Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Constantinus XII. Ducas zugenamit , Andronici söhn,wurde von Jsaacio Comneno zur regieruug des Reichs erweh-ret, und an. 1059. am Weynachts-tage gecrönet; weil er dem-selben zu erhaltung und behauptung des thrones am meistenwar dehülstich gewesen. Der ansang seines regiments warsehr verwirret, wegen einer grossen conspiration, welche vonseiner eigenen partey angesponnen worden ; allein er wußte siegar klüglich zu unterdrücken, und trachtete mit allem fleiß,das gemeine beste zu befördern. Er wurde zwar wol für ei.nen guten Christen gehalten; allein, so viel man auch immervon seiner gerechtigkeit und billigkeit zu sagen wußte, so gabman ihm doch darneben schuld, daß er dem geitze nachhienge,welches ihn denn bey seinen Unterthanen sehr verächtlich mach-te. Zu seiner zeit fielen die Wer, ein Scythisches volck, mitmehr als -;c>o°oo. mann ins Reich ein, und dräueten ihmeben dasjenige verderben, welches schon zuvor von den Go-then , Hunnen, Vandalen und Longobarden war verursachetworden. Die Bulgaren und Romanier, welche ihnen denweg verhauen wollten, wurden bis aufs Haupt geschlagen,und sie wollten weder die ihnen gethanen friedens - vorschla-ge, noch auch den angebotenen tribut annehmen. Jedochthat endlich die pestilentz das beste, welche einen grossen theildieser Barbar» aufriebe, daß es nach dem den Patcinazithen,welche von den Kayserlichen Generalen wider sie gedinget wor-den , um so viel leichter fiele, sie zu schlagen, und den rest zuvölliger ergebung an das Reich zu zwingen. In Asien tha-ten die Türcken nicht mindern schaden, denen viel geringererwiderstand geschahe; so daß sie nach und nach zu derjenigenmacht stiegen, vermittelst welcher sie endlich dem GriechischenReich den garaus gemacht haben. Unter eben dieser regie-rung wurden auch die städte Constantinopel, Cyzicus und Ni-cäa durch erdbeben sehr beschädiget. Endlich starb Constanti-nus an. 1067. den 5. jun. nachdem er 7. >ahr und 6 . monateregieret, und 60. jähr alt worden, und setzte seine gemahltnEüdoriam zur vormundin über seine;. söhne, nachdem er eineneyd von ihr genommen, daß sie nicht wieder heurathen wollte.

