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.Arg abgeleget, ward er gar Lugullus, regierte mit Galeriolien - und bekam zu seinem antheile Gallien, Britannien, Ita-qx,?- Spanien undAfricam, woselbst er die Christen mit mehr, ''»vlgkeit, als zuvor geschehen, tractirte, und bis an. ;c>6. denein-?' regierte, da er zu Jorck in Engelland, wohin er wegenselki Empörung der Picten und Schotten gekommen war, auch>ien ?E in etlichen schlachten überwunden hatte, im r;. jähre sei-.Legierung und 5 6. seines alters starb. Von Helena hinterließlian. onlinum N. von seiner gemahlin Theodor« aberAnnibal-, Meinen vatter desDamaltihund Inlium Constantium nebsth'Achtern, Anastasia, Constantia und Eutropia. L«»re«r»5, inhhn' LonüsMii. üb. I. c.i. üb. VIII.
b^nstantius II. oder Flavius Julius Constantius,"Uairtini N. und der Faustä söhn, wurde an.;2;. oder;24.Kleinem vatter zum L-olärs gemacht, und als nach dessenka^ N-;das Reich unter die;. söhne zertheilt worden, be-sx-O Cvnstantius Thracien, Asten, Egypten und den Orient zu<!eä- antheile. Gleich im ansang der regierung begieng erseines vatters bruders söhne und andere anverwandte eineh?he gransamkeit, als welche er grösten theils unter dem vor->vo"i, als wäre dem Constantino N. durch sie mit gift vergeben, durch die listiglich in den armeen veranlaßte empö-ließ ums leben bringen. Bald darauf brachte ihn seinesg?Mm Eusebia, welche zwar sehr gelehrt, aber derAriani-yÄ ketzerey zugethan war, dazu, daß er Arii ketzerey annahm,M, - rechtgläubigen Bischöffe, worunter auch der heil. Alha-Ab^b war, ins elend verjagte. Sein bruder Constans, derh°/Mndische Kayser,suchte nach Constantini II. tobe die nnruheocgenlandischen kirche zu stillen, und bat Constantium, daßllita, hEil. Athanasium wieder in sein amt einsetzen, und in dieW^lMen-beruffung des Loncilü zu Sardica willigen möchte,ele?? Er anfieng der Arianer betrug zu erkennen, und die inslein vertriebene Bischöffe wiederum zurücke zu beruffen. Al-hyff nachdem Constans an. von Magnentio getödtet wor-
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«l,^en durfte. Wie nun dazumal das Reich beydes von einem>HßMrtigen und innerlichen kriege beunruhiget wurde, also be-^ sich vielmehr, dem hieraus zu befahrenden Unglückehm- k En, als die zerrüttete kirche in ruhe zu setzen. ErÄeraAEeits seit an. z;?> gleich nach feines vatters tode mit dembelachen Könige Sapores, welcher die stadt Nisibin 6;. tagelva^Ert hatte, mit zweifelhafftigem glücke krieg geführet, undverschiedenen schlachten und belagerungen gegen sie un-Zchljisth gewesen; wiewol auch die Perser sowol in zweyen ver-vouv» » belagerungen der stadt Nistbis, als absonderlich in dertilih^-schlachr bey Singara eine unglaubliche menge volcks,Mvcn dieser noch in der letztgemeldten Niederlage alle ihreKö-
MAE schätze zusamt Narseo, dem söhn Saporis, verlohren.k-y, "EN weil Constantius auch in Occident viel zu thun be-Cvna^achte er seinen vetter Gallum, der von des grossen^eua-, i Bruder Constantio mit seiner ersten gemahlin Galla0 ». s, worden, unter dem nahmen Constantii den 18. mcrtzzum LcLLre. und schickte ihn wider die Perser, nach-llM ^hkn vorher seine schwester Constantinam, des Annibal-l>ez «'O'llwe, zur gemahlin gegeben hatte. Denn schon nach>>vyW>Ers Constantis tode hatte sich Vetranio, der die Pan-W j^armee commandirte, den r.mertzan. beyNais-l>»ch Ellyrien zum Kayser ausruffen lassen, und MagnentiusMick-« bes Constantis leben den 18. jan. an. ;;o. den Kay-V dj- L, vurpur angeleget, welches Constantium nöthigte, daßvsch ^korgenländische gegend verlassen, und sich auf eine reiseAllivk« vEnt geschickt machen muste, um diesen aufruhr zuZitier Ehe er aber solches that, ließ er ein gebot unter
Arqssf, , ven Paeriareyen zu
vhiie s^..?orsch,rte er gegen Vetranionem, und als er diesem
letzet-« Evdt - streich, nur durch seinen schnellen und unver-
ritt»«,/. ^ ^ Ml?»
