Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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Sidonius Avollinaris rühmet diesen Constantium über die Mas-sen , sonderlich wegen seiner klngheit und beredtsamkeit. Jsi-dorus HiHnlens-s nennet ihn einen Bischoff, aber ohne gründ,wiewol ihm andere in diesem irrthum nachgefolget. Käs«,in epill. Ma^. äs lcript. ecLlef. L. 4. ^o>

6s II!6. bst. lib. II. c. l6.

(sonstantius, ein Manichäer, wollte zu Rom die leuthevon seiner stete dahin bringen, daß sie nach ihrer lehre auch lebensollten; da er aber sahe, daß solches nicht angehen wollte, er-kannte er ihre heucheley, und begab sich zu der kirche der recht-gläubigen. Er lebte in dem IV. üssulo. äs morib.

Dlsnick. c. 20.

Conftantz, siehe Costnitz.

* eonsmvuo Siehe MI6L-

NHV8.

war zu Rom ein fest, welches dem gottConso zu ehren gehalten ward, da man den 27. aug. auf dessenaltar, der bey dem Lirco msximo unter der erden bedecket lag,aber zu derselben zeit Herfür gescharret wurde, opferte, und be-sondere renn-spiele hielte. Romulus stellte dieselbige zuerst an,als er den fchluß faßte, bey gelegenheit der an diesem fest demabgott Conso zu ehren haltenden renn-spielen, der Sabiner undanderer benachbarten töchter durch seine junge männer raubenzu lassen. Damit auch sein vorhaben desto mehr verborgenbliebe, gäbe er vor, wie er einen altar unter der erden gefun-den, auch darauf von den göttern wäre erinnert worden,das fest auf die obgemeldte weise anzustellen. O/o«. O«//o.

I. L/v. I L»/e«Zs7«5, äs Lirso c. 9.

IÄ//E, üb. ;;o. *

* , oder LOdl8IIMVL, vormalsalte völcker in Vindelicia. ü//«.biilor. nsr. III. 20. Sie sollenzwischenLandshut und Passau in Nieder-Bayern, und zwischender Donau, der Jser, und dem Inn-fluß gewöhnet haben.

* Consuberius, (Thomas) ausBeneventogebürtig, warerst ssrcbiäi-iLonus daselbst, hernach an. 1554. Bischoff zu Pen-na. Er hatte aber noch nicht völlig 7. jähre solch Bißthumverwaltet, als ihm dasselbe Pius IV. wieder nahm, weil esoffenbar worden, daß er zu Pauli IV. zeiten mit denen von Ca-raffa wider die ruhe in Italien conspirirt hatte, ltzl-o//. Irsl.

lacr. tom. I.

Confueckra, eine kleine stadt in Neu-Castilien, zwischen demTago und Guadiana, io. weilen von Toledo, so dem Malteser-orden zuständig ist. Der Groß-Prior von Castilien pfleget auchdaselbst auf dem schlösse zu residiren.

