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i>. -Cornrttus , ( Cacilius) da er unschuldiger weise einer^Mworung unter Tiberio angeklagt wurde, wollte er lieber,xMon unschuldig, seinem leben mit einem gutwilligen todseu, machen, als die unruhe und den Verdruß einer zwei-. Mfften rechtfertigung ausstehen, um so mehr da bey Tiberioha,, geringste verdacht schon für eint erwiesenes lafter pflegte ge-"en zu werden. , snnsl. !il>. IV. c. 28.
s, ^ornwall, oder Cornouaille, lat. Lomubia, istdieäus-güre Grafschafft in der westlichen gegendvon Engelland, welcheallen feiten mir der see umgeben ist, ausgenommen gegenda sie durch den fluß Tamer von Devonshire abgesondert«en V Cornwall oder Cornubia wird sie genennet, theils we-lhrer form und gestalt, theils auch wegen ihrer einwohner,lia^e in der gestalt eines Horns in die see hinaus gehet, undton- «fall der Sachsen in Britannien, da sich die übrige Bri-h'anlcr nach und nach mit denselben vermischet, und ihrer bey-1^ sprachen in eine zusammen geschmoltzen, die einwohner die,gs-provintz, als wohin sich viele alte Britten geflüchtet, undkö, deren spräche gebraucht, von den Sachsen gar nicht"«nten verstanden werden , und dahero von ihnen WsIIes ge-Jet wurden. In der länge von osten gegen Westen erstreckt^ sich zum wenigsten auf 60. Englische weilen, in der breiteda?' wo sie am grösten ist, auf4°. Sie hat 24. marckt-städte,Gunter die vornehmsten Bodman, Launston, Camelsford ,^chtvn rc. und 161. kirchspiele. Diese Grafschafft samt De«
^"»Ysre war zur zeit der Römer der OüiciLmniorum und va-z-j^'orum sitz, zur zeit der Heptarchie eine provintz des König-h.^^cher West-Sachsen , anjetzo aber machet sie nebst Devons-thiin.- lücLLes von Ereter. Sie führet den titul eines Hertzog-und der älteste Printz des Königs in Engelland wird«schwer geburt Hertzog von Cornwall genennet. Die tust istr äwar rein, aber sehr scharf und durchdringend. DergÄ'wg kömmt hier nicht so zeitlich als in den östlichen ge-weswegen auch die erndte etwas später wird. Derha- en ist mit viel. Hügeln erhoben, zwischen welchen mank,Fsi"dkleine thälerantrift. Der vornehmste reichthumaberbgk Grafschafft bestehet in den zinn-bergwercken, welche dasH>ia briste zinn ausgeben. Weil diese Grafschafft von denh N'-Sachsen gantz und gar nicht geachtet noch angebauetselbi» ^ so waren die Normänner die ersten, welche sich die-»»ki U zu nutze machten, und zwar vornemlich Richard , Grafdst rnwall, Henrici III. bruder. Denn weil zu dessen zeitgvgk "-öergwercke in Spanien wegen der öftern einfalle der«„ oren ins stecken gerathen, die Teutschen aber nicht eher alssipna entdecket worden; worzu dann nach Camdeni mey-»kt v ^en ein von den Englischen zinn-bergwercken ausgerisse-st» ^rguiann in Böhmen und Meisten die allererste anieitnngdes sieben haben; so ersetzten die in Cornwall den MangelhjchMns an allen orten, wodurch Richard zu einem so grossenskj»"si"w gelangte, daß man von ihm glaubte, er habe zu»vjss/ ^it das meiste geld besessen. Dieser Graf machte ge-linh Metze, welche limcksvs oder die zinn-gesetze genennet,stts^rriach „gn seinem söhne Edward nebst beygefügten umk!^,s,/d!lchen privileAÜ8 bestätiget wurden. Da sonst nur einedan, gesellschafft der zinn-ardeiter war, so erwuchsen her-^s Ednardi III. zelten aus denselbigen viere, undHjchs/!" Ober-Aufseher über besagte bergwercke zu ihremSes^V bestellet. Die Cornwallrschen diamante, wenn sie wohl«chj'^uen und in gold gefastet sind, scheinen bey dem erstenvx»,^e den Orientalischen gleich. Vom junio an bis zum no-dvy «s, st^bt es in dieser see xilcksrä« oder eine gewisse art«h,. meinen Heringen, L ckeftript. Lttwn.
