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Zweyter Theil. Bi - C.
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cor

^chdern er aber wegen seiner strengkgkeit und anssangungh-^iiterthanen verjaget worden, brachte er sich selbst aus»es lung ums leben , welches L. 8. 728. im 4;. jähre sei-zj,--""ers geschahe. Er war ein freund des Ovidii und Vir-dvo > Parthenius dedicirte ihm sein werck, welches er8ien ^ebc geschrieben. Propertius gedencket in seinen ele-»>°,^.^um öfter« eines Coriielii Galli seines anverwandten,w dem Perusinischen kriege L.8. 714. geblieben. Rochandern Cornelii Galli gedencket Plinius. ineleg.

lib. VII. L. in cbron. uäan. 2. Olvmp.

^XXVIII. äs kost. äs kost. I.3t>n. äs.

Cornelius 2 Dsxiäs, siehe 2 I.LkIO8.

le^^elius Nepoo, ein Lateinischer Hilkoricu«, welcher un-y,- Mu Casaris regiernng berühmt war, und nach Hierony-

ll. ,>?^lcht, bis in da- 6te jähr Augusti, d. i. bis L. 8.-716.Ä, ^46. ss. L. ;8- soll gelebet haben. Ungeachtet die Ge-^^'cn nicht einerley meynung , so ist doch gewiß, daß er eNt-^ der stadt Verona oder in derselben nachbarschafft,-e^war, wie am wahrscheinlichsten , zu Hostilia, einemticus dem Veronesischen, gebohren worden. Cicero und Al-te^ ^ren seine gute freunde, und ist ausser zweifel, daß erjej^Nlge sty, her die leben der Griechischen Feldherren aufge-Sed!. Seines buches, so er von den UlttoriM geschrieben,y„^cket er im leben Dionis, da er von Philisto redet. So istdemjenigen, was er in Catonis und Hannibalis le-lyj^lagt, klar, daß er nichts destowenigcr die leben der Rö-«Is " Generale beschrieben, von welchen aber nichts mehrer M entwurf des lebens Catonis übrig ist. In dessen endebezeuget, daß er in einem andern wercke von dem CatoneW"°ers gehandelt, und zwar auf bitte des T- Pompvniidem er diese lebens - beschreibungen, die vorhanden sind,Ha °ar„nter sich auch der beyden Carthaginenstschen Generaleteg g'ubalis und Hamilcaris leben besinden, dediciret hat. NachltzryMci tobe hat er dessen leben gleichfalls, und zwar etwasHäufig beschrieben, welches auch noch vorhanden , inglei-hq, dessen brevi« äs liegibus Lommemoratio. Nebst diesemk<ian ^uch noch andere wercke verfertiget, aber sie sind unter-", und nur von einigen etliche kmZmLiim übrig ge-Es haben einige das vorgebuchte werck von dem le-kite». Griechischen Generale dem Aemilio Probo, der zu denc>bx " hes Kaysers Theodosii gelebet, zueignen wollen, welchesostenbar falsch ist, indem dieser solches buch nach der da-S»l°^u gewohnheit der krsmmsticorum nur übersehen, nach-lebe» Panuscripten verbessert, und also von neuem heraus ge-ll!), ^.bat. /v?u. Ilb. III. L. IZ. epigr. I. ^l«/.

c. 18. c?4»r/rr,/, lib. I. exiü. 24. L/e^o»-)-»r.

äs Hilf. 1.2t. lib. I. c. 14. /aLrv'e. in bibl.

l^tzEornelius, (Andr.) ein Hikoricus aus Staveren in Frieß-br ^.^arb an. i;8y. zu Harlingen, wo er Organist gewesen.MvU bin Lkronicon kriii» geschrieben , welches von einigen°ii/ v,vvn andern getadelt wird. 8-werr» Ltbeu.

