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des Bezä und Marot, welche Conrart verbessert, und....hMen der briefe, welche er mit NonL Felibien gewechselt.
«s ' bilk. äs l'Lcsä. krsncoise. äissours xronon-
^V^Lsäomie ä. rr. äec. 167;. I-ettrez äs La//i,c. kreküss^lsNimez <Lc.
^-^nrarus, (Georgius) Päpstlicher krotonorÄrius, war ei-tlen k gelehrteste» leuthen im XV. üeculo. Man hat ei-
j^fElef, welchen Poggius an ihn geschrieben, darinnen das-lvkvcr' man wegen seines buchs äs Xobilimre ihm vorge-j-z stM, beantwortet wird. Bey den »«gedruckten briefen"didi Decembrii befindet fich auch einer, den Conrarustz^'bgelehrteCäciliavon Gonzaga geschrieben, darinnen erz„a,Muliret, daß sie in den geistlichen stand getreten, auch sieter ermähnet, an statt der Poeten die schritten der Alt-Vät-lM» sen, sonderlich derjenigen, die von der jungfrauschafftKeuschheit geschrieben. Er führet auch darauf unterschiedDuften der Alt-Vatter an, und unter andern die bücher^r^alviani äs proviäemia Lei, welche er in Teutschland ge-und mit sich nach Italien gebracht, da er von dem Äa-tvm 7^ Ooncillo zurück gekommen. Akabs», in mnfteoltsl.
198. öaz'/e.
, (Hermannus) ein Neäiciis, koliticu» und ?o-«V wurde an. 1606. den y. nov. zu Norden in Ost-Frieß-Sebohren, woselbst fein vatter Hermannus Prediger war,deren, bin sich sein groß-vatter Johannes wegen der religions-hJUgung aus Ober-Zssel begeben hatte. Wegen seiner kranck-te <>Mig er erst in dem sechsten jähre etwas zu lernen an, mach-iers °i b flute progressen, daß er bereits im 14. jähre seines al-bayrisches getichte auf die gecrönten Poeten machte, wel-m berühmten Helmstadtischen kbilolopbo , CornelioM ' dermassen gefiel, daß er an seinen vatter schrieb, undM»,, ochte, daß er diesen seinen söhn an. i6ro. seiner unter-yhn Vg anvertrauete. Nachgehends begab er sich zu Rudol-Wp^uepholdio, krotelsore sinAUL, der in der Geogra-ph! Historie sehr erfahren war, und blieb in dessen Hause 2.
er von seinen eitern wieder zurück beruften worden. ObJe» gleich an. 1624. wieder dahin kam, muste er dennoch we-rtn . Kriegs und der damals graßirenden pest bald zurücke ge-rc in I^^raufer sich an. 162;. nach Leiden wandte; und weilh-f. ?°"and unterschiedene meynungen in religions-sachen an-er dahero anlas, sich mit besvnderm fleiß auf die^gebv De controversien zu legen. Nachdem erjähr daselbsticheniiM, hatte er zwar qelegenheit nach Paris zu kommen;l>en, aber wollte er sich lieber wieder nach Helmstädt bege-X? Er Hoffnung hatte, daselbst die krokelsionem kbüoio-zu erhalten, welche ihm auch an. Iü;2. zu theilknhxj' Er muste sich aber damals, als sich der General Pap-t«;. 'w dtesem orte näherte, nach Braunfchweig begeben. An.Nntz ^brde er beydes ÄlLZiüsr kiiilokopliise und OoÄor Neäi-Atte,'„»x nufwelches letztere ftuäium er sich sonderlich gelegeth.M heurathete Annam Mariam, Iohannis Stuckn, ei-«ertra,,.hh^en und krok. zu Helmstädt tochter. Hierauf.«hm nicht allein Hertzog George von Braunschweiä»i^e n^^brg die kroksDonein NeäicinX an,sondern weil auchtin7°«L/rkänntnis in politischen dingen bekannt war, woll-i^s. wDiedene Potentaten sich seines raths bedienen. An.
suchte ihn die regierende Fürstin von Ost-Frießland zu°^eri,r .^Eeäicc, und geheimen Rath, und im folgenden jah-.wu die Königin von Schweden Christina zu sich; daMw.L »war eine reise dahin antrat, doch die ihm angetrageneM vj/M nicht annehmen wollte, sondern nach MonatenW Le k ^schencken und dem prädicat einesKöniglichen RathsNee wieder nach Helmstädt kehrete. Die Konigin
M zu Eß dennoch nicht, auch abwesend ihre gnade gegenUn, von SEN, und versprach ihm schriftlich ein jährliches lals-kOlvedp« thalern. Sie verlangte ihn auch aufs neue nachi?^r die Hertzoge von Braunschweig und Lüneburg7'ch die n'hm nicht allein sein Llarium, sondern gaben ihmkvlieices; dannenhero er sich entschloß,We äsLDt zu verlassen. An. 1652. brachte er das Bre-» M v auf Schwedischen befehl in ordnung, und rm« FriMMigen jahrs, wie auch in dem folgenden, wurde erUd in allerhand wichtigen Verrichtungen gebraucht.