OON8lls>. Nachdem die stadt Rom die Könige ausgetrie-ben hatte, und ihre tyranney nicht mehr leiden wollte, wehltesie an deren statt zwey Personen, die Lonlulss hiessen, und dieRepublick ein gantz jähr lang administriren musten. Sie wechsel-ten aber von monal zu monat um, so daß einer um den anderndie höchste gemalt und das prsellämm im Rath zusamt den 12.IgNorikus, welche ihnen die f-llces vortragen musten, hatte.Es wurden auch die jähre nach ihrer beyder nahmen gezehlet,indem man folgender Massen schrieb: N. ssullio Lissrone, LÄ. änwnio Loss. (Lon5uiibri8.) Man wehlte solche gemeinig-lich fünf in sechs monate zuvor, ehe sie ihr amt würcklich antra-ten , und sie musten so lange noch als privat! leben. Endlichaber wurden sie in ihre würde eingewiesen, welches von /I. II.600. an, und ferner den r. jan., zuvor aber zu keiner gewissenzeit geschahe. Am besagten tage wurden sie in einer proccßionnach dein Lapiwlio gefuhret, allwo sie den göttern opferten,und nebst andern freuden-bezeugungen die vornehmen gastirten,das volck aber beschenckten. Sie führten einen Königlichen staat,und brauchten auch alles, was sonst die Könige gehabt. Wennsie ausgiengen, so giengen die läsiore« mit den lalcibua vorihnen her, sie trugen ToZam prs-textam, oder einen solchenÜberrock, dessen säum mit einem breiten purpurnen strich, ver-brämet war, sie brauchten 8e1Ism Lnrulcm Lc. Die König-liche crone aber trugen sie nie, und die sogenannte Irabeamsamt der Vunisa xalmata brauchten sie nicht eher, als wenn ei-ner triumphirte. Sie waren also anstatt des Königs da, nurdaß sie in den wichtigsten fachen nicht leicht etwas ohne des Rathswillen vornehmen durften. Sie beobachteten also die gesetze,sprachen das Recht, und musten manchmal zu kriegs - zeiten diearmee commandiren, auch wol in die provintzien reisen. Siesorgten, daß die öffentliche land-strassen und sguLäuNus ver-fertiget wurden. Um dieses amt zu erwerben griffen manche sichan , und stellten dem volcke zu gefallen I.uäo8 Lircenles undnoch andere schau-spiele an, da sonderlich eine grosse partie 6ls-äi2tore8 sich niedermachen musten, oder viel rare und fremdethiere dem volcke gezeiget, und hernach durch verschiedene art zukämpfen niedergemacht wurden. Man bediente sich aber hierzuverschiedener gelegenheiten, sonderlich der Aedilität oder des Bau-meister-amts , welchem es zukam, gewisse Üuäo8 anzuordnen,oder des todes der eltern, da man den verwand brauchte, alsob es denselben zu ehren geschehe; weil sonsten die anstellung der-gleichen spielen, als eine praclick und ämter-werbung durchbesondere gesetze verboten war. Einmal diese ehren - stelle warso groß, daß manche hernach lieber bettel - arm, als ohne sol-che seyn wollten. Weil nun also und gar viele darnach streb-ten , und es aber auf einmal nur zwey werden konnten, sobrachte man unter den Kaysern gar frühzeitig die Lonüües or-

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äinario« §5 Iusseölo8 auf. Jene waren, nach .deren .das jähr gezehlt ward, weil sie gleich im januarw angc» ^diese aber wurden den andern gleichsam substituiert. ^waren auch üonorsrii, welche nur den rang undkeine Verrichtung hatten. Als nun zu zeiten Kavstrs-M -im jähr Christi 541. die Bürgermeister gar aufhörten, cikeben dieser anlas?, sich das Bürgermeister-amt für dre °-seiner regierung zu nehmen; wornach sowol die wlgen^ ^ser, als auch die Fränckischen Könige, Carolus N- K^x-qie-söhne sich dieses titnls bedienet, und sowol die jähre ihre Arung als auch des Lonüüsms in ihren briefen gemew». ^hiessen auch nach der zeit, und noch heutiges tages, ^diejenigen, welche in gewissen handels-städten von einer > ^gesetzt waren, und daselbst zwischen den kanffeuthen am«sehen musten. Also haben Franckreich, Engelland "'ss-W-land ihre Lonsule» in den jurnehmsten see - und hanoc»^ten in Orient, und sonderlich im Türckischen Reiche zu MAlexandria und in der Barbarey. Diese Lanlulss beMgewisses geld von den kaufleuthen und Waaren. dl>>o -die Französischen Consuls vor an. 1691. das sogenannte yjeläge bezogen; aber an. 1691. hat der König geordnet, 0

Commercien-Cammer zu Marseille denselben ins künftige wstallung reichen, und deswegen von allen aus der Leva"kommenden waaren einen gewissen zoll beziehen solle.

