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, UM diese Barbar» aus dem lande wieder hinaus zuWage», und liessen sich mit denselben im oct. an. 1244. bey^aza in eine schlacht ein, worinnen aber die ungläubigen we-W Orer grossen anzahl den sieg behielten, dergestalt , daß dieMisten mehrentheils auf dem platze blieben oder gefangen»urden. (Siehe den artickul Creutzfahrten; und zwar die»i^eutzfahrt.) Allein die Corafminer gewannen hierdurch.'M viel; denn weil sie weder dem Egyptischen Sultan nochm andern Saracenen anstunden, vereinigten sich diese zusain-"bn, und vertilgten sie in kurtzer zeitgäntzlich. 8a-
üb. III. p. 12. 0. l. /sr»v,Fk,ftiK. cle 8. Ü0UI8.ftiK. äs« Lroilsäes Iiv.II. Oa»re/, bist. cis ürsncü tom. II.
, Torax oder der fee Coras, ist ein fee in der Tartarey, undUar in der provintz Mongul. Die heutigen scribenten be-Meiben ihn auf unterschiedene weist, weil das land noch nicht
8 ar wohl entdecket ist.
.Torar, ein gebürge in Aetolien, dessen die alten 6eogra-öfters gedencken, welche auch eines andern gebürges bie-' nahmens in Sarmatien erwehnen.
- Torax, ein berühmter Redner, welcher für den ersten er-ivÄ Redner-kunst gehalten wird , weil er der erste war,s.Mer gewisse regeln von dieser kunst gegeben. Thisias,». n schüler, machte sich gleicher gestalt durch seine beredtsam-^ berühmt. Sie lebten beyderseits K. II. ;;c>. OIvmp.a^xxix. i. L. N. ;56c>. und ohngefehr 424. jähr vor Chri-tönUburt. Beyde lehrten in Sicilien nach des Königs Hie-tode. Der letztere wurde samt Gorgia als AbgesandterSlN ^then geschickt. Cicero gedencket ihrer nicht weniger alsA jioteles. cVtti'o, in Lruto. üb. II. 0.17. ,
z Torazim, war vormals eine ansehnliche stadt in dem hal-stamm Manasse, jenseit des Jordans , an desselben ein«den ^ Galiläische meer gelegen, woselbst unser Heyland intagen seines fleisches viel wunder und predigten gethan,z°.j!Zer auch ihres hartnäckigen Unglaubens halber ein schweres-Ute angekündiget. XI. 21.
Torbach, siehe Cörbach.
, eine gewisse cercmonie , welche die Maho-H>."ker unten an dem gebürge Arafab in Arabia unweitfe M zu verrichten pflegen, da sie eine grosse menge schaa-sy Wachten, und unter die armen austheilen. Lorbsn heis-s« ihnen eben wie schon in der alten Hebräischen sprächeI" als ein opfer. äs I'ftmp. Ottom.
dj^ban, eine landschafft in Croatien, deren östlichen theiltejMwmannische Pforte, den andern aber das Haus Oester-besitzet. Hievon führet ein Gräflich geschlecht in Croa-* nahmen. L«ce/. Keimn. k. III. x. 22.tzöh Torbeck, an der Dyle, eine in Brabant, 2. meilen vongelegene Herrschafft, welche an. 1661. den 17. auq.dew.ohllippo IV. Könige m Spanien , Henrico von Dongel-ehren, zu einer Baronie erhoben worden. L«^E,^äeLrsb. üippl. wm. II. p. 104.rheük rbeck over Loo, eine Herrschafft in Brabant, wel-er dem flusse Loo, eine Meile von Löven lieget, und an.Uvüa-li 20. jul. von Carolo II. Könige in Spanien, Johannide^usta Daneels zu ehren, zu einer Baronie gemacht wor-
ss ^ tropft, äeürsb. luppl. tom. II. p. uz.
hM^bbeil, lat. Oorboüum, eine stadt in der Isis äe Lrance,klew-"nem Präsidial, und dem titul einer Grafschafft in derM /r, strovintz Hurepoix. Die Seine fliestet mitten hindurch,A sie in die alte und neue stadt. An. 1562. wurdenden Hugenotten unter anführung des Printzen von^belagert. Dieser ort hat seit dem X. oder XI. KeculoÄe.„bsoudere Grafen gehabt. Allein Adelheit von Corberl,^liraMer Bouchard II. wurde an Hugonem von Pulset ver.