^langte er grosse gnade bey dem ChurfürstenS ge,M, als er dessen recht, den Kayser zu cronen, mMist behauptet hatte. Als.er sich an. 1653.iL'befand, ließ ihn der Koma von Schwe-Ä bas vÄ^ustavus, zu sich nach Holstein kommen , gabÄEin jT ^ eines Raths und Leib-Mäisi, und versprachöe^eillmADeslistanum von i;oo. thalern, wollterhniauchW viel geben, wenn er sich hätte nach Schweden
V?b ^heii , wem)es letztere er aber ausschlug. Um dieseerden, a-^iEh. seinen tractat äs Vlcoriatu Impsm heraus, wel-^mfnrsten von der Pfaltz Carvlo so wohl gefiel, daß.... 166°. berief ihn der Her-
Brau!>^.?Eschenckte. An. 166°. berief ihn der Her-^dMivsischMchwelg und Lüneburg Augustus zu sich, als sich8,>chtl,btestr g Er Abgesandter an dessen Hofe aufhielte; und alsMeDr in Z-^EUnheit die grosse geschicklichkeit des ConringiiZe xNken putschen fachen, sondern auch der benachbarten^Eu-stellemachte er ihn zu seinem Rathe, wel-»iIvläbie ber,A bis an feinende behalten. Als auch dieser.kvrDes dn^ bmt--r« MoMnbuttel anlegte, wur-
bie bls an sein ende behalten. Als auch
z»Des dhEruhchte bibliotheck zu Wolffenbuttel anlegte,.
seinach^ Eine epistel des Conringii der gelehrten wckt be-
' Er eorrespondirte mit den gelehrtesten leuthen,
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insonderheit mit Johanne Capellano, einem Königlichen Ra»the in Franckreich , der ihn bey dem Königlichen Staats-Mi-nister Colbert recommendirte, wodurch Conringius in solchesansehen kam, daß, als der König in Franckreich an. 1664. ei-nigen Gelehrten in Teutschland und den Niederlanden einejährliche pension von ioo°. pfund zu geben beschloß, dem Con-ringio noch einmal so viel versprochen wurde, welches er auchbis zu ansang des Niederländischen krieges genossen. An. 1667.berief ihn die stadt Cvln zu sich, wegen der ftreitigkeit, die siemit ihrem Ertz-Bischoff und Churfürsten hatte. Worauf ihnan. 1669. der König von Danemarck zu seinem Rath ernennete,welches prädicat er auch, nut einwilligung der Hertzoge vonBraunschweig und Luneburg, annahm. Die streitigkeiten,welche die stadt Lindau mit dem kloster selbigen orts hatte, grün-deten sich insonderheit auf ein gewisses äi^loms des Kaysers Lu-dovici. Dannenhero diese stadt Conringium bat, ihre fachezu untersuchen, welcher an. 1672. eine LeMursm des besagtenäixlomstis heraus gab, und der gantzen Welt, daß solches er-richtet , vor äugen legte. Sein vortresiiches werck äs klniknsImperii brachte ihn auch bey dem Kayserlichen Hof in ansehen,dergestalt, daß ihm befohlen wurde, solches nochmals zu revidi-ren und zu vermehren, worüber aber Conringius endlich das en-de seines lebens erreichte. Sein tractat äs Lass xerpewa m.ter lmperü 6ermsnisi Oräines keligione äilstäsnrez lervanäs,welchen er an. 1648. unter dem nahmen Jrenäi Eubuli herausgegeben, hat zu besörderung des friedens in Teutschland kein ge,ringes mit beygetragen. In Hieologlcis hat er gelehrte schuf-ten wider Mühlmannum, Valerianum Magnum, Vitum Eber-mannum, die Wallenburchios, und andere heraus gegeben. Erstarb endlich den 12. dec. an. 1631. seines alters 7;. jähr. Überdie bereits erwehnte hat er noch viele andere gelehrte schuftenverfertiget, als in Tbeologicis : Oekenlionem Lsclestse krocs-kantiuni säverku8 äuo kontikciorum Arguments, petitL n sus-ssllions Lpllsoporum LS krsslMerorum, -tb Üpc>lkoli8 uigue äs-livatn ; Lonsullioneni