Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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tliff?»'..Kelche an. 787. das zweyte Nicänische Loneilmm be-" llesi. Wein da Constantinus selbst zu regieren angefan-ch°' >«eß er sie gantz und gar vorn regimente, wobey sie sich(siek?-rschsüchttg und gewaltthätig genug aufgeführt hatte,tz A^rene) und machte sie zu einer privat - perfon an. 790.

Vetter Nicephoro ließ er die äugen ausstechen, undbeA.4- brüdern die zunge aus dem halse schneiden, weil sie sichhalten, jenem zur Crone zu verhelffen; desgleichen ließ ertki^ven?stncium Alexium blenden, weil diearmee in Arinenientz,'^vigen geneigt war. Nachgehends stieß er seine gemahlinvon geburt aus Armenien von sich, und verehelichteierin .Teodora, einem cammer-mädgen, welche er zur Kay-^1" cronen ließ, und mit ihr einen söhn, Leonem, zeugete,jedoch noch vor dem vatter starke; durch sothanehand-k»dN rog er sich der Grossen haß auf den hals, und geschahe§»«>>> ^ ^6 ihn, seine Mutter aus übermäßiger regiersucht die»en, ausstechen ließ, und zwar in eben dem -immer, worin-teyr,^r gebohren war, und an eben demselbigen tage, da er Ni-° dergleichen gethan hatte. Solcher gestalt muste Con-"Uns beydes sein gesicht und leben einbüßen, an. 797. dentyl "Ugusti. Sonst hat er auch wider die Bulgaren und Sa-kriege geführet, und in seiner Minderjährigkeit hatl» tk verschiedenes mit dem Kayser Carolo lVl. im Occibenttz ?un gehabt, praco».

«krön. *

H^Mantinus VIII. Basilii Illacsäoms und Eudociä söhn,"ist 868 . von feinem vatter zum Kayser gemacht. Es sindtr» ^tttze vorhanden, welche dieser beyden Kayser nahmen füh-dch.. »im übrigen starb dieser Herr, an. 878. noch vor seinemderK M lahre seines alters, ehe er sich mit etwas hatte!»hl M machen können; daher ihn auch einige nicht unter diever Kayser setzen. «Lc. *

ltz«?jtstantinus IX. korxli^rogeneta -»genannt, Leonis des»I^n söhn, trat die regierung unter seiner Mutter Zoe vor-bl^ichafft den 7. jun. an. 91». an, da vorher seines vattersHx/? Alexander in die ,z. monat dessen Vormund gewesen,s»t r,,. > U Eben schlechte ehre eingelegt hatte. Weil Zoe nichttüchtige noch kluge M-Mros hatte, bekam Constantinusb gelegenheit einen sehr gefährlichen aufrrihr anzustiften,er „Ach Constantinopel gewiß in seine gewalt gebracht, wo^chcht durch seine Unbesonnenheit sich selbst ruinirt hätte,st» „ war der krieg wider die Bulgaren sehr unglücklich, da derichlAv andermal fast in Händen habende sieg bald durch diei>rs M kriegs-zucht der soldaten, bald durch Unvorsichtigkeit8?Pel'^-Obersten wieder verlohren, auch letztlich gar Adria-T»l§ vou diesen völckern eingenommen ward; wodurch die^gefrischt wurden, daß sie Constantinopel belagerten,Mvni» kayser dahin nöthigten, daß er ihnen um eine grossen>che„ .selbes den frieden adkauffen muste. Bey so gestaltenhielte er für nöthig, Romanum I^ecs^enum, einen Ar-und überaus glücklichen mann, zu seinem Loaäjutors.Gn A Derselbige war General über des Kaysers armee,M,,.'Achter Helena», der Kayser geheurathet hatte, dahero. Eav« sich endlich, als des Kaysers schwieger-vatter, so vielWert/ ^ß Er dessen mutier Zoe verjagte, und alles daselbstA A si'vrzu er seines schwieger - sohns einfalt mißbrauchte.Mb machte er seinen söhn Christophorum zum La-lsre,E an. 928. that er dergleichen mit seinen andern bev-5 >i»q L"EN, Stephano und Constantino, der gäntzlichen hoff-Ir». 1 E Kayserljche Crone ins künftige auf seine familie zu brin-,n er wurde an. 944. von seinem eigenen söhn Stepha-Mq. Apurs beraubet, so denn beschoren, und in eine insiil ver-Utes ^vzu dieser von Constantino korpl^rogsneta soll ange-ln stn.« , EU seyn, der sich dadurch den weg bahnen wollte,heknA 5 ^m und in der that zu herrschen. Dahero denn,Mste, eser Stephanus sich mit seinem bruder um dier, „ps wult zanckete, brauchte Constantinus poexk^rogeneta'e i» AEttgenheit, ließ sie alle beyde gesanglich einziehen, schickteM, /,'Muln, und regierte sodann vollends noch in die i;.M dx/j-sivEU welchen er zwar für sich selbst meist dem trunckA „<.Miheit abwartete, aber jedoch durch seine GeneralenUicq war, welche die Saracenen in Italien, Asia,aAm/N'Er klopften, und das meiste, so sie zuvor erobertNu, A'Eder zum Reich brachten; wie denn auch die Un-»'si d,!,/. damals erstlich anfiengen in Thracien einzufallen,flWyar? köpfen abgewiesen wurden. Das rühmlichste an»Mey /j vuß er ein grosser liebhaber der gelehrsamkeit, auchvvjj.M wenig gelehrt, und sonderlich in den historischenj/E den,, si büchern der Alten sehr wohl erfahren gewesen;K gewisses von ihm verfertigtes und feinem söhn demMnissAAanv zugeschriebenes buch von Gesandtschafften,H. Ü abl-.,Ad andern Reichs-Händeln ein sattsames zeugnis/" iiehx„ „ , welches in lauter auszögen und abschriften sol-Ä vvy „er beste,, alten geschicht-schreiber bestehet, worin-«»Ait erbleichen geschafften ausführlich gehandelt wird.

