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Zweyter Theil. Bi - C.
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überliefert wurde. Doch ward damit das Constantino-bjMn>sehe Reich noch nicht völlig zerstöret, sintemal das Tre-k^"dlsche Reich noch übrig war. Denn als Balduinus I.s-.,M>itinopel einnahm, begab sich ein Printz von dem Kay-Hause, nahmens AlexiuS Comnenus, nach Trebisond,s^Mtete daselbst ein eigen Fürsienthum an. Diese Trebi-seiche Fürsten nahmen den titul der Kayser an, als das re-Lateiner zu Constantinopel aufhörte. Allein, nach-tz." ^vnstantinopel von den Türcken erobert war, gieng es auch»m- ^-ies Trebisondische Kayserthum her, und wurde der letztetz^dieser, Kaysern David an.i46i.gleichfalls von Mahomet II.Umwunden, und dadurch dieses Reich gäntzlich zerstöret. L«-^ m vila Lonü-intinl lVl. cis bello Ootbico.

^ rebus ^uttinisni Imp. ,/». ,

c^o^k^nä. Lonttsntinon. Imperst.

clg Lonü. Imp. bist. lib. XXI. Oarzri ^<7>'opa/ir^cbrooogr. 6s red. in Imp. Lonüsnt. Zestis. TVrse-^ bist. tt^rsnt. ^e/>or» bist. Ly-

K./' c'ar. ttr, bist. L^rsnt. La»ä»» Imx. Orient.^, in bist. Imx. Lonüant. Lc.

Tucceßion der Constantmopolitanischen Äayser:

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Constantinus I. AI.

Constantius.

Julianus HxoststL.

Jovianus.

Valentinianus.

Valens.

Procopius.

Theodostus Iss.

Arcadius, starb an. 40S.

Theodostus der jüngere,

Martianus.

Leo der ältere.

Leo der jüngere.

Zeno Istlurisus.

Bastliscus.

Leontius.

Anastastus I.

Justinus der ältere.

Justinianus.

Justinus der jüngere.

Tiberins.

Mauritius.

Phocas.

Heraclius.

Constantinus III.

Heraclconas.

Constans II.

Constantinus Logonstus.

Justinianus stkinocmstus.

Leontius.

Tiberius Abstmarus.

Justinianus stbinotmetus, zum andern mal.Philippicus Bardanes.

Artemius oder Anastastus II.

Theodostus Härsmitsnus.

Leo IstwnLus.

Constantinus Loxron^mur.

Leo Lbsrsrus.

Constantinus VII. der Irene söhn.

Irene.

Nicephorns vogotketa.

Stauracius.

Michaeli. Luropslstes.

Leo V. Lrmenius.

Michael II. Lslbun.

Neophilus.

Michael III.

Bastiius l. Nsceäo.

Leo VI. kbilolopbus.

Alexander.

Constantinus korpbxrogenets.

Romanus I.

Nicephorns Phocas.

Johannes Zimisces.

^astlius II. und Constantinus junior.Romanus brMropilus.

Michael IV. kspblsZo.

Michael V. Lslspkstes.

^onstantinus Vlonomacbus.

Vheodora.

Michael VI. 8tratioticu5.

Jsaac I. Comnenus.

^onstantinus Ducas.

Romanus Diogenes. ^

Michael VII. Parapinaces oder Ducas.Mcephorus III. Loconisres.

Alerms l. Comnenus.

Johannes Comnenus oder Lslo^osnner.^-Manuel Comnenus.

Aiexius li. Comnenus.

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n8;. Andronicus ComnenuS.

n8;. Jsaac II. AnZelus.

i iy;. Alexius III. Lngelus.

120;. Alexius IV. der jüngere.

1204. Alexius V. Ducas oder Aurrupbilu;.

Die Französischen Rayser zu Constantinopel:

2204. Balduinus I.

1206. Henricus.

1217. Petrus äs Courtenay.

1224. Robert äs Courtenay.

i2Z4. Balduinus II. verlohr Constantinopel an. 1262.

Die Griechischen Kayser theils zu Nicäa theils wie-derum zu Constantinopel.

2204. Theodorus LascariS.

2222. Johannes Ducas.

22;;. Theodorus der jüngere.

12; 8. Johannes der blinde.

22;9. Michael Poläologus.

228;. Andronicus II. PalaologuS.

Michael des vorhergehenden söhn und Mit-Regenle.

2; 27. Andronicus III. Paläologus der jüngere.

2)42. Johannes V. Cantacuzenus.

i?47. Johannes VI. Paläologus.