Constantinus XIII. oder nach einiger meynung, welche et«liche OiLllrres mit unter die Kayser zehlen, der XV. war ausdem geschlechte der k-rlLologorum> und wurde OrscoleZ zuge-nannt, wie einige muthmassen, um dadurch anzuzeigen, daßer so starck als ein brache wäre. Wiewol andere erzehlen,seine mutier hätte schon dergleichen zunahmen gehabt, undwäre ihm solcher aus dieser ursach beygelegt worden. Er warIohannis bruder, welchem er an. 1445. oder, wie einige neuescribenten wollen, an. 1448. succedirte, nachdem er vorhererstlich ein stück von Ponto, und bald darauf den Peloponnesfür sein antheil inngehabt hatte. Der ansang seiner regieruugwar aus schuld seiner beyden brüder Demelrii und Thomä, wei-chen er im Peloponnes und andern orten gewisse güther einräu-mete, ein wenig verwirrt. Nachgehends verhinderte er denkrieg, welcher in Teutschland wider die Türcken beschlossen war,indem er die Vereinigung der Griechischen und Lateinischen Archehintertrieb, welche sein bruder Johannes Paläologns nach denMüssen des Flvrentinischen LoneM anzunehmen versprochenhatte. Darauf ordnete der Papst Nicolaus V. den CardinalJsidorum Bischoff von Sabina ab, um solche Vereinigung vol-lends zu schliessen; wie denn auch gedachter Legate dieses seinaufgetragenes geschaffte nach des Papstes wünsche und willenausrichtete. Nichts destoweniger, da man mit dem succursallzulange verzog, verwüstete immittelst Mahomet der II. gantzGriechenland, 'belagerte endlich gar Constantinopel zu Wasserund lande, und schloß diesen ort so enge ein, daß er ihn att.14; z. am 29. may nach einer ; 8 . tägiqen belagerung einbekam.Der Kayser Constantinus wurde endlich, nachdem er tapfer ge-fochten , durch etliche wunden umgebracht. Wiewol etliche mey-nen , er habe eine wunde an der schütter bekommen, und sey,als er die flucht nehmen wollen, in dem gedränge bey einem stadt-thore erdrückt worden. Als man seinen leichnam gefunden, undihn an dem Harnisch erkannt hatte, hieb man ihm den köpf ab,und ließ ihn auf einer lantze durch die stadt herum tragen.Phranzes aber versichert, daß Mahomet befohlen, ihn Kay-serlich zu begraben. Die Ander und weibs-personen, welchevom Königl. geblüte waren, musten entweder der blutgierigenüberwinder müthwillen herhalten, oder wurden in Verwahrunggenommen, um zu des Mahomeks tust zu dienen. Jedoch fieledieser schimpf eigentlich nicht auf dieses Kaysers Haus, weilnicht nur die zwey gemahlinnen, welche er nach einander ge-heurathet hatte, Theodorä des Grafen von Tocco tochter, undCatharina Notara, die Paläologum Catelusium Fürsten vonLesbos zum vatter hatte, schon vor diesem Unglück mit tobe ab-gegangen waren, sondern auch keine aus ihnen ihm Ander geboh-ren hatte. Ottca,. lik.

VII. äe Luropa. 3N. 144;. 14;;. *

* Constantinus , ein söhn Leonis Lrmenü und Theodosia.In der jugend ward er Symbatius geheißen, im jähr Christi82z. aber gab ihm sein vatter benebst dem Kayserlichen titulauch den nahmen Constantinus. Michael L<ckku8, welcher denKayser Leon im jähr Christi 820. auf Weyhnachten umbringenliesse, befahl auch, daß Constantino die zunge ausgeschnittenwurde; und nachdem er zum Ander zeugen untüchtig gemachtworden, ward er m die insul Prote relegirt, wo er die übrige

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zeit seines lebens elendiglich zuzubringen hatte. ^

milmata Imperatorum Komanorum.

* Constantinus, der zweyte söhn des Kaysers

und Theodorä, führte sehr jung den titul eines tchgum' Wnach dem tod seines vatters, welcher im jähr Christ' 84i 8 . jan. erfolgte, machte er sich eine faction wider stmA,^„yiisbruder Michael, ihm den thron vorzulauffen. der»

LibliottteLLrius, welcher doch seinen nahmen , der aub M ;umständen erkennet wird, nicht nennet, giebt uns diesen ordenn man findet dieses Constantini nahmen nur am oc . ^daillen seines vatters Theophili, und sonst nirgends; "ist abzunehmen, daß er eine kurtze zeit muß gekbel odiewerl besagter Michael schon im jähr Christi 8 ;o. ahmspruch und ungehindert regieret hat. nunulw^

xeratorum Ikomanorum.

* Constantinus, der dritte söhn des Kaysers

und Theodorä, ward im jähr Christi 92z.vatter zu der Kayserlichen würde erhoben. Er verwav' ^c-zuerst mit Helena, einer tochter Adriani des k-ariLU,ter aber gab ihm zur zweyten ehe Theophanem. ^ sci-weit ein mehrers bey als Constantinus i>orpk>rogeimecv ,nen eigenen vatter von dem thron zu stoßen, welcherChristi 944. den 20. dec. in das elend verjagt wurde,diese that machte ihn so verhasset, daß er 40. tage dar" ^ein unwürdiger der Kayserlichen würde erkläret, und ^r-entsetzet wurde. Er wurde erstlich in die insul Teuer"wiesen, hernach brachte man ihn in eine gewisse E^jegesstadt, deren nahmen aber die geschicht - schreibet verM.haben; dieses ist gewiß, daß er allda wenig zeit hee"A ckfeiner eigenen wacht ist zu todt geschlagen worden,darum erzürnet, dieweil er ihren Capital» Nicetamhatte. Sein leichnam wurde nach Constantinopel gr-ünd in dem kloster Myrele zur erden bestattet, wo seinemahlin Helena auch begraben worden. nun"

