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V, .Cewbiere , oder In Vsllss 6s Lorkiers,- lat. Lorbaria"" 6kt in Languedoc gegen das Pyrenäische gebürge,L ° V gebiethe von Alet und Narbonne;u, gelegen, zu dem"H-Blßthum daselbst gehörig, allwo Carolus Martellus an.»' 7 . die Saracenen geschlagen. ebroQ. Lvor. 109.
Xsrsr. ZI2. l>. 3. Lkron. Lrev. ,
-s. , not. 6sll. x. 8;- , rsi 6iplom. IV.
^76. Von Bünaus Reichs-Historie/ tom. II. üb. I. p. -64.
0 * ^orbigny, en Laonnors, Larben^, Lorbenscum, oder, ein Französischer flecken in Champagne, wel-W'sonsten auch St. Marcoul genennet wird, und 5. Fran-meilen von Liesse gegen mittag, 4. von Laon und 6.> Rheims lieget. Es ist eine Probstey, welche beydes Kegu-1, Ut und Lonventu^lis ist, und von St. Remy zu Rheims ab-f.Wkt. Carolus Simplex, welcher zu Corbigny, in dem kirch-I^^.des Bißthums Laon, den leichnam des H. Marcolphi er-^ °?ben, liesse ihn allda in der St. Peters-kirche aufheben,. "v zur erhaltung der Mönche, welchen diese reliquien anver-s^uet worden , dorten ein kloster aufbauen, welchem er zu die-^ ende gewisse einkünften zutheilete. Das folgende jähr 906.Mve dieser Konig der Königin Frederune ihr witthum,^0 wiese sie auf die Herrfchafft und den pallast zu Corbigny' worunter die St. Peters-kirche und das kloster St. Mar-tnü I'ch auch befanden. Diese Printzcßin gäbe nach ihremdas Haus und die Herrfchafft nebst dem kloster der Ab«s? St. Remy zu Rheims, und seither ist es immer unter der-d,^n als Priorey stehen geblieben. Doch behielte sichK Anig das Zus katroriLws aus ehrerbietung gegen dems' Marcolpho , vor. Von diesem heiligen ort soll die wun-der Könige in Franckreich, durch ihr anrühren dieMfe zu heilen, hergekommen seyn , als welches sie sonderlich inH. Marcolphi nahmen thun. Deswegen, gehen auch gemei-«Mch die Könige nach Corbigny auf die pilgramschafft, wannvon der crönung zu Rheims zurück kehren , und halten'läge aus , es sey nun , daß sie selbst und in Person erschei-und bleiben, oder es in ihrem nahmen durch den Almose-
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. verrichten lassen. Ludovicus 8 snüu 8 richtete seit demilim bekannte brüderschafft allda auf, bey welcher er sicha ersten einschreiben liesse. , copograpk. 6 ss Ssints.
t-* Corbigny , eine Französische stadt in dem Nivernois, Cor-,My St. Leonard genannt, an dem flusse Nonne, 12. Fran-^vche meilen von Revers, 7. stunden von Avalon, in der vlos-^ Antun. Der leichnam des H. Leonhardi ward von Vande-^.aus demMainischcn dahin gebracht, und zur zeit Caroli^ m der Abley, welche Egil der Abt von Havigny an. 86 c.s.Met, beygesetzet; dieser St. Leonhard kam nach der Hand ink„ wm aufnahm, daß endlich die stadt von ihm den nahmen be-swen. , topoZrspk. 6e8 8sint8.
Corbilia, von Antiochten , war ein rechtes wunder deri,M« Denn da sie als ein schönes mägdlein viele freyer hatte,mit ihrer eltern einwilligung sich einen wehlete, empfändeiv»,,? bem Hochzeit-tage , als sie zu dem Hause heraus treten/ einen unsäglichen schmecken in dem leibe, welcher z.E lang bey unaufhörlichem schreyen währete. Den viertenW!?er darauf fand man nach einem starcken psrox^lmo ,veo, ^ bch in einen mann verwandelt, weil dasjenige, was er-tw ^nn gehöret, mit gewalt bey ihr aufeinmal heraus getre-bj,j„ .Man legte ihr nunmehr als einem manne den nahmen Cor-lla^c^i) , und muste selbige vor den Claudium CäsaremRom gebracht werden, welcher diesem wunder-bild zuigflen ^ dem Lspit. sovi Lverruns. einen altar aufbauen
* w 6e mirsbil. ^ longLV.
