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Elches die kandes-sprache ist, gelesen. Sie feyren den sonn«"Md sowol als den sonntaq, und haben feste der Maria zussssu, worunter eines ist, welches sie einem gewissen bilde die-Uungfrauen zu ehren halten, von welchem sie vorgeben , daß^solches wunderbarer weise in fleisch verwandelt. Sonst hatde?? auch versuchet, die Cophten mit der Catholischen kirche zu^Utgen, dergleichen der Jesuit Rodericus, der von demMlte an. 1562. dahin geschicket worden/ gethan. Dieser^ue mit 2. Cophten / die der Patriarche darzu verordnete, ei-a,Mterredung / welche dem schein nach sich bereden liessen,t ° wenn sie die höchste gemalt des Römischen Papsts erkenne-als aber der Patriarch Gabriel an den Papst schreiben /lb, demselben unterwerffen sollte / wollte er solches nicht^au / sonderlich / nachdem er das geld / welches man ihm vongeschicket / empfangen hatte. Es wird zwar von etlichen'Weber, / daß ein anderer Patriarche/ so auch Gabriel ge-- eine Legation an den Papst Elementen» VIII. im nahmenha,, ^tier und Aethiopier geschicket / und ihn für das Oder-. Mpt der kirche erkannt. Allem / Thuanus und einige anderesolches für eine errichtete Gesandtschafft / weil der Alexan-wMche Patriarch Miletius nichts davon wissen wollen; Leosss^luä aber hat sich sehr angelegen seyn lassen/ die Wahrheit die-L Negation zu behaupten. in proäroino Lopto stvs'
».^ptisco c. 1. L 2. L in Osäipo Lgypt. ffnt.i. 2. L in lin-üeN restimts. 8E-r«r bist. 8ociet. reist,
lene prslente äell'LZitto. Leo äc xerpetuo eon-
lln 7 Hd- III- 8- .c-mo», kill. cri-
6e oresncs L äe8 eoutnmes clss nstionr <Iu Levsnt.
in criticssscrs p. 4)1. leg. Lreore woo/i, serutin.
^.ssopiapo / ein fluß in Süd-America aufden grentzen vonse»"u und Per»/ in dem thal Copiapo / welches so fruchtbar' / daß es die saat nicht nur hundert / sondern drey-
"Nderifaltig wiedergebe. Er hat seine quelle in dem landeNa. dem fuß eines gebürges/ welches feuer speyet / und denin ^uen Voicsn äi Copiapo führet. Endlich stürtzet er sichtz^as Nsre psciücnm, ohnsern einer, kleinen stadt in Chili,
HMe auch Copiapo oder Porto äe Copiapo heisset.
"wri.
wurden in der ersten kirche diejenigen genen«lxx I welche in dem IV. lLLulo zu Constantini AI. zelten oder un-e Legierung seines sohns Constantii dazu bestellet waren /Stak die todten cörper der Märtyrer zusammen sammeln / die»ab ^^ss^^igen / und selbige hinein stncken musten. Deny>nen hatten sie entweder , von der arbeit,
hatten / oder °ivo -rss , weil sie die verstor-
Ie„ss ssu dem orte der ruhe brachten. Man rechnete diesesix?? wit zu dem geistlichen stände / wie sie denn mit eben denlsigAuen, deren die Geistlichen gemessen / begnadiget worden.beijWvends nennte man sie auch VoiLrios, grabmacher / unduch ihre anzahl zu den zelten Constantini M. und seinert»,d V bis auf IIoo.; sie wurden aber durch ein gesetz Honoriiiie^Mosii des jüngernbis aufy;o.Heruntergesetzet/ bisHc<>Anastasius wieder auf die vorige zahl erhohete / wel-V von dem Kayser Justiniano bestätiget worden, c^e,^Christenthum.
vc cg^nius / ein Römischer Ritter und Hauptmann über ek-A h-MMe reuterey / um das jähr der Welt 4050. Auf Augurb»d kÄ! begleitete er Quirinium / den Statthalter von Syrien/^«ls unter ihm die administrativ» von Judäa / welches da-
> von Syrien war. Sonst war die 6en8 La-
^ieden " Römisches bürgerliches geschlecht / dessen auch in ver-Seswip^u annoch vorhandenen nummis Lonüilsribus Meldungr.1 /o/i,»/,, zutia. Üb. XVIII. c. i. äe bello suä. lib. II.