ImperLtoruin Xomsnorum. -xfl-

* Constantinus Ducas, mit dem zunahmen forMr Mnetus, ein söhn des Kaysers Michaelis Duca und Marmauf die Welt ohngefehr an. 1074. und ward von seinem - ßo-zur Kayserlichen wurde erhoben, da aber sich NicepM' g^toni-ues an. 1078. der Crone bemeistert, stieß er denConstantinum in ein kloster, von wannen er ihn doch u xjesckHand wieder an den Hof beriefe. Es muß sich übrigen"Constantinus beliebt zu machen gewußt haben, denn da ^Comnenus Kayser geworden, und Nicephorum an. fv»dem thron wieder verstossen hat, that er Constantino au» ^^r.bezeigungen an, und gab ihm den Kayserlichen. tum ^v,Anna Comnena, welche durch ihre schritten so beruhm' ' se»>meidet, daß sie diesem Constantino sey gewiedmet geiEfrühzeitiger tod aber habe dieses ehe - Verlöbnis unter"

numittnat» Imperstorum ttomsnorum.

vonse;«^

Röntge in Schottland:

Constantinus I. der 4 i sie König in Schottland, st p,<>r,seinem bruder Dongardo. Als er noch im privat-»«" „ be-lebte er sehr mäßig und tugendhafft, da er aber den wstiegen, fieng er an sich in allen lästern herum zu wawbezeugte sich grausam und hochmüthig gegen den Aoe> be-hingegen mit gemeinen leuthen sehr vertraulich «m, bumüthigte sich vor seinen feinden allzu schimpflich..

Ebelleuthe sich sehr an diesem seinem bezeigen arge"unterliessen sie auch nicht, ihn deshalben öfters zuAllein es war alles vergeblich, so , daß sie endlich bere^einen aufruhr zu erregen; wie denn die Pickn m» A ^ v"sen in ein bündnis traten. Gleichwol hielt sie noch A

Galloway, ein mann, welcher unter den gemeinen

sehen hatte, von solchem aufstande zurücke, da er '"st Pjftes Mdaß dergleichen bewegungen, nachdem nunmehro die ^ "

ihnen abgetreten, und die Britannier ihre ungewm Meuwären, das Königreich in grosse gesahr setzenletztlich soll Constantinus von einem Edelmann aus 0" ^scheu insuln, dessen töchter er genothzüchtiget h^"e /'seiner regierung seyn erschlagen worden. Wiewo« ^ , r»-

für wahrscheinlich hält, was Johannes FordonoS ^ chE „er im 22. jähre seiner regierung an einer langsam faiE,,kranckheit gestorben sey. Unter dieses Königs reg^'Hroß-Utrelius Ambrosius aus Bretagne in Franckreich ua«tannien, um seine Crone von Vortigerno, der sie «wgenommen, wieder zu fordern, und ließ durch " die^An.schafft das alte bündnis mit den Schottländern ww"sen, als die gemeine feinde des Christlichen nahmen^

SolcheGesandtschafft derLrirormm wurdesehelst» §n>E^gen, und das bündnis renoviret, welches auch la ' ^ po»bis die Britannier von den Sachsen, und dieSchottländern unter das joch gebracht worden.starb an. 479. und succedirte ihm Congallus. ^

8 cot. Lc. ^ , sue^Jj»

Constantinus II. der ?iste König in Schscha Er wseinem vatter Kennetho , und war ein tapferer wettern-Msein Reich wiederum bis an die alten greuW.„§ivi Elein weil die junge mannschafft unter des ^gantz ruiniret worden, die übrige aber so v»"

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