- «c. *
tz^üwallts, eine alte ansehnliche familie in Norfolk und*'nev, ' welcher sich unter Henrico VIII. Johannes bey^rnak^e' den der Hertzog von Norfolk gegen Franckreichsisid 'O tapfer gehalten, daß er vom Könige zum Ritter,Hvsw^der neuen Hofstadt des jungen Printzen Eduard» zumd«,, - 5 ,wer bestellet ward. Sein söhn Thomas that als Sherift°deprovintz Norfolk der Königin Maria nach Eduardsd»r § «fn ersinnlichen Vorschub zu erlangunq des throns, wo-Dm geheimen Rath, Schatzmeister von Calais und«ex w^Mher ihres gantzen Hof-staats machte. Friedrich,ve« genealogien dieses Thomä söhn genennet wird, istsein- ^',Einer treue gegen Carlen I. um deswillen er alle das?>>>y ^vhr, und landflüchtig werden muste, von Carlen II.sis vvstt>eö Königreichs, unter dem titul Lord Cornwal-°erici gemacht worden. Carolas, der älteste söhn Fri,Üsichd/», .tedirte in jetzt-qedachter würde, und starb an. 167;.HiedrA. von Margaretha Playsted fünf söhne, Carl,«er Wilhelm, Thomas und George gebohren worden,tpyq gN.to < Carolus, succedirte, und ward unter der regre-EAolmi III. einer von den Lords der Admiralität, wreglitte .Lieutenant von der Grafschafft Suffolk. Er heu-Mr.Elisabetham, eine tochter des ^Ritters Stephan»
Ann^'-site mit ihr seinen Nachfolger Carolum; 2.) an.f^^Scot, einzige erbin und tochter Francisci,Mtzygzvvn Bucclugh in Schottland, eine wittwe Iacobi,vk^t, Monmouth , welche ihm den Lord Georgiuml,,»t Nu/Ü^.Scot und Ifabellam Scot gebohren, wovon. b, letzte erwachsen. Der söhn erster ehe, Caro,
" tiitch des vatters tobe Lord Cornwakis und Lord»
Lieutenant von Suffolkshire. Er vermahlte sich m,t Char-lotta, einer tochter und zuletzt einzigen erbn, Richard! Butter,Grafen von Arran in Irrland, mit welcher er Carolum, Ia-cobum, Stephanum, Johannen» und Rtchardum gezeugt,of//. p. ioi. 102.
Coro, siehe Venezuela.
Corobander, stehe Coromandel. .
tkoröbus , oder Choröbus , aus der provintz Elis gebür-tig, erlangte den preis des wetttaufs in den Olympischen spie-len- als Iphitus dieselbige erneuerte, und an statt sie vormalswol' zum öftern angestellt, aber immer wiederum unter-lassen worden, solche anstalten machte, daß man sie nachdembeständig von fünf zu fünf jähren fortgesetzt. Wie nun eben des-wegen in der folgenden zeit auch die ,ahr nach diesen Olympi-schen spielen gerechnet wurden, die spiele aber nach den nah-men der überwinder im wettlauf die benennung »md den un-terschied empfiengen; fo ward zufälliger werfe auch das lobCoröbk dadurch vermehret, weil man immer sagen muste, die-jenige spiele, wovon die jahrzehlnng anfienge, wären die, inwelchen Corödus gewonnen. Dieses geschahe L. N.; 20z. und776. jähr vor Christi geburt. Athenaus meldet m seinem di-seurse von den Vipnolopbiliis, daß Coröbus semer handthie-runä nach ein koch gewesen sey. Ein anderer dieses nahmenswar llrokon zu Athen. Virgilms thut noch eines andern mel.düng , welcher ein söhn Mvgdoms , Komas von Thracten,ge-weien, und in dem Trojanischen knege von Peneleo umgebrachtworden, nachdem ihm Cassindra dieses ungluck zuvor prophe-reyet hatte, daher das sprichwort entstanden: 8wlrmr LorLedo.
Lliaa. I. ^ ärL-lä. II.
