Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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862
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Germani zu Antißiodorum gebauet. Seine gemahlin war A-delais, Kaystrs Ludovici mit Jrmingarde gezeugte tochter, undbeschreibt Hericus äe mirso. 8.Lerm. beyde als ein sehr tu-gendhafftes und gottsförchtiges paar. «l, t. c. XXV.4?- Seine beyde söhne waren Weiss und Conradus, weichebeyde Aebtc zu St. Columba in Gens gewesen, und an. 88i.gestorben. prob. L>r. Heg. Dom. str-ML. x. 946. ai>

L^«rck. I. L. 297.

Gelehrte dieses nahmens:

Conradus, ein Benedictiner-Mönch, hat vermuthlich imansang des X. üeeuü gelebet, indem er seine Hiitorism ürsnco-rurn bis auf das jähr 929. welches das dritte jähr Henrici Lucu-xis, gefuhret. Das ftsgmentum dieser Historie ist in den Lolls-ökionibu8 stcriptorum rerum krsnoicsrum zu finden. Man Mußdiesen Conradum nicht confundiren mit einem andern Conrado,so auch ein Benedictiuer-Mönch in dem klostcr Brauweiier ge-wesen, und unter dem Kayser Henrico IV. um das jähr 1070.gelebet hat. Denn dieser hat das leben des heiligen Wolffhelmi,eines Abts in dem jetztgedachten kloster Brauweiler, beschrieben,äe Nüt. üst. Üb. II. c. ;p. 46. in suÄusrio.

sä ä. 2i. spr. <Lo.

Conradus von Astt, ein Piemontcser von geburt, und Ge-neral des Dominicaner-ordens, zu welcher ehren-stelle er, nach-dem er verschiedene ämter in seinem orden verwaltet hatte, andes von Pio II. abgesetzten k. Auribelli statt erhoben worden.Er regierte seinen orden mit vielem eifcr und grosser demuth,und stellte durch seine sorgfalt in vielen Conventen die gute ord-nung her, legte aber solches sein amt freywillig nieder, als ersahe, daß ihm Paulus II. der Pio II. gefolgt war, nicht allzugünstig war, und gieng < da man zu Novara den k. Auribellizum ändern mal erwehlt hatte, in seinen Convent nach Asti, woer an. 147°. gestorben. Er hat Lomment. irich,8 Lsnon. 8mr>m.esst Lonlbisrit. und unterschiedenes anders geschrieben, jö nochNicht gedruckt ist. stea»ck. äe viris iü. vrä. kr^ä. 8e-

8,122, vitse 8sn6torum orä. krreä. Libl. krov. bomb.vrä. kreist p. 7z. *

Conradus aus Bayern, vor dessen eitern Henricus III.Hertzog von Bayern, wie auch von Spoleto, und eine Sächsi-sche Printzeßin, Wulfida, ausgegeben werden, soll an dem Hofeseines Vetters, Friderici I. Ertz-Bischoffs von Cdln, da man ihnauferzogen, die eitelkeiten der Welt gar zeiilich erkannt, und inseinem 18. jähr von dem heiligen Bernhards die aufnehmung indas kloster zu Clairvausc, von Jnnocentio ll. aber um das jähr1142. die Cardinals-würde erlangt haben. An. 1147. soll ermit seinem anverwandten, dem Kayser Conrado III. in das ge-lobte land gezogen, auch darinnen zwey jähr geblieben, und aufdem rückwege nach Rom, zu Bari in Apulien, an. 1149. gestor-ben seyn. Man legt ihm folgende schriften bey: Neäüsrione8in Vitsm Lbrüti; äe ümore bestL 8oÜwälM8 ; äe Lontem-ptu Nunäi; Hymnoz L 8ern>one8 süguo8. Wenig sutborebgedencken seiner, und etliche vermengen ihn theils mit Conra-do , Ertz-Bischoff von Mayntz, theils mit Conrado, Abt vonVillars. LKZr, in Purpurs äoäts üb. I. p. 77. ex üköL.Racker», in Lsvsris stsuöts. in pnrp. O. Lernb. l/At-e/-

/r. O/cka/v.

Conradus von Halberstadt, ein Dominicaner-Mönch, wel-cher im XIV. üeculn unter dem Kayser Carolo IV. scheinet gele-bet zu haben. Er hat unterschiedene schriften hinterlassen, als:

äe Kegno ftomsnorum; 8ummsm 8wäenrium ; stectursm in

^odum, 8ermone8, <Lc. sonderlich aber ist er merckwürdig,weil er zuerst nach Hugone Lsräinsü angefangen,concordantienüber die heil. Schrift zu verfertigen. bibl.stsn.

