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Papsts Gregvrii II« den Griechischen Kaysern tribut erleget;ja es knd auch selbst unter den scridenten der Römischen ktrcheviele, welche diese donation für falsch erkennet haben, daruntersonderlich Laurentius Valla, ein Römischer kscricius und 6s-nonicu8 bey der kirche St. Johannis im Lateran, welcher umsjähr 1420. gelebet, und einen tractat geschrieben, unter dem
titul: äs ksllo creclits ementits 6c>nltsntinl Oonstione 6s-
clsmstio , welchen Ulricus Huttenus mit einer vorrede an denLeonem X. an. 1517. hat auffegen lassen; ferner Aeneas Syl-vius, der hernach unter dem nahmen Pii II. Papst worden, inseinem Ilislogn äs 6onstione 6onlismini. Raphael Vola-terranus bezeuget auch aus dem Antonio, Ertz-Bischoff zu Flo-rentz, daß nicht einmal in den alten exemplsrikus der Öecesro-IUM etwas davon stehe. Der Cardinal Nicolaus Cusanushält sie gleichfalls für ertichtet, wie auch Hieronymus PaulusCatthalanus, Osnvnicus zu Barcellona, und Alexandri VI. Cäm-merling ; Franciscus Guicciardinus und andere. ,
lib. V. äs Xom. kontif. c. io. , sntkropol. llk.
XXIII. /Vor?»?, in skron. ?. I. tit. 8- c. 2. §.F.
, äs concorclsntis 6stkolics, lib. III. c. 2. F'««/.
in prsätics (lsucellsrise llpoitol. kill. lib.
IV. p. iz6. cle consoräis 8scerclotil L Imperli.
kill. ecclesisit. cenlurs guorumlsm ssrl-ptorum p. 170. feg. lkr'verr 6ritisl sscri, lib. III. c. Lc.
Constantinus II. der jüngere zugenannt, Constantini lVI.ältester söhn , wurde am i. mertz an.; 17. zu Arles zum 6«lkrsgemacht, und den 9. sept. an. z;7. nach dem tobe seines vattersnebst seinen zwey brüdern zu Augusten ausgeruffen. Alsthat er seinem vatter gute dienste; wie er dann sonderlich denwichtigen sieg wider die Gothen an. z;2. soll erhalten haben,wodurch Ariaricus deren König gezwungen ward um frieden zubitten, und seinen eigenen söhn zum geissel auszuliefern. Erwar sonst aufs wenigste viermal Bürgermeister, und bekamdurch seines vatters abtheilung an.;;;. Gallien, Spanien undGroß-Britannien zu seinem antheile, welches hernach im testa-ment von seinein vatter bestätiget worden. Jedoch war er nichtgar wohl damit zufrieden. Sonst war er Athanasio, demPatriarchen zu Constantinöpel, sehr gnädig. Denn als der-selbe nach Trier verwiesen worden , sandte er ihn wieder zu-rück zu seiner kirche. Allein gegen seinen bruder Constantem,welchen er seines vätterlichen crbtheils berauben wollte, brachendlich der haß öffentlich aus , da er mit einer zahlreichen ar-mer in Italien einfiel, und bis nach Aquileia drunge, da ihmseines bruders trouvpen entgegen kamen, mit welchen er sich,weil er ihnen an macht überlegen war, unvorsichtiger weise ineine schlackst einließ. Er verfiel aber in einen Hinterhalt, wurdeumringet und geschlagen. Sein pferd selbst wurde unter ihmverwundet, worauf es ihn herunter geworffen, da er dann aufder erde unerkannt liegende mit vielen stichen umgebracht, undhernach in den fluß Alfa bey Aquileja geworffen wurde; wel-ches an. z 40. geschehen, als er nur 25. jähr alt war, und dreydavon regieret hatte. , lib. II. in lknniksl. L«-
Ls.