kunäamemomm Liäei komistciL, <Ls.In Neäicis und kl^sicis: Introäuökionsm in nsturslem ?Iii-losopkism, itsm, in Lrtem Ueäicam; äs Oermsnicoruin Lor-xormn Unbiw nntiguo L novo; äs Hermetica Lgyptiorumvetsre. <L novL LsrLcelücorurn Äeäisins, Lc. In Üiüoricis,koliücig L chrs xublico; äs Ori§ine^uri8 6erm:mici; äs Im-xerio Oermsnorum XomLno librum unum; Lxercitntionesltcsäemis 38 äs Kexnbl. Imperü Oermanici; äs Livili kruäsn-tia librum unum ; äs Ll-N L Lgypti untiguilstmi8 LynastiizLäverlLria LbronoloZiss; äs snti^uillimo 8mw HelmlkLäü Lvicinisr, Le. nebst vielen andern, und einer grossen mengevon I)illertLtionibu8 Üc-läemici8. So hat er auch vieler an-dern gelehrten leuthe nützliche schuften mit seinen vrNLtionibusoder notis wieder auflegen lassen, deren gleichfalls eine ziemli-che anzahl ist. ViM Lonringn exittvlsrum ejus IxnwZmÄibusäuobu8 Üelmüsäü sn. 1694. imxrelÜ8, xr°emillk. , in
äi'-n. biogr. örc.
Consarbrück, siehe Cuntzerbrück.
* Consbach, ober Lonsbeck, eine Schwedische stadt mder provintz Haüand, an der grentze von Norwegen, nahe beyGothenburg gegen osten bey Monesterfunde, hat einen gutenHafen.
, oder Vergötterung, der RömisthenKayser nach ihrem tode, wurde denselben von dem Rath zuer-kannt , und geschahe auf folgende weise: Man legte ein wäch-sern bild, so den verstorbenen Kayser vorstellte, und dabey, umseine kranckheit anzudeuten, sehr bleich war, im eingange deSpallasts auf ein parade-bethe, welches auf der lincken Handdie Römischen Rathsherren in schwachem trauer-habit, auf derrechten aber die Damen ohne den geringsten schmuck oder zier-rath, nur mit weißen kleidern angethan, umgaben, und nach-dem die Aleäici sieben tage hinter einander den Kayser als einenkrancken besucht, und sich gestellt, als ob sie dessen zustand gargenau betrachteten, auch von zeit zu zeit den umstehenden ange-deutet , wie sie denselben immer kräncker fänden, so ward als-denn an dem siebenden das absterben des Kaysers öffentlich kundgemacht. Alsdenn trugen die vornehmste junge leuthe vom Rathund Ritter-orden das bethe auf ihren achseln nach dem altenmarckt, allwo die Römische höchste Magistrats-personen sonstvon alters her ihre ämter, wann deren zeit zu ende geloffen, ab-zulegen gepflegt hatten, damit es das ansehen hätte, als ob auchdiese Kayser allhier das Reich aufgäben. An diesem ort wurdenur ihr leichnam für einige augenblicke niedergestellet, und voneiner anzahl junger knaben und töchter aus den edelsten ge-schlechtern, welche da auf den zu beyden feiten aufgerichtetentreppen gleichsam zwey chore vorstellten, besungen; hernach tru-gen sie ihn weiter auf einen in dem Lomxo Mrtio mit viel köst-lichen räuchwerck zugerichteten und auswendig mit schönen göl-denen stücken , elfenbeinernen statuen und unterschiedenen ge,mählden ausgezierten fcheiter-hauffen, welcher der form nachviele gleichsam auf einander gesetzte, und sich gegen die höheje mehr und mehr zuspitzende gehäuft vorstellte. Da wardnun der todte corper auf den andern boden oder in das an-dere gehäus, von unten an zu zehlen, gelegt, und die anwe,sende warfen eme grosse menge,räuchwerck und wohlriechendekräuter, wurtzen rc. m die gehäuft, es wurden auch renn-spielezu Pferde und mit wagen um den fcheiter-hauffen herum gehal-ten. Wornach endlich der Nachfolger im Reich mit einer sacktin der Hand das geruste anzündete , welchem Minnen auch die