ÄL Üb. IV. RoAeE. , äe vir. iüulir. orä.

krkeäio. üb. IV. äe Hüt. stst. üb. III. c. 11. ?a«ra/es«,

prolbp. tom. II. p. ;e>7.

Conradus von Lichten«», fönst Urspergenüb genannt, einberühmter Hiltoricu8, war aus einem vornehmen adelichen ge-schlechte in Schwaben der Lichtenauer entsprossen. Er wurdeProbst in dem kloster Ursperg, nicht aber Abt, wie ihn einigezu nennen pflegen, angesehen das gedachte kloster erst nach fei-nem tode an. 1249. zu einer Abtey erhoben worden. Daß ersich aber selbst in seinem Lbronieo sä sn. 121;. einen Abt ge-nennet, ist daher geschehen, weil er bereits anderswo Abt ge-wesen. Aus seinem Lbronico erhellet so viel, daß er einen Hof-mann abgegeben, und an. 1202. den geistlichen stand erwehlet.An. 1207. hat er sich insonderheit in den Prämonstratenser-or-den begeben, worauf er an. 1215. Probst worden, und nachdemer 24. jähr dem kloster wohl vorgestanden, auch selbiges nicht al-lein wieder aufbauen lassen, als ein theil durchs fester verzehretworden, sondern noch darzu es mit einer stattlichen bibliotheckausgezieret, ist er an. 1240. gestorben. Den grösten rühm aberhat er sich erworben durch das Lbrouicon umverlsle, welchesunter seinem nahmen heraus ist, und von Belo dem ersten Assy-rischen Könige an bis auf das jähr 1229. sich erstreckt. Wiewoles ausgemacht, daß Conradus nicht dieses gantze werck verferti-get, sondern nur continuiret hat; weil z. e. der erste smbor beydem jähre 1099. gedencket, daß er sich bey der ersten creutzfahrtin Orient befunden, und dergleichen. Wiewol auch Conradusnicht der letzte Lominusror dieses Lbronici gewesen; sondernein unbekannter smbor hat noch etwas darzu geschrieben,welcheshernach mit in des Conradi text eingerücket worden, und CasparHedio hat es bis auf die zeilen Caroli v. fortgeführet. Die er-ste edttwn hat auf beseht des Kaystrs Maximilians I. ConradusPeutinger an. 1915. ans tage-licht gestellet. Worauf es an.

c 0 n

NI 7 . durch Casparem Hedionem zu Straßburg, und nach^.noch öfter ediret worden. L LVckMM. äe

8aro«» sä srm. 1102. n. i. a ^

äe Hist. stst. üb. II. c. 57. , monast-

ebrnn. p. 602. , srm. 8uevis: k. II. üb. IX-

äe plsgio üter. §. 986. <L 987.

I. obst 20 . 8/eWrFer, sä Vittisr. üb. I. rom.XV. üb. ü-"

6erm. 8. üb. II.

Conradus von Mayntz, ist unter dem nahmenüpiicopm bekannt, und hat in dem XIII. stseeulo gestvl. ^ Dein Lbronieou rerum NoZuntinsrum von dem jahch1290. geschrieben. Einige halten ihn für den CarMw Mä-i,dum, Ertz-Bischoff zu Mayntz, dessen vorher gedacht- ^90.weil dieser an.1200. gestorben, das Lbronicon abergehet, so kan es diesem nicht beygeleget werden. Es stvdaß man sagen wolle, er habe es nur angefangen, und«'rer continuiret. Herwagius hat es an. 1999. zu Dfln -Li-sten zum druck befördert, worauf nachgehends Christs^r. ^ ,e-sius und Justus Reuberus selbiges in ihren Loüeckioo'srum Lermsnicsrum wieder auflegen lassen, üo/st"'

äe Hist. stst. üb. II. c. 99. . j»

Conradus von Marburg , aus der stadt dieses nahmOber-Hessen gebürtig, war ÄsZister Ibeologi-e, M>s 0 .^jchminicaner-orden, dabey Inguisteor HXrecicorum, auch

dtts

Bcicht-vatter und Prediger bey der heil. Elisabeth von ^gen, einer tochter des Ungarischen Königs Andreä ,