tzx.Corbin, (Iacvbus) ein Franzos von St. Gauthier inv>ie .iden grentzen von Guienne und Poitou, nicht aber,iix» Mige vorgegeben, von Bourges gebürtig, lebte ln der er-Sictt^lne des XVII. LcuU , und war Königlicher FranzösischerV' wie auch Advocat in dem Parlement zu Parts, nachKey w aber der Königin Annä von Oesterreich Neqnetennm-hat von ihm unterschiedene zur Rechtsgelehrsamkeckschriften , welche wohl aufgenommen worden als^c,,^?dern: Trsite 6 e 8 vroits äs ksttonsZL r. vol. m 8 .
>>> . , 6 e 8 b! 6 it 8 ; Or 6 onnsnLS 8 - - - 6 e 8 Lour 8 6 s 8 Li 6 e 8 ,
i« . 0 ? 6 s äs I.0M8 XIII. M fol. ws lE äs ls/Mss,
i» igchung Bibel nach der , «n 8. toi.
,' u-«. m. Indem er aber in allzu vulerley dingen fthrel-^iwj/'vd besonders auch einen Poeren abgeben wollte, hat er^esvv.wenig xhxx erworben , wie er denn auch von Boileaulbvrde«^v deswegen in die liste der fthlechten Poeten gesetzetEr hatte einen söhn , der schon rm 14. iahre semesnn^s-Awo'mi im Parlement zu Paris einen Proceß gechh-sich nach seinem alter mcht übel hören lassen, ö«-lchif Vkoeciqns c. 4. V. L;6. , sä h. 1 . ,1t. iur
16 . /.e LE, bibl. äe klLNLS L bikl. Iscree. Lessg... ! riu wickelet.
Zch^brneUi, (Jacobus) war ein edler Florentmer, derber innerlichen unruhen seines vatterlandes von dar7^, nyd nach Franckreich begab , allwo ihn Catharina'!»N Mcis , die ohne dem in einiger vcrwandtschafft mtt""d, gar wohl aufnahm, und wegen seiner gelehrsam«
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keit sowol als auch wegen seines Verstandes ihrem söhne Hen--rico zugab, da er denn mit demselben nach Polen gieng,auch hernach, als Henricus den Französischen thron bestiegen,stets um ihn war, und suchorss mit ihm las. Viele Gelehrte,als Petrus Vicrorius, Justus Lipsius, Junius Michael Bru,tus und andere, hielten sehr viel von ihm, wie annoch ausderen schriften und briefen zu sehen ist. Man giebt dem Cor«binelli das zeugnis, daß er ein sehr redlicher und doch auchaescheidter und behertzter mann gewesen, gestalt denn ber Cantz-ler Hospital ungemein viel auf ihn gehalten. Nach Henri«III. rode hielt er es mit Henriks IV. und hat sich viel mühegegeben, desselben vorhaben auf Paris zu befördern, deswegenauch viele anschlage helffen anspinnen, und so gar die meistedieserwegen zwischen Paris und dem Königlichen Hof abge-hende briefe ohne scheu einiger gefahr getragen. Ungeachtetman ihm seiner sitten und lebens-art wegen nichts vorwerf-fen durfte, so wußte man doch auch von seiner religion nichtsgewisses zu sagen. Er war ein grosser freund und gönnerder Gelehrten , und ob,-er schon kein allzugrosses vermögen hat-te , gab er ihnen doch öfters den Verlag zu edirung ihrer schrif-ten. Er hat einen söhn , nahmens Raphael Cvrbineüi, ge-lassen , welcher 8scremriii8 bey Maria von Medicis gewesen,und den Herrn Cvrbineüi gezeugt, von dem der folgendeartickul handelt, lereres A mem. 6s Lns.