Constantinus III. ein söhn des Kaysers Hcraclii, welchener mit seiner ersten gemahlin Eudoxia gezenget, wurde an.61;.als er nicht völlig ein jähr all war, auf begehren feines vattersgecrönet, weil selbiger damals in einen schweren krieg widerdie Perser verwickelt war, und also einen gewissen Nachfolgerhaben wollte. Hierauf wurde er fleißig auferzogen, und hattejederman gute Hoffnung von ihm, als er an. 641. nach seinesvatters tode zur regierung kam, welche er aber nur drey Mo-nat und etliche tage aeführet, da er auf anstiften des ketzerischenPatriarchen zu Constantinöpel, Pyrrhi, von seiner stief-mutterMartina den 22. jun. mit gift aus dem Wege geräumet ward,weil diese gerne ihren söhn Constantinum Heracleonam aufden thron erhoben hätte; wiewol jedoch Nicephorns meldet,er wäre an einer auszehrenden kranckheit verstorben, und seinhalb-bruder habe zugleich mit ihm regiert. Seine gemahlinwar Gregoria, welche auch Anastasia qenennet wird, eines vor-nehmen manns, nahmens Ntcetä, tochter, mit welcher er einensöhn Constantem, der hernach Kayser worden, gezeuget. rv>eo-
ÖES». lib. V. <Lc. Mcexd. *
Constantinus.lv. insgemein Heracleonas genannt, He-raclii und Martina seiner andern gemahlin söhn, war 16. jähralt, da er nach seines vatters und bruders tode allein LugnünZwurde, besaß er nur 6. monat dasjenige, was er durch Con-stantini III. tod erhalten; inmassen ein gewisser Valentius dieWaffen ergriffe, und, wie es scheinet, wegen dem haß widerMartinam, und aus argwohn der sogleich gemeldten Vergif-tung alfobald grossen zulauf hatte. Constantinus Heracleonasmeynte sich zu helffen, indem er den söhn seines nach dem ge-meinen argwohn durch gift verstorbenen bruders HeracliumConstantem neben sich auf den thron setzte. Aber dadurch ver-darb er erst seine fach vollends, maffen diesem allein jedermanzufiel, und er (Heracleonas) nicht nur seiner nasen beraubet,sondern auch samt seiner mntter von dem Rathe gegen aus-gange des decembers an. 64,. ins elend nach Cappadocienverjaget wurde, woselbst sie im gefängnis gestorben.
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.Constantinus v. der jüngere, koZonswz, das ist, derbärtigte zugenannt, weil er mit einem grossen barte aus Sici-
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liennach Constantinöpel wieder zurückkam, von wanneuer oh^bart weggezogen, war des Kaysers Constantis ll. welw"den zunahmen Heraclii trug, ältester söhn. Als stw yes66z. in Italien reisen wollte, wurde er mit bewillig»'.' ^Raths und der Reichs-Vtände zum Mit-Regentm Ein-und verwaltete also bis zu seines vatters tode in dessenheit die regierung im Orient. Als aber ein gewisser Ar» ^mit nahmen Miziza, seinen vatter an. 668. oder, wie an» ^tzen, 670. zu Syracusa umgebracht hatte, gieng er m»grossen flotte nach Sicilien, ließ diesen Mörder H'MW« p,or-geachtet er bereits von der armer zum Kayser war ertiarcden , und nahm also im friede das Reich ein. Wider ye,racenen führte er 7. jähr lang, beydes zu Wasser und l» . ^einen anfänglich zwar zweifelhafften, aber doch ich »»^Wtsehr glücklichen krieg, und zwang sie endlich, ihm eine»zu geben. Wobey ihm sonderlich das sogenannte stllseuer durch Verbrennung einer grossen menge ihrer §e-geholffen haben, welches eben unter seiner regierung^wisser Syrer, nahmens Callinicus, erfunden hatte. A» 4Mlohren diese Barbarn den grösten theil der noch übrige»durch ungewitter, und waren zu gleicher zeit auch hffiigim gebürge Libanon wohnenden Maronitischen Christe» ^hal-angegriffen, so daß sie endlich, um für ;o. jähr stillstand zuten, die härteste bedingnissen eingehen musten. Wider»» ^garen aber war er nicht so glücklich, als welchen ere>mliehen tribut erlegen, und das land Mösien , welches >es'garien heißt, einräumen muste. Nach diesem ließ er el»^„ zliliiim beruffen, welches auch an. 6gi. von 12;.Constantinöpel gehalten wurde, und das sechste allgemeines^llum war, von welchem die ketzerey der Monotheliten ,p rsmet, und sodann ein edict, um solches dem Reichethun, heraus gegeben wurde. Darauf wurde sein ii»nianus ll. mit zur regierung gezogen, und er starb an.