12; 1. gestorben. Er hat das leben und die wunder dE>Aet,gen beschrieben, welches er dem Papst Gregorio IX-und in denen 87mmiÄi8 stllseü zu finden ist. Sowolredtsamkeit aufder cantzel, als seine schärfe in dem influuamt sind von den scribenten, welche nächst nach ihm flevergessen lvvrden. Vt,^ocka^. in vsts 8. Lüst

Hist. stst. üb.II. c. 97. Lave. 0 »ck/A. steä prLLipue 5 ^^"in äiist äe Lonr. jVIsrb. *

Conradus von Mure, Dom-Herr und erster DvMS^zu Zürich, um das jähr an. 127;. hat ohne das buch vvu «n»»menlen auch Lmbeärsle ftornsnum; Lstslogumkontikcum §c Imperstornin; ksstionem 88. msrrv''"?steZulse üxupersnäi; üsbnlsriurn , stvs äs äiverurum ksbuÜ8 ; Xovum LrLeistnum ; stibeüum äe schl'. .min,ku8 kluviorum L iVloneium ; Zesice l'Vgw

xerium Ibeulonicorum Lc. geschrieben. in

Ro// r<,, äe lüü. stst. Üb. II. c 60. steb.

Conradus aus Sachsen, ein Mönch auf dem D^^utcksin Sachsen, 2. weilen von Halle, welcher sonst auch M-berg, und lat. IVIon 8 8 erenu 8 genennet wird, hat lMv*stxeulo, und eine chronick seines klosters von an.l 124 -' äelEgeschrieben, welche Ioachimus Johannes Maderusstadt an. 1669. am ersten in druck heraus gegeben.ein buch äs lunämione stsuterberßil, und kines N»Ülsrebionibu 8 ÜIistnenstlbu 8 geschrieben. Aus lhwMönch im kloster Alten-Zelle in Meisten das LbroruE^jc^Leüenste grösten theils zusammen getragen, dessen ^Albinus, Peckenstein, rc. gedencken. äe

111. p. 699. wacker«,, in priest Lc.

Conradus von Scheuren oder 8cbyrenll8, zuE AchEIolopbu8, ein Benedictiner-Mönch und Prior im klEren in Bayern, lebte um das jähr 1240. Er hat e>'^rjcM'seines klosters, wie auch auf 90. andere grosse buchet 0

LVrckct-r«, , äe monsü. LerM-

Hill. stse. üb. II. e. 97. ^ das jaA

Conradus Gt. Ulrict, ein Teutscher, lebteiz;4- weil er in demselbigen jähre seine lüüor-sm wemgeendiget. Man legt ihm auch noch andere W64-bey. äe Hüt. I.m. üb. Ist

Conradus, (Sebastian) siehe Corradus. «,

* Conradus, (Ballhasar) ein Jesuit, geboyvess^ors.^,Schlesien. An. 1999- lehrte er zu Olmütz d>e Ii"A Mv pthematic und Philosophie, und starb an. 1660. dt'McheMseinem 61. jähre. Man hat von ihm l^opolmone m

cs 8 äe klsmms viriäi, Olmütz 1699. in 4- ^ ^

rum Lbronogrspbiesrum üsüooem, Prag

* Conradus von Esterback, ein Cistercienst^ urspt'H,

ums jähr i2jo. und schrieb einen tractat von >- ^ toiy" Ä,des Cistercienser-ordens, welchen der I'. TWe tMner LibÜotbegue äe8 Üuteur8 äe ÜOräre äes wst

leibet. D« ?r», bibl. äu XIII. üecle. . Aaw »

Conrart, (Valentin) Königlicher Franzo!»»üauch 8ecretsriu8 des Königs, des Königliches ^Hyhren^ I,t>Ücsäemie Ürsncoiste , Waran. 160;. zu PätWv ^fghmvon seinen eitern Valentin genennt, weil deren ^ von ^st-runglich von Valenciennes gewesen. Er war p,r ^vornehmsten stiftern der Academie, sintemal chaltensammlungen, welche anfänglich in seinem ha „ Zachen Drden, anlas gaben. Er war zwar in den anen ^stynoerfahren, die Spanische aber und Italiänische F

wohl, und in der Französischen ward er als fundene' Ksulirt. Wie er denn auch wegen seiner sowv'.L ivnM v/ungebundenen rede bey jederman hoch E' Mr nwi. ^war der Reformirten religion zugethan, hau grölst^stoweniger bey den Gelehrten von beyden parlcv. l» Ehen. Er starb den 2z. sept. an. 1679. SÄman heraus gegeben den ersten theil der Psiumr <