bamberg sich die Bayrische und SächsischenStände, auch die wittwe Lotharii II. Conrado unterwarfen,erschien er doch allein nicht, schickte aber dem Kayser die insigniennach Regenspurg. (/) Conradus citirte ihn hierauf nach Aug-sburg , als aber Henricus mit einer armee dahin gieng, ließ erihn als einen rebellen in einer Versammlung zu Würtzburg indie acht erklären, und gab Sachsen Alberto Ilrlo aus dem HaufeManien, Bayern aber Leopolds Marggrafen von Oesterreich.

(§) Hierdurch aber entstund ein schwerer krieg. Albertus musteSachsen mit gewalt wegnehmen, und ob gleich Henricus solchesbald wieder eroberte, bemächtigte sich doch indessen Leopoldusdes landes Bayern. Henricus fiel hieraus in Thüringen ein,und wollte den Kayser selbst angreissen, starb aber unvermuthetan. 1 i;y. O) Doch war der krieg hierdurch noch nicht geendiget;sintemal sich Welfus, Henrici bruder, seines brudern söhn Hen-ri« ^umoris oder des Löwen annahm, Leopoldum von Oester-reich von der belagerung der stadt Phaley abtrieb, und mit gros-ser macht den krieg wider Conradum anfieng, darinnen ihm Ro-gerius, König von Sicilien, der zu dieser zeit in Italien nachseinem belieben hausete, mit gelbe beysprang. Da es aber an.1140. zu einem Haupt-treffen bey Winsberg kam, zog Welfus denkürtzern. (r) In dieser schlackst sollen die berühmten nahmen derGuelfen und Gibellinen, wie einige vorgeben, aufgekommenseyn, welches aber von andern in zweifel gezogen wird. (siehe6ILLLLMI.) Desgleichen erzehlen auch einige, 0 ) daß Conra-dus in der damaligen belagerung von Weinfperg, den weibernerlaubt, daß sie abziehen , und was sie auf dem rücken tragenkönnten, mitnehmen möchten, da denn die Weiber ihre männeraus den rücken genommen , welches Conrado so wohl gefallen,daß er ihnen allen pardon ertheilet. Es ist aber eine fabel. End-lich wurde der gantze streit so verglichen, daß Henricus Leo aufeinem Reichs-tage zu Franckfurt an. 1142. das HertzogthumSachsen wieder bekam, seine mutter Gertrudis aber heuratheteHenricum, Marggrafen von Oesterreich, des inzwischen verstor-benen Leopold! bruder, wordurch Bayern unter besserm scheindes Rechts bey demselben verblieb; wiewol Welfus damit nichtrecht zufrieden war. (-») Da dieses in Teutschland geschahe,gieng es in Italien sehr übel zu, indem unterschiedene städte undRom selbst sich von der berrschafft der Päpste frey zu machensuchten, worzu sie der bekannte Arnoldus von Brixen mit an-stiftete , so, daß kaum der H. Bernhardus und Papst EugeniusIII. sie im jähr 1146. wieder zum gehorsam bringen konnten,(siehe Eugenius III.) Dennoch wollten die Päpste auch nichthaben, daß der Kayser in Italien kommen sollte, sondern ihn umso vielmehr davon abzuhalten, beredte man Conradum nebst demKönige in Franckreich Ludovico VII. einen zug in das gelobteland zu thun, welchen zu befördern der H. Bernhardus sichäusserst angelegen seyn ließ. Conradus hielt deswegen an. 1 147.einen Retchs-tag zu Franckfurt, auf welchem er Henrico Leon!Bayern wieder zu geben versprach, und dagegen von den Stän-den erhielte, baß sein söhn Heinrich zu seinem Nachfolger bestim-met, und zu Aachen gecronel worden. Hierauftraten Conradusund Ludovicus an. 1147. mit einer armee von 200000. mannden zug an, wurden aber gleich anfangs von den Griechen so

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verrätherisch tractiret, daß sie zu lande nicht dahin kommenten, sondern an. 1148. zu Wasser dahin giengen. Sre oe> »zwar noch in selbigem jähre die stadt Damascus, mw',unverrichteter fachen wieder abziehen, kam also Conravv Merlittener grossen cmbusse ohne einigen Vortheil wleoc-Mnach Teutschland. (sieheLreutzfahrten.) Er wolltenMeinen zug nach Italien thun, die Kayscrliche crone zuund Rogerium den König von Sicilien zu paaren zu ^ ,4.starb aber plötzlich zu Bamberg den 1;. febr. an.jähre seiner regierung. (») Seine gemahlin warBeringers Grafen von Sultzbach tochter, (») mit weim 'zeugt eine tochter, nahmens Judith,die an LudovtcuM 01 (Anen, Landgrafen von Thüringen, verheurathet worv Bund zwey söhne, Henricum, welcher an. 1147. da Conravdem gelobten lande ziehen wollte, zum Mit-Regenten(§1wurde, aber an. 1150. noch vor dem vatter ohne kmver u ^und Fridericum, Hertzog von Rotenburg , welcher MMder vatter starb, nur ein kind war; daher auch Mdem tod-bethe nicht ihn, sondern seines bruders sohm Eden rothbart zum Nachfolger vorschlug. 0 ) («)

AeLls-r. äs red. Öltrsjeci. p. 16;. <L snnsl- (tt

р. 770. (6) Otto äs gest. Lriä. I. lib.I. c.io. p- -s

collst. c. cbron. lib. VII. sä sn. iioz. ,,z.