/», ,!>? dEnn die heutige gelehrte weit um so mehr ver-k/, den^ ,/>>. seckhero ein ziemlicher theil derselbigen bucher,da., «I>ö s/,A stucke gezogen, sind verlohren gegangen, und>»,Een hg!menunmehr allein dem flejß dieses Fnrsten zuver-versend Nur ist zu bedauren, da dieses wichtige werck"chS-h^?Evene titul oder theile, je nach dem unterscheid derHistav , eingetheilet war, wie wir aus denen allen nur

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einen einigen,, welcher von Gesandtschafften und bündnissen han,delt, annoch übrig haben, welcher gleichwol ein ziemliches buchausmachet. Jedoch wollen einige dem guten Constantino darumkeinen sonderbaren danck für alle seine arbeit wissen, weil duftl-bige ein anlas scheinet gewesen zu seyn, daß die Haupt - werckeselbst, ausweichen die auszüge Hergenommen, weniger abge-schrieben , und sie also leichter vollends zu gründe gegangen.Im übrigen ist solches werck theils von Fulvio Ursino, theilsvon Davide Hoeschelio, sodann auch von Hadr. Valesio ausge-geben worden. Gedachter Romanus aber war endlich über sei-nes vatters langwierige regierung verdrießlich worden, und l,eßihn dahero nach einigen scribenten durch einen gewissen Nice-tam dessen mund-schenck mit gift vergeben, daran er den 9. nov.an. 959. starb, nachdem er 54. jähr alt worden, und nach sei-nes vettern Alexandri, als ersten Vormunds, tobe, 48. iahrund etliche monate regiert hatte.

met 0 Lliita 1 ib.il. bist. Hom. lik.III. lib. IV.

snn. xr«k. in kolxb. äs Lxrant. rer. lLrixt.

L'ave, iiiü. lit. öcc. *

Constantinus X. Romani und Theophaniä. söhn , succe-dirte nebst seinem ältern bruder Basilio, dem junger,,, Io-hanni Zimiscä, und regierte mit ihm ;o. jähr, von an. 97;.bis 102;. welche gantze zeit hindurch er aber nicht sowol andes Basilii gewalt, als nur blos an seiner würde mit theilhatte; gestalt er die geniessung der Wollüste weit höher ach-tete , als die regierung. Nach seines bruders tode behielt ernoch das Kayserthum ;. jähr lang allein, er nahm sich aberder Reichs - geschäffte eben wie vorher, wenig an ; binnenwelcher zeit doch Constantinus Diogenes die Patcinazithen,welche damals anfiengen den Römischen grentzen beschwer-lich zu werden, und sonderlich in Bulgarien eingefallen' wa-ren , tapfer schlüge, und der Gouverneur von Samos dieflotte der Saracenen, welche die insuln Lyclaäes geplünderthatten, zerstreuet«, und 12. von ihren schiffen eroberie ;wiewol sie auch ihrer seits bisweilen glücklich waren, undsonderlich unter dieser regierung Aleppo in Syrien wegnah-men. An. 1028. den 12. nov. gesegnete Constantinus dieseszeitliche im 6 g. jähre seines alters, und hinterließ zwey töch-ter, Theodoram und Zoen, welche letztere Romanum Li^v-ro^^lum, dessen Nachfolger, heurathete.

