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lig und sittsam aufgeführet hatte, als sie immer in ihrem un-glücklichen stände hätte thun können.
8tantis aälms lati vixit, guse ccmjugs viäko.
Nach Pompeji tode hatte sie kein ander vergnügen mehr , alsihn z» betrauren, und schiene als hätte sie nunmehr» eben soviele freude an ihren thränen, als sie zuvor an Pompeji Per-son hatte.
Cornelia. Es sind sonst viel frauens- Personen in Romgewesen, so diesen nahmen geführt, als die gemahlin PudliiSexti, deren Cicero in seinen episteln gedenckek; ferner eineCornelia aus dem geschlechte der Loilornm, welche zu den Zei-ten des Kaysers Neronis eine Vestalische jungfrau worden, rc.
6e clar. Lorneliis lkomse.
St. Cornelii-Nünster, ist ein freyes adeliches Stift, Be-nedictiner - ordens, nebst dem zugehörigen flecken , eine meilevon Aachen in dem Hertzogthum Jülich an dem flusse Jndagelegen. Die Urheber desselben sollen Carolus IVl. und seinsöhn Ludovicus ?-us gewesen seyn. So hat auch Hezilo ,Psaltzgraf bey Rhein, einen theil des Lomirarus ^emorisdem kloster gescbenckt, und ist dessen Casten - Voigt und Advo-cat gewesen. Man rechnet es znm Westphälische» kreis; wie-wol der Abt hiervon auf der Rheinischen Prälaten - banck, alsein unmittelbarer Reichs-Lstand, seinen sitz hak; wie er denndie Reichs - abschiede an. 1526. 1529.;» Speyer, und an. 1654.zu Regenspurg unterschrieben. Der erste Abt ist gewesen St.Benedictus an. 8;«. dessen Nachfolger bis auf Isaacum vonLandscron , so gelebt, Bucelinus in Oerm. 8. aufge-zeichnet. Der umliegende district, welchen man das landvon Münster nennet , ist zwar mit dornen und Hecken be-wachsen , aber reich an eisen, bley, auch andern metallenund Mineralien. not. kroc. lmxer. lVox/>rr Aacher-
chronick. T'o/»---. !M. kal. x. 17- in Or. k.
Lk,. a6 Virr. p. 1299.
Cornelis, (Jacobus) ein berühmter Holländischer mahlervon Amsteroam, der um das jähr r? 12. gelebt, und viel schö-ne stücke gemahlet hat, zumalen eine Hand an einem contre-fait, welche von den künstlern sehr gepriesen werden. Erist an. 1 67. gestorben. Sein söhn Dietrich Jacob war auchein guter mahler. llcack. kict. *
Cornelische famtlie, war eines der edelsten geschlechter un-ter den Römern, und hat sich in verschiedene linien eingethei-let , unter welchen viere die vornehmsten waren, als r.) derM-tlugmeulmm, welche sonsten auch zugleich Lolft zugenanntwurden; 2.l der 8eip!onum; derkuKaorum; und 4.)der sentulomm. Die erste linie hat vornemlich Servium Cor-uelium ögaluginenlsm Lolkum gehabt, welcher b. k. 269. lk.N.Z499. L. e. 485. nebst Q. Fabio Vibulano Bürgermeister war,dessen Dionysius valiLarnalleus, Livius und Caßiodorus ge-dencken. Dieser hinterließ 2. söhne, deren jeglicher eine be-sondere neden-linie in dem geschlechte der NaluZinenkum auf-richtete. Der älteste L. Cornelius NalnZinensts Loilus, warn. K. 29;. ^.N. z525. L. L. 4-iy. nebst Q. Fabio VibulanoBürgermeister, welcher schon mit dessen vatter diese würde be-kleidet hatte. Er commandirte die armee wider die Lguos,welche er auch gäntzlich ruinirte. Dieser hatte ;. söhne, un-ter welchen der älteste Marcus keine öffentlichen dienste hatte.Die beyden söhne aber, die er hinterließ, wurden sehr be-rühmt , inmassen der älteste A. Cornelius ä. K. ;4;. lk. N.Z575. L. 0. 