äe gest. kriä. ä. 1 . (e) /L ctiron. üb. VII. sä so- ' ^,8-cko/»-. sä sn. ii;y. Do^ecHi». sä ^.jV-

KoLott. a!osä sn.ii;?. corik. OaZ/,crit. in^sä sn. iiZ 9 - n. r. 2. p.420. (/) Otto Orr/I cbron. bb' ,l)s-

2;. Orttri,. k. XVII. x. ;ii. Ooä^r»- Kss

/^e/nroÄ. cbron. 8Isvor. lib. I. c. 54. p. 1; 1. (g) ää-, o-storj'-noÄ. ä. I. Otto Ori/i lib. VII. e, 2z.sts krincip. 0. 1;. x. 789. sä sn. n;8- leg- f'

Otto ä. c. 2z. x. 1;;. Ooäo/^. p. zi2. ^

sn. 1140. P. 47;. 0^0». ä. I. (^) ^ s»

Hirlsng. sä sn. 1140. x. 409. vol. II. gensk-i ^

sn. 1140. x. 827. (() äill. äe uln üuä. Mcä'

in not. sä cbron. Meingsrt. p. 789.äe Lonrsä. III. §. 7. lit. b x>. 28. in not. sä

k. lib. I. tit. 5. p. 570. (»r) Otto lib. VII. c. 26. ^np.Vl''sä sn. 1142. lib. I. c. ;6. («) Otto Orsf ebw '

с. ulc. L äe reb. kriä. I. lib.I. c. 6z. Ooäeo^r«. gp.

Otto äo 5 . L/asso sä sn. 11 ;2. (0) Oil»o .' n, ss^'cka». äe reb. Illtrsj. v.16). L 166. 7^,^. Mn-^ t-

lib. XVI. c. 2 ). Inb 6 n. (x) bist. Lsnägr. 1 4O'

19. x. 917. (7) Ottoäe gest. kriäer. I. lib. I- e-L c. 6;. x. 44;. (^) ä. c. 6;. ^ I0-

Conradus IV. ein söhn des Kaysers Fridericikante, einer erb-tochter des Königs Iohannis von -^^xjci ^Jerufalem, O) wurde an statt seines ältern bruders A ^ Mder wegen seiner rebellion wider seinen vatter gewKliulU,worden, an. 12,6. von gedachtem seinem vatter mm <^ zu F,.König zu Wien ernennet, und hierauf von den Stau . ^ ^genspurg und Bayern davor angenommen, und gc«v hMer an. 1246. dem von dem Papst Jnnocentio IV- ^

Gegen-Kayser Henrico Raspont entgegen gieng, war^ Mg*.oen und An bearanete lbm mit dem aNV-v»

icrs wo war er in ^cuucyianv, weil aver wm »>»»7'Manfredus nebst dem Papst indessen in Neapel zuunruhe anstifteten, gieng er dahin, und brachte allesgewalt. (0) Indem aber inzwischen der Papst Wgve ^ fty .Holland in Teutschland empor zu bringen sich bemuv^^ft oc>er wieder dahin zurück, und nachdem er feinen v ^ HM,§Hertzog von Bayern hinterlassen, gieng er wieder n^ -weil der Papst ihn in bann gethan, und ihm NeapslZ hatte, Awegzunehmen auf dem wege war, ihn auch bescMUM.er seinen bruder Henricum in dein gefängnis umP . ^ pen ^er aber an dem war, sich nachdrücklich zu rächen, erripOz,may an. 1254. und zwar an gift, so er von„r sM'§gen. (/) Seine gemahlin war Elisabeth , eine tow ^ ihss ,0.Pfaltzgrasen am Rhein und Hertzogs in Bayern,bekannten Conradinum gedohren. (§) (^/^ 'vrltss

Lieber, sä sn. 1225. p. ;6°.

12)7. p. 91. Oooio/i. Oo/o». sä ä. s. p. ;oi- wg-üp. Orstik. sä ä. s. p.6. il/ag». Oi-r-o«. k' , gäsN-*,chxroär. coä. ss 6. äipl. §.n. p. 9. leg. (c) ^ ,',46. k' ,48-

i-r/i. l/i/ii/I v. 92. ^/atti-. sä so- 7 sN-

^ 7 . öotz. p. 2;?. 242. (ä) it/attö. §9).

x. 651. (e) il/o». Laä. cbron. lib. I. sä sn. *>5 '

sä. ä. s. Tickatt-. sä sn. 1252. p- 7 ^ g,

La^r/I sä sn. 1245. p. 76;. L sä sn. 1254- ?- II-sä sn. 1254. x>. 177. ^i/o». vbra^- sx. 596. (Z) < 7 >ro«. sä sn. 1246. L sä » - ^

7 >r/k. P. 92. ^ 7 att^. sä sn. 1248- AlsiA ^8

II. an. 917- mit tode abgieng , war er nurEwechts!dem Kayser Ottonil. gelegenheit gab, A"Z« vorMuZ ^iEzu berussen, unter dem vorwande, daß er Mwollte; allein, da er ihn daselbst hatte, ConradlHfangen. Doch diese gefangenschafft gereichte s en'A^ ,ck-rühme und Vortheil; denn ausser dem, daß er pck

rühmten Potentaten die kunst wohl zu regiere