und brachte demselben diese Grafschafft zu. Er fieldiese Könige Ludovico Lr-rKo in einen krieg , und büßteMurr x ein, welche von der zeit an zu den Cron-guthern ge-LbstrLporden. Aus dem Hause der Grafen von Corberl find?!>! 'Medene berühmte leuthe entsprossen. Michael von Cor-OeLgnu« der kirche zu Paris, und bereits zumAvffMrn von Jerusalem ernennet, als er zu dem Ertz-Bl-MMe« sitze zu Sens an. 1194. erhoben wurde. Er soll^den?««ch des Papsts Jnnocentii III. zeugnis wohl vorge-he -j baben, und ist an. 1199. gestorben. Sem Nachfolgerü dew ^seiner anverwandten, Petrus von Corberl, welcherüeculo sehr berühmt gewesen. Er war erstlich»> ibefa«x voäor zu Paris, und der Papst Jnnocentrus
!
lnrt unter feinen zuhörern, der auch nachmalE'. H^bb art seine Hochachtung gegen denselben bezeugetUch hMauf wurde er Bischofs zu Cambray, und endlichA des besaaten Pavsts Ertz-Bischoff zu Sens. Er
^handk^^ene wercke geschrieben,Qstarb v' «ls etliche eir
davon aber nichts mehreiniger synodal - ordnungen.
'TU- an. 1222. in der kirche, da er eben emm
Der Bischoff von Paris aus diesem geschlechte,, ein söhn Simonis, welcher an.^vi>>„"'*>an. 1268. starb. an-
Üu kmnce. ft-K. üb. XXXIII. O« /'«7,
m ckron. tlr. 17. c. 4.
^ //. Theil.
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n. g. I»«aee«k. I//. in epift. Vko-IE üb. II. c.
X 7;. c. oftronic. änrillinclor.
Le/tavat'e«/! 82avr«r. Ka^ei-'r. Lc 8anrma/td.
6 sIÜs LftriK. D« , ftiKor. Ilniv. kariü Lc.
*CorbeI, oder Corbois, (Wilh.) von einigen äe Hurümsgenannt, war erst ein Liericus 8seculsri8, hernach ein Bene«dictiner-Mönch, daraufPrior St. Ostthä äe Chich, und end-lich zu ansang des jahrs H22. Ertz-Bischoff zu Canterbury.Er hielt an. 1125. einen 8Moäum , welchem auch der CardinalJohannes von Crema als Päpstlicher Legat mit beywohnte;auf solchem 8ynnäo nun war den Geistlichen, so sich bewei-ben würden, eine grosse strafe zuerkannt , und weil es demErtz-Bischoff an courage fehlte, dem König Henrico die execu-tion überlassen worden, der aber gegen ein stück geld von de-nen LIsricK, wer da wollte, heurathen ließ. Ungeachtet Corbeldiesem Könige seine erhebung zu dancken hatte, war er doch sehrundanckbar gegen ihn, da er nachgehends seine tochter Ma-thildis von der Reichs-folge ausschließen half, und den Gra-fen Stephanum zum König salbte, bey welcher gelegrnheit erwährender messe vor vielem hände-zittern , welches von derforcht und schlagender qewiffens-nntreu hergekommen , die Ho-stie verschüttet haben soll. Er ist nicht lange darnach gantz ab-teibig worden, und ehe noch das fahr uz 6. verflossen, ge-storben. 6X1 wr». cie krxelftl. üngl. k. I. p. 97.
*Cc>rbera, (Stephanus) ein gelehrter Spanier, gebürtigvon Barcellona , lebte zu ansang des XVII. Kecuü , und gabdas leben seiner landsmännm Maria Corbellon an. 1629. mfol. heraus. Er starb an. i6z^. und hinterließ eine Historie vonBarcellona in manuscript, deren sich äe Marca in Verfertigungseines buchs, Narea Hichiiniea genannt, wohl bedient. End-lich ließ dieselbe?. Joseph Goinez äe Porres, ein Carmelit zuNeapolis , an. 1678. in fol. unter dem titul: Latsluna illuüraäamit einigen zufatzen drucken, kr-ek. sä ftune übr.