1718. wurde diese Verordnung wieder abgethan, und oew'suls das alte recht wieder gegeben, ihr gewisses geld'".., de-in ihren residentz - orten anlangenden schiffen, selbstev »ziehen. Hingegen an. 1720. wurde ihnen dieses reckn ' yjeverboten und dem König zugesprochen, welcher darM^gbezahlung und Unterhaltung derer Consuls auf sichhat. /./A?«,, äs Hom. c. 7. L/^p/«Z/«r,

2.;. 6. b/rfte«,, lib. Ob. lsg. O« lib. UOLb '

i-zga«/o/. äe /« nouv. äessrixt. äs Is kranae rox. ^22. *

hiessen zu Rom diejenigen, welcke ^fulss gewesen waren, hernach aber ward es ein bejon^yscetul gewisser ämter. Lonlulsri« L^usrum tvar von ?ewAugusts aufgebracht, und war gesetzt, aufsicht am Uäuclu8 zuhaben, damit in selbigen gut und gesund WERom gebracht würde. Lonlulsres wurden auch jsKaysern statt eines I.sZ3ti oder Feld-Marschall-LieutM« ^,1felde geschickt. Lonkuluris krovinci-e war ebenfalls nu btzt.Kaysern ein Gouverneur, über eine provintz oder sta^,

Man findet auch Oonllikres bonorsrio8 oder caäicuU, ,nur verinöge eines Kayserlichen älplomaris den r«>titul, aber keine bedienung hatte. O« lib.

in,, nvi. die

60Iss8VI./II<ss8 sind diejenigen mE'^r

zu Rom unter der zeit, da die Republick durchregieret wurde, geschlagen sind, die man zum unterM'Et-welche die Kayser prägen lassen, und nicht, daß sienung der Lonlulum geschlagen worden,

Dann die Prägung dieser müntzen kam eigentlich «wer ^ xcsden freyen und Bürgermeisterlichen regiment der stavs-7 ^0-sogenannten Triumviris inonetslibus oder IriuMVl . OliS"srZento, Tre llanäo, teriunäo, wohl auch etwa d ^ MIioribu8 und krogpXltoribus in den prvvintzen UNvwelche auch ihren eigenen nahmen, zusamt den veruv ^ Mthaten ihrer vor-eltern, oder auch nur gewisse gememeoft wiederholte zeichen, als da war der köpf des bildes, , §pee

man die stadt Rom vorstellete, Castor und Pollur,vier-bespannte wägen rc. oder endlich auch andere diMssL ,u ha-mit ihrem nahmen und zunahmen einige verwandtMM Mg''ben schienen, darauf zu fetzen pflegten. Die tM

morum Loniulsriumwird zwar noch von zeit zu M Mso neu aus der erden hervor gegraben werden, verrmv .aber bisher kaum über io^o. von unterfchiedenem gMsteigen. Goltzius, Nrsinus, Ant. Auqustinus, t EVaillant, haben sich theils milderen abstechnng rn kuwauch mit ihrer erklärung grosse und der gelehrten wc.mühe gegeben; wie nicht weniger viele andere y"

nur gewisse stücke davon zu erläutern für sichben. * ^ pein ^

(konfus, war bey den Römern ein gott, "Uge siEselbst nicht viel wußten, was sie glauben sollten. ^ Ml,r>Aer wäre ein gott des raths, (cowilii) dessen nahwe-sagen dörfte. Andere geben ihn vor den dlepnmum m.und söhn der Isidis,aus; auf welche weife Const-o ^Medem Harpocrates wäre; welches sich um so. vM . rchivG,.läßt, weil dieser letztere ein gott des stillschwelgeno l^'aber sich zum guten rath, und der da glücklichsehr wohl schicket. Ihm zu ehren ward das fest ^halten, davon oben. sä kanvinium ae ^

I. z. ?/r//-E, lib. VI.VII. * , a„s lvs

* Consylvius , ( Aldebrandinus ) ein Edelman ^2,0^dua, bekleidete damals, als der Kayser Frid^ft^sielle," ^an. 116;. seinen durchzug allda hielte, eine OffnU vornG^,legte vor die gantze Italiänische nation, welche e, ^

Teutscher Officier von des Kaysers geftlge eben jv ^en>^^als hingegen die seinige groß zu machen wußte, n'^Etl>"fhtre ein. Denn er forderte selbigen alsbald am « ^marckte zu einem zweykampf heraus, welchen ^