409. viölawr, und lk. X. ;4?. Pribunus mllics-ris ward, und unter andern durch ertödtung Lartis Tolumnii,des Königs der Vejentern, grossen rühm erlangte, auch dessenausgezogene kleider und Waffen dem Iovi Feretrio als ein sie-ges-zeichen anfhienge. Der andere, nahmens Cnejus Corne-lius, war il. k. ?44. Bürgermeister, und H,49. Iribu-I-NS milimri«. Ihr Vetter, Lucii Cornelii dritter söhn, Cne-jus Cornelius, war auch Iridiums milirum ik. k. ?47. starbaber ohne erben. Die linie des andern, Auli Cornelii Nalu-xinenlis Lolli daurete länger. Denn er selbst wurde zuerst L. ll.;2ö. L. m. 4-156. ll. L. 428. Bürgermeister, darnach L. k. Z28-PlsZilter Lguiwm, als Mamercus viökator war, und endlichIndiums milirum. Dessen söhn, Aulns Cornelius, war ä. K.^69. ü. U. Z5YY. il. L. ;8;. viökator , schlug die Volscos,vacinos und vernisos, und ließ nach seiner zurückknnft Man-lium in verhafft nehmen , welcher dem gemeinen Wesen hatteangefangen beschwerlich zu seyn. Dieser hinterließ P. Corne-lium, welcher Lrvirm zugenahmet wurde, aber kein amt hat-te , und Auli Cornelii Lolli llrvinL vatter war. Dieser warL. X. 401. n. wl- ;6;i. L. L.;;;. und L. K. 405. da ManliusTorquatus viökator war, zweymal NagiKsr Lguimw, wurdenachgehends L. lk. 411. st. AI. ;64i. ä. L. ;4?. Bürgermeister,und commandirte die armee wider die 8-immtes. Zu derselbi»gen zeit brachte er seine armee in einem thäte, welchen derfeind von innen und auf allen feiten besetzt hatte, in grosse ge-sahr, woraus ihn aber Decins errettete, so daß er nicht langedarnach mit den feinden eine schlacht hielte, und den sieg davontrüge. Dieser Cornelius war auch ll. K. 421. ä. lVl. L.L.
zum andern mal Bürgermeister, und L.L. 4; 1. ll.M. ;66i.st. L. zr;. viÄrnor, da er die8umnire8 schlug. Sein hinter-lassener erbe hieß Cornelius Lossus ilrvina, welcher il. R. 448.st. N. ^678- il. L. ;c>6. und L. 1^.466. il. lVI. ^696. L L. 288-Bürgermeister war. Die andere neben - linie der LorneliorumMsiuginelssium kömmt von Servio Cornelio Äsluginenst her,
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die si. k. ;o 4 -
welcher einer von den vecemviris war, die L. k.g 5 Z 4 . tl- L. 450. eingesetzet wurden, dessen söhn M. Chrnc r.war L.ll. ;i8- il- sti. ;; 48 . L. L. nebst L- PamrioLr iBürgermeister. Dieser hatte ;. söhne, NI. CornettnmCornelium und Aulum Cornelium. Der erste war Lemor, ,andere Iribunus milirum il. II. Z49- il. lVl. ;;79- il.und bedienete noch viel andere ansehnliche amter; der vraber war Cneji vatter, welcher L.K. )4;. ä. öi.
409. samt L. Furio Medullino Bürgermeister, und nachgey". ^zu zweyen malen Iribunus milirum war. Servius Corn .M-ltuUNLiiLs, Publii sohn, war?, mal Iribunus, und Mte sich durch seine sonderbare lügend und tapferkeit beruy>Sein bruder M. Cornelius bediente gleiches amtL. A. ;64I. L. e. ;?o, und Ü.K. 486. und sein söhn Serv>Cornelius war ;9;. L.Iss. ;62;. ik. L. ;6i. uwerQuintii Penni Dictatur, als die Gallier zum drittenItalien eingefallen, ül-lgisser Lguiwm. Dieses wäreberühmtesten aus der linie der Mluginensmm. Die anr ,werden an gehörigen orten angeführet werden; wieder einige andere äste dieses grossen Haupt- a>» ^
Oolskellarum, Linnsrum , stlerrÜMim Lc. Sonstenvon verschiedenen Lorneliis zu Rom gewisse gesetze vorge,^^,gen, und durch die stimmen des volcks beschlossen worden,'che deswegen von selbigen den nahmen tragen, als:neiia äs Lmbitu; Lornelür äs 8icsrüs är VensÜLis; Loruäs krosoriptions ; LorneÜÄ 6s Iribunis klsbis;8umptuLris; .juc!iLi:iriL , 6e Oräine ÜlagiürLcuum ;
Äis perpetuis , 6e Injurüs , <Lc. l'b- ^
L X. /.rr,,«,, lih. H, m. ie^. FÄ/r,r«r. ^
»r«-. , Lc. * .