Coroaier, ein altes adeliches geschlecht in Ungarn, welchesschon zu des Königs Andreä l. zeiten bekannt gewesen. Es solleiner aus diesem gescblechte den heiligen Gerhard ermordet, unddamit seiner posterität die straft zugezogen haben, daß so baldsich einer in die gedachtem Heiligen zu ehren bey Ofen aufge-baute capelle begeben, selbiger augenblicklich purgiren mnsien.Petrus Corogius, der letzte dieses geschlechts, blieb in derschlackt bey Mvhaz, und ist sonderlich deswegen bekannt, weiler lebendige mäuse und halb vcrwesete Hunde mit dem gröstenappetit verzehret. /M««»F-res Ilung.
Coromandel, oder Corobander, eine landschafft in derIndianischen hald-insul bissctt des Ganges im Königreiche Nar->singe oder Bisnagar, welche längst an den östlichen kusten hinlieaet, gegen der fifcherey der insul Ceylon zu. Den nahmenCoromandel hat sie von der grossen menge des relffes, den siehervor bringet. Sie hat die besten haftn in Indien von Naga-vatan an gegen luden und gegen norden zu, bis an den fluß Are,mogan, als da sind, z. e.Maüapour oder St Thomas,Pa-liacata, Sadrapatan, Tranquebar, Nagapakan, rc. Dieselandschafft wird in verschiedene provmtzen eingetheilet, unterwelchen die vornehmsten sind, Madure, TaiiMir und Gmgy.beschreibung von Malabar.
Lsoron, eine stadt in der landschafft Belvedere in Morea ,anfeiner kleinen halb-insul. Sie hat einen Ertz-Bischoff, undist von natur bevestiget, indem sie an zwey feiten von dem Golfscki Coron, an einer feite aber von einem steilen ftlsen umgebe»ist.auch vest mit starcken thürnen umgebene mauren hat. Beyden Alten wurde sie Loroas oder Lororüs genennet, weil, alsder arund dazu gegraben worden, eine eherne krähe in dererde gefunden ward, welcher vogel bey den Griechen Lorons
aenenmt wurde. An. 1204. bemächtigten sich die Venetianerdieser stadt, und an. i r°8. machte sich Leo Veterano, ein Ge-nuesischer see-räuber, meister davon; allein die Venetianer be-kamen sie bald wieder. An. »so», brachte sie der TürckischeKayser Bajazet II. unter sich. Andreas Doria aber, Caroli V.Admiral, eroberte sie an. 1512. wieder; da sie dann vermögedes Vertrags, welchen gedachter Kayser mit der Republick Ve-nedia qemackt hatte, in seinen Handen blieb. Er legte eineSvamftbe besatzuug hinein, zog sie aber an. i;;4. heraus,damit er nicht den frieden hindern mochte, welchen er mit denTürcken zu fchlieffen vorhatte. Von selbiger zeit an ist sie inTürckifchen Händen geblieben, bis sie endlich der VenetianischeGeneral Morosini den n. aug. an. 1685. mit stürmender Handeinnahm. Nunmehr steht sie wieder unter Turckischer botmäs-llakeit. Das land ist daherum sehr fruchtbar an allerley früch-ten und qetreyde, desgleichen auch an öl und leide, womit desiabrs durch viel schiffe beladen werden, und von bannen abfah-ren , üb. VIII. IVo/EE, üb. III. L. 16.
b!ü. Venet. äeftr. äe In
' heißt bey den Geistlichen die bekannte crone,welcbe ihnen bey antretung des Mönchs-standes geschoren ward.Daber auch hernach Lorona eine titulaturist, welche wandenRisckiöffen und andern vornehmen Geistlichen gab, dergleichenbeym Ennodio oft vorkommt, v« , üb. NLLLXÜIX.
* Corona, (Leonardus I ein mahler, war zu Murano indem Venetianischen Staat an. 1461. gebohren. Er erlernteunter dem bekannten Rocco <ü Sän Silvestro zu Venedig diemabler-kunst, und übertraf darinn seinen lehrmeister bald , nach-dem er einige stücke des Tiliani neben bey abcopiret hatte. Erbat das Rachhaus zu Venedig und viele andere paüäste mit" mäh-