2; 90. Andronicus IV. PalaologuS.

i;y2. Emanuel II. Paläologus.

2419. Johannes Paläologus II.

2448. Constantinus Paläologus, vracoles bis rq.;;.da die Türcken Constantinopel eingenommen, von welcher zeitan sie es durch ihre Kayser beherrschet.

Constantinow , ein ort in Polen, in Ober-Volhynien, anden grentzen von Podolien am flusse Slucz, welcher sich nach»gehends in den Borysthenem ergeußt, liegt ;. oder 6. meilenvon Zeslaw, und 12. oder i;. von Caminieck. Im XVII. üe-Lvlo wurde diese stabt fast gäntzlich durch die Cosacken ruiniret.Das castell daselbst hat ehemals vor vest paßirt.

Conftantins-orden, soll von Kayser Constantino N. umdas jährgestiftet worden seyn, nachdem er vor der mitMaxentio gehaltenen schlacht, bey Hellem Mittage ein creutz inder lnft erblicket. Allein sie haben ihre Urkunden niemals hö.her als ins jähr 2190. bringen können, da Jsaac ComnenusKayser gewesen. Er ist noch heut zu tage in Italien in grossemansehen, wie denn in dem Venetianischen gebieth ihre cantze.ley und unterschiedliche ihnen gehörige güther anzutreffen. Dasordens-zeichen ist ein gedoppelt creutz , nemlich ein seidenes undein göldenes ; jenes wird auf der schütter, und dieses auf derbrüst getragen, beyde aber schimmern von rother färbe, umdamit anzuzeigen, daß die ordens-glieder bereit seyn sollen,vor Christo ihr blut zu vergießen. Die Ritter folgen der re-gul des H. Basilii, und beobachten das gclübde des gehorsamssowol als der ehelichen keuschheit. Sie werden genennetI.) LoMslitiniLni, von ihrem stifter ; 2.) Lngslisi, von demEngel, der dem Kayser das creutz mit diesen Worten soll gezei-get haben : In boc sinno vinse«; wiewol sonsten die gemeineerzehlung lautet, Constantinus habe neben dem creutz auch dieseWorte geschrieben in bereust gesehen. Luratb, weil ihr or-dens-zeichen an einer güldenen kette hanget z 4.) St. Gcorgii,weil sie unter dem schütz dieses Märtyrers leben. Man theiletsie in drey sorten ein, nemlich i.) in lorquaws ober msgnNcrucis, deren an der zahl ;o. sind, weil Constantinus AI. ebenso viel soldaten zu beschirmung des creutz - paniers soll verord-net haben; 2.) in 8aLeräoce8 , und in Oonstos oder Oratio-tos. Die ersten, welche Bonanni Lguttes luliitise und probst»Rokilitstis nennet, weil sie die Raths-stellen versehen, und ih.ren Adel mit vier ahnen beweisen müssen, tragen eine göldenekette an dem halse, und das creutz auf der brüst ist lilien-färbig,zwischen unterschiedenen aufgöldenem blech gestochenen paniereneingeflochten, woran unten das bild des H.Georgii herab hängt;die letzter« werden aus besonderer gnade des Groß-Meisters auf-genommen , und dürfen ihren Adel nicht beweisen. Diese so-wol als die andern fuhren ein creutz, es ist aber hierinn vonden ersten unterschieden, daß das dildnis des gedachten Heili-gen nicht daran befindlich ist. Es werden auch die schiid-trä-ger und lerviemss zu diesem orden als glieder , nicht aberals Ritter gerechnet. Der Groß-Metster residirt zu Brianaunweit Venedig, und ist keinem Potentaten unterworffen. Diefreyheite», so man ihm zuschreibet, sind unter andern: sich andes Papsts tafel zu fetzen, welche ehre kaum Königliche perso,neu gemessen; Grafen, Baronen , Edelleuthe, Volttores zu ma.chen, müntze zu schlagen, u. s. w. Es hat sonst jederzeit eineraus der Comnenischen familie, welche in dem XII. sxculo dasGriechische Kayserthum besessen, die stelle eines Groß-Meistersbekleidet; allein an. 1699. hat Franciscus, Hertzog von Parma,diese charge von dem Kayser Leopolds erhalten, weil der da-malige Ordens-Meister Johannes Andreas 1I. Angelus Fla-vius Comnenus, Fürst von Macedomen und Thessalien, Hertzogund Graf von Dnvasto und Durazzo nicht allein blödes verstau,des, sondern auch der letzte seines geschlechts war. Es maßte zwarder Pfaltzgraf, Gustav Leopold Samuel von Zwevbrück, sich

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