Cornelius, succedirte an. 251. Fabians, auf demchen stuhl, nachdem derselbe ein jähr und etliche mona> ^gestanden. Er hatte viel Verdrießlichkeit mit seinem Netteste»^,Novatiano, und zwar auf anstiften etlicher aufrührischentaten und des Novati, eines Afrrcanischen Priesters,sich nut unter Felicißimi rotte befand, die sich wider ^ jynum zusammen geschlagen hatte. Dieser Novatiai-us w»'dem Punct von wiederannehmung derer, die gefallen .stlnebst dem Nvvato der meynung, daß man die gefallenenwieder annehmen sollte. Cornelius berief deswegenzusammen, schrieb an die rechtgläubigen Bischöffe,muhete sich aufs höchste, seine gegner zu unterdrücken'achtet die Heydnifchen Kayser die Christen immittelst h^^, ei-folgeten. Als aber hernach von Gallo und Volusiano none grössere Verfolgung erreget wurde, verwies man diesenan einen ort, mit nahmenCentumcellä,welcher nachts WtAlberti bericht Ferolle, wie aber andere wollen CivitavEsoll. Jedoch rief ihn Gallus von dar bald wiederum E, gö-unb befahl, daß er enthauptet werden sollte, weil er .tzen nicht opfern wollen; welches auch den is. sept. nn-F-geschehen, nachdem er r. jähr und 4. monat der kirclss ge-standen. Er hat unterschiedene episteln an CyprianuMben, davon aber nur noch r. vorhanden sind, die M L, M»Cypriani seinen befinden. So stehet auch bey dem g,yitein ziemlich seiner epistel sä ksbium, ^ Zei-
chn Hieronymus nennet, klavisnnm. Lre^o». 6e lcr'?'c. 66. exist. 52. 57. Lü. lib. VI-c-
70». in snnsl. 6s lcrip. sssl. ./acaLr bibl- . , hj,
Nist. 6s l'LZlile. LTtve, bitt. lit. Arnolds
storie k. I.lik.ill.s. 7. .... gs-
Cornelius , ein Patriarch von Antiochien, succeon129. Heroni I. der ein Märtyrer worden, und hatte »'7Heronem II. zum Nachfolger. cbron. La^»».- xie
Cornelius, ein Hauptmann von der schaar, die da v'^ ^Welsche , lebte 4°. lahr nach Christi geburt. Dieser/ .'^ert'GOtt fürchtete, ward er in einem gestellte von GOtt c/' Wktdaß er den Apostel Petrum von Joppe zu sich nach CssA-Weist!kommen lassen. Da nun solches geschehen, und der . „grPetrus ihm das Evangelium verkündiget, bekehrte er > . yWseinem gantzen Haufe. Einige wollen vorgeben, daß er gc-Zachäo Bifchoff von Cäsarien gewesen, X. '
27. L. L. 41. Lc. h,-chriee
Cornelius, (Antonius) war ein Isisentiatus Juri^ un ^
ein buch, welches viel lermens zu seiner zeit gemachr v
darinnen er die theologische streit-frage von der selig«'' ^ssche^
tauften kinder, auf eine juristische art vorstellet'mo^uia
bet. Der titul ist: Lxa<ckillima Iniäntium in i-iwb" sucil^
tzuerela aäversus vivinnm ^uäicium axuä LguuM^
xropvüta ; LpoloZia vivini ^uäicii contr.i fsuare'- . MU»
tum; Inläntium aä llpologism vivini ^uckieii s
^uäisis luxer kas re 8enremm, auckore Lnt. LoM
vissntigto äoÄilk. I.urstiD apuä Lkriüisnum f
via ^asobsa lud lcuto Laülsenli an. i;;i. mem- I ägMls.
^ - - -.
sagt, Christian Wechel sey über dem drucke ^ .buchs verarmet; allein andre halten davor, das0^-7
böse nicht, als man meyne, und Christian Wrcyelv^ s'
der zeit noch lange in gutem flor gestanden.
^esbel. j 6 >t,r> 0 "^
Cornelius Gallus, welcher, nach einiger benag Poe' ^jus gebürtig gewesen , war ein Römischer R"' .M b",ne.welcher bey dem Kayser August» in so grossen Sdaß er von ihm zum Gouverneur in Egypren ge> N«