N»st, ».j/Wug noch in dem jähre den 2;. deceinb. lvie-V m h'Erlichen kleider ausgezogen, und nach BithynienM, sg,,,uEven vergönnet, griff er Magnentium desto ernstlicher-Ab auch in Haupt-schlachten, erstlich bey Mur-Mch Lvnlen am flusse Drack, sodann in Italien, undlAuA? ^Olluphinä zwischen Gap und Die an einem ort ülonssMt wa^llonnt. Wodurch dann diestr tyrann dahin ge-Mystdstv- daß, nachdem man ihn in Lyon belagerte, er stehjUge ^/All.E freunde ermordet, worauf jener wiederum derk-i?E>l,d?E nn Reiche blieb. Bald hernach ließ er Gallumbey j^Ehchlnder that durch seinen ehrgeitz und grausam-Allg dei- Aunan verhaßt gemacht, und sonderlich durch ermor-N'i in ff/,, sten Kriegs-Obersten und Gouverneurs des Con--rvi^v stc,A L.vglvohn gefallen war, daß er selbst seinem gut-lkAber wai-e^Eh und leben stünde. (Siehe GaUus) Nicht-st»!,f, > vi sich Sylvanus in Gallien im jähr;;;. zumKay-rjp^lltschst^cher aber aus der ursach um so viel eher als GallusAllste st.A'gen scheinet, weil, da er dem Reich ungemeinelm?'dasj t, und zu den wider die Teutschen erhalteneny.And sm, ll'ie beygetragen, dennoch Constantius sich von al-^ll» die Mauren leuthen, sonderlich von gewissen verschnitte-bey ihm galten, durch Verleumdungen derge«//. Eheil.
stalt einnehmen ließ, daß jener endlich mehr aus Verzweiflung,und weil er ohnedem seinen Untergang für gewiß beschlossen hielte,als aus Herrschsucht die empörung unterfienge. Er war aberhierinnen sehr unglücklich, Massen er nach einigen scribenten inden ersten 28.tagen seines Reichs zu Cöln überfallen und getödtetwurde. Gleich darauf machten die Teutschen neue Händel, in-massen die Francken, Sachsen und Alemannier bey 40. städteam Rhein eroberten. Über dieses verwüsteten die Quaden undSarmaten Mysien und Pannonien, und die Perser fiengennach des Gallus abzuge und tobe an, sich auch starcker zu re-gen. Da denn Constantius auf einrathen seiner gemahlin Eu-sebiä Iulianum , des Galtt stief-bruder, den ö. nov. an.zum LceLrs machte, welcher in Gallien den krieg Wider dieAlemannier glücklich ausgeführet, (siehe Julianus) da in-zwischen Constantius die Sarmater und Quader gedemuthi-qet, auch die erster» sich völlig zu ergeben, und den von ihmgesetzten König Zizaim anzunehmen gezwungen hatte. Als eraber, den Persischen krieg desto besser auszuführen, die inGallien unter dem Julian» stehende Teutsche trouppen dahinabführen ließ, wurde dieser von ihnen zum anfange des ;6o.jahrs zu Paris zum Kayser ausgeruffen , welcher auch, nach-dem er Gallien vollends beruhiget, mit semer armee sich perDonau näherte. Nun hat wol Iulianus die leuthe zu be-reden gesucht, als hätte es Constantius me gut mit ihm ge-meynet, und sonderlich einen so grossen theil der trouppen nuraus blosser eifersucht abgefordert, damit ihm von den Teut-schen desto leichter ein schimpf widerfahren mochte. Auchwollte er gar nicht den schein haben, daß er tue höchste würdeeines LuZM auf einige weise verlanget, sondern knrtzum vonden soldaten dazu gezwungen worden. Allein vieierley an-reiqunqen, und insonderheit der von ihm ohnverzuglich her-nach mit dem gantzen kriegs-heer in die provmtzen Constantisund gar gegen Orient eigenmächtig vorgenommene zug, er-weisen mehr als genug das gegentheil. Und was den vorge-gebenen