' Lel§. p. r;6.

i»MNer,oder Cornerus, (Christophorus) war zu Buchen«Itexz Francken an. i;r8. gebohren. In dem i z. jähre seinesHey Um er zu dem Wimpina, und lag sowol den geistli-weltlichen üuäüs ob. An. ^40. sieng er öffentlichlv'-j "'"ckfurt an der Oder an zu dociren, wurde Vvcloilbeo-^ytz ^ud krokellor daselbst. An. 1581. wurde er General-t;/^ntendent der Marck Brandenburg, und starb an.^ 18. mertz. Er hat hinterlassen, ksirlterium I)avi-

Lsra; 8 ^mboIs WLumLQlLL Isboliis illultrsts;-?ut. in Lpilkolam? 3 u 1 i aäXoniauos §e 62I2W8; Lcvbra-I. Liseronis acl tz. Lratrem, Lc. ^käa»r. vit. Ineol.

^ ^ ann. Uzrsb. p. Z90. <L 41;. in tbeatro. <Ls.

IebA^knerus, oder Rornerus, (Herrn.) ein Dominicaner,2 »fa«Av,on Lübeck, war voclor Meolngise , und lebte zu!^e>, Louli. Er hat sich sonderlich um die Teut-

Richte sehr verdient gemacht, indem er ein grossesM verfertiget, welches von ansang der Welt bis auf^r '^14;;. gxhxt. Bis auf das jähr 1420. hat er sich an-kd <,„^>chlcht-schreiber bedienet, nach demeldter zeit aber magj?>ige,,Mencr erfahrung geschrieben haben. Es hat solchesDistt »ö, auf der Luneburgischen Raths-bibliotheck in manu-strixj^biegen , bis es Eccardus seinem Lorpori iüüoriw ein-Mje., ^ Krantzius hat sich dessen in seiner Mtroxoli starck? so hat auch schon Leibnitz einige excerpm daraus in^"ptoribus rer. LrunüiiL. drucken lassen.n tom. III. Icript. rer. Lsrm. x. ;8-

OorniruL, wm. I.

Micolaus) war zu Amiens an. 1592. gebohren,

- rn den studien sehr weit, und ward endlich voNor^ Paris, da ihn denn der Cardinal Richelieu zu sei.

ffM-vatter haben wollte, so er aber ausschlug, sich«e» hx "'kvon demselben zu allerhand beträchtlichen verrichtun->,,,soe>' .ließ. Der Cardinal Mazarin machte ihn her-M "«.Präsidenten von seinem Gewissens-Rathe, und trug^>l an ^Mßthnm von Bourges an. Er hatte grossenJansenistischen streikigkeiten zu seiner zeit, und

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an dem auSzuge der fünf Präpositionen, die in Jansenii Lu-Luilino verdammt wurden. Er starb in dem LolleZio vonBoncourt an. 166;. Omilbli, furiobre äs SS Lorner par öilr.

Corner- Caftle, ist eines von den zwey fthlössern ,welches den vornehmsten ort von der Engelländischen insulGarnsey, nahmens St. Peters, defendiret. Es liegt gantznahe an der östlichen kuste, auf einer kleinen neben - insul,oder vielmehr auf einem erhabenen felsen, welcher, wenn diesinth geht, auf allen feiten mit Wasser umgeben ist. DerGouverneur von der gantzen msnl residirt allda mit einer gar-nisvn, welche ordre hat, nlemal eine weids - person oder ei-nen Franzosen hinein zu lassen. äslic. äs 1'Lngl.

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Corners, lat. Lornstum, eine ziemlich wüste stadt indem katrimorüo kstii, liegt in der gegend, da sich derfluß Marta in das Toscanische meer ergeußt, und hat einBißthum, welches dem zu Monteflascone mit einverleibetist , weil wegen der ungesunden luft wenig einwohner all-da vorhanden sind. Hieronymus Bentivoglio hat daselbst an.1591. oräirmciories lz'noäslss gemacht, und ein anderer Prä-late an. 1622. Adrian von Castellesi genannt, Cardinal vonCorneto, war berühmt im XVI. Lculo, und von hier ge-bürtig ; siehe Laftellensts. äelsr. Ital. ,

xeogr. ecsl.