,* Corbinelli, (Jacobus) ein söhn Raphaelis Corbinelli, ge-bürtig von Paris. Er war sowol wegen seiner redlicbkeikals aufgeweckten Verstandes bey jederman in grossem ansehen,und starb den ry.junii an. r?i6. zu Paris in einem alter vonmehr als roo. jähren. Man hat von ihm: lXrrsirs 6s rouZ1e8 plus bermx en6rc>it8 668 ouvrsgS8 6e ce tems; 1e8 LncieirsKittoriens I.srins rs6uit8 sn lVlsximes; und Histoirs Oenes-loxigue 6s 1 s msiton cle 60-67. Er war ein besonderer freunddes Grafen von Bußi-Rabuttn, in dessen briefen und memoi-res viele von der Hand des Cvrbineüi sich befinden. Libl. 6u
Corbmtanus, der erste Bischofs zu Freysingen, ward zuChartres oynweit Paris, unter der regierung Clotarii III. ge-bohren. Ais er an. 710. unter dem Papst Consiantino nachRom kam, sandte ihn dieser aus, das Evangelium zu predi-gen , welches er erst in Franckreich und Teutschland , hernachaber, ungeachtet er dieser Verrichtung gern wäre überhobengewesen , sonderlich in Bayern verrichten muste. Als er aufdem wege dahin von des Bayrischen Hertzogs Grimoalds leuthenaufgehalten wurde, wußte er gedachtem Hertzog das Hertz so zurühren , daß er seines bruders wittwe Biltrud, mit der er sichverehlicht, fahren ließ. Er kam hierauf nach Freysingen, er-baute daselbst eine kirche, und war mit grossem eifer bemüht,den in Bayern noch übrig gebliebenen götzen-dienst vollendsauszurotten. Weil ihn aber ermeldte Biltrud hinzurichten be-dacht war, flöhe er nach Tyrol, von dannen ihn nach Gri-moalds tode dessen Nachfolger Hubertus an. 726. zurück forderte.Er starb endlich an. 7)0. , bist. monsll. 6'0cci6.
, vis8 6s8 SsiMs.
(sorbredus I. König in Schottland, succedirte seinem bruderCaractaco ohngefehr 47. fahr nach Christi geburt. Er stillte dieinnerlichen unruhen , rottete die straffen - ränber aus, undstarb im 18. jähre seiner regierung. Nach ihm wurde Dar-danus, ein enckel des Metelliani, auf den thron erhoben,und sein söhn wegen seiner jugend Übergängen. bist.
8cotire. <Lc.
Corbredus II. zugenannt Galdus. Weil er in Britannienwar erzogen worden, wurde er von dem volcke zum Königgemacht, nachdem er den Dardanum, als er nur 4. jähr re-gieret, hatte hinrichten, lassen. Er wird für den ersten unterden Schottlandifchen Konigen gehalten, der mit den Römernkrieg geführet. Als selbiger endlich geendiget worden , hater sich angelegen seyn lassen, die verwüsteten ländereyen wie-der aufzubauen, und die wüsten äcker entweder ihren vorigenHerren oder den soldaten einzugeben. Er steuerte auch denstrassemraubern, und legte die mit den Pickn entstehende Un-einigkeit bey. Endlich, nachdem er nicht geringern rühmbey den feinden als seinen Unterthanen erhalten, starb er im;c sten jähre seiner regierung, darinnen ihm sein lasterhafftersöhn Luctatus nachfolgte. liill. 8cot. Ls»
* Eorbridge, eine kleine stadt in der Englischen provintzNorthumberland am ffuß Tyne an der grentze von Durham,5. meilen von Neu-Castel gegen Westen. Lricsn.
x. 8?4-
* (sorcionus, (Vincentius) ein Lskicmr aus Neapel undsöhn Josephi, dessen vatter, VincentiuS, Königlicher Rathund kr-eles in dem Cammer-LoUsZio gewesen, war den 18jul. an. r6cc. gebohren. Seine auferziehung geschahe unterder aufsicht des MKonsrii Annibalis Cortoniü, der ibn zu-gleich das Christenthum lehren muste, bey welcher aeleaenheiter dann den Vorsatz ergriff, ein Geistlicher zu werden, unge-achtet ihn seme eltern als chren erstgebvhrnen sehr zärtlich lieb-ten und hielten. Als ihn dahero der Carmeliker-orden wegenseiner schwach lchkelt unter sich aufzunehmen weigerte, ließ ersich in die gesellschafft der Apostolischen Mißionarien einschrei-ben, und studkte hierauf dk Theologie in dem grossen Iesui-
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