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Zweyter Theil. Bi - C.
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> zu Saltzburg gewesen. Erstaro an. iw4. 2.) Hlsiaum, Hertzog in Schlesien, Herrn in Sprotta, der

. u,v er -es Her^ von Cracau zurü

.... enrici lV. kwbi zu Breßlau ar-cracau zurucr geführet, erschlagen, und in Lebus be-be» »."^^söen. Henricum III. Hertzog in Schlesien, er-^' ves Königreichs Polen. 4.) Annam, die an Ludovicum, werum, Churfürsten zu Pfaltz, vermahlt gewesen, und an.

gestorben. Euphemiam, eine gemahlin eines Gra->aü ^ortz. 6.) Hedwigam, Aedtißin zu St. Clara in Breß-tze/loan. i;i7. verschieden. Conradus soll nach seiner er-^„^Rmahkin tobe sich mit Brigitta, einer tochter Marggra-Mieten« von Meisten vermählt haben. Man findet aber^derselben in den Meisnerischen geschichten keine nach-Lakai. Lp. kstsv. sp. in milc. c'rsMerÄr.

äe a tom. I. lcr. 8ilel'.

annales 8ileL tom. II. vinäem. litt. coll. 2 .

, Conradus I. Hertzog in Schlesien zu Oels im XIV. L-tv^' Henrici III. Hertzogs zu Glogau, und Mechtildä, einerhLkr Alberti Kagni Hertzogs zu Braunschweig, vierter söhn,nebst seinem jünqern bruder Boleone in der theilung der»Etlichen lande das Hertzogthum Oels, und ward ein stamm-

>h» ^ Er Plastischen Hertzoge zu Oels. An. i zro. _

Hertzog zu Liegnitz, Boleslaus, ein söhn Henrici V.mit krieg, jagte ihn von land und keuchen, und ließhv"dle einige stadt Wolau übrig, weil sein groß-vatter, Her-h^.Cvnrad zu Glogau gedachtem Henrico LraL, durch eingofangnis viele ländereyen und eine grosse summa gelds"ngen. Wie aber Hertzog Conradus sich mercken ließ,jx,!?r llch dem Könige in Bohmen, Johanni, unterwerffen woll-tz°Kuste Boleslaus das Oelsische Furstenthum wieder räumen,yst,?es Conradus an. i z-y. zu Breßlau zur lehn bekam, auchÄv!, iahr i;4;. einen theil von seines bruders des Hertzogshd, ?"is von Steinau ländern erbre. Dieser Hertzog Con-«yhat dem Könige in Böhmen sowol in dem vergleich vonk.'-kzrc dies f,ertzoathums Schlesien an

wegen abtretung des Hertzogthums Schlesien an>e^on, als auch an. i;4?. im kriege wider die Polen guteMhan, und ist um das jähr i;6;. in hohem alter ge-c- „k . Seine erste gemahlin Elisabeth«, eine tochtex Hen-des letztern Hertzogs zu Breßlau, die an. izrz. gestor-

»ez 'hat ihm Hedwlgam, um deren willen der König Johan-hai "' /N8. das Hertzogthum Oels zur weiber-lehn gemachtM,'-gebohren. Mit der andern, Euphemia, einer tochter Ula->!- g''Hertzogs zu Kosel, hat er seinen Nachfolger Conradumd/^leuget. « Icript. 8ilest tom. I.

^vst^ttvadus III. LIbus, Hertzog in Schlesien zu Oels undem satzn irnnradt II. diente erst den Creutz-Äerren wis

^ die c,/" söhn Conradt II. diente erst den Creutz-Herren wi-Sef^ Polen, nahm aber, als er von diesen letztern an. 1410.Audis, worden, Polnische dienste an, und zog mit Königih ^ao wider die Preussen. Hernach

'^"lao wider die Preussen. Hernach ergriff er der Hußi-, und hausete in Schlesien so übel, daß ihn stin el-r-^ruder, der Bischoff Conradus von Breßlau , gefangen^Mi^hse bringen lassen muste. Ob er gleich nun versprach,g sriedlich zu leben, und deswegen auf freyen fuß gestelltso g-,'>v kam er doch seinem versprechen nicht.nach, ward al-o-ß -."Wals in verhafft genommen, auch genöthigt an. I 4 ?o.

