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Zweyter Theil. Bi - C.
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dieser würde an, und wollte beweisen , daß er aus der Comne-nischen familie Herstamme; er fand aber bey dem Kayserlichenund Päpstlichen Hofe kein gehör. S»»a»«r ./«/i,-

»ra». äs orll. egu. L milit. Ceb. Baisers Eespoldi, k. II.

Rayser:

Constantinus I. zugenannt der grosse, ein söhn des Kai-sers Constantii Chlort und der Helena, die einige vor des Kö-nigs Celi in Engelland tochter ausgegeben; glaubwürdigere seri-benten aber erweisen , daß sie eines gast-wlrths von Drepanotochter gewesen, und daß Constantius sie daselbst zu einer con-cnbine gebraucht , daher Constantinus hernach diesen ort Hele-nopolis genennet. Er ward im ansang des jahrs 274. in derstadt Naissus in Dardanien gedohren; wiewol die Engelländerfeine geburt ihrer insnl zuzuschreiben pflegen, und gemeiniglichmit grossem eifer für diesen umstand streiten, deren gründe auchnicht gantz zu verwerffen sind. Constantinus nun, nachdem erzu Nicomedien studiret, und auch die Ritterlichen Übungenwohl erlernet hatte, kam in seiner jugend an des DiocletianiHof , zwar in der that als ein geissel der treu seines vatters,aber jedoch so , daß er sehr wohl gehalten, und bald zu einemObersten vom ersten rang ('Inbunus primi oräinis) unterder leib-wache gemachet wurde. Er diente auch unter GalerioMaximian» mit grossem rühm in Egypten, wider den zum Kay-ser aufgeworffenen Actnüeum ; allwo er aber an statt des dancksvon Galerio nichts als neid und haß davon trüge. Daheroals hernach Diocletianus nebst Maximiane Herculio, auf an-halten des Galerii Marimiani, den i. may an. z<-4. das Kay-serthum abgeleget, verursachte eben dieser Galerius, der nächstConstantio Chloro die regierung bekommen , daß Constantinusnicht zum Leises erwehlet, sondern Severus und Mariminusjunior, seiner schwester söhne, hierinnen vorgezogen wurden.Es suchte auch Galerius, mit dem sonst Constantinus in Orientgewesen, unterschiedene gelegenheit, diesen aus dem Wege zuräumen, und schickte ihn derohalben mit einer armee widerdie Sarmaten, welche er aber wider alles vermuthen glück-lich schlüge. Woraus er ihn fast wie gefangen bey sich behielt,weil er in willens hatte, nach des Constantii Chlort tobe,den er sich bald vermuthete, den Licinium zum Luguko zu ma-chen , und wenn das gedächtNis seiner 20. jährigen regierungbegangen, sich nach dem exempel des Diocletiani derselben zubegeben, alsdann Severum zu des Licinii Mit-Regenten, undan dessen stelle seinen unächten söhn Candidianum zum L^larezu ernennen. Als nun an. zoü. Constantius kranck ward, undConstantinum zu sich verlangte, fand dieser ein Mittel, widerdes Galerii willen zu seinem vatter nach Britannien zu ent-kommen , indem er für sich zwar die post nähme, aber zugleichunterweges in den post-ställen alle pferde verlähmen ließ , daßman ihm nicht nachsetzen konnte. Er traf auch Constantiumnoch in Gallien in der stadt Gessoriacum an, und schiffte mitselbigem über in Engelland , welcher aber bald darauf den2;.jul. dessclbigen jahrs verschieden , da denn Constantinus,als der älteste söhn, von dem volcke und soldaten zu einemKayser ausgeruffen wurde. Allein hiermit war Galerius nichtwohl zufrieden, sondern erklärte ihn nur zum L»Lr, hinge-gen den Severum zum Lugntto, jedoch muste er bald darauferfahren , daß den 27. oct. der ihm verhaßte Maxentius zu Romzum Luguüo proclamiret worden. Wider diesen schickte erzwar Severum mit einer armee, welche aber vormals unterdes Maxentii vatter dem Maximiano Herculio gestanden, undnun, da sie vor der stadt Rom angelanget, zu ihrem altenHerrn (der, ob er gleich abgedanckt, sich doch desregimentswieder anmaßen wollte) übergieng, welcher Severum bis nachRavenna verfolgte, da dieser sich an ihn ergab, und hernachaüf dem wege nach Rom durch öfnung der ädern im april an.Z07. sein leben endigen muste. Hierauf, weil MaximiannsHerculius merckte, daß Galerius des Severi tod zu rächenvor die stadt Rom kommen möchte, gierig er nach Gallien,und verband sich mit dem Constantino , indem er ihm seinetochter Faustam zur gemahlin gab. Nach des Galerii abzugekehrte er wiederum nach Rom, kam aber zurück in Gallien,nachdem jener den Licinium an Severi statt den n. nov.zum äuZutto erkläret hatte , und brachte sich endlich durch sei-ne schändliche thaten gar um den Hais. Denn er überredeteConstantinum gegen die sich damals regende Francke» nur mitwenigem volcke zu gehen, da er unterdessen bey dem zurückgebliebenen grösser« theil der armee sich der höchsten gewaltanmaßte, und Maßilien nebst andern see-plätzen hinweg näh-me. Constantinus eilte deswegen zurücke, und weil seine völ-cker ihm gleich wieder zufielen, bekam er seinen schwieger-vat-ter Maximianum Herculiuin in Maßilien gefangen, schenckteihm aber das leben. Allein dessen ungeachtet suchte dieserfeine tochter Faustam zu überreden, daß sie ihn in der nachtin ihres gemahls Cvnstantini cammer lassen sollte, damit erdenselben ermorden könnte; welches sie zwar verheißen, je-doch ihrem gemahl geoffenbaret, daher derselbe einen sclavenin sein beth legen ließ , und also seinen schwieger - vatter auffrischer that ertappet«:. Mittlerweile hatte den Maximinumdie erhebung des Licinii nicht wenig verdrossen. Weil ernun ebenfalls mit aller macht Lugulkas seyn, und sich nichtanders bequemen wollte, machte Galerius den Constantinumund Maxentium , des Herculii söhn, zu kindern der Augu-