/ M. 4060. n. i. *
Aiqr^ppen / (Joh.) gebürtig von Treuen-Brietzen aus der^th ^ beyder Rechten voÄar und Brandenburgsscher?>vn ,7.Crstarb an. iSn. in feinem 80. jähre/ nachdem er w-
Oonliliorum , UNd Observstiones ^uris keuäLlis «L
w geschrieben. Haltte, äisr.
.^vi^^nbrügge, ein schloß und flecken in der Graffchafft»Sei, berg nicht weit von der Weser und der stadt Hameln ge-M. ch,llehet unter der Hertzoge von Braunschwerg botmaßrg-Cvppx^u pfleget öfters die umliegende Graffchafft hiervon. sso'^ugge zu benennen. 2»/.
^Rv,penhagen, Riobenhaven, lat. Yalnis. Loäonis,>1 L'Mche residentz-und Haupt-stadt in Danemarck, auf der^HZ^"d/ liegt am Oresund, ; 8 . meilen von Hamburg,N fassenvortreflichen Hafen / der bis ?oo. grosse schisse INjb°hl L ka„. Die stadt ist sowol von natur als durch kunsts^han^t / wohl gebauet/ weiten begriffes / und wegenAvff Übe s berühmt. Absalon Huido oder Hues, Ertz-Bl-k? dem funden und Bifchoff von Rotfchild, hat an. 1168.»Iäubern/wo jetzt die stadt lieget, allererst ein konwlder d,eNennet n?uHebauec / welches nach seinem nahmen Axel-Huesr Hütten n"^e. Einige zeit hernach setzten verschiedene fischer ihrjäteten "^ dieses korr herum / und die am reichesten waren,n ven z^ Ulrch korn-und andere Häuser auf/ um die leuthe dar-bd trtebeMergen, welche dahin kamen, fische zu kauffen,^Kvp« "vlso ziemliche handelschafft / so / daß die stadt deswe-^jMns-haven genennet wurde. Wie nun sothane hand-^''tor. //. Theil.
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kling immer mehr und mehr empor kam/ gab Jacobus / der Bi-schoff von Rotschild/ diesem orte an. 1254. viel xrivilegis , undendlich kam er durch Vorsorge der Könige von Dänemarck wegenseiner Handlung in grosses ansehen. Sie hat drey Königlicheschlosser. Das i. worauf der Königliche Hof beständig residiret;das 2. im Königlichen lust-garten Rosenburg genannt / wo dieKönigliche crone und andere regalien verwahret sind; und das;.Charlottenburg / von der verwittibten Könrgin / so daselbstHof gehalten / also benennet. Das zeughaus, Arsenal, kunst«cammer / starcke citadell / von welcher die stadt und Königlicheflotte beschützet wird, der von Christiane IV. erbauete rundethurn / auf welchen man mit wagen und Pferden bis oben auffahren kan / woselbst des Tychonis äe Brahe globus, die kiküo-tsseLs publics stehet/ welche wöchentlich zwey mal geöfnet wird,die unvergleichliche ertzene ftalue Christiani V. auf dem neuenKönigs-marckt/ die Universität/ welche von Christiano I. gestiftet,und an. 1474. von Sixto IV. mit privile^is begäbet worden,nebst den vortreflichen Collegien, sind alles fehens-würdige din-ge. Die Haupt-kirchen sind , die zu St. Nicolai/ zum H. Geist,und zur lieben Frauen / in welcher letztem die Könige gecrönetwerden. Die Königliche Ritter-Academie, welche man von So-ra hieher verlegte / ist auf Königlichen befehl wieder aufgehobenworden. Es gehörte auch hieher die stadt Christianshaven , ausder gegen über liegenden inful Amack, zu welcher man über einezug-drucke gelangen kan , Massen sie nunmehr der stadt Cvppen-hagen einverleibet ist. Der Bifchoff von Seeland hat allhierseinen sitz, und an. 1660. den 27. may wurde im lager vor die«ser stadt der bekannte Cvppenhagische friede zwischen Dänemarckund Schweden geschlossen, nachdem die Schweden an. 1659.diesen ort vergeblich belagert hatten. Es sind daselbst an. i?".und l2. mehr als 40000. Personen an der pest gestorben, ss«»-still. j)gn. Comment. 6erm. lib. III.
geogr. still. Lsroli 6ustsvi. Le /a , vo^sgs
tom. in. staats-beschreib, von Dänemarck, c. r.