M^tzogthum seinen söhnen abzutreten, worauf er an.i 4 ?i.SebWiau vor kummer starb. Seine gemahlin Dorothea,ZV^Hertzogin aus Masuren, gebahr ihm zwey söhne undHl'n/Mer. Conradus VII. der älteste besaß das Hertzog-o^h'Dels bis an seinen an. 1471. erfolgten tod , da es semConradus vni. Llku 8 erbte, und ob er es,gleich an.^ «hm ^Könige Matthiä Hunniadi verkauffen muffen, gab8 >>-doch der König Uladislaus an. i4y<>. wieder. Er starb^3 E' ö.on 21. sept. Beyde brüder hielten es mtt dem Ko-Podiebrad in Böhmen. Conradi III. tochterAgnes A"«a, Hertzogs Henrici X. in Groß-Glogau, undV a^raf Caspan von Schlick gemahlin. O/«Z»F«c.

»n, r^ert. gensal. äe vuo. 8 iles. « rer. 8 ilell

'bis. v p- ^77. leg. Tilisch, von ank. der Hertzog. zu Teschen,

».Cou« ^ Cardinäle und Bischöffe:

KischMus I. ein gebohrner Graf von Abensperg, ward Ertz-« Saltzburg an n °6 und zwar an statt Bertholdt,?^r Kayser wider den Papst vorher war emgesttzt, nun^öchden abgesetzt worden. Da aber Conradus nachge-Nr K^erum dem Papst wider den Kayser anhieng, zogAr j^^jholdum nochmals hervor, und Conrad muste neunNierun^x'o zubringen, bis er endlich, nachdem sich derder Papst mit einander ausgesöhnet, an.112z. re->tdigAvde. Er hat sonst in dem Ertz-Brßthum mele merck-U vv/Achen vorgenommen. Denn er war der erste, der sichK ein^w Aoster St. Petri abgesonderte restdeiitz erbauet,0? Dom-Capitul aufgerichtet, da sonst das klosterd Artigkeit hatte. Er machte deswegen ernen ver-tz??M MÄEr, dessen Abt er noch ein vorum uber icß,Lh«t die präcedentz vor den Lanolums verstattete.

N»et,^ch am ersten die vier erb-ämter seines Hofes aufge-sehr viele klöster gestiftet. . Er starb an. 1147.8 ^li 8 U. Üb IV c i. leg. ^ I>k. VI. p. 1048- seg-Ä- ^tz. wm l. p. 69. Dückers Saltzb. chron.^ «tagt von Saltzb. 0. ». xsr. r. §. 6 . ?. 84.

Conradus, ein Cardinal und Abt des Ciffercienser-ordens,war ein Teutscher, ein söhn Eginonis, Grafen von Aurach, oderwie andere wollen, von Fürstenberg, und der Agnes von Zährin-gen. Er wurde in der Abtey Villers in Bradant, ein Elster.cienser-Mönch, und brachte sich durch seine frömmigkeit undgelehrsamkeit in solches ansehen, daß er zum Abt erhoben wur-de. Man sagt, ehe er ins kloster gegangen, sey er Vecsnu8 beySt. Lambert zu Lüttich gewesen, und in verschiedenen geschäff»ten gebraucht worden. An. ,2,4. wurde er zum Abt von Clair«vaux, an. 1217. zum Abt von Citeaux, und 1219. von Hono-rio III. zum Cardinal und Bischoff von Ostia erwehlet. Zweyjähr hernach schickte ihn dieser Papst als Legaten nach Franck-reich, daselbst er sich wider dteAlbigenser gebrauchen ließ, undan. 122;. dem leich-begängms des Königs Philippi Augusti mitbeywohnete. Hernach wurde er auch Legate in Teutschland,woselbst er diejenigen genau untersuchte, welche Engelbertum,Ertz-Bischoff zu Coln, umgebracht hatten, und publicirte gewis-se orciinariones zu refvrmalion der Geistlichkeit, welche noch inder co1!e<ttione Lonciliorum und den Lnnslikub Lrovii enthal-ten sind. An. 1227. war er zu Rom, da der Papst Honorius III.starb, und widerstrebte denjenigen, so ihn zum Papst machenwollten. Als aber Gregorius IX. aufden Römischen stuhl er-hoben worden, schickte dieser ihn als Legaten nach Orient, wo-selbst er bald hernach starb, den letzten sept. oder i. oct. selbigen1227. jahres. Einige legen ihm einen tractat von den irrthüm-mern der Albigenser bey. lib. I. Krtc. in

menol. ssa«Ze/r«. in purp. 8. Lern. <?«,'/. Oe ?«^,-

Conradus, Bischoff zu Utrecht» war ein krkeceptor desKaysers Henrici IV. gewesen, und durch dessen hülffe an. 107;.nach dem Wilhelms äe Ponte zum Bischoffthum gelanget. Ersundirte die Stifts-kirche zur lieben Frauen, und wurde von ei,nein Frießländer, nahmens Massen, als er messe zu lesen gehenwollte, an. 109s. umgebracht, weil er einen andern werckmei-ster, diese kirche zu vollenden, angenommen. Man hat von ihmin Ooläsüi spologüs Orsticmem pro Imperators contra ks-psm, äiätam in conventu Lerliungenü an. 108?. Es wird