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sten, und hub die Cäsarische würde gar auf, womitder >>>^gere Maximinus gäntzlich ausgeschlossen warb.geachtet ließ er sich durch seine soldaten zum äuZuu.chen, wodurch endlich Galerius sich genöthiget sahe, Mwol als den Licinium, Constantinum und Maxenuu>itvßullos gelten zu lassen; unter welche also das ^Reich eine ziemliche zeit zertheilet blieb. Denn ob zw«^lerius, welcher die Christen grausam verfolget hatte, «»'an einer schändlichen kranckheit umkain, so theilten MLicinius und der jüngere Maximinus in seine länder, ^

xentius kündigte dem Constantino, unter dem vorwanv ,tod seines vatters zu rächen , den krieg an, führte auw > §„trouppen wider ihn an, mit denen Constantinus, ob er Mvolck um viel schwächer war, meist glücklich schlüge, ^noch in Gallien, hernach in der gegend Turin, allwolich des Maxentii küraßierer (Llib-marn) auf denen fernemacht bestünde, größten theils niedergehauen wurden, ^wiederum bey Brixia. Worauf der Überrest samt Rurrewpejano dem vornehmsten General«, Maxentii sich . undeinschließen muste, darin» sie Constantinus hart belagen'als sie durch seine gemachte circumvallations-linien i«"verineynten, wurden sie gäntzlich geschlagen, Rurrcr,getödtet , die stadt erobert und geplündert. Als yjeConstantinus sich Rom näherte, fegte sich MaxentmsMilvische brücke bey Rom. Wie nun hier ConstaEt! Msorgt war, wie er seine fachen angreiffen möchte, ^und der gantzen armee am vollen Mittage am Himmel ».M:sonne ein Helles creutz erschienen seyn, mit dieserrn -rv^cr vMa In diesem sott du überwinden- .ch«wo! jedoch andere behaupten wollen, daß solches all,dem Kayser bey Antun in Franckreich gleich beym emfang des kriegs wider Maxentium, und also noch a jhlsgen jähr zu. erschienen sey. Ferner erzehlet man, r ° rie-in der nacht Christus vorgekommen, und ihn ermEses zeichen in seine sahne setzen zu lassen; wiewol ano^den , daß dieses von engeln zu ihm gesagt worden.sey wie ihm wolle, Constantinus lieferte allhier demden 27. oct. an. ;i2. eine schlacht, darinnen dieserzog, und als er sahe, daß feine renterey geschlagen aberlete er über die Milvische brücke nach der stadt, ste vm"^ ^mit ihm entzwey, und büßte ex sein leben ein; hm»?,rznhielt Constantinus einen vollkommenen sieg. Wor«,' - ^,>eRom alles anordnete, und im Winter dieses ; rrtenschwester Constantiam an den Licinium vermahlte- Bn«ls war hiermit nicht zufrieden , er ward aber von ^„be-folgenden jähre überwlmden, und mit feinern anya>> ,rottet. Von solcher zeit an ward den Christen immer' ^ nmehr ruhe und freyheit verschaffet. Kurtz hierammit dem Licinio. Denn nachdem er diesem durch u>>iEder Cvnstantiuln den Vorschlag thun lassen, daß sie ^der des Cvnstantini andere schwester Anastasiam zur" ge-hatte, zum OLlar machen wollten, nahm Licinius '^a>>'leqenheit durch seinen vertrauten freund Sinitium, ^!,„staaN^bruder, diesen dahin zu bewegen, daß er dem ^ ^ Mnachstellen sollte. Er ward aber darüber ergriffen hustraft, und weil Licinius sich weigerte, auch § Atz Ä

aus zu geben, und noch dazu Cvnstantini statuen oev "auf den Alpen sollte umgerissen haben ; so kam esheftigen kriege, darinnen Licinius an. ;i4. imbalis in Pannonien geschlagen ward. Da er aumstanlino keinen frieden erhalten konnte, brachte ereine armee zusammen, und machte seinen Genera« ^ ^ buzum Ls-Lr, zog aber gleichfalls bey Mardia in Tyr^j^ b rkurtzeru. Doch ward endlich an. z i;. auf ernstliche I"^aEConstantiä, einer schwester Constantini, undLumn 0^friede geschlossen, mit der bedingung, daß ValemE seines LL-saris nebst dem leben verlieren, hingegen^E.

Nomen, Dewdameii, DaciM/ Moiren Macedonkett^das übrige aber, nemlich die provlntzen,

stant-nus, indem er die in sän antheil gefallene GAjetSarmat-ee zurück triebe und verfolgte, auch des L>c>-" ^ r>aberührte, entbrannte dieser also heftig daruA„es zivljchen ihnen an. ;2;. von neuen ru einem beffs j at-, darinnen Licinius von Constantino bey Adn«" Sward, und nach dem Byzanz und Chalcekw"^a«"^brgangen, muste er sich stjbst an. ; 24 -th" ergeben. Da er ihm zwar auf ansuchen stu'er

leben Mit einem endschwttrch 'Aci'Äversprochen, und damals nur Marlinianum, welche" ^sa^ hingerichtet; jedoch an. l^aei lE

tonich, woselbst Licinius in der stille sei» leben zub^"^