Eoppenius, oder Loppen, (Bartholomäus) war zu Ro-stock den 6. jan. an. rc6;. gebohren , und studirte zu Basel,Genfund an andern orten. Nachdem er sich eine gute wissen-schafft in sprachen, sonderlich in der Hebräischen und Griechi-schen , wie auch in der Theologie zuwege gebracht, docirte erlange zelt zu Heidelberg; woselbst er auch den 2;. may an. 1617.an einem steck-fluß plötzlich starb. Er hat den Ocdumenium inLpistols« Lstkolics« aus dem Griechischen ins Lateinische über-setzt ; und nach seinem tode wurden seine noten über die Psalmenheraus gegeben. vit. sssteol. LV-t-er. in tstestro.
* Eopptnus , (Petrus) ein Isteologus aus der Sorbonne,war erstlich Prediger zu Blois, begab sich aber hernach nachParis, und starb daselbst als Oecsnus kscultstis Isteologicsran. 1667. nachdem er seine Französische Übersetzung von Spon-dani Lpitome snnslium Lsronii drucken lassen.
Lcsä. ksrik.
ssoppola, (Franciscus) Graf von Sarno, war aus ei-nem edlen und alten Hause von Neapolis entsprossen. Seinefreunde hinterliessen ihm zwar sehr wenig, allein er legte dassel-bige in feinem see-handel dermassen glücklich an, daß er endlichsehr reich wurde, und die Graffchafft Sarno kauffen konnte.Sein grosser rühm machte ihn bey dem Könige von Neapolis,Ferdinande» I. bekannt, welcher sich ihm in feiner handelschafftbeygefellete, ihn so dann nach Hofe kommen ließ, und zu den höch-sten ehren-stellen im Königreiche erhub. Allein Coppola miß-brauchte sich seines anfehens, nahm einen gefährlichen anschlagwider des Königs perfon vor, und erregte einen einheimischenkrieg, welcher ihm aber feinen Untergang zuwege brachte. Dennso bald man ihn überwiesen, daß er an der conspiration Ursachesey, wurde er am-;, may an. 1487. enthauptet. O« ?«?, stiüoi-re äes ksvoris.
Copranitz, oder Caproncza, Caproniza, eine stadt inSclavonien , welche eine gute vestung hat, 2. meilen von demflusse Drau , 4. oder 5. meilen von Waradein, und eben so weitvon Canischa. Sie gehört dem Hause Oesterreich.
ckopriniac, ein gewisser ort in der viosces von Bourdeaux,woselbst Gerhard äe Malemort, Ertz-Bischoff zu Bourdeaux,an. 12c 5. und sein Nachfolger Petrus äe Roscidavalan. 1260.einen 8 >noäum gehalten. Man weiß heutiges tages nicht ei-gentlich , welcher ort es sey. Einige halten Copriniac für Lom-priniscum , welches Cognac an der Charente in Angoumois ist,(nach Laurentii Bochel und Spondani meynung) woselbst ge-dachter Gerhard äe Malemort an. ,2; 8. einen 87noäum gehal-ten. H-s«äa». sn. ,12; 8- n. 17.
* (sopriza , ein fluß in Romanien , der an der grentze vonBulgarien entspringt, und zwischen Adrianopel und Trajanovelin die Marizza fällt.
Coprogli, siehe Riuperli.
Copus, (Guilielmus) voäior der Artzney, ist gebohren ruBasel, und hat daselbst die fundamente seiner studien wobl ge-legt; hieraufbcgab er sich nach Paris, und legte sich aufdas8 mäium Meäicum , darinn er auch daselbst die voclor - würdeerlanget ; dabey lreß er sich auch die Mathematic angelegen seyn.Erasmus hielt so viel von ihm , daß er bezeuget, die Medicin ha-be erst durch fernen mund anfangen zu reden, weil er der Grie-chischen und Lateinischen spräche wohl erfahren war; und als ereinmal kranck gelegen, hoffte er von niemand anders als diesem
Ffff» Copo