neid und die böse absichten Constantii wider Julia-imm betrift, so lassen sich die aus der abforderung einestheils der trouppen um st» weniger schließen, als damals inder that Constantius von den Persern in dem fürs anderemal angefangenen kriege sehr gelitten hatte, und unter anderndie städte Amida, Singara, und Bezabde verlohren; hinge-gen Iulianus die Teutschen durch mehrere treffen, sonderlichaber die grosse bey Straßburg wider dieselben gewonnene schlechtsolcher Massen gedämpft hatte, daß für eine geraume zeit ebennichtso viel von denselben zu besorgen war. Dem sey, wie ihmwolle, sobald Constantius vernommen, daß jener in Jllyrienwäre, und sich bemühete in Thracien zu kommen, änderteer seinen Vorsatz, wider die Perser auszuziehen, um sich Ju-lians zu widersetzen. Den Winter brachte er zu Antwchia zu,woselbst er nach Eusebiä tode Faustinam heurathete, welchevon ihm schwanger hinterlassen wurde, und darauf eine rech-ter qebahr, nahmens Constantia, die sich an den KayserGratianum vermählte. Von Antiochia kam Constantiusnach Tarsus, darauf gieng er nach Mopsucrene, oder, wieandere setzen, nach Mvpsuestia in Milieu, und starb daselbstden nov. an. ;6i. nachdem er noch vorher von dem Ma-nischen Bischöffe Euzoio die taufe empfangen, im 4z. jähreseines alters und 2;. seiner regierung. IW. II. §»-
lil). V. lib. XXI.
Constantius, Constantii Chlori söhn, welchen er von seinergemahlin Theodor« zeuqete, und Constantini stief-bruder, wel.cher ihm wichtige ämter anvertraute. Er heurathete Gallamund Basilmam, und zeugte mit der ersten Gallum, welchenConstantius zum LselÄrs machte; mit der andern aber Iulianumden abtrünnigen. Er wurde samt Dalmatio von seinem vet-ter, dem obgedachten Constantio, an. ;;g. umgebracht, weilsie beschuldiget worden, daß sie unter der armee einen aufruhrerregen wollen. Xo/E«,, üb. II. üb. X.
Constantius, gebürtig von Naiffus, einer stadt in Ser-vier,, ein Capitain der Römischen armee, und gleichsam derbeschützer des Reichs wider die tyrannen im V. Keculo,unter deSKaysers Honorii regierung. Er überwand Constantinum, de,--sen söhn Constantius durch ein sonderbares glück dieses kriegs-hel-Len zu eben der zeit von Gerontio, der sonst eben sowol emReichs-ftind war, als diese beyde, überwunden und getödtetwurde; da er gegen sie allesamt im anzug war; sodann auchden Kerontium selbst, und Iovinum samt noch vielen andernmehr an. 412. und in folgenden jähren. Er jagte auch dre Gotherraus Gallien, und an. 41;. schickte er den rebellen Attalum demKanterwelcher dem Constantio an. 417. ferne schwefter GallamWacidiam, Ataulphi wittwe, vermählte, und ihn an. 421.den 8 febr. zum Mit-Regenten annahm, welche wurde er abernickt lange genoß, inmassen er 7. monat »ach ferner erhebungan einer schmertzlichen feiten - kranckheit den 2. sept. starb, undvon seiner gemahlin Placidia Valentinianum hinterließ, welchernacbaebends der dritte Kayser dieses nahmens wurde. §02--^».üb zx. Lin cbron. *
Constantius , ein Priester der kirche zu Lyon und ein be-rübmter Redner, lebte von an. 440. bis 480. Er schrieb unterandern einen tractat äs Vita 8. kermani, Hntilioäoreiilis Lpi-scopi r>ä katiemem üuZäunsnlsm L Lenlorimn Hntilioäoren-
ssni LMoxos, sicher sich bey dem Surio befindet sä ci. z^jul.