* (sorberon, (Nicolaus von) entsprossen aus einem berühm-ten geschlecht, so seinen nahmen von einer Herrschafft diesesnahmens überkommen hat, welche in Burgund zwischen Beau-ne und Bellegarde läge. Hernach aber setzte sich diese familiein Champagne; da zu König Henrici IV. zeiten die meistenvornehmen stadre sich zu den sogenannten Ligisten schlugen,bliebe dennoch dieses geschlecht dem Könige vest und getreu.Unter ihnen war Nicolaus von Corberon General - pulver-und salpeter-Lommillsriuk in Champagne, Claudius von Cor-beron Hauptmann über die 100. arquebusiers, und Johan-nes von Corberon Schatzmeister von Franckreich. Der erstehatte einen söhn, welcher gleich ihm auch Nicolaus hieß;dieser war üieucensnr - ksräeuüer in der Präsidial - Cammerzu Troyes, und ein vatter dessen , von welchem dieser ar-tickul handelt. Dieser letzte Nicolaus folgte seinem vatter Ni-colao in seinem amr, und versähe es mit grosser fähigkeit undaufrichtigkeit, bis an. i6?4. da ihm Ludwig XIII. welcherLothringen in besitz genommen, ohne entgelt eine Raths-stellein dem souverainen Parlement zu Nancy gegeben. Von dortnahm er auf anrathen seines vettern Cornuels, des Intendan-ten über die Finanzen und Präsidenten in der Lftsmbrs äesLompts», an. i6;6. die General-Advocaten-stelle in dem Par-lement zu Metz an, welches eben aufgerichtet wurde. Fastin der nemlichen zeit ward er Königlicher «staats-Rath, undan. 1642. darauf Requetenmeister. Zwey fahr hernach warder Intendant in den provintzen Limosin, !a Marche, Sain-tonge, Angonmvis und dem lande Aunis, welches grosse amter zu sattsamen vergnügen des volcks und der provintz selbstenverträte, bis er den 19. may an. 16z«,. schon im 42. iahre seinesalters den geist aufgäbe. Sein eidam, Sainte-Marthe, samm«lete und ließ an. 169;. zu Paris die Processe, die oft-erwehn-ter Nicolaus als General-Advocat in dem Parlement zu Metzgeführet hat, in 4. in öffentlichen druck heraus gehen. krXtir-
tio ftchus 0PLN8.
Cordey oder Corrvey, lat. Lorfteja oder Lorftejs novs,zum unterscheide des klosters Corbie in Franckreich, welchesOorftejs sntigus oder sures genennet worden, ist ein Kayser-liches freyes Fürstliches Stift Benedictiner - ordens, in demWestphälifchen kreise, an der Weser zwischen dem Paderborni«sehen Bißthum, und dem Hertzoglhum Braunschweig.Der Kayser Ludovicus kius hat es auf einrathen Adelharöigestiftet. Denn nachdem Sachsenland von Carolo M. warbezwungen, und einige anstatt zu ausbreitung des Christlichenglaubens gemacht worden, so gieng er auch damit um klösterdaselbst aufzurichten. Als solches Adelhardo , dem Abte zuCorbie in Franckreich, zu ohren gekommen, welcher des Kaysersschwcster söhn, oder wie andere wollen, sein vetter, und desCaroli Martelli enckcl, von feinem söhne Bernhards, dabeyauch einer von den vornehmsten und geheimsten Räthen war,ließ er sich, dieses zu befördern, sehr angelegen seyn, schickteauch Theodradum, der aus einer adelichen Sächsischen familieein Mönch zu Corbie war, nach Sachsen, einen ort hierzu aus-zusuchen. Es wurde aber dieses vorhaben unterbrochen , alsnach Pipini lode an. 810. Adelhardus die vormunvschafft desLongobardischen Reichs vor dessen unmündigen söhn über sichnehmen, und nach Italien gehen muste; ob er nun gleich nachCaroli ül- tobe an. 8-4. wieder in Franckreich kam, so verfieler doch durch falsches angeben rn Ludovict Ungnade, und wur-de ins exiüum vertrieben, auch an seine stelle ein anderer Abt
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