rer. LVäic»«,. 6 ec. *

Constantinus XI. IViänomaclius zugenannt , wurde ausdem elende, worein er auf Iohannis, des Kavstrs Michaeliskaxblasonis bruders, beseht verjagt worden, weil man ihn ei-ner heunlichen liedes-verständnis mit der Zoe des Michaelis ge-mahlin beargwohnete, wiederum zurück beruffen, und nach-dem er sich mit Zoe, Constantini X. tochter, und zweyer Kay-ser Wittwen, vermählet, bestieg er an. ,042. den n.jun. denthron. Er war aber ein Überaus fauler, wollüstiger und la-sterhaffter Herr, welcher Romani Scleri schwester nahmensScleräna zu seiner concubine gebrauchte, und hierdurch sichbey nahe seinen Untergang zuwege gebracht hätte, indem dasvolck immer heimlich wider ihn murrete, wofern ihn nicht Zoeund ihre schwester Theodor« an. 1044. noch errettet hätten. Erwurde genöthiget, zwey einheimische kriege zu stille», deren ei-ner von Georgio Maniace war erreget worden, als welcher,nachdem er die trouppen in Sicilien commandiret, und über-all gut glücke gehabt hatte, endlich aus Verbitterung wider Scle-rum, der unter Constantino alles vermochte, und von welchemsich Maniaces sehr beschimpfet und verfolget achtete, eine empö-rung anfieng und gar auf die gedancken gerieth, sich auf denUayserlichen thron zu schwingen; allein in Epiro sein leben ein-büßen muste. Leonis Tornitii aufruhr währete zwar etwaslänger, wie denn selbiger sich gar erkühnte, Constantinopel mbelagern; hatte aber endlich auch nichts zu bedeuten, nachdemgedachter aufruhrer gefangen genommen, und seiner äugen be-raubet worden. Desgleichen fuhrete Constantinus auch widerdie Bulgaren und Russen oder Roxolancn krieg, deren erstereer zu land, und die andere zur see durch seine Generalen schlüge,da neben dem letztem sieg auch ein ungewitter des feindes flottenmercklichen schaden gethan. Gleichwol gab seine natürlichenachläßigkeit, oder doch wenigstens der geld-Mangel den Tür-cken gelegenheit, ihre macht in Asien schon zu seiner zeit weitauszubreiten. Mit den Patcinazithen einem Scythischen volcke,so bis an die Donau angerücket war, Hatte er auch viel zuthun. Anfangs zwar war er glücklich, inmassen aus zweyentheilen, worein sie sich getrennet hatten, der eine unter sei-nem anführer Cegenes, da er von dem gegentheil geschlagenward, sich unter dieses Kaysers schütz begab, und den Christ-lichen glauben annahm; Die andere rott aber, welche Tyrachzum Haupt hatte, bey einem einsall in Thracien theils durchkranckheiten geschwächt, theils in einem treffen geschlagen, sichebenfalls unterwerffen muste, und den Christlichen glauben, we-nigst zum schein, bekannte. Allein da Constantinus den ge-fangenen aus diesem volck sitze in Bulgarien gab, und noch da-zu tausend mann davon in Asien schicken wollte, um alldagegen die Turcken zu dienen, wendeten sie ihre Waffen wider

ihn, brachten auch chreübrigewnds-leuthe auf, „„/'thaten in

Thracien und Macedomen grossen schaden, bis der Kayser ge-zwungen ward, ,hnen sehr vortherlhafftige ftiedens-bedingnis-sen einzuwilligen. Er regierte ,r. jähr, „„d starb an. ,054.

Eeee Conftan-