17. jähre seines Kayserthums. 6^^"' *
Draes««,. Koson'«-, in am '
Constantinus VI. Leonis Issurlci söhn, wurde untern j,llich zugenannt, als IconosIsllM, weil er die bilder-m»schütz nahin; Oopronxmus, weil einige von ihm vergeh'als er getauft worden, er sich mit seinem eigenensudelt habe; und endlich auch Osksllinus, weil er denmist am liebsten gerochen, deswegen er mit selbigem mzimmer räuchern ließ, und sich damit zu beschmierenWiewol doch gewiß, daß kein scribent, welcher v»r ge-anlas der bildern gegen diesen Fürsten entbrannten »Ischrieben hat, dieser fachen und nahmen gedencket, ».Mbe-einige annoch nach selbiger zeit gantz andere Ursachen »'', r>cNNennungen angezogen haben, und vielleicht die blosse m»» 'ch er-Pferden, und daß dieser Herr viel damit umgegangen , 'M-regtem bilder-kriege, da die feinde Constantini alles was n»^ än-lich war, zu seinerbeschimpfungHerfür suchten, der e»','^e>>las der beyden letzten beynahmen gewesen ist ,die fabeln vom pftrde-mist rc. leicht haben mögen erucv,^ ge-ben. Er wurde an. 720., ungeachtet er nur ein M» »M, z»crönet, und fieng an nach feines vatters tode an.regieren. Den bildern war er überaus feind, und e>s-diejenigen sehr scharf, welche ihre anbätung in der r»A hin-führen wollten , ließ auch einige Personen gar des»»» ^ yenrichten. Gleich bey ansang seiner regierung führte erSaracenen krieg, war auch ziemlich glücklich ; allem '^y jMger Artabastus empörte sich wider ihn. Da er aber - x e,n-hernach an. 74;. Constantinöpel durch aushungerung..^ t»wohner erobert, ließ er dem Artabasto und seinen r. Ans-augen ausstechen, und tractirte den falschen Patriarw^ Mstasium auch nicht viel besser. Hierauf fieng er an. .7^'Bulgaren krieg an, welcher bis an seinen tod mit »^- hstMglücke währte; und als er an. 77?. wider sie zuer eine pest-beulc, worzu noch starcke hitzige fiever ' ^ gasrwelche ihm grausame schmertzen verursachten, w ^ M'rasend wurde, und mit grossem geschrey ausrief,lebendig brennte, worauf er endlich den 14. icht- ^jahrs seinen geist aufgegeben; wiewol auch dlei.es ' - ^haß wider diesen Herrn gar sehr scheinet vergreist !,Me p».den. Unter seiner regierung hat von an. 747-
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fast in ^die^drey jähr schier durchs gantze^öm.^Nem^» ,,^
wobey Constantinus seine vorsorg sehen lassen, ^er» - Ebeynahe erödete stadt Constantinöpel wieder zu dA« -uch'°,-allen orten einwohner dahin geführet hat; wie er o»» per».sten nichts versäumet, sowol in ansehung der gebauo» - §r r.fuhr, was immer zu der stadt bestem gereichet» ko»» - Ack'»drey gemahlinnen gehabt. Die erste war Cagam, ^yet ^schen Hertzogs tochter, welche bey der taufe Ir"""^bce»- ^,
den, und die ihm seinen Nachfolger Leonem H-9" ^l>r>'^
der bilder zusaminen berliffen, "und das siebende
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cilium genennet wird, siehe den besonder» »rttckul. .
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Constantinus VII. des Kaysers Leonis IV- ^st^erregierung an. 7L0. an, unter der vormundicy»»