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^"konnte, so blieb auch immittelst sein land »«beschädiget, in-«"'Ich niemand an dasselbige machen durfte, aus furcht, in desUMrs Ungnade zu fallen. An. als Otto in Italien qegan-^at Conradus die regierung selbst an, doch so, daß er seinals ein lehn von dem Kayser Ottone besaß, welcher in Ita-s." Ane schwester Adelheid von des Berangers nachstellen be-jtz^ete, und sie hernach heurathete. Der ansang seiner regierunga,,SQ "on den Ungarn beunruhiget, welche in stine landschafften»Meisten; desgleichen durch die Saracenen von Frassineto,»^che die gantze Provence und das Nieder-Dauphinä plunder-Er war aber so glücklich, daß er beyde feinde überwältigte;ili,,^uf er seine übrige regierung im frieden zubrachte. Man hielthochreinen der tugendhafftigften Fürsten zu seiner zeit, und,,„7^em er eine lange und glückselige regierung geführet, geseg-^7 er an. 994. den 19. oct. wie man glaubt, dieses zeitliche. Umw 9^. hatte er sich mit Mathilden, des Königs Ludoviciir.^uramsrini in Franckreich tochter,vermählet, welche ihm dieCan "5^ Grafschafft Lyon zugebracht. Er hat mit ihr gezeugetd-^adum, welcher jung gestorben; Rudolphum lll. zugenanntk>,Muien, der ihm succediret; Bertham, die andere gemahlinr »vvniä I und Chartres, und nachmals Ro-
bem M Grafen von Blois 1h/-" Kvnigs in Franckreich , der sie aber unter dem vorwande,verein kind aus ihrer ersten ehe aus der taufe gehoben, wiedergestoßen; und Gerbergam, eine gemahlin HermanneM vvn Schwaben und der Gisela, die an den Kayser Con,ladn? H- ^alicum vermählet worden. Andere legen dem Con-^ciüLo noch zwey töchrer bey, Gistlam und Mathilden,yaiten dafür, daß er zu seiner ersten gemahlin gehabt Adel-tzU" oder Adelaniam, welche schon damals Burchardi Ertz-zu Vienne Mutter gewesen. o»s
in cür. Kill. üb. V. L VI.
, kill. de Lonrg. liv. II. üiü. üb. I.
bist. des Lomt. äs krov. Ltzorrer, bist. de Oanpli. Lc.
>v,^?nradus, Marggrafvon Montferrat, und Herr zu TyruS,iur zeit der creutz-züge im Orient wegen der sonderbareneit und klugheit, die er im kriege an. IIYI. Wider die Sa-l>m?bn bewies, sehr hoch gehalten. Er vermählte sich mit Jsil-Mlduini lV. Königs von Jerusalem, tochter, welche sichle, ^ gefallen von ihrem aemahl Anfredo von Thoron scheide-dvtien, '^ch Sibyllä ihrer ältesten schwester tobe, welche an Gui-yjgjl!" von Lusignan verheurathet gewesen, den titul eitler Kö-tzt>j^°on Jerusalem annahm, und ihren schwager , gedachten
js^bem, von dieser würde zu verstoßen suchte. Die fache ward«eyUen Guidone und Conrado lange bestritten, endlich aber sov Guido so lang er lebte, König bleiben, Conradus
'>> deniWbtgen wegen Tyrus huldigen, und nach seinem todeMray..-mgmche succediren sollte. Aber Guido überlebteMiiyw- welcher an. 1192. von den Bedouins, so eine sehrAraber und grossen theils Meuchelmörder waren,»"gellW^urde. Etliche beschuldigen Richard, den König in^us M' daß er an seinem tode mit theil gehabt habe,weil Con-cil dj^ schwester nicht heurathen wollen; andere aber schrei,?»ey Ursache Anfredo von Thoron zu, welcher fast von?istb°?s^wmen, daß Jsabella ihm Conradum vorgezogen. Jn-stch Jsabella nach Conradi tode an Henri-?on Champagne, der durch sie König von Jerusa-schterÜbrigens hat Conradus von dieser gemahlin eineN tiw, NN, die auch Jsabella hieß, und einige zeit hernachv^fen -A^greichs von Jerusalem ausihren gemahl, denN» A»-r" Brienne, Johannem, brachte, welcher sonst König6., und auch Administrator des Kayserthums von,.!!?bel war. Ist,. III. Lara».
. istz ' IrLNLL wm. I. col. 1)09. sog.
sä, K.^us, ein söhn des Kaysers Henrici IV. und der Ber-»„MafOttonis in Italien tochter, war gebohren an.kNt. n-!?"rde von seinem vatter zum Statthalter in ItaliendenQ.^hrrte stch aber aus anstiften des Papsts Urbani II.Mfey auf , nachdem er Jolantam, Rogerii desSm1ien tochter, geheurathet, und ließ sich vont" cröve?em Bischoffe zu Mayland, zum Könige von Jta-d^s. ano-st Deroweaen thn sein vatter auf dem zu Coln an.
^"gestellten Reichs-tage enterbet. Er starb aber bald her-K noch vor dem vatter im yten jähre seines abfalls.
s''- 8^" war er ein Printz von grosser tapferkeit und klug-
!d-Eo^'^>ischöffe und Churfürsten zu Mayntz:VgrqfK l. war ein Graf von Wittelsbach, ein bruderst7?Uens, welcher den Kayser Philippum umgebracht,
M er ch^anverwandter des Kaysers AnderleiI. vonwel-Ertz-Bischoff zu Mayntz gemacht wurde, widerEtz e^ Kertzog von Zahringen, welchen das volck zutx^dcy , ^hlet hatte, und der bald auf der resse nach Romauch wider Christianum von Buche, welchenl>,ZZe„ sU von Hessen und die stadt zum Ertz-Bischoff emge-kam" ^er der Kayser Fridericus, als er von Mayland^?iese veriagte. Allein Conradus besaß auch kaum 2.weil -^ da er von dem Kayser gleichfalls vertriebenej»^den Cardinal Octavium, der stch Victor nennete,dapst erkennen wollte. Derohalben retirirte er^rfyi^w r» dem Papst Alexandro, dessentwegen er in^"»gerathen, und wurde, nach Bruschü bericht,
con 859
von rhm zum Blschoff von Sabina, wie Bucelinus und andereaber wollen, zum Ertz-Bischoff von Saltzburg und Cardinalgemacht. Hierauf stund Christianus von Buche der Arche zuMayntz 1;. jähr vor. Als er hieraus gestorben, kam Conra,dus aus Italien, ward wieder aufgenommen, und regierte die-ses Ertz-Bißthmn 17. jähr. Mittlerweile that er nebst andernTeutschen Fürsten und Bischöffen einen zug in das gelobte land,und cronte aufdreser reise, auf beseht des Kaysers Henrici VI.Leonem den Konig von Armenien. Endlich wurde er vondem Kayser wider die Hungarn geschickt, die brüder des Kö-nigs wieder zu versöhnen; als er aber auf der rückreise war,starb er, nach Bruschii meynung, den rg. oct. an. 120;. Wie-wol andere behaupten, daß er bereits an. 1200. oder 1202. die-ses zeitliche gesegnet, indem der Papst Jnnocentius in den an.i2v2. geschriebenen briefen ferner als eines tobten gedencket.
c?E«d. in Linon. L>-,ss^E , cls Lpilooxi8 üerm. §e-
, Nogunriac. 11b. V. x>. 821. L 826. feg. Italia.
Saro«,«,. , Lc.
Conradus II. ein gebohrner Graf von Weinsperg, hat vonan. i;88. bis i;9?. regieret. Er hat einsmals 60. räuberischebürger in einen kalF-ofen werffen, und ;o. Waldenser aufeinmalzu Bingen verbrennen lassen. Leben der Ertz-Bischösse undChurfürsten zu Mayntz.
Conradus III. ein Rhein - Grase von geburt, wurde an.1419. erwehlet. Er hat das städtlein Steinheim nebst 14- dör-fern von den Freyherren von Epstein zu dem Ertz-Otift gekauft;mit Ludwigen, Landgrafen in Hessen, aber einen unglücklichenkrieg geführet. Da Kayser Sigismundus mit den Hußiten krieggeführet, ist er Kayserlicher Statthalter im Reiche gewesen,und an. 1444. verstorben. L»ce/. 6erm. lacr. k. I. Littscb. dö
Lxilc. Ülog.
Ertz-Bischöffe'und Churfürsten zu Trier:
St. Conradus oder Cuno, war Dom-Probst zu Cöln, undwurde an. 1067. von dem Cölnischen Ertz-Bischoffe, HannoneII. und dem Speyerischen Bischoffe, Einhardo, dem Ertz-StifteTrier zum Ertz-Bischoff aufgedrungen. Er war aber kaum zuTrier angelanget, so erregte sich, auf anstiften des iVl-ßons vo.inuL, Theodorici, ein allgemeiner aufstand. Der BischvffvonSpeyer retirirte sich in die Arche, ward aber von dem altareweggerissen, mit schlügen hart tractiret, und aus einem altenpferde nach Hause geschickt. Conradum hielten die aufrührer14. tage gefangen, stürtzten ihn darauf von einem hohen felsendreymal herunter, und weil ihm dadurch kein leyd widerfuhr,als daß er sich zuletzt einen arm ausfiel, so hieben ihm ihrer dreyden köpf mitten von einander. Als einst der abgedachte Theo-doricus die wunder, so sich bey seinem grabe in dem kloster Dolegereigneten, selbst mit ansehen wollte, ward er durch eine verbor.gene krafft zurück gehalten, daß er das grab nicht finden konnte.Hierdurch gieng er in sich, und that eine wallfahrt nach Jerusa,lern, düffete aber unterweges in einem Wasser das leben ein.L^o-rv. rlnnsl. Trev. 6erm. fscr. k. I.
Conradus oder Cuno , ein gebohrner Graf Daun zu Fal,ckenstein, ward an. 1546. Loadjmor zu Mayntz, und an. i;?4.Ertz-Bischoff und Churfürst zu Trier. Er schloss zu ansang seinerregierung gewisse convsma mit der stadt Trier; wie sichaber diese nicht darnach richten wollte, trieb er sie mit gewalt zupaaren. Die ftädte Boppart und Ober-Wesel brachte er wiederzu dem Ertz-Stifte, bauete auch das schloß Engers neben demRhein, und hieß es Cunon Engers. An. i M. ward er Lo-,6-juwr zu Cöln, und als gleich daraufChurfürst Engelbertus daszeitliche gesegnete, administrirte er dieses Ertz-Stift 2.jahr, inner-halb welcher zeit er die gemachten schulden abzahlte, und viel ver-wirrte dinge m ordnung brachte. Als an. 1,71. Ertz-BischoffGerlach mit tode abgieng, wurde er an dessen stelle erwehlet, erschlug es aber ab, und starb an. i z 88. Er hatte eine sonderlichelust an der alchymisterey, weswegen feine freunde von seinemNachfolger vieles prätendirten, weil sie vest glaubten, er würdeansehnliche schätze nachgelassen haben. rer. Nog. üb. v.
x. 860. 865. U TVevrn x. Z9.
-Aeryoge in Böhmen, Francken, rc.
Conradus I. ein bruder des Königs in Böhmen Wratislakder ihn mit ausschlressung seines rebellischen sohns Brzetislaim Succeuore ernannte. Er genoß aber diese ehre nur 7. mo«te, indem er so gleich in eben demselben jähr 109;. mit todegieng, worauf ihm ermeldter Brzetislaus II. folgte,g. 2;;. c. 8-p. ;56. Lpit. üb. III. c. 8.
2io. iniscell. dec. I. üb. VlI. s. i. c. 2;. x. 82.
Conradus II. ein söhn Henrici von Znoym, und enckel de»^mischen Königs Uiadislai II., empörte stch wider seinen Vetter1 Hertzog Fridericum, ward aber zweymal von demselbens dem selbe geschlagen, und nachdem er sich zuletzt m t ibn,söhnet, succedirte er nach dessen tode an. 1196. mit wi-!tände zufriedenheit, als bey welchen er sich durch seineeher im gelobten lande erwiesene tapferkeit in gutes anü-kenetzet. Er genoß aber der ehre nicht lange. Denn als er denlyser HenncumVi. nach Jtalren begleitete, starb er and?i, in der belagerung von Neapel, noch in eben diesem iabre9°. Sem Nachfolger warWenceslausi L.' p ??
zö?. «xic. üb. lll. a. 1- -ruft-eli. deL.'
üb. Vll. leÄ:. r, v. »7.
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