Comeus, (Fnlvius) oder äs la Corgnia, genannt derCardinal von Perugia, war in dieser stadt den 19. nov. an.i;i7. gebohren. Von seiner jugend an wiedmete er sich demgeistlichen stände, und nachdem seiner mutter bruder Julius

III. war Papst worden, gab er ihm das Bißthum Perugia,und hernach das von Svoleto , machte ihn auch endlich an.i;;i. zum Cardinal. So lange nun dieser Papst lebte, galtder Cardinal äs I2 Corgnia sehr viel, und wurde zu wichti-gen Verrichtungen gebraucht. Allein, als der Papst Paulus

IV. zur regierung gekommen , war er nicht mehr so glücklich.

Denn als bey entstehenden zwistigkeiten zwischen dem Papstund den Spaniern, diese des Cardinals bruder Ascanium, derein guter soldat und Commendant auf dem schlösse Veletri imKirchen-Staate war, auf ihre feite zu ziehen suchten, wovoneinige briefe aufgefangen und dem Papst gebracht wurden ,kam die familie äs 1a Corgnia um alle ihre güther, und derCardinal ward in arrest genommen, dessen er ehe nicht ein-schlagen ward , bis er 60000. ducaten zur ranzion erlegte.Unter der regierung des Papsts Pii IV. muste gleichfalls diesefamilie viel erleiden; dannenhero endlich der Cardinal anfiengsich den weltlichen dingen zu entziehen. Er hatte schon an.i;;i. ein grosses zu aufrichtung des Iesuiter-Lollsgü zu Peru,gia beygetragen, und wollte auch dergleichen zu Vergrößerungihrer Arche zu Rom thun, weil er sich aber seiner güther, dieer dazu anwenden können, beraubet sahe, sammlete er selbsteine coüecte dazu. Er starb zu Rom den 2. mertz an. 158;.T-lna». Kilt. lib. XII. XIV. L XVII. , lib. XXVII.

* Corneus, oder äs la Corgnia, (Ascanium ein berühm-ter Spanischer General, und ein bruder des Cardinals Ful-vii, war zu Perugia gebohren. Er machte gleich von jugendauf profeßron vom kriege, und erstieg bey eroberung der stadtGenua die mauren zu allererst , kam aber in der Wacht beyCasal Maagiore um das eine aug. In Dalmatien nahm erden Türcken die vestung Castelnuovo mit stürm weg, underlegte darauf Jannium Jadäum, der ihn zu einem dnell her-aus gefordert hatte. Als bey erwehlunq Papsts Julii III. sichgrosse empörungen in der Anconitanischen Marck ereigneten,ward er selbige zu stillen gebraucht, und hernach zum Obri-sten der Päpstlichen leid - garde gemacht. Er brachte daraufdas veste schloß Montebello in Romagna wieder unter Päpst-lichen gehorsam, und distinguirte sich auch als Kayserl. Ge-neral in dem Sieneser - kriege , darinnen er zwar von denFranzosen gefangen , aber vom Könige in Franckreich in an-sehung seines vettern, des vorgedachten Papsts, ohne ranzionwieder losgelassen wurde. Nach seiner zurückkunft in Romernennte ihn Paulus IV. der mit den Spaniern in krieg ver-wickelt war, zu seinem General, und machte ihn zum Com-mendanten der vestung Veletri im Kirchen - Staat. Weil eraber gut Spanisch gesinnet, und wie man aus einer heimli-chen correspondentz wahrnehmen konnte, zu den Spaniernüberzugehen willens seyn mochte, wurden 400. soldaten nachVeletri geschickt, um ihn gefangen zu nehmen, und nach Romzu bringen. Allein , als er ihren anzug gewahr wurde, undsich nichts gutes daraus befahrte, commandirte er seine solda-ten , daß sie solche 400. mann zurück schlagen sollten, und be-diente sich dieser gelegenheit zu seiner flucht. Er entkam auchglücklich, und wurde zu Neapolis von dem Hertzoq von Al.da wohl aufgenommen, auch zum General-Feld-Marschall inselbigem kriege wider den Papst gemacht. Nachgebends bat erdie insul und stadt Maltha wider die Tuecken eAten, undist endlich ums lahr ^6;. lin ;6. zahre leines alters gestorben.Schrenck, un grossen Helden - buch. "

Gggg 4 *Lor-