ihm auch ein tractat beygeleget, welcher den titul führet: äs

Unirate Lccleli» conlervanäa, L 8cUl5mate , guoä kuic interHenricum IV. Imp. L 6regorium VIII. Pont. Max. welchenaber andere Waltramo, Bischoff von Naumburg, und noch an-dere Venerico VercellenU zuschreiben. Es hat denselbigen Ulrichvon Hütten, ein Fränckischer von Adel, an. i?2o. in der biblio,theck zu Fulda gefunden , und in demselbigen jähre mit einerdedication an den Ertz-Hertzog Ferdinandum von Oesterreichdrucken lassen. Worauf nachgehends denselben Marquard Fre«herus seiner colleäkioni lcriptorum rerum Lermanicsrum, undGoldastus seinen apologien mit einverleibet. in prrek.

L'aset. kill. eccl. äes kais-Las. bikl. Lslg.

in äils. äe aulttoribus axolog. <Lc. introä. aä kill.

eccl. p. 627.

St. Conradus, Hertzog Heinrichs I. aus dem geschlechteder Welchen söhn, ward an. 9Z4- Bischoff zu Costnitz. Er hatvon seinen ansehnlichen güthern daselbst die ;. kirchen St. Lau,rentii, St. Johannis sowol des Täufers als des Evangelisten,und St. Pauli aebauet. Er starb an. 974. den 26. dec. HertzogHeinrich der Löwe soll in ansehung dieses seines stamm-ver-wandten, der kirche zu Costnitz vieles geschencket haben. Feiler,geneal.hik. des Braunschw. Luneb. Hauses, p. 17. leg.

* Conradus, der 14. Bischoff zu Bamberg, war ein ge«

bohrner Hertzog aus Schlesien, und wie man nach der zeit-rech.nung urtheilen kan, ein söhn Hertzogs Boleslai I. Lici undAdelheids Gräfin von Sultzbach , und ein bruder Henrici I.des bärtigten. Die Bambergischen scribenten verwechseln ihnmit Hertzog Conrado I. von Glogau, der damals noch nichtgebohren gewesen, denn die Polnische geschicht-schreiber versi-chern einhellig, daß des Hertzogs Boleslai I. LIri söhn an. 1201.gestorben, so auch mit den Bambergischen XscrsloZüz überein-kommt, die seinen sterbens-tag auf den 11. mertz setzen. Er hatnur einen tag regieret. « , icript. 8üe5. wm. I.

annal. öamberg.

* Conradus VI. Hertzogs Conradi II. zu Oels und Agnetis

vierter söhn, wiedmete sich dem geistlichen stände, und ward,nachdem Wenceslaus zu Liegnitz abqedancket, an. 1417. zumzo. Bischoff von Breßlau erwehlet. Zu seiner zeit ereignete sichder einfall der Hußiten, die an. 1429. Ottmachau wegnahmen,welches er doch an. 14^. wieder bekam. Er vermehrte seinBißthum mit dem gebiethe und der stadt Kant, auch an. 14;;.mit dem vesten schlösse Jeltsch, woselbst er an. 1447. starb, nach-dem er zo. jähr Bischoff gewesen, und an. 1446. einen 8^0-äum gehalten, dessen 8earuts in Martini 8raturlL 8^noäalibuzVratislav. befindlich, a , script. 8iles. wm. I.

äe 8ilet. inäig. eruä. c. 27.

* Conradus, Hertzog zu Burgundien, ein söhn Hertzogs

Welfi und bruder der Kayserin Iudithä, Ludovici gemahlin,wurde in der rebellwn Pipini und Ludovici, der söhne Kachsers Ludovicl, an. 8;r,. gefangen, jn geistlichen stand gesetzt,und nach Aguitamen gebracht. z 7. «z, rer.

kranc. XXVIII. 287. Da sich aber der Kayser mit seinen söh-nen aussöhnte, erlangte Conradus an. 8;i. seine freyheit wie-der. I. c. 29z. Lubovicus und Lo-

tharius brauchten ihn auch nach der zeit in ihren wichtigstenauqelegenheiten zu ihrem vertrauten Rathe. ^ 1. c.

XXIX. I Z2. XXXI. 88. An. 8